Führung, Anreize, Vergütung und Motivation

Auf dieser Seite werden Beiträge gesammelt zur Bonusdebatte, zum Führungsverhalten des Top-Managements und zur Motivation von Führungskräften und Mitarbeitern.

Eine weitere Seite, die sich tiefer gehend mit dem Verhalten in der Wirtschaft befasst ist die Seite Neuroökonomie – Behavioral Economics.

HB: Gehaltsdebatte: Bankenchefs im Größenrausch (13.05.14): Gleich bei drei US-Großbanken stimmen Aktionäre diese Woche über die Chefgehälter ab. Eine neue Studie zeigt: Wieviel ein Top-Banker verdient, hängt vor allem von der Größe des Konzerns ab und nicht vom Geschäftserfolg.

Wiwo: Gerechtigkeit macht Firmen produktiv – Der Bonus des Chefs demotiviert die Mitarbeiter (22.04.14):  Hohe Boni für Top-Manager sollen sie zu Top-Leistungen anspornen. Doch was ist mit der Motivation der Untergebenen? Die sinkt dadurch, wie Untersuchungen zeigen.

Handelsblatt: Die fünf häufigsten Ausrutscher – Warum werden gute Manager schlecht? (24.03.2014): Berater, Coaches, Ratgeber und viele Führungskräfte kreisen um die Frage: Wie können Manager besser werden? Warum es so viele schlechte davon gibt, scheint bis auf deren Opfer kaum jemanden zu kümmern. Ein Fehler

Spon: Chef-Studie Darf’s noch ein bisschen mehr Ego sein? (24.1.14): Selbstgefällige Vorgesetzte sind für Mitarbeiter eine Qual. Allerdings tun sich Narzissten leichter, die Karriereleiter zu erklimmen, haben Forscher herausgefunden. Oben angekommen, sollten Angeber sich aber zügeln. Siehe auch Inc.: Narcissists Make Better Leaders. A touch of narcissism (but not too much) tends to make for better leaders, a new study finds.

CW: Macht ausüben oder Einfluss nehmen?: Was gute Führungskräfte auszeichnet (20.1.14):Echte Führungspersönlichkeiten sind Leader. Sie wechseln situationsabhängig bewusst zwischen diesen beiden Polen, sagt Tom Schmitt.

HB: Ethik – Die Moralapostel (19.01.14): Gesetze, Mitarbeiter, Öffentlichkeit: Alle verlangen von der Wirtschaft anständiges Verhalten. Die Manager entdecken plötzlich die Ethik – und dabei auch sich selbst. Mitunter mit Hilfestellung.

Spiegel: Bewerberauswahl Freaks sind die besseren Führungskräfte (5.1.14):  Querdenker haben es bei der Jobsuche schwer. Die meisten Unternehmen besetzen Führungsjobs lieber mit angepassten Durchschnittstypen. Ein großer Fehler, meint Personalberaterin Uta von Boyen. Denn gerade die Freaks bringen Firmen voran.

WSJ: Warum Microsoft keinen neuen Chef findet (4.1.14): Die Suche nach einem neuen Chef bei Microsoft läuft schleppend, berichten Insider. Zwei der Gründe, die viele Kandidaten abschrecken, heißen Bill Gates und Steve Ballmer.

HuffPost: The Dark Side of Executive Narcissism: How CEOs Destroy Companies’ Reputation and Employee Morale (2.1.14): We often think of CEOs as the new rock stars. It’s understandable. There is no shortage of examples for the megalomaniac habits of corporate bosses. For instance, John Thain spent $1.2 million redesigning his Merrill Lynch office during the 2008 financial meltdown. …

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Wiwo: Führungskräfte: Die größten Dilemmata eines Managers (28.12.13): Verweigerung, Isolation, Verantwortung – Manager haben täglich mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Zwei Autoren haben die Dilemma eines Managers zusammengetragen. Was sie tun können, um diese Konflikte zu

Business Wissen: Familienunternehmen: Stellenprofil für Fremdmanager entwickeln (27.12.13): Familienunternehmen zeichnen sich durch besondere Tugenden aus. Entsprechend sorgfältig sollte das Stellenprofil für einen externen Manager entwickelt werden.

Spiegel: Schlaflose Manager Der Feind in meinem Bett (4.12.13): Unproduktiv, unwirtschaftlich, überflüssig: Schlaf ist für viele Manager vertane Zeit, sie beschränken ihn auf ein Minimum. Doch damit tun sie ihren Firmen keinen Gefallen, glaubt Martin Wehrle. Übermüdete Chefs fällen Entscheidungen wie Betrunkene. Die Folgen sind fatal.

Spiegel:  Nach Diktat verreist Royal Flush im Postenpoker (3.12.13):  Geschafft, endlich Chef! Nur: Wie bringt man die Abteilung zum Laufen? Mit einem Glas Rotwein beugt sich Mittelmanager Achtenmeyer über das Organigramm. Und muss schon bald lernen: Wer jetzt in Hierarchien denkt, hat schon verloren.

WSJ:  Angst tut gut (28.11.13): Wer seine Komfortzone verlässt und Dinge tut, die er lieber sein lassen würde, kann nur profitieren: Weil er lernt, dass es nur wenige Situationen gibt, die existenzbedrohend sind – und weil er erfährt, dass eigentlich alle Angst haben, nur dass es keiner zugibt.

HBM: Management – Der erste Schritt, mächtig zu werden (15.11.13): Vertraue in deine Taten, lerne und wachse, dann kommt auch die Macht, rät die Stanford-Lehrbeauftragte Nilofer Merchant. Tun Sie, was Sie können und hören Sie auf, sich als Feind anzusehen.

Computerwoche: Führung: Mittelmaß ruiniert Firmen (22.10.13): Führungskräfte der unteren und mittleren Ebene sind ihren Aufgaben oft nicht ­gewachsen, wie eine weltweite Studie unter 300 Personal-Managern zeigt.

HB: Perfektionismus – Gut reicht vollkommen (9.11.13): Sie sind ehrgeizig? Gut. Sie sind Perfektionist? Schlecht. Denn Perfektionismus schränkt ein – und macht mitunter sogar krank. Ein Plädoyer für mehr Mut zum Unperfekten

HBM:  Warum harte Hunde gefährlich sind (8.10.13): Steigen junge Manager an die Unternehmensspitze auf, mutieren ihre Stärken mitunter zu Schwächen. Statt ein kooperatives Miteinander im Team zu fördern, setzen sie auf Dominanz und Ansage. Solche Verhaltensmuster sind für Unternehmen ein unkalkulierbares Risiko. Was Aufsteiger lernen müssen.

Ich sag mal: Über Powerpoint-Technokraten und pseudo-rationale Zahlenspielereien (9.10.13)

Spon: Abrechnung eines Karrieristen “Bluffen gehört zum Geschäft” (8.10.13): Benedikt Herles zählte zur jungen Wirtschaftselite des Landes – bis er es nicht mehr aushielt. In der Business School komme man nur mit Bulimie-Lernen weiter, sagt er im Interview. Nach ganz oben schafften es nur feige Ja-Sager.

HB: Wie Manager entscheiden sollten: Lieber ungefähr richtig als genau falsch (04.10.13): Mitarbeiter einstellen, Kampagnen kreieren, Strategien festlegen: Führungskräfte müssen ständig abwägen und handeln. Das fällt vielen schwer. Ein Leitfaden für bessere Entscheidungen.

HB: Psychische Krankheiten Außergewöhnlich erfolgreich (25.8.13):  Facebook-Chef Marc Zuckerberg werden „Züge von Asperger-Autismus“ nachgesagt, Winston Churchill Depressionen – erstaunlich viele Führungskräfte sind psychisch auffällig. Ihr Defizit ist zugleich ihr Schlüssel zum Erfolg.

Wiwo: Management – Die Kultur ist das Fundament des Erfolges (10.8.13): Wie behandelt der Chef seine Angestellten, Kunden und Lieferanten? Nach welchen Kriterien bezahlt er seine Führungskräfte? Eine intakte Unternehmenskultur ist nicht Gedöns, sondern Voraussetzung für profitables Wirtschaften.

imbegriff: Zeit verlieren mit ungenauer Kommunikation (5.8.13):

HB: Missglückte ChefwechselWenn es für den Vorstandschef abwärts geht (29.7.13): Putsch, Intrige, Falle: Der bevorstehende Wechsel an der Siemens-Spitze hat einiges zu bieten. Doch auch andere Dax-Konzerne ereilte bei der Chefsuche das Chaos. Eine subjektive Übersicht der schmierigsten Chefwechsel.

HB-Karriere: Spannende Beziehungskisten (28.7.13): Ohne Netzwerk finde man heute keinen Job mehr, heißt es immer wieder. Das Problem ist nur: So pauschal stimmt das nicht. Je begehrter Spezialisten sind, desto eher gelingt der Wechsel ohne Vitamin B. Nur in die Topetagen führt nach wie vor kaum ein Weg ohne eine gute Seilschaft.

Welt: Soziale Kompetenz – Das Geheimnis des Erfolgs heißt Durchhalten (14.6.13):  Stehaufqualitäten helfen den Menschen durch Krisen und ermöglichen ihnen das Durchstarten aus eigener Kraft. Das ist die geheime Gabe der wirklich Erfolgreichen.

Karriere: Motivationsbremsen Die stummen Chefs (30.4.13):  Zuhören, loben, motivieren: Viele Führungskräfte machen Fehler. Eine neue Studie stellt fest, dass sich Mitarbeiter auf der ganzen Welt nicht wertgeschätzt fühlen.

CW: Manager packen aus: Warum Frauen oft nicht weiterkommen (29.4.13): Frauen werden in puncto Karriere häufig viele Steine in den Weg gelegt. Nach oben kommen, ist in Deutschland schwer.

Welt: Sei doch bitte woanders dämlich (25.4.13):  Sind wirklich alle Chefs Arschlöcher? Professor Aaron James hat da eine Theorie

BW: Neue Mitarbeiter Warum es auch Querdenker braucht (25.3.13): Querdenker passen wegen ihrer Unangepasstheit oft nicht zu den Ansprüchen von Unternehmen. Doch gerade von solchen Kandidaten könnten sie profitieren.

HB: Boni-Debatte in der Schweiz Attacke gegen die Abzocker (1.3.13): Die ausufernde Vergütung von Managern sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Ausgerechnet die liberalen Schweizer wollen nun eine einmalige Regelung beschließen – das dürfte auch die Debatte in Deutschland anheizen.

WSJ: Schweizer stimmen über die Gier der Abzocker ab (1.3.13): Am Sonntag wird in der Schweiz über die so genannte Abzocker-Initiative abgestimmt. Ihr Initiator ist Thomas Minder. Der Familienunternehmer fordert ein Vetorecht der Aktionäre bei Managergehältern. Was vielen Eidgenossen gefällt, ruft Kritik bei den Unternehmen hervor. Sie fürchten um Arbeitsplätze.

HB: Wirtschaft – EU begrenzt Banker-Boni (28.2.13): Die EU hat entschieden, Banker-Boni zu deckeln. Ganz schlimm kommt es für die Banker aber nicht: Der Bonus darf so hoch sein wie das Festgehalt. In Ausnahmefällen dürfen die Unternehmen sogar eine Schippe drauflegen.

Scientific American: Why It’s Smart to Be Reckless on Wall Street (27.2.13): Here is a guaranteed way to get paid well if you work on Wall Street. Find a best friend at a competing bank or hedge fund and take opposite sides of the same large bet. In one year’s time one of you will have a huge profit and get paid well. The other person will have lost and perhaps be fired. The sum of both your profits will be zero, but the sum of what you get paid will be positive. Split the pay.

HB: Die Vorteile der Öde – Wie Langeweile Kopf und Karriere fördern kann (8.2.13):  Jeder kennt sie, niemand mag sie – Langeweile. Und sie kann mitunter sogar gefährlich werden. Doch Studien zeigen: Langeweile macht auch kreativ und kann die Karriere fördern.

FAZ: Politiker im Aufsichtsrat Das Schweigen der Kontrolleure (9.1.13): Die Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied ist längst zu einem Hauptberuf geworden. Politiker eignen sich oft nicht für diese Arbeit – sie haben weder die nötige Kompetenz noch ausreichend Zeit

FAZ: Führungskräfte „In Deutschland führen die Falschen“ (12.12.12): Der radikale Umbau des Vorstands von Thyssen-Krupp wirft die Frage nach der Qualität von Führungskräften auf. Die Personalmanager üben scharfe Kritik an der gängigen Beförderungspraxis in den Unternehmen.

HB: Personalführung Was Mitarbeiter wirklich motiviert (5.12.12): Geld ist nur eine und längst nicht die wirkungsvollste Methode, seine Mitarbeiter zu bestmöglichen Leistungen zu motivieren. Der wichtigste Antrieb steckt in jedem einzelnen selbst.

HB-Karriere: Neue Führungskräfte-Generation – Macht – nein danke (28.11.12): Die Arbeitswelt ändert sich fundamental. Social Media und eine neue Generation von Mitarbeitern lassen Manager umdenken: Es ist der Abschied von Hierarche und Befehlsgewalt. Die neuen Chefs müssen Gestaltungsräume für Wissens-Produktivität eröffnen.

FAZ: Bloß keine Transparenz (26.11.12):  Manager, die zu viel über den Bonus ihrer Kollegen wissen, werden schnell unglücklich.

Spon: Bayern-Fußballer Timo Heinze Das jähe Ende einer Kickerkarriere (22.11.12): Jung, hoch talentiert, aussortiert: Timo Heinze war Jugendnationalspieler und Kapitän der Bayern-Amateure. Mitspieler wie Thomas Müller und Mats Hummels wurden Stars. Heinze stürzte ins Nichts. Jetzt hat er ein Buch über den vermeintlichen Traumberuf Fußballprofi geschrieben.

Karriere: Manager-Typen – “Auch Schweine müssen effektiv führen” (2.11.12): Der Trainer und Berater Malcolm Schauf zeigt Managern ihr wahres Ich und verrät, welches Verhalten zu welchem Management-Typ passt. Herr Schauf, heutzutage soll ein Manager im Team arbeiten können, ein Organisationstalent sein und am besten noch vor Kreativität sprühen. Zeichnet das Ihrer Meinung nach einen guten Manager aus?

HB: Außergewöhnliche Manager Die genialen Sklaventreiber (3.9.12):  Amazon, Apple, Microsoft: Mitarbeiter bei großen Internetkonzernen haben es nicht leicht. Chefs wie Steve Jobs und Jeff Bezos gelten als Menschenschinder – und dennoch lieben sie ihre Angestellten. Wie machen sie das?

FAZ: Kollektive Intelligenz Die Besten sind nicht die Richtigen (22.08.12): Gemischt siegt über homogen: Die psychologische Forschung hat klare Hinweise darauf, dass erfolgreiche Teams aus Frauen und Männern bestehen sollten.

Spon: Talent-Irrtümer Scheibenwischer? Wegwerfwindeln? Kein Bedarf! (9.8.12): Das gab’s wirklich: Eine Plattenfirma, die den Beatles keinen Vertrag gab, und eine Uni, die Einstein keine Stelle anbot. Was, wenn der Talentsucher die besten Bewerber nach Hause schickt? Eine kleine Sammlung gewaltiger Irrtümer bei der Auswahl künftiger Spitzenkräfte.

HB: Über die Kraft der Stille(n)Lizenz zum Leisesein (30.07.20): Small Talk führen, Kontakte knüpfen, Netzwerken: Für introvertierte Menschen das Schlimmste im Job. Sie arbeiten ungern im Rampenlicht. Dabei, findet Coach Sylvia Löhken, sind es gerade die Leisen, die Großes schaffen.

NYT-Dealbook: When Picking a C.E.O. Is More Random Than Wise (24.7.12)

INSM: Beziehungsmenschen: Warum Manager unbeliebt sind (17.6.12): Was verbindet den Geschäftsführer von heute mit dem biblischen Joseph? Vieles. Die alttestamentarische Geschichte von Joseph und seinen Brüdern ist auch die Geschichte der Entdeckung und Erfindung des Geschäftsführers. Dessen Rolle hat sich seitdem weniger verändert als man auf den ersten Blick denken könnte. Vor allem im Hinblick auf die Interessenskonflikte mit Gesellschaftern und Belegschaft.

FTD: Management Umgehen mit dem Alpha-Chef (4.6.12): Chefs sind häufig nicht einfach zu nehmen: Wie also geht man mit Managern um, die sich selbst als “Alpha-Tier” und als unumstrittener Anführer sehen?

HB: Reden ohne KillerphrasenWie Sie unfaire Angriffe erfolgreich abwehren (7.5.12): Druck, Drohungen, Täuschungen: Im Job gibt es viele Situationen, in denen es gut ist, die Kunst des Argumentierens zu beherrschen – vor allem dann, wenn die Fairness auf der Strecke bleibt. Wie Sie sich dafür rüsten.

FAZ: Gehaltsdebatte Bittere Lektion für das Barclays-Management (29.04.12): Nur knapp und nicht ohne Gegenleistung haben die Aktionäre der britischen Bank Barclays die Vergütungen der Mitarbeiter abgesegnet. Sie kritisieren mehr als bloß die Bonus-Kultur.

WSJ: Das süße Nichtstun des Utz Claassen (3.4.12): Manager in gehobenen Positionen haben es nicht leicht: Ständig müssen sie das Gehalt für ihre Tätigkeit rechtfertigen. Seltener kommt es vor, dass einer sagt, was er für das Nichtstun bekommen sollte.

FAZ: Pro & Contra Dürfen Topmanager ihre Gehälter an Star-Gagen messen? (24.3.12): Wenn VW-Chef Martin Winterkorn 17 Millionen Euro verdient, regen sich viele auf. Wenn Fußballer Lionel Messi 33 Millionen kassiert, rührt sich niemand. Was ist Ihre Meinung?

Spon: Frust im Job – Miese Manager verursachen Milliardenschäden (20.3.12): Es ist ein verheerendes Ergebnis: Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung Gallup haben 23 Prozent der deutschen Mitarbeiter gar keine Bindung zu ihrem Job. Hauptgrund ist schlechte Personalführung. Durch sie entstehen volkswirtschaftliche Schäden im Milliardenhöhe.

FAZ: Spitzengehälter Top-Manager verlieren ihre Freunde (17.03.12): VW-Chef Martin Winterkorn erhält Millionen Euro an Gehalt: Skandal! Rufen nicht die Linken. Sondern Deutschlands Unternehmer.

HB: Gehaltsstudie – Manager werden nicht nach Leistung bezahlt (27.2.12): Ökonomen halten die Gehälter deutscher Manager für unverhältnismäßig. Wie viel ein Vorstand verdient, hängt weniger von seiner eigenen Leistung als von der seiner Kollegen ab. Oft bestimmt sogar der Zufall das Gehalt

HB: Wissenswert – Kapitale Kumpels (16.02.12): Wer erfolgreich sein will, der braucht die richtigen Freunde. Gehört hat das wohl schon jeder, doch auch Experten haben den Effekt untersucht. Demnach kann „Vitamin B“ sogar Bankvorständen behilflich sein.

HB: Mangelnde Soft SkillsJung-Manager stolpern meist über ihre Arroganz (7.2.12): Der Fachkräftemangel ist das Schreckgespenst der deutschen Wirtschaft. Hochqualifizierte Absolventen sind heiß begehrt. Doch so viel Aufmerksamkeit steigt jungen Führungskräften schne ll zu Kopf. Das ist riskant.

FTD: Lernprozess Scheitern Aus Misserfolgen wertvolle Erfahrungen machen (1.2.12): Wer erfolgreich ist, kann scheitern. Das passiert oft, ist aber ein Tabuthema. Dabei sind Misserfolge nicht nur menschlich, sondern auch unvermeidlich. Außerdem hat Scheitern etwas Positives: es ist ein Lernprozess, der uns voranbringt.

FTD: Vergütungssysteme Leistungsorientierte Gehälter zahlen sich aus  (31.1.12): Geld allein macht nicht glücklich. Wenn man die Belegschaft motivieren will, kann ein faires Lohnsystem aber viel zur guten Stimmung beitragen. Vor allem, wenn leistungsorientiert vergütet wird

HB: Hybris der Manager – Wenn die Macht zur Droge wird (27.01.12): Die Affäre um den Bundespräsidenten zeigt: Umgeben von Ja-Sagern und getäuscht vom Selbstbild eigener Wichtigkeit, verlieren Politiker und Manager den Blick für die Realität. Zu viel Macht macht blind.

HB:Das Motiv des Lonely Rider (07.01.12): Schon lange rätseln Forscher über die Frage, warum Menschen zu Unternehmern werden. Drei Ökonomen haben nun das gefunden, was für den Wechsel in die Selbständigkeit entscheidend ist: die Alternativen.

HB: Einkommen Wie Geld unseren Arbeitseifer beeinflusst (2.1.12): Motiviert ein höheres Gehalt zu mehr Überstunden oder lässt es den Mensch faul werden? Zwei Ökonomen untersuchen diese Frage am Beispiel von EU-Parlamentariern und kommen zu bemerkenswerten Ergebnissen

Bank: Unternehmensführung – Die „7 Todsünden“ des Managements (oD): Welche Eigenschaften und Verhaltensweisen zeichnen eine gute Führungskraft aus? Das fragten sich schon in der Antike politische und religiöse Würdenträger. So auch Papst Gregor I. Er listete Ende des 6. Jahrhunderts im „Lasterkatalog“ 7 Wurzelsünden auf – also Einstellungen und Haltungen, die bei Führungskräften zu einem Fehlverhalten führen. Dieser „Katalog“ kann noch heute Managern als Richtschnur dienen

Telepolis: Bei den Managergehältern zählt die Leistung wenig (5.10.11): Ursache der sich auch bei Verlusten in die Höhe schraubenden Einkommen der Topmanager ist das so genannte Benchmarking und die Inzucht zwischen diesen und den Mitgliedern in den Aufsichtsräten

Karriere Bibel: Der Superstar-Effekt – Darum lassen wir uns einschüchtern (12.9.11): Es gibt Menschen, für die scheinen Selbstzweifel überhaupt nicht zu existieren. Solche Typen meinen, dass sie allein mit ihrer Erkältung die Schmelze der Polarkappen aufhalten können oder in ihrem Cabrio die Musik nur laut genug aufdrehen müssen, damit sich die Straßenpläne im Handschuhfach von alleine ordnen. Kurzum: Diese Typen strotzen nur so voll Chuzpe, Energie und Tatendrang. Eine solche Attitüde ist durchaus bewundernswert. Doch lassen sich davon auch viele allzu leicht einschüchtern. Selbst jene, die es besser wissen sollten.

The Star:Business judgment, corporate decision making (30.7.11): Board meetings are about decision making on a variety of matters. The supervisory and monitoring duties dominate. However a corporation is a wealth creation entity and major business transactions are placed before boards that demand deliberation and judgment.

The Star: Group governance – directors with many hats (23.7.11): THE modern corporation has many hydra forms. Complex structures include pyramidal form, chainownership forms (popular in Asia as entrepreneurs leveraged their investments with outsider investors). There could also be network crossholdings with dominant substantial block.

The Star: Animal spirits and boards (16.7.11): The first of a three-part series examines the variety of issues besetting boardroom decision-making. The second will deal with directors in a group and the concluding piece will be on business judgment and the law.

Business Wissen: Intuition Warum Manager mit Bauchgefühl besser entscheiden (08.06.11):  Rationales Denken spielt bei Entscheidungen eher eine untergeordnete Rolle. Die meisten Manager vertrauen vielmehr ihrer Intuition. Und sie treffen damit meist die besseren Entscheidungen. Voraussetzung dafür ist: Sie konnten zuvor ausreichend Erfahrungen sammeln und sie reflektieren ihre Bauchgefühle auch mal kritisch.

Business Wissen: Wie Führungskräfte unsichere Situationen meistern (3.6.11): Achtsame Führungskräfte können mit unsicheren Situationen umgehen. Nicht Pläne und Ziele bestimmen ihr Handeln, sondern die Konfrontation mit möglichen Alternativen. Das kann man lernen.

Spon: Anreiz Puffbesuch – “Mit Geld kann man Mitarbeiter nicht mehr belohnen” (25.5.11): Hunterttausende Prostituierte arbeiten in Deutschland. Doch wer geht schon in den Puff? Käuflicher Sex ist nach wie vor ein Tabu – vor allem, wenn er betrieblich organisiert ist und der Mitarbeiter-Belohnung dient. Warum eigentlich?

Spon:  Leistung von Top-Managern -  Hey Boss, das war wohl nichts! (25.5.11): Welcher Chef ist sein Geld wert, welcher nicht? Das manager magazin hat die 50 größten Unternehmen Europas untersucht – und das Gehalt der Bosse mit ihrer Leistung verglichen. Das Ergebnis ist erschreckend, vor allem bei Finanzkonzernen: Nur wenige Spitzenverdiener sind wirklich spitze.

BL: Können Unternehmen nur über hohe Gehälter Mitarbeiter binden? (20.5.11): Immer wieder liest man als Begründung für hohe Bezahlungen und Boni, sie seien vor allem deswegen notwendig, weil es sonst schwer sei, talentierte Mitarbeiter zu gewinnen bzw. zu halten. Top-Mitarbeitern gesteht man gern eine gute Bezahlung zu. Offen bleibt freilich, wodurch sich ein Top-Mitarbeiter auszeichnet und was eine gute Bezahlung ist. Und wohl jedes Unternehmen hat schon Bekanntschaft mit vermeintlichen Top-Mitarbeitern gemacht, die dem Unternehmen mehr Schaden zugefügt haben, als sie Mehrwert gebracht haben.

HBM: Wenn zu große Nähe Managern schadet (12.5.11): Immer mehr Prominente gewähren ihren Fans per Fernsehen oder Internet tiefen Einblick in ihr Privatleben. Auch viele Führungskräfte in der Wirtschaft geben sich kumpelhaft und anfassbar. Das soll authentisch und menschlich wirken – doch der Distanzverlust kann gefährlich sein. Diskutieren Sie mit.

Spon: Meine Firma, das Irrenhaus: Wo der Wahnsinn wütet (29.4.11): Blindgänger, Geldvernichter, Chaostruppen – Karriereberater Martin Wehrle packt heiliger Zorn, wenn Klienten aus dem Arbeitsalltag berichten. Seine Diagnose: Durch viele deutsche Firmen wabert der reine Aberwitz. Zum Glück kann man Klapsmühlen-Unternehmen an Warnsignalen erkennen.

FTD: Unternehmensführung – Auf die kritischen Entscheidungen kommt es an (27.4.11): Gute Entscheidungen sind maßgeblich für den Erfolg eines Unternehmens. Wer seine kritischen Punkte kennt und die Prozesse und Umsetzungen im Griff hat, steigert die Leistung

HBM: Was kostet Neid? (13.4.11): Gefühle wie Neid können eine enorme zerstörerische Kraft haben – oder ganz im Gegenteil motivierend wirken. Erfahren Sie, wie Manager mit diesen Emotionen umgehen sollten, und diskutieren Sie mit.

Spon: Wirtschaftselite – Wer hat die beste Seilschaft? (8.4.11): Fleiß hin, Talent her – wichtige Entscheidungen der Wirtschaft werden in Geheimzirkeln getroffen. Ausländische Elitehochschulen sehen ihre Seilschaften als Aushängeschilder. Dagegen scheuen Deutschlands Topmanager die Öffentlichkeit und kungeln meist im Dunkeln, sagt der Elitenforscher Michael Hartmann.

HB:Wenn sich Ungleichheit rächt (07.04.11): “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit” ist eine alte Forderung der Gewerkschaften. Warum das auch im Interesse der Arbeitgeber ist, erklären Ökonomen in einer neuen Studie.

Spon: Bewerbungsgespräche – “Bei der Motivation lügen alle” (24.3.11): Sie gelten als unberechenbare Fallensteller – doch nur über Personalchefs führt der Weg zum Traumjob. Um sie zu überzeugen, wird getrickst, gelogen und geheult. Meist hilft das den Bewerbern wenig. Worauf die Interviewer tatsächlich achten, zeigt ein Blick hinter die Kulissen eines Coachings.

HBM: Übung macht den Manager (23.3.11): Viele Führungskräfte unterschätzen, wie wichtig Intuition und ein breites Repertoire an Fähigkeiten sind, um ein Unternehmen erfolgreich zu steuern. Doch diese Kompetenzen entwickeln sich nicht von selbst, was eine neue Generation von Managern erkannt hat. Diskutieren Sie mit.

HB: Mathematik:Rechnen Sie sich reich! (17.3.11): Wer gut mit Zahlen umgehen kann, verdient mehr und investiert sein Geld gewinnbringender, stellen Ökonomen fest. Gute Rechen-Kenntnisse können den finanziellen Wohlstand fast verzehnfachenAber was ist der Grund für dieses Phänomen?

HB: Auszeichnungen :Wenn Unternehmen ihr Personal mit Ruhm und Ehre bezahlen (16.03.11): Unternehmen können ihr Personal zu höheren Leistungen motivieren, ohne dass es Geld kostet – indem sie Preise und Auszeichnungen vergeben. Wie gut das funktioniert, führt eine faszinierende Feldstudie von Ökonomen aus Frankfurt und Mannheim vor Augen.

HB: Arbeitsmarkt: Die geheime Kraft der Freunde (8.3.11): Wie schnell ein Arbeitsloser einen neuen Job findet, hängt nicht nur von seinen Qualifikationen und Gehaltsvorstellungen ab – sondern auch von seinen Freunden, zeigen zwei Wirtschaftsforscher in einer neuen Studie.article

Zeit: Bewerbung Der Personalchef auf Facebook – ein Mythos? (28.2.11): Bewerber werden im Netz gar nicht so oft kontrolliert wie angenommen.

HB:Loyalität im Unternehmen: Emotionale Bindung zahlt sich aus (28.2.11): Können sich Angestellte mit ihrem Unternehmen identifizieren und fühlen sie sich ernst genommen, profitiert davon auch der Arbeitgeber. Denn die emotionale Bindung der Mitarbeiter zahlt sich für Firmen in barem Geld aus.

Spon: Massenleiden Burnout – Wie Firmen ihre Spitzenkräfte verbrennen (24.1.11): Sie streben nach Perfektion – und scheitern an der Realität: Die Diagnose Burnout trifft vor allem ehrgeizige Leistungsträger. Wenn sie ausfallen, kostet das die Wirtschaft Milliarden. Dabei können simple Verbesserungen im Job den Trend stoppen.

HBM: Unternehmensführung – Gutes Management, schlechtes Management (13.1.11): Warum geht eine Firma pleite, und eine andere wird zum Weltkonzern? Britische Wissenschaftler haben in einer globalen Studie Unternehmen untersucht und eindeutige Erfolgsfaktoren entdeckt.

Zeit: Innovation Querdenker (8.1.11.): Eine Filmwissenschaftlerin, die Chemieprodukte vermarktet, ein Informatiker, der sich um Nachhaltigkeit kümmert – solche Leute werden künftig gebraucht.

Zeit: Erfolg -Auf die gefühlte Leistung kommt es an (5.1.11): Leisetreter bleiben erfolglos. Nicht das tatsächliche Engagement ist für die Karriere entscheidend, sondern nur das, was der Vorgesetzte davon mitbekommt. Von M. Wehrle

HBM-Blog: Topmanager müssen nicht authentisch sein (4.1.11): Die Forderung ist immer wieder zu hören: Manager sollten Emotionen zeigen und ihre Persönlichkeit ungefiltert wirken lassen. Doch dieser Anspruch ist falsch und mit ihrer Aufgabe nicht vereinbar. Führungskräfte sollten sehr genau überlegen, welche Gefühle sie nach außen dringen lassen.

HB: Unternehmensführung der Zukunft: Wenn der Manager zum Magier wird (31.12.10):Wer heutzutage Entscheidungsträger in einem Unternehmen ist, sieht sich einer unüberschaubaren Vielzahl von Entwicklungen und Veränderungen gegenüber – und muss diese auch noch voraussehen können. Das klassische Bild des Managers gerät immer mehr ins Wanken, Führungspersonal wird immer häufiger ausgetauscht. Dabei gibt es schon jetzt Vorbilder, wie das Management der Zukunft aussehen muss.

HB: Innovative Unternehmen: Neue Spielwiesen für kreative Köpfe gesucht (30.12.10): Nicht jeder ist ein Einstein oder Edison. Doch Firmen können viel tun, damit ihre Mitarbeiter kreativ sind. Zu viel deutsche Gründlichkeit engt ein, viele Firmen haben den Stellenwert von Ideen nicht erkannt. Die Konkurrenz im Ausland macht es oft besser.

HB-Karriere: Downshifting – Karriere im Rückwärtsgang (28.12.10): Eine gute Karriere kennt im Allgemeinen nur eine Richtung – aufwärts. Doch nicht für jeden sind Rückschritte auch Rückschläge. Warum sich auch hochqualifizierte Kräfte entschließen, einen Gang zurückzuschalten – und welchen Problemen sie begegnen.

Spon: Geisteswissenschaftler in der Wirtschaft – Oh Gott, mein Chef ist Theologe (23.12.10): Muss es immer ein BWL-Koffermännchen sein, oder werden auch mal Denker zum Konzernlenker? Philosophen als Finanzberater, Historiker als Vorstandschefs – bei den Briten sind Quereinsteiger normal, in deutschen Firmen Exoten. Ein Fehler, sagen Personalprofis: Der Wirtschaft entgeht viel.

BL: Working Paper: Bonuszahlungen in der Kreditwirtschaft : Analyse, Regulierung und Entwicklungstendenzen (05.12.10): Andreas Nastansky und Ramona Lanz von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Potsdam haben ein interessantes Arbeitspapier veröffentlich.  Das Arbeitspapier umfasst 61 Seiten und kann hier als pdf heruntergeladen werden. Aus der Zusammenfassung und dem Ausblick.

HB: Forschung: Warum Ausdauersportler die besseren Chefs sind (21.11.10): Ein Forscherteam der Universität Bamberg untersucht die Parallelenzwischen Führungskräften und Ausdauersportlern. Am Triathlon werden Auswirkungen extremen Ausdauersports auf die Führungspersönlichkeit näher betrachtet.

FTD: FTD: Mediale Falschdarstellung – Mythos Managementfehler (3.11.10): Läuft in einem Unternehmen etwas schief, heißt es schnell: Die Manager haben versagt. Doch so einfach ist es nicht.

HB: Boni taugen nicht viel: Was Mitarbeiter wirklich motiviert (27.10.10):Mehr Geld, mehr Leistung: Boni gelten bei den meisten Unternehmen immer noch als Motivationsmittel Nummer eins. Total veraltet – sagt Daniel H. Pink: Der US-Bestsellerautor belegt, wie sehr sich wissenschaftliche Erkenntnisse und die alltägliche Praxis widersprechen: Finanzielle Anreize reichen bei weitem nicht aus, um Menschen zu motivieren – und sind manchmal sogar kontraproduktiv.

HB: Vergütungssysteme:  Kreative Kursgestaltung (21.10.10): An der Unternehmensspitze ist es mit dem vielmals gerühmten verantwortlichen Handeln nicht weit her. Eine neue Studie belegt: Aufgrund von Kursmanipulationen gehen Vorstandschefs von US-Unternehmen zwei Millionen Dollar reicher in Rente. Warum Vergütungssysteme mit Optionen grundsätzlich kritisch zu sehen sind.

Risknet: Aktuelle Studie – Vergütungssysteme blenden Risiken und langfristige Ziele weitgehend aus (12.10.10)

Welt: Die Angst vor dem Markt 11.10.10: Zumindest in einer Hinsicht hat die Finanz- und Wirtschaftskrise bleibende Wirkung hinterlassen: Leistungsbezogene Vergütungsbestandteile werden von vielen Deutschen als Teufelszeug verdammt. Selbst die Mehrheit der Manager lehnt inzwischen höhere Boni auf Kosten ihres Festgehalts ab.

NZZ: Variable Vergütungssysteme zwischen Effizienz und Exzess (8.10.10, pdf): Variable Vergütungssysteme sind umstritten, können aber effizient und fair sein. Dazu braucht es Indikatoren für die Leistung, eine präzise Einschätzung der zu erwartenden Performance und den Willen, Wettbewerbs-Löhne offenzulegen und durchzusetzen.

Working Paper: Bonuszahlungen in der Kreditwirtschaft : Analyse, Regulierung und Entwicklungstendenzen (30.9.10): Nastansky, Andreas ; Lanz, Ramona: Die Aussicht auf hohe Bonuszahlungen im Erfolgsfall war ein Grund neben mehreren, der Bankmanager im Vorfeld der Finanzkrise dazu verleitet hat, risikoreiche Unternehmensstrategien zu verfolgen und die langfristige Stabilität der Institute zu gefährden. Vor allem im Kreditwesen wurden falsche Anreize in der leistungs- und erfolgsabhängigen Vergütung gesetzt. Die Vergütungssysteme belohnten Manager und Mitarbeiter für die Erreichung kurzfristiger Gewinnziele – ungeachtet der eingegangenen Risiken. Boni wurden meist in bar ausgezahlt und orientierten sich primär an nicht risikoadjustierten Kennzahlen. Inzwischen hat sich in Anbetracht der Dramatik der Finanz- und Wirtschaftskrise eine deutliche Änderung in der Gestaltung der Bonussysteme angekündigt. Wie die Geschäftsberichte einzelner Institute des Jahres 2009 andeuten, werden mit der Erholung des Bankensektors mittelfristig auch die Bonuszahlungen wieder ansteigen.

Welt: Gerade die HRE-Banker brauchen ein Topgehalt (26.9.10): Die Aufregung über Boni und Pensionen ist nur zum Teil nachvollziehbar. Der politischen Diskussion fehlt die betriebswirtschaftliche Sicht.

Spon: Spon: Managementkultur – Das Modell Ackermann hat ausgedient (4.9.10): Steve Jobs bei Apple, Josef Ackermann bei der Deutschen Bank: Manche Großkonzerne sind untrennbar mit den Gesichtern ihrer Chefs verbunden. Das kann von Vorteil sein – aber auch riskant. Was passiert, wenn der Vorstandsvorsitzende plötzlich geht?

BL: Spitzengehälter generieren keine Spitzenleistung (06.08.10): Hartnäckig hält sich in einigen Kreisen der Mythos, dass sehr hohe Gehälter etwas mit sehr guter Leistung zu tun haben. Vertreter dieser These ignorieren dabei etwa eine Studie der Hochschule Pforzheim und dem Tübinger Institut für angewandte Wirtschaftsforschung, die zeigt, dass überproportional wachsenden Einkommen von Spitzenmanagern sich gerade nicht mit ihren Leistungen und den Kennziffern ihrer Unternehmen erklären lassen (siehe dazu Beitrag in der FAZ im Februar 2009). Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass es keinen Zusammenhang zwischen Höhe der Vorstandsvergütung und Aktienperformance oder Rendite des Unternehmens gebe. Das Gehaltsplus hängt eher von der Größe des Vorstands, des Aufsichtsrats und des Unternehmens ab.

 

FAZ: Vorstandchefs – Weniger Gewinn, mehr Bonus (2.8.10): Wer einen Großkonzern leitet, erhält nicht nur Gehalt, sondern auch eine Pensionszusage – diese bleibt aber meist außen vor, kritisiert die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz.

HB: Entzauberte Stars:  Welche Risiken der Kampf um Talente birgt (22.7.10): Wer im Wettbewerb überleben will, muss den Kampf um die besten Talente gewinnen. Bisher folgen Banken diesem Mantra der Unternehmensberater – und locken Spitzenkräfte mit fürstlichen Gehältern. Forscher warnen, dass sich das viel seltener rechnet als gedacht.

PS: Wie soll man Banker bezahlen? (27.7.10): Der Rat der US-Zentralbank hat kürzlich Richtlinien verabschiedet, gemäß welchen die Bankaufsicht als Wächter der Sicherheit und Solidität des Finanzsystems die Vergütungsstrukturen der Führungskräfte der Banken überprüfen soll. Andernorts prüfen die Behörden die Verabschiedung ähnlicher Programme. Doch was für Strukturen sollten die Aufsichtsbehörden anstreben?

FAZ: Vergütung – Verdienst und Verdienen (16.7.10): Was ist ein angemessener Preis für geleistete Arbeit? Es gibt bis heute keine ökonomische Theorie der Lohnstruktur, die begründen könnte, weshalb die einen mehr, die anderen weniger verdienen.
HB: Wie Führungskräfte sein sollen:  Gute Chefs kommen in den Himmel … (16.7.10): Was zeichnet die perfekte Führungskraft aus? Das fragen sich seit langem schon viele Mitarbeiter und Aufsichtsräte. Forscher geben auf diese kontroverse Frage unbequeme Antworten.

NYT: Help Prevent a Sequel. Delay Some Pay. (18.6.2010): By ROBERT J. SHILLER CONGRESS’S approach to financial reform has been a bit like my own household’s response to a moth infestation in our kitchen a couple of years ago. After we got over the initial shock, my wife and I responded rapidly, disposing of food in which moths were breeding. Then we broadened our focus, throwing away items that had passed their expiration date or were no longer needed. Then we made a list of things to buy and went shopping. Siehe dazu auch  Acemaxx-analytics: Falsche Anreize für Vergütung von Führungskräften (20.6.10)

FAZ: Millionen für die Manager – Vorstandsgehälter, die die Republik verkraftet (22.5.10): Gescheiterte und doch hochbezahlte Manager wollten die Politiker dem Volk nicht mehr zumuten. Gerechter sollten die Gehälter werden. Aufsichtsräte haben mit neuen Verträgen reagiert. Doch die Aktionäre interessiert das kaum.

HB: Warum Millionengehälter übermütig machen (20.5.10): Bis zur Finanzkrise waren Banker die am besten bezahlte Berufsgruppe überhaupt. Für viele Politiker und Ökonomen ist mittlerweile klar: Die Gehaltsexzesse sind einer der Auslöser für die Implosion des Weltfinanzsystems – weil sie kurzsichtiges Handeln belohnt hätten.

HB: Wie wichtig ist das Charisma von Führungskräften? (20.5.10): Ökonomen können jetzt erstmals zeigen: Der Einfluss eloquenter Entscheider endet nicht am Werkstor. Reißt ein neuer Chef seine Mannschaft mit, kann die Motivation der Beschäftigten stark steigen. Das Charisma eines Chefs hat zudem nachhaltigen Einfluss auf Wertpapieranalysten.

Wiwo: Bankmanager Die 500.000-Euro-Frage der Boni-Banker (6.4.10): Reichen eine halbe Million Euro Jahresgehalt nicht, um einen Banker als Führungskraft zu gewinnen? Manche Banken pokern weiter hoch

NZZ: Weshalb Investmentbanker so viel verdienen (16.3.10): Die Finanzkrise hat in der Öffentlichkeit das Bild hochbezahlter Investmentbanker noch verschärft. Selbst in Verlustjahren waren die Löhne und Boni noch weit höher als in anderen Banksparten. Ein Erklärungsversuch.

HB: Wenn der Bonus unglücklich macht (4.3.10): Sind die eigenen Mitarbeiter mit Ihrem Gehalt zufrieden? Die Antwort auf diese Frage können Unternehmen leicht steuern, wenn sie ein paar Tipps aus der Forschung beherzigen. Denn eine Studie der Universität Köln liefert ein erstaunliches Ergebnis: Besonders transparente Bonussysteme sorgen oft für Unzufriedenheit.

Wiwo: Wie viel Boni braucht das Land? (1.3.10): Kurzfristige Erfolge werden weniger honoriert, die Haftung steigt: Wie Unternehmen künftig ihre Vorstände bezahlen, Boni-Exzesse verhindern und damit ihre Zukunft langfristig sichern wollen.

NZZ: Der Ärger mit den Bankenboni (20.2.10): Empörung und Sondersteuern inspirierten globale Banken zu Bonusbegrenzungen. Der politische Druck und die britische Bonussteuer haben die Boni in der Bankbranche deutlich gesenkt. Im Gegenzug stiegen aber vielerorts die Fixlöhne.

KZ: Warum ich jetzt ein Ego bin (15.2.10): Eine Lanze für den Egoismus bricht Stefan Lewerenz und gibt freche Überlebenstipps fürs Büro – gegen cholerische Chefs und für mehr Mut in Sachen Gehalt.

HBM: Leistung – Was uns motiviert (12.2.10) Hohes Gehalt, nette Kollegen oder eine anspruchsvolle Tätigkeit – eine groß angelegte Studie zeigt, unter welchen Bedingungen Menschen bereit sind, sich besonders zu engagieren. Was ist den Befragten am wichtigsten?

SZ: Aufstieg der Elite Der Stallgeruch macht’s (7.2.10): Nur Menschen mit der richtigen Kleidung und den passenden Hobbys haben Chancen auf eine Spitzenposition in der Wirtschaft. Soziologe Michael Hartmann erklärt warum.

Wiwo: Erfolg Die zehn größten Karriere-Mythen (1.2.10): Frauen machen keine Karriere, und in der Krise geht nichts? Von wegen! In einem neuen Buch entzaubert der Headhunter Marcus Schmidt 40 der gängigsten Karriereregeln und zeigt, welche Strategien tatsächlich erfolgreich machen. Die WirtschaftsWoche druckt vorab exklusive Auszüge

Capital: Arbeitsverträge – Worauf es bei Boni ankommt: Irgendwie, irgendwas, irgendwann: Wer seinen Gehaltsturbo vertraglich nicht genau festhält, erwacht schon mal mit leeren Händen. Und kein Richter kann sie dann füllen. Capital zeigt, worauf Führungskräfte achten sollten.

TP: Investmentbanken kürzen Bonuszahlungen (26.01.10): I-Banken wie Goldman Sachs, Morgan Stanley und JPMorgan Chase & Co beugen sich dem steigenden politischen Druck und reduzieren die Boni von Vorständen und Top-Tradern. Laut [extern] Bloomberg sollen die drei führenden Investmentbanken für 2009 gemeinsam “nur” 39,9 Milliarden Dollar für Bonuszahlungen reserviert haben, was um 10 Milliarden Dollar weniger ist, als Analysten noch im Oktober erwartet hatten. Immerhin liegt die Summe unter dem bisherigen Rekord von 2007, als die Top-Banker 44,7 Mrd. Dollar ausgezahlt bekamen, und recht deutlich unter den jüngsten Schätzungen, die für die drei Banken noch im Januar mit einem neuen Bonus-Rekord von 46,1 Mrd. Dollar gerechnet hatten.

NZZ: Gegen den Unsinn der Riesen-Boni (24.1.10): Nicht Lohnbegrenzung, sondern Ausbau der Aktionärsdemokratie ist nötig, schreibt Reiner Eichenberger:  Die öffentliche Aufregung über die Riesenboni von Banken mit Verlusten oder gar Staatshilfe ist verständlich, führt aber in eine falsche Richtung. Sie impliziert, dass Riesenboni verdient sind, sobald die Gewinne wie heute etwa in der Pharmaindustrie fröhlich sprudeln. Doch Boni in der heutigen Grössenordnung sind nicht nur in schlechten, sondern auch in guten Zeiten unverdient und schädlich, wohingegen hohe Entschädigungen gerade in angeschlagenen Firmen gut gerechtfertigt werden können.

NZZ:  Millionen auf dem Silbertablett (24.1.10): Eine breite Öffentlichkeit glaubt nicht, dass Banker verdienen, was sie verdienen. Noch in den achtziger Jahren waren sie eine Art Beamte mit festem Salär. Heute sind aus ihnen Grossverdiener geworden, die auf Gewinne und Boni spekulieren. Wie kam es zu einem Lohnsystem, das heute widersinnig erscheint?

HB: Managergehälter: Weniger Fixum – dafür mehr Optionen (23.1.10): Viele Forscher sehen in falschen Anreizen einen der Gründe für die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise. Doch welche Anreize wirken eigentlich bei den Managergehältern? Zwei amerikanische Forscher zeigen in einer Studie, wie sich der Anteil von fixen und variablen Gehaltsbestandteilen in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.

SZ: Aktionärsdemokratie Wer hat, muss handeln (20.01.10): Der Fall Infineon belegt, dass sich deutsche Anteilseigner in ihren Unternehmen immer öfter einmischen. Bessere Kontrolle durch die Eigentümer ist auch bitter nötig.

HB: Aktionärsrechte: Managervergütungen kommen auf den Prüfstand der HV (18.1.10): Die Vergütung von Vorständen ist ein anspruchsvolles Thema. Jetzt schlägt die Stunde der professionellen Aktionärsvertreter.

HB: Medienbericht: Citigroup kürzt Bonus-Zahlungen massiv (15.1.10): Die öffentliche Diskussion um überhöhte Banker-Boni zeigt Wirkung: Die Citigroup werde die Barzahlungen laut eines Zeitungsberichts für das abgelaufene Jahr auf 100 000 Dollar pro Mitarbeiter begrenzen.

FAZ: Gesetzentwurf – Schäuble will überzogene Boni verhindern (15.1.10): Der Finanzminister will überzogene Bonuszahlungen an Manager von Banken und Versicherungen gesetzlich einschränken. Die Finanzaufsicht soll die Auszahlung notfalls untersagen oder beschränken.

FR: Finanzplatz in der Kritik – Was ein Bonus bringt (14.1.10): Es geht um Grundsätzliches. Und da ist die Sache für Götz Werner, den Gründer der “dm-drogerie märkte”, ganz klar: In seinem Unternehmen werden keine Boni gezahlt. Denn eines müsse man doch wohl einsehen: Die Motivation eines Mitarbeiters könne allein aus dem Glauben an die gemeinsame Sache erwachsen, nicht aus der Aussicht auf einen Zusschlag. Es sei “ein großer Irrtum, dass Menschen in Erwartung eines Boni besser arbeiten”, sagt der Unternehmer am Donnerstag in Frankfurt.

Wiwo: Manager-Boni Verlogenes Wehklagen der Banken (13.1.10): Nach der Finanzkrise geloben die Banken Besserung bei ausufernden Managergehältern. Das ist aber nur die Oberfläche. Tatsächlich will jeder Vorstand die smarten, erfolgreichen Jungs, die Geld ins Haus scheffeln – auch wenn die viel kosten.

TAZ: Goldman Sachs zahlt Bankern im Schnitt 595.000 Dollar Bonus (12.1.10)

NYT: Banks Prepare for Bigger Bonuses, and Public’s Wrath (9.1.10): The bank bonus season begins in earnest next week, and it looks as if it will be one of the largest and most controversial blowouts the industry has ever seen.

2009

NYT: Fair Game – What Iceberg? Just Glide to the Next Boardroom (26.12.09): Die New York Times schiebt den Mythos des fehlerfreien Top-Managements weg und beklagt Mangel an Selbstkritik. Some ex-directors of financial firms that imploded during the credit crisis seemed to skate away from those boardrooms to serve on boards of other public companies.

FAZ: Banker-Boni - Das Spiel geht weiter (19.12.09) Bekommen Banker, was sie verdienen? Hohe Boni sind nötig, um gute Mitarbeiter zu halten, sagen die Banken. Personalberater halten dagegen: Lukrative Wechselchancen gibt es nur für ganz wenige.

HB: Wissenswert: Welche Schuld die Boni an der Finanzkrise tragen (17.12.09): Liberale wollen gern glauben, dass Boni keine Schuld an der Wirtschafts- und Finanzkrise tragen. Ökonomen neigen in solchen Fällen eher zum Nachrechnen. Mit überraschenden Ergebnissen, wie eine jetzt veröffentlichte Studie zweier Ökonomie-Professoren zum Scheitern von Bear Stearns und Lehman Brothers zeigt.

BL: Die Finanztheorie erklärt, warum hohe Boni den Unternehmenswert senken (15.12.09): Das Schöne an einem Blog ist, dass man hier seine Gedanken ausbreiten und mit Interessierten in die Diskussion zu Thesen kommen kann, die so (möglicherweise) noch nicht gedacht oder veröffentlicht sind. Anregungen für diesen Text haben einmal mehr die andauernden Bonusdiskussionen und die “anstrengende” Personalsuche im Finanzsektor gegeben. Hier vertreten bekanntlich einige Interessenvertreter den Mythos, nur über “attraktive” Boni “Leistungsträger” binden zu können.

FAZ: Vergütung und Motivation Reguliert die Boni nicht (13.12.09): Selten hat sich eine so breite Front formiert: Banker-Boni sollen nachhaltiger werden, verlangen die Politiker. Das ist eine schlechte Idee, hält der Frankfurter Finanzexperte Roman Inderst dagegen. Dabei ist Inderst sonst nicht als Bankenfreund bekannt. Zu einem Arbeitspapier von Roman Inderst und Sebastian Pfeil: „Is Making Deferred (Bonus) Pay Mandatory a Good Idea for Banking?”, Universität Frankfurt 2009.

HB: Finanzbranche: Brown und Sarkozy fordern weltweite Boni-Steuer (10.12.09): Großbritannien und Frankreich wollen, dass die hohen Bonuszahlungen in der Finanzbranche weltweit mit einer Sondersteuer eingedämmt werden. Die Staatschefs der beiden Länder plädieren in einem Zeitungsartikel für eine entsprechende globale Regelung. In Deutschland hat eine Boni-Steuer nach britischem Vorbild indes wohl keine Chance.

HB: Bonuszahlungen: Banken akzeptieren Regeln gegen Exzesse (10.12.09): Die deutschen Großbanken wollen die ab 2010 geltenden internationalen Regeln gegen exzessive Banker-Boni schon in diesem Jahr freiwillig anwenden. Eine entsprechende Selbstverpflichtung wollen sie heute auf einem Treffen der Initiative Finanzplatz Deutschland in Berlin unterzeichnen.

FTD: Hohe Vergütungen – London besteuert Bankerboni mit 50 Prozent (9.12.09):  Milliarden hat der Steuerzahler für die Rettung des Bankensystems bezahlt. Schatzkanzler Darling will davon wieder etwas zurückhaben – und erhebt eine einmalige Bonussteuer. Die City schreit auf. Auch die Bundesbank ist nicht begeistert

FTD: Obama gewährt AIG-Managern nun doch üppige Gehälter (8.12.09): Der US-Versicherer benötigte zur Rettung Staatshilfe von 182 Mrd. $. Im Gegenzug nahm Washington AIG an die Leine. Doch nach Protesten aus der Führungsetage weicht die Regierung die Restriktionen bei Vorstandsgehältern auf.

HB: Banken: London plant Sondersteuer auf Banker-Boni (6.12.09): Nach heftigem Widerstand gegen Banker-Boni plant das britische Finanzministerium laut einem Bericht berichtete der Zeitung “Sunday Observer” eine Sondersteuer auf diese Provisionszahlungen. Die Regierung wolle auf diese Weise den zunehmenden Ärger der Bevölkerung über die hohen Banker-Boni Luft verschaffen.

HB: Managervergütungen: Üppige Boni schon zu Kaisers Zeiten (30.11.09): Sind frühere Manager tatsächlich weniger gierig gewesen als heutzutage? Neue Forschungen belegen, dass es bereits im 19. Jahrhundert Erfolgsprämien für Entwickler gab, Boni für das Führungspersonal deutscher Großbanken tauchten erstmals im Jahr 1854 auf. Was man aus der Geschichte lernen kann.

Wirtschaft und Werte: Wirtschaftsethik und Bonuszahlungen Teil 1: Die nachhaltige Verankerung ethischer Werte im Unternehmen erfordert ein Umdenken bei der Bemessungsgrundlage von variablen Vergütungsbestandteilen. Anlässlich einer Unternehmertagung mit dem Thema „Unternehmerische Herausforderung: Wirtschafts- und Finanzkrise“ wurde ich von einem Teilnehmer gebeten, einen Überblick über die Entwicklung von Non-Financial-Elements bei der Bemessungsgrundlage von Bonuszahlungen zu geben. Eine sehr gute Frage, die mich dazu bewogen hat, mich mit dem aktuellen Stand der Diskussion zu diesem Thema auseinanderzusetzen. Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5.

Spon: Psychologie- Die Krux der Belohnungssysteme (19.11.09): Wenn Lohn, Gehalt und Prämien nicht alles sind – was dann? Sind Anerkennung, Selbstwert und Selbstachtung etwa wichtiger? Der Cottbuser Philosoph Klaus Kornwachs entwirft in seinem edition-unseld-Essay eine Gesellschaft ohne Kompensationsgedanken.

HB: Corporate Governance: Kodex-Chef kritisiert neue Boni-Exzesse (15.11.09): Klaus-Peter Müller, Vorsitzender der Regierungskommission Corporate Governance Kodex, greift die Vergütungspraxis angelsächsischer Banken scharf an. “Wenn es heute heißt, es gebe große Probleme, die exzessiven Boni der Investmentbanker einzuschränken, dann habe ich dafür überhaupt kein Verständnis”, sagt Müller im Handelsblatt-Interview.

BW: Besondere Führungsaufgabe Das Führen von Führungskräften (12.11.09): Engagement, Verantwortungsbereitschaft und unternehmerisches Denken lassen sich nicht verordnen. Deshalb ist die Führung von Führungskräften eine besondere Herausforderung. Doch es gibt drei erprobte Stellhebel.

BW: Führungslos Chefs vernachlässigen die Mitarbeiter und schaden dem Unternehmen (11.11.09): Wenn Vorgesetzte keine klaren Vorgaben machen, werden die Mitarbeiter lethargisch und machen Fehler. Manchmal sollten sich Chefs auch in Details einmischen

HB: Lob von Experten: Commerzbank koppelt Boni an Nachhaltigkeit (10.11.09): Die Commerzbank will mit einem neuen Vergütungssystem waghalsiges Verhalten ihrer Mitarbeiter verhindern. Ein Teil der Boni soll künftig erst Jahre nach der Zuteilung ausgezahlt werden. Investmentbanker können dabei einen Teil ihrer Ansprüche verlieren. Experten loben das neue System.

HB: Der ökonomische Gastkommentar: Die zehn Gebote für den ehrbaren Kaufmann (3.11.09): Mein Sohn, sei mit Lust bei den Geschäften am Tage, aber mache nur solche, dass wir bei Nacht ruhig schlafen können.” Eigentlich fasst diese Grundregel, die Thomas Mann in seinen „Buddenbrooks“ dem Gründer des Lübecker Handelshauses in den Mund legt, eindrucksvoll zusammen, was einen ehrbaren Kaufmann ausmacht.

BL: Managementmoden, Halo-Effekte und Seifenblasen der Management-Ratgeber (2.11.09): Managementmoden-, -theorien und -philosophien haben ständig Hochkonjunktur. Eine stete Flut von Fachpublikationen überrollt gerade jetzt wieder den Markt mit unzähligen Ansätzen zur Neu- oder Umorganisation von Unternehmen. Schaut man sich die Flut von Konzepten und Ratgeberbüchern an, dürfte es heute eigentlich keine einzige Firma mehr geben, die in den Pleitegraben rutscht.

BL: Spornt Geld die Leistungsbereitschaft an? (30.10.09)

FAZ: BMW Arbeiter bestimmen jetzt die Manager-Löhne (25.10.09): Spitzengehälter werden künftig an den Lohn am Band gekoppelt. Das empfiehlt ein neues Gesetz. BMW macht den Anfang. Fair soll es zugehen, sagt der Vorstand. Nur: Was ist der gerechte Lohn für einen Spitzenmanager.

NZZ: So will die UBS künftig Boni ausrichten (25.10.09): Die UBS hat ihre neuen Boni-Regeln vor der CS bekanntgemacht. Allerdings nur zuhanden ihrer Mitarbeiter. Ein Brief der UBS-Konzernleitung an die Mitarbeiter erläutert die neue Lohnpolitik der Bank. Bei «höher bezahlten» Mitarbeitern soll der Aktienanteil des Bonus drei Jahre lang gesperrt bleiben. Die Barkomponente wird sofort ausbezahlt.

 

Bookstaber: Why Do Bankers Make So Much Money? (23.10.09) A tenet of economics is that in competitive markets there are no economic rents. That is, people get fairly paid for their efforts, their capital input, and for bearing risk. They are not paid any more than is necessary as an incentive for production. In trying to understand the reason for the huge pay scale within the finance industry, we can either try to justify the pay level as being a fair one in terms of the competitive market place, or ask in what ways the financial industry deviates from the competitive economic model in order to allow economic rents.

BW: Führungsaufgabe Demotivierte Mitarbeiter wieder motivieren (21.10.09): Mit welchen Maßahmen Arbeitgeber die Motivation ihrer Mitarbeiter zurückholen können, erklärt ein Experte der Unternehmensberatung Watson Wyatt Heissmann.

HB: Credit Suisse überarbeitet Bonus-System (20.10.09): Die Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) zahlt ihren gut 7 000 Top-Managern vom nächsten Jahr an einen größeren Gehaltsanteil als Festlohn und reduziert so den Bonus-Anteil an den Gehältern. Die Prämien sollen künftig langfristiger ausgelegt sein.

Managervergütung – Fonds sollen Gehälter offenlegen (20.10.09):Jetzt werden auch die Gehälter der deutschen Fondsmanager zum Thema für die Finanzaufsicht. Die BaFin verlangt umfangreiche Angaben zu den Systemen, nach denen sich die Bezahlung richtet

HB: Insider-Vorwürfe erschüttern neue Elite (20.10.09): Der Insiderskandal um Hedge-Fonds-Gründer Raj Rajaratnam rückt eine der erfolgreichsten US-Einwanderergruppen sowie eine Eliteschule in den Fokus der Öffentlichkeit. Rajaratnam und zwei weitere Verdächtige kennen sich vom College Wharton, gehören der aufstrebenden indischstämmigen Elite an. Der Fall droht nun das bisher glänzende Image zu ramponieren.

HB: Klaus Hubert Görg: Lukrative Niederlage (20.10.09) Dass eine Insolvenz nicht das Ende bedeuten muss, wurde im Jahr 2009 zu einem häufig gebrauchten Zitat. Dass eine Insolvenz allerdings auch für volle Taschen sorgen kann, ist zu einem Steckenpferd Arcandors gewonnen. Middelhoff, Eick und nun Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg – die Liste der gutbezahlten Gescheiterten ist illuster.

Economist Debate: Executive pay (20.10.09)

BL: Überzogene Erwartungen in Deutschland an Bonibegrenzungen (23.9.09)

HB: Boni-Debatte – London droht Banken mit Strafsteuer (19.10.09): Ein Jahr nach dem Beinahekollaps des Finanzsystems verdienen viele Geldhäuser bereits wieder glänzend. Wenn es den Banken gut geht, dann geht es meist auch den Bankern gut. Viel zu gut sogar, meinen britische Politiker. Deshalb denkt die regierende Labour-Partei offenbar darüber nach, die Geldhäuser mit einer Sondersteuer zu belegen, um Bonusexzesse zu verhindern.

NYT: Obama Aides Go on TV to Criticize Wall Street (18.10.09): Striking a populist tone, several of President Obama’s leading advisers on Sunday issued stern warnings to Wall Street. They said big banks must not resist greater government oversight now that they have regained their financial footing through taxpayer financed bailouts.

FAZ: Die Aktionäre mobilisieren gegen die Vorstände (18. 10.09): “Ich habe keinen Chef. Ich bin der Chef”, spottete jüngst der Vorstandsvorsitzende eines Dax-Konzerns über seinen Aufsichtsrat. Öffentlich würde der Mann das nie sagen. Nie würde er sich aufführen, als gehöre der Laden ihm – auch wenn es sich so anfühlt. Denn die Theorie des Unternehmens sieht eine klare Rollenverteilung vor: Der angestellte Vorstandsvorsitzende ist der Verwalter, nicht der Gutsherr. Der Aufsichtsrat kontrolliert den Vorstand, er bestellt und entlässt ihn. Er bestimmt im Übrigen auch sein Gehalt. Nur: Wer bestimmt darüber, wer bestimmen darf? Wer entscheidet, wer im Aufsichtsrat das Wort führt?

Welt: 125 Millionen Dollar Abfindung für Chef der Bank of America (17.10.09): Institut meldet Milliardenverlust – Vergütungskontrolleur setzt Bonusverzicht durch – Andere Ansprüche bleiben aber unberührt

HB: Manager-Bezüge – Das Denkzettel-Prinzip (16.10.09): Kein Land in Europa reguliert Vergütungen so intensiv wie Deutschland und Österreich. Die deutsche Regelung ist bindend, der österreichische Kodex freiwillig. Die Zahl der Unternehmen, die sich an den Kodex halten, steigt an. Doch die Gewerkschaften kritisieren, dass diese Regelung zu schwach sei.

BW: Anreizsysteme Das Strohfeuer der extrinsischen Motivation (13.10.09): Mitarbeiter durch äußere Anreize motivieren zu wollen, führt nur selten zum Erfolg. Zwar erreicht man mit Belohnungen oder Sanktionen kurzfristige Ziele. Die Motivation steigt aber dadurch nicht unbedingt. Erfolg versprechender sind die intrinsischen Wege der Motivation. Hier geht es nicht darum, die Mitarbeiter von außen zu beeinflussen, sondern die bereits mitgebrachte Grundmotivation zu nutzen und zu stärken.

HB: Die bedrohte Macht der Vorstandschefs (13.10.09): CEOs – die starken Konzernführer nach angelsächsischem Vorbild – haben an Einfluss verloren. Von Politik und Gewerkschaften in die Zange genommen, sind aus Entscheidern in der Wirtschaftskrise Getriebene geworden. Sie brauchen ein neues Rollenverständnis.

Ungeahnte Relevanz – Theologe Küng ruft Wirtschaftsethos aus (08.10.09): Die Finanzkrise verleiht dem Theologen Hans Küng unvermutetes Gewicht. Sein neuer Wirtschaftsethos, den er vor der UN verkündete, fand prominente Unterstützer aus allen Lagern.

NZZ: Wenn «Boni» keine Boni sind (7.10.09): Juristische Fallstricke in der Umsetzung der geplanten Bonusrichtlinie für die Banken. Bald legt die Finanzmarktaufsicht die definitiven Richtlinien zur Bonuspolitik vor. Bleibt der Entwurf unverändert, drohen den Finanzinstituten laut Juristen Konflikte zwischen den Richtlinien und dem Arbeitsgesetz.

BW: NLP-Werkzeuge Neurolinguistische Programmierung im Führungsalltag einsetzen (05.10.09): Trotz Krisen und Auseinandersetzungen ist eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeiter enorm wichtig, wenn neue Aufträge oder Projekte anstehen. Drei Methoden des Neurolinguistischen Programmierens helfen Ihnen, mit Konflikten konstruktiv umzugehen und Ihre Mitarbeiter auch durch Phasen der Unsicherheit und Instabilität zu steuern.

Zeit: Erfolg haben, heißt Verantwortung abgeben (5.10.09): Mit dem früheren Bertelsmann-Chef starb einer der erfolgreichsten Unternehmer Deutschlands – und ein Vordenker guter Unternehmensführung.

FTD: Wider die Eitelkeit der Wirtschaftseliten (5.10.09): In seinen Büchern nahm der verstorbene Reinhard Mohn nicht nur Stellung zu aktuellen Fragen der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik – sondern zog auch gegen selbstherrliche Manager zu Felde.

MM: Tabuthema Gehalt: Über Geld spricht man nicht (2.10.09): Die Kollegen kennen jedes Detail der Scheidungsklage und sind genauestens informiert über die Alkoholexzesse der Tochter. Aber was der Zimmernachbar verdient, das wissen sie nicht. Denn je höher die Hierarchiestufe, desto wortkarger werden Führungskräfte, wenn es um ihr Salär geht.

Das Dilemma der Bonusfrage (29.9.09): Finma macht Tempo – kennt aber Regeln des Auslands kaum. Bald wird die Schweizer Finanzmarktaufsicht die definitiven Leitplanken zur Bonuspolitik vorlegen. Schweizer Banken befürchten Konkurrenznachteile. Auch andere Länder verschärfen die Regeln – zum Teil aber weniger schnell und weniger breit.

 

HB: Banker können mit G20-Bonusschwindel gut leben (28.9.09): Die Staatenlenker sind sich einig. Gegen die Gehaltsexzesse in den Banken muss etwas getan werden. Aber nach zwei G20-Meetings können die Banker stärker als je zuvor darauf vertrauen, in diesem Jahr wieder einen großen Bonus einzustreichen.

 

HBM: Vom ehrbaren Kaufmann (25.9.09): Für die Öffentlichkeit steht fest, dass Gier und Verantwortungslosigkeit vieler Manager zur aktuellen Wirtschaftskrise maßgeblich beigetragenhaben. Wollen Führungskräfte – insbesondere Banker – das verlorene Vertrauen zurückgewinnen, sollten sie fünf Regeln beachten.

HB: Debatte um Manager-Einkünfte: „Empörung über Banker-Boni ist scheinheilig“ (17.9.09): Der Schock sitzt noch tief: Banken am Rande des Abgrunds, Länder mit drohendem Staatsbankrott, Millionen Menschen ohne Arbeit. Die Europäer wollen mit aller Kraft eine zweite Finanzkrise verhindern. Doch mit ihrer Forderung nach einer Begrenzung von Bonuszahlungen an Manager stoßen sie auf erheblichen Widerstand. Selbst Ökonomen können den Plänen nichts abgewinnen.

FAZ: Entlohnung – Wie viel Bonus braucht das Land? (5.9.09): Die Politik hat längst verstanden, was gut ankommt. Karl-Gerhard Eick tritt nach der Pleite als Chef von Arcandor ab und kassiert trotzdem 15 Millionen. Prompt ist Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Stelle. „Dafür habe ich absolut kein Verständnis“, sagt sie – und geißelt damit, dass Eick die vollen Bezüge für fünf Jahre erhält, obwohl er nur sechs Monate im Amt war.

BL: Wie variable Vergütung das Denken und Handeln einengt (27.8.09)

BL: Die Wirtschaftselite in der Legitimationskrise: “Wo ist hier eine coole Sau, die begeistert!” 5.8.09): Viele öffentliche Äußerungen befassen sich seit dem Ausbruch der Finanzkrise mit dem ausgesprochen schwachen Auftreten der Managementelite. Ich nenne diesen Personenkreis “informelle Funktionselite” und nicht Leistungselite (dazu mehr hier), weil hier von einem übersichtlichen Kreis von im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehenden Managern die Schreibe ist.Der Economist spricht in “Leadership – A crisis of confidence” von einer Vertrauenskrise in die Führungsfähigkeiten der Top-Unternehmen. Die Defizite in der wirtschaftlichen Führung sind so markant, dass sich jüngst Horst von Buttlar in der FTD zu einem Aufschrei hat verleiten lassen:

BL: Shareholder Value wieder als Management-Prinzip? (2.8.09)

BL: Menschen lassen sich auch durch Altruismus, Fairness- und Gerechtigkeitserwägungen leiten (29.7.09)

BL: Jobs in der Finanzbranche: “Berufliche Niederlagen passen einfach nicht ins Selbstbild” (26.7.09)

Zeit: Kappt die Boni! (24.7.09): Die Wut über die neuerlichen Milliardengewinne der Banken ist falsch – der Aufruhr über die Verwendung der Gewinne jedoch nicht

BL: Bonus im Fokus: Die ewige Debatte bisher ohne Fragen an Aufsichtsräte und Eigentümer (21.7.09)

Economist: By invitation: Leadership – A crisis of confidence? (20.7.09): In a guest article Chris Bones, dean of Henley Business School, addresses the “crisis of confidence” in business leadership

BaFin: Anforderungen an Personal- und Anreizsysteme für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (18.8.09)

SVR – Arbeitspapier: Auswirkungen von Mehrfachmandaten deutscher Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzender auf den Unternehmenserfolg (20.7.09. pdf): Mehrfachmandatsträger in Vorständen und Aufsichtsräten stehen seit langer Zeit in der öffentlichen Kritik. Anhand eines Paneldatensatzes für die größten deutschen Unternehmen im Zeitraum von 1996 bis 2006 wird der Einfluss von Mehrfachmandaten von Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden auf den Unternehmenserfolg untersucht. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass zwischen der Anzahl der Aufsichtsratsmandate des Vorstandsvorsitzenden und dem Erfolg seines Unternehmens ein konkaver positiver Zusammenhang besteht: zu viele Mandate wirken offenbar kontraproduktiv. Aufsichtsratsvorsitzende, die in einem anderen Unternehmen als Vorstand tätig sind, erhöhen hingegen tendenziell den Erfolg des kontrollierten Unternehmens. Zusätzliche Aufsichtsratsmandate des Aufsichtsratsvorsitzenden haben allerdings keine Assoziation mit der Leistung des kontrollierten Unternehmens.

BL: Finanzkrise reloaded (2): Mikroökonomische Ursachen – Anreize, Risikomessung und Regulierung (9.7.09)

BL: Wenn der Bonus zu hoch ist, dann sinkt die Leistung (19.6.09)

FAZ: Leistungsabhängige Bezahlung – Zu viel Geld macht nervös (18.6.09)

Zeit: Manager – Kainsmal der Chefs (15.6.09): Der Bonus sollte Manager zur Leistung anspornen – im Interesse ihrer Unternehmen. Wie konnte es nur so weit kommen, dass sich viele Bosse schamlos bedienen?

DIW: Bonuszahlungen an Finanzmanager – keine Frage der Moral (13.5.09)

BL: Vom Rätsel der Ehrlichkeit bis zum Broken Window

BL: Vorschläge zur Motivation von Führungskräften und Mitarbeitern (27.4.09)

BL: Warum nicht nur Manager manchmal schlecht entscheiden (27.4.09)

BL: Statt mit Bonus mal mit Bindung motivieren (22.4.09)

BL: Gehalt, Motivation und unvollständige Verträge (18.4.09)

BL: Bonus-Desaster: “Warum ist es noch so still?”(30.3.09)

BL: Wie die Bonusdebatte zu neuen Gehaltsstrukturen und Frust führt (27.3.09)

BL: AIG-Bonus und die falsche Motivation von Top-Leuten (19.3.09)

BL: Wie Volkswirte und Analysten mit Vorhersage die Entscheidungen in Unternehmen beeinflussen (8.3.09)

BL: “Mein Bonus war zu gering” (4.3.09)

BL: Finanz- und Wirtschaftskrise: Die Ratlosigkeit der Finanzelite (27.2.09)

BL: Wie Top-Leute auch anders als mit Bonus motiviert werden können (18.2.09)

BL: Armselige Führung: Bonus um Leistungsgträger zu halten (30.1.09)

BL: Schlechtere Unternehmensergebnisse, wenn der Boss ein Star ist (19.1.09)

BL: Vom Schweigen und Versagen der Funktionselite (14.1.09)

BL: Das Versagen der Wirtschaftselite im Krisenmanagement (18.12.08)

BL: Eigeninteresse und Opportunismus (31.8.08)

BL: Umdenken bei Abfindungszahlungen und Anreizsystemen setzt ein (18.9.08)

WSJ: Why Good Managers Make Bad Decisions (14.2.09)

Working Paper: Large Stakes and Big Mistakes (20.8.08, pdf)

FAZ: Motivation – Führen mit Bonussystemen(9.6.08): Auf voraussichtlich über 300 Milliarden Dollar bezifferte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zuletzt das weltweite Verlustvolumen der Hypothekenkrise. Trotz dieser Hiobsbotschaft werden auch für das Geschäftsjahr 2007 von vielen betroffenen Unternehmen wieder Boni in Höhe von mehrstelligen Milliardenbeträgen an die Mitarbeiter ausgeschüttet. Selbst das Schweizer Traditionshaus UBS, in Europa von der Finanzkrise bislang mit am schwersten betroffen, blieb mit Bonuszahlungen von rund 12,1 Milliarden Schweizer Franken für das Jahr 2007 nur etwa zweieinhalb Prozent hinter den Zahlen des wirtschaftlich erfolgreichen Vorjahres zurück.

Working Paper- Federal Reserve Bank of Boston: Large Stakes and Big Mistakes (23.07.2005)

Aus Politik und Zeitgeschichte: Eliten in Deutschland:  (B 10/2004)

New Yorker: The Talent Myth – Are smart people overrated? (22.2.02)

Spon: Aktienoptionen – Die Tricks der Manager (6.7.01): Das ursprüngliche Argument für die Bezahlung in Aktienoptionen lautete so: Optionen sollten die Chef dazu verleiten, härter zu arbeiten, die Firma in die Gewinnzone zu bringen, um dann von steigenden Kursen zu profitieren. Wer gut und viel arbeitet, verdient mehr. Eine einfache und sehr amerikanische Weisheit.