Auf dieser Seite werden Beiträge gesammelt zur Bonusdebatte, zum Führungsverhalten des Top-Managements und zur Motivation von Führungskräften und Mitarbeitern. Eine weitere Seite, die sich tiefer gehend mit dem Verhalten in der Wirtschaft befasst ist die Seite Neuroökonomie – Behavioral Economics.
FAZ: Vorstandchefs – Weniger Gewinn, mehr Bonus (2.8.10): Wer einen Großkonzern leitet, erhält nicht nur Gehalt, sondern auch eine Pensionszusage – diese bleibt aber meist außen vor, kritisiert die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz.
PS: Wie soll man Banker bezahlen? (27.7.10): Der Rat der US-Zentralbank hat kürzlich Richtlinien verabschiedet, gemäß welchen die Bankaufsicht als Wächter der Sicherheit und Solidität des Finanzsystems die Vergütungsstrukturen der Führungskräfte der Banken überprüfen soll. Andernorts prüfen die Behörden die Verabschiedung ähnlicher Programme. Doch was für Strukturen sollten die Aufsichtsbehörden anstreben?
NYT: Help Prevent a Sequel. Delay Some Pay. (18.6.2010): By ROBERT J. SHILLER CONGRESS’S approach to financial reform has been a bit like my own household’s response to a moth infestation in our kitchen a couple of years ago. After we got over the initial shock, my wife and I responded rapidly, disposing of food in which moths were breeding. Then we broadened our focus, throwing away items that had passed their expiration date or were no longer needed. Then we made a list of things to buy and went shopping. Siehe dazu auch Acemaxx-analytics: Falsche Anreize für Vergütung von Führungskräften (20.6.10)
FAZ: Millionen für die Manager – Vorstandsgehälter, die die Republik verkraftet (22.5.10): Gescheiterte und doch hochbezahlte Manager wollten die Politiker dem Volk nicht mehr zumuten. Gerechter sollten die Gehälter werden. Aufsichtsräte haben mit neuen Verträgen reagiert. Doch die Aktionäre interessiert das kaum.
HB: Warum Millionengehälter übermütig machen (20.5.10): Bis zur Finanzkrise waren Banker die am besten bezahlte Berufsgruppe überhaupt. Für viele Politiker und Ökonomen ist mittlerweile klar: Die Gehaltsexzesse sind einer der Auslöser für die Implosion des Weltfinanzsystems – weil sie kurzsichtiges Handeln belohnt hätten.
HB: Wie wichtig ist das Charisma von Führungskräften? (20.5.10): Ökonomen können jetzt erstmals zeigen: Der Einfluss eloquenter Entscheider endet nicht am Werkstor. Reißt ein neuer Chef seine Mannschaft mit, kann die Motivation der Beschäftigten stark steigen. Das Charisma eines Chefs hat zudem nachhaltigen Einfluss auf Wertpapieranalysten.
Wiwo: Bankmanager Die 500.000-Euro-Frage der Boni-Banker (6.4.10): Reichen eine halbe Million Euro Jahresgehalt nicht, um einen Banker als Führungskraft zu gewinnen? Manche Banken pokern weiter hoch
NZZ: Weshalb Investmentbanker so viel verdienen (16.3.10): Die Finanzkrise hat in der Öffentlichkeit das Bild hochbezahlter Investmentbanker noch verschärft. Selbst in Verlustjahren waren die Löhne und Boni noch weit höher als in anderen Banksparten. Ein Erklärungsversuch.
HB: Wenn der Bonus unglücklich macht (4.3.10): Sind die eigenen Mitarbeiter mit Ihrem Gehalt zufrieden? Die Antwort auf diese Frage können Unternehmen leicht steuern, wenn sie ein paar Tipps aus der Forschung beherzigen. Denn eine Studie der Universität Köln liefert ein erstaunliches Ergebnis: Besonders transparente Bonussysteme sorgen oft für Unzufriedenheit.
Wiwo: Wie viel Boni braucht das Land? (1.3.10): Kurzfristige Erfolge werden weniger honoriert, die Haftung steigt: Wie Unternehmen künftig ihre Vorstände bezahlen, Boni-Exzesse verhindern und damit ihre Zukunft langfristig sichern wollen.
NZZ: Der Ärger mit den Bankenboni (20.2.10): Empörung und Sondersteuern inspirierten globale Banken zu Bonusbegrenzungen. Der politische Druck und die britische Bonussteuer haben die Boni in der Bankbranche deutlich gesenkt. Im Gegenzug stiegen aber vielerorts die Fixlöhne.
KZ: Warum ich jetzt ein Ego bin (15.2.10): Eine Lanze für den Egoismus bricht Stefan Lewerenz und gibt freche Überlebenstipps fürs Büro – gegen cholerische Chefs und für mehr Mut in Sachen Gehalt.
HBM: Leistung – Was uns motiviert (12.2.10) Hohes Gehalt, nette Kollegen oder eine anspruchsvolle Tätigkeit – eine groß angelegte Studie zeigt, unter welchen Bedingungen Menschen bereit sind, sich besonders zu engagieren. Was ist den Befragten am wichtigsten?
SZ: Aufstieg der Elite Der Stallgeruch macht’s (7.2.10): Nur Menschen mit der richtigen Kleidung und den passenden Hobbys haben Chancen auf eine Spitzenposition in der Wirtschaft. Soziologe Michael Hartmann erklärt warum.
Wiwo: Erfolg Die zehn größten Karriere-Mythen (1.2.10): Frauen machen keine Karriere, und in der Krise geht nichts? Von wegen! In einem neuen Buch entzaubert der Headhunter Marcus Schmidt 40 der gängigsten Karriereregeln und zeigt, welche Strategien tatsächlich erfolgreich machen. Die WirtschaftsWoche druckt vorab exklusive Auszüge
Capital: Arbeitsverträge – Worauf es bei Boni ankommt: Irgendwie, irgendwas, irgendwann: Wer seinen Gehaltsturbo vertraglich nicht genau festhält, erwacht schon mal mit leeren Händen. Und kein Richter kann sie dann füllen. Capital zeigt, worauf Führungskräfte achten sollten.
TP: Investmentbanken kürzen Bonuszahlungen (26.01.10): I-Banken wie Goldman Sachs, Morgan Stanley und JPMorgan Chase & Co beugen sich dem steigenden politischen Druck und reduzieren die Boni von Vorständen und Top-Tradern. Laut
Bloomberg sollen die drei führenden Investmentbanken für 2009 gemeinsam “nur” 39,9 Milliarden Dollar für Bonuszahlungen reserviert haben, was um 10 Milliarden Dollar weniger ist, als Analysten noch im Oktober erwartet hatten. Immerhin liegt die Summe unter dem bisherigen Rekord von 2007, als die Top-Banker 44,7 Mrd. Dollar ausgezahlt bekamen, und recht deutlich unter den jüngsten Schätzungen, die für die drei Banken noch im Januar mit einem neuen Bonus-Rekord von 46,1 Mrd. Dollar gerechnet hatten.
NZZ: Gegen den Unsinn der Riesen-Boni (24.1.10): Nicht Lohnbegrenzung, sondern Ausbau der Aktionärsdemokratie ist nötig, schreibt Reiner Eichenberger: Die öffentliche Aufregung über die Riesenboni von Banken mit Verlusten oder gar Staatshilfe ist verständlich, führt aber in eine falsche Richtung. Sie impliziert, dass Riesenboni verdient sind, sobald die Gewinne wie heute etwa in der Pharmaindustrie fröhlich sprudeln. Doch Boni in der heutigen Grössenordnung sind nicht nur in schlechten, sondern auch in guten Zeiten unverdient und schädlich, wohingegen hohe Entschädigungen gerade in angeschlagenen Firmen gut gerechtfertigt werden können.
NZZ: Millionen auf dem Silbertablett (24.1.10): Eine breite Öffentlichkeit glaubt nicht, dass Banker verdienen, was sie verdienen. Noch in den achtziger Jahren waren sie eine Art Beamte mit festem Salär. Heute sind aus ihnen Grossverdiener geworden, die auf Gewinne und Boni spekulieren. Wie kam es zu einem Lohnsystem, das heute widersinnig erscheint?
HB: Managergehälter: Weniger Fixum – dafür mehr Optionen (23.1.10): Viele Forscher sehen in falschen Anreizen einen der Gründe für die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise. Doch welche Anreize wirken eigentlich bei den Managergehältern? Zwei amerikanische Forscher zeigen in einer Studie, wie sich der Anteil von fixen und variablen Gehaltsbestandteilen in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat.
SZ: Aktionärsdemokratie Wer hat, muss handeln (20.01.10): Der Fall Infineon belegt, dass sich deutsche Anteilseigner in ihren Unternehmen immer öfter einmischen. Bessere Kontrolle durch die Eigentümer ist auch bitter nötig.
HB: Aktionärsrechte: Managervergütungen kommen auf den Prüfstand der HV (18.1.10): Die Vergütung von Vorständen ist ein anspruchsvolles Thema. Jetzt schlägt die Stunde der professionellen Aktionärsvertreter.
HB: Medienbericht: Citigroup kürzt Bonus-Zahlungen massiv (15.1.10): Die öffentliche Diskussion um überhöhte Banker-Boni zeigt Wirkung: Die Citigroup werde die Barzahlungen laut eines Zeitungsberichts für das abgelaufene Jahr auf 100 000 Dollar pro Mitarbeiter begrenzen.
FAZ: Gesetzentwurf – Schäuble will überzogene Boni verhindern (15.1.10): Der Finanzminister will überzogene Bonuszahlungen an Manager von Banken und Versicherungen gesetzlich einschränken. Die Finanzaufsicht soll die Auszahlung notfalls untersagen oder beschränken.
FR: Finanzplatz in der Kritik – Was ein Bonus bringt (14.1.10): Es geht um Grundsätzliches. Und da ist die Sache für Götz Werner, den Gründer der “dm-drogerie märkte”, ganz klar: In seinem Unternehmen werden keine Boni gezahlt. Denn eines müsse man doch wohl einsehen: Die Motivation eines Mitarbeiters könne allein aus dem Glauben an die gemeinsame Sache erwachsen, nicht aus der Aussicht auf einen Zusschlag. Es sei “ein großer Irrtum, dass Menschen in Erwartung eines Boni besser arbeiten”, sagt der Unternehmer am Donnerstag in Frankfurt.
Wiwo: Manager-Boni Verlogenes Wehklagen der Banken (13.1.10): Nach der Finanzkrise geloben die Banken Besserung bei ausufernden Managergehältern. Das ist aber nur die Oberfläche. Tatsächlich will jeder Vorstand die smarten, erfolgreichen Jungs, die Geld ins Haus scheffeln – auch wenn die viel kosten.
TAZ: Goldman Sachs zahlt Bankern im Schnitt 595.000 Dollar Bonus (12.1.10)
NYT: Banks Prepare for Bigger Bonuses, and Public’s Wrath (9.1.10): The bank bonus season begins in earnest next week, and it looks as if it will be one of the largest and most controversial blowouts the industry has ever seen.
2009
NYT: Fair Game – What Iceberg? Just Glide to the Next Boardroom (26.12.09): Die New York Times schiebt den Mythos des fehlerfreien Top-Managements weg und beklagt Mangel an Selbstkritik. Some ex-directors of financial firms that imploded during the credit crisis seemed to skate away from those boardrooms to serve on boards of other public companies.
FAZ: Banker-Boni - Das Spiel geht weiter (19.12.09) Bekommen Banker, was sie verdienen? Hohe Boni sind nötig, um gute Mitarbeiter zu halten, sagen die Banken. Personalberater halten dagegen: Lukrative Wechselchancen gibt es nur für ganz wenige.
HB: Wissenswert: Welche Schuld die Boni an der Finanzkrise tragen (17.12.09): Liberale wollen gern glauben, dass Boni keine Schuld an der Wirtschafts- und Finanzkrise tragen. Ökonomen neigen in solchen Fällen eher zum Nachrechnen. Mit überraschenden Ergebnissen, wie eine jetzt veröffentlichte Studie zweier Ökonomie-Professoren zum Scheitern von Bear Stearns und Lehman Brothers zeigt.
BL: Die Finanztheorie erklärt, warum hohe Boni den Unternehmenswert senken (15.12.09): Das Schöne an einem Blog ist, dass man hier seine Gedanken ausbreiten und mit Interessierten in die Diskussion zu Thesen kommen kann, die so (möglicherweise) noch nicht gedacht oder veröffentlicht sind. Anregungen für diesen Text haben einmal mehr die andauernden Bonusdiskussionen und die “anstrengende” Personalsuche im Finanzsektor gegeben. Hier vertreten bekanntlich einige Interessenvertreter den Mythos, nur über “attraktive” Boni “Leistungsträger” binden zu können.
FAZ: Vergütung und Motivation Reguliert die Boni nicht (13.12.09): Selten hat sich eine so breite Front formiert: Banker-Boni sollen nachhaltiger werden, verlangen die Politiker. Das ist eine schlechte Idee, hält der Frankfurter Finanzexperte Roman Inderst dagegen. Dabei ist Inderst sonst nicht als Bankenfreund bekannt. Zu einem Arbeitspapier von Roman Inderst und Sebastian Pfeil: „Is Making Deferred (Bonus) Pay Mandatory a Good Idea for Banking?”, Universität Frankfurt 2009.
HB: Finanzbranche: Brown und Sarkozy fordern weltweite Boni-Steuer (10.12.09): Großbritannien und Frankreich wollen, dass die hohen Bonuszahlungen in der Finanzbranche weltweit mit einer Sondersteuer eingedämmt werden. Die Staatschefs der beiden Länder plädieren in einem Zeitungsartikel für eine entsprechende globale Regelung. In Deutschland hat eine Boni-Steuer nach britischem Vorbild indes wohl keine Chance.
HB: Bonuszahlungen: Banken akzeptieren Regeln gegen Exzesse (10.12.09): Die deutschen Großbanken wollen die ab 2010 geltenden internationalen Regeln gegen exzessive Banker-Boni schon in diesem Jahr freiwillig anwenden. Eine entsprechende Selbstverpflichtung wollen sie heute auf einem Treffen der Initiative Finanzplatz Deutschland in Berlin unterzeichnen.
FTD: Hohe Vergütungen – London besteuert Bankerboni mit 50 Prozent (9.12.09): Milliarden hat der Steuerzahler für die Rettung des Bankensystems bezahlt. Schatzkanzler Darling will davon wieder etwas zurückhaben – und erhebt eine einmalige Bonussteuer. Die City schreit auf. Auch die Bundesbank ist nicht begeistert
FTD: Obama gewährt AIG-Managern nun doch üppige Gehälter (8.12.09): Der US-Versicherer benötigte zur Rettung Staatshilfe von 182 Mrd. $. Im Gegenzug nahm Washington AIG an die Leine. Doch nach Protesten aus der Führungsetage weicht die Regierung die Restriktionen bei Vorstandsgehältern auf.
HB: Banken: London plant Sondersteuer auf Banker-Boni (6.12.09): Nach heftigem Widerstand gegen Banker-Boni plant das britische Finanzministerium laut einem Bericht berichtete der Zeitung “Sunday Observer” eine Sondersteuer auf diese Provisionszahlungen. Die Regierung wolle auf diese Weise den zunehmenden Ärger der Bevölkerung über die hohen Banker-Boni Luft verschaffen.
HB: Managervergütungen: Üppige Boni schon zu Kaisers Zeiten (30.11.09): Sind frühere Manager tatsächlich weniger gierig gewesen als heutzutage? Neue Forschungen belegen, dass es bereits im 19. Jahrhundert Erfolgsprämien für Entwickler gab, Boni für das Führungspersonal deutscher Großbanken tauchten erstmals im Jahr 1854 auf. Was man aus der Geschichte lernen kann.
Wirtschaft und Werte: Wirtschaftsethik und Bonuszahlungen Teil 1: Die nachhaltige Verankerung ethischer Werte im Unternehmen erfordert ein Umdenken bei der Bemessungsgrundlage von variablen Vergütungsbestandteilen. Anlässlich einer Unternehmertagung mit dem Thema „Unternehmerische Herausforderung: Wirtschafts- und Finanzkrise“ wurde ich von einem Teilnehmer gebeten, einen Überblick über die Entwicklung von Non-Financial-Elements bei der Bemessungsgrundlage von Bonuszahlungen zu geben. Eine sehr gute Frage, die mich dazu bewogen hat, mich mit dem aktuellen Stand der Diskussion zu diesem Thema auseinanderzusetzen. Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5.
Spon: Psychologie- Die Krux der Belohnungssysteme (19.11.09): Wenn Lohn, Gehalt und Prämien nicht alles sind – was dann? Sind Anerkennung, Selbstwert und Selbstachtung etwa wichtiger? Der Cottbuser Philosoph Klaus Kornwachs entwirft in seinem edition-unseld-Essay eine Gesellschaft ohne Kompensationsgedanken.
HB: Corporate Governance: Kodex-Chef kritisiert neue Boni-Exzesse (15.11.09): Klaus-Peter Müller, Vorsitzender der Regierungskommission Corporate Governance Kodex, greift die Vergütungspraxis angelsächsischer Banken scharf an. “Wenn es heute heißt, es gebe große Probleme, die exzessiven Boni der Investmentbanker einzuschränken, dann habe ich dafür überhaupt kein Verständnis”, sagt Müller im Handelsblatt-Interview.
BW: Besondere Führungsaufgabe Das Führen von Führungskräften (12.11.09): Engagement, Verantwortungsbereitschaft und unternehmerisches Denken lassen sich nicht verordnen. Deshalb ist die Führung von Führungskräften eine besondere Herausforderung. Doch es gibt drei erprobte Stellhebel.
BW: Führungslos Chefs vernachlässigen die Mitarbeiter und schaden dem Unternehmen (11.11.09): Wenn Vorgesetzte keine klaren Vorgaben machen, werden die Mitarbeiter lethargisch und machen Fehler. Manchmal sollten sich Chefs auch in Details einmischen
HB: Lob von Experten: Commerzbank koppelt Boni an Nachhaltigkeit (10.11.09): Die Commerzbank will mit einem neuen Vergütungssystem waghalsiges Verhalten ihrer Mitarbeiter verhindern. Ein Teil der Boni soll künftig erst Jahre nach der Zuteilung ausgezahlt werden. Investmentbanker können dabei einen Teil ihrer Ansprüche verlieren. Experten loben das neue System.
HB: Der ökonomische Gastkommentar: Die zehn Gebote für den ehrbaren Kaufmann (3.11.09): Mein Sohn, sei mit Lust bei den Geschäften am Tage, aber mache nur solche, dass wir bei Nacht ruhig schlafen können.” Eigentlich fasst diese Grundregel, die Thomas Mann in seinen „Buddenbrooks“ dem Gründer des Lübecker Handelshauses in den Mund legt, eindrucksvoll zusammen, was einen ehrbaren Kaufmann ausmacht.
BL: Managementmoden, Halo-Effekte und Seifenblasen der Management-Ratgeber (2.11.09): Managementmoden-, -theorien und -philosophien haben ständig Hochkonjunktur. Eine stete Flut von Fachpublikationen überrollt gerade jetzt wieder den Markt mit unzähligen Ansätzen zur Neu- oder Umorganisation von Unternehmen. Schaut man sich die Flut von Konzepten und Ratgeberbüchern an, dürfte es heute eigentlich keine einzige Firma mehr geben, die in den Pleitegraben rutscht.
BL: Spornt Geld die Leistungsbereitschaft an? (30.10.09)
FAZ: BMW Arbeiter bestimmen jetzt die Manager-Löhne (25.10.09): Spitzengehälter werden künftig an den Lohn am Band gekoppelt. Das empfiehlt ein neues Gesetz. BMW macht den Anfang. Fair soll es zugehen, sagt der Vorstand. Nur: Was ist der gerechte Lohn für einen Spitzenmanager.
NZZ: So will die UBS künftig Boni ausrichten (25.10.09): Die UBS hat ihre neuen Boni-Regeln vor der CS bekanntgemacht. Allerdings nur zuhanden ihrer Mitarbeiter. Ein Brief der UBS-Konzernleitung an die Mitarbeiter erläutert die neue Lohnpolitik der Bank. Bei «höher bezahlten» Mitarbeitern soll der Aktienanteil des Bonus drei Jahre lang gesperrt bleiben. Die Barkomponente wird sofort ausbezahlt.
Bookstaber: Why Do Bankers Make So Much Money? (23.10.09) A tenet of economics is that in competitive markets there are no economic rents. That is, people get fairly paid for their efforts, their capital input, and for bearing risk. They are not paid any more than is necessary as an incentive for production. In trying to understand the reason for the huge pay scale within the finance industry, we can either try to justify the pay level as being a fair one in terms of the competitive market place, or ask in what ways the financial industry deviates from the competitive economic model in order to allow economic rents.
BW: Führungsaufgabe Demotivierte Mitarbeiter wieder motivieren (21.10.09): Mit welchen Maßahmen Arbeitgeber die Motivation ihrer Mitarbeiter zurückholen können, erklärt ein Experte der Unternehmensberatung Watson Wyatt Heissmann.
HB: Credit Suisse überarbeitet Bonus-System (20.10.09): Die Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) zahlt ihren gut 7 000 Top-Managern vom nächsten Jahr an einen größeren Gehaltsanteil als Festlohn und reduziert so den Bonus-Anteil an den Gehältern. Die Prämien sollen künftig langfristiger ausgelegt sein.
Managervergütung – Fonds sollen Gehälter offenlegen (20.10.09): Jetzt werden auch die Gehälter der deutschen Fondsmanager zum Thema für die Finanzaufsicht. Die BaFin verlangt umfangreiche Angaben zu den Systemen, nach denen sich die Bezahlung richtet
HB: Insider-Vorwürfe erschüttern neue Elite (20.10.09): Der Insiderskandal um Hedge-Fonds-Gründer Raj Rajaratnam rückt eine der erfolgreichsten US-Einwanderergruppen sowie eine Eliteschule in den Fokus der Öffentlichkeit. Rajaratnam und zwei weitere Verdächtige kennen sich vom College Wharton, gehören der aufstrebenden indischstämmigen Elite an. Der Fall droht nun das bisher glänzende Image zu ramponieren.
HB: Klaus Hubert Görg: Lukrative Niederlage (20.10.09) Dass eine Insolvenz nicht das Ende bedeuten muss, wurde im Jahr 2009 zu einem häufig gebrauchten Zitat. Dass eine Insolvenz allerdings auch für volle Taschen sorgen kann, ist zu einem Steckenpferd Arcandors gewonnen. Middelhoff, Eick und nun Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg – die Liste der gutbezahlten Gescheiterten ist illuster.
Economist Debate: Executive pay (20.10.09)
BL: Überzogene Erwartungen in Deutschland an Bonibegrenzungen (23.9.09)
HB: Boni-Debatte – London droht Banken mit Strafsteuer (19.10.09): Ein Jahr nach dem Beinahekollaps des Finanzsystems verdienen viele Geldhäuser bereits wieder glänzend. Wenn es den Banken gut geht, dann geht es meist auch den Bankern gut. Viel zu gut sogar, meinen britische Politiker. Deshalb denkt die regierende Labour-Partei offenbar darüber nach, die Geldhäuser mit einer Sondersteuer zu belegen, um Bonusexzesse zu verhindern.
NYT: Obama Aides Go on TV to Criticize Wall Street (18.10.09): Striking a populist tone, several of President Obama’s leading advisers on Sunday issued stern warnings to Wall Street. They said big banks must not resist greater government oversight now that they have regained their financial footing through taxpayer financed bailouts.
FAZ: Die Aktionäre mobilisieren gegen die Vorstände (18. 10.09): “Ich habe keinen Chef. Ich bin der Chef”, spottete jüngst der Vorstandsvorsitzende eines Dax-Konzerns über seinen Aufsichtsrat. Öffentlich würde der Mann das nie sagen. Nie würde er sich aufführen, als gehöre der Laden ihm – auch wenn es sich so anfühlt. Denn die Theorie des Unternehmens sieht eine klare Rollenverteilung vor: Der angestellte Vorstandsvorsitzende ist der Verwalter, nicht der Gutsherr. Der Aufsichtsrat kontrolliert den Vorstand, er bestellt und entlässt ihn. Er bestimmt im Übrigen auch sein Gehalt. Nur: Wer bestimmt darüber, wer bestimmen darf? Wer entscheidet, wer im Aufsichtsrat das Wort führt?
Welt: 125 Millionen Dollar Abfindung für Chef der Bank of America (17.10.09): Institut meldet Milliardenverlust – Vergütungskontrolleur setzt Bonusverzicht durch – Andere Ansprüche bleiben aber unberührt
HB: Manager-Bezüge – Das Denkzettel-Prinzip (16.10.09): Kein Land in Europa reguliert Vergütungen so intensiv wie Deutschland und Österreich. Die deutsche Regelung ist bindend, der österreichische Kodex freiwillig. Die Zahl der Unternehmen, die sich an den Kodex halten, steigt an. Doch die Gewerkschaften kritisieren, dass diese Regelung zu schwach sei.
BW: Anreizsysteme Das Strohfeuer der extrinsischen Motivation (13.10.09): Mitarbeiter durch äußere Anreize motivieren zu wollen, führt nur selten zum Erfolg. Zwar erreicht man mit Belohnungen oder Sanktionen kurzfristige Ziele. Die Motivation steigt aber dadurch nicht unbedingt. Erfolg versprechender sind die intrinsischen Wege der Motivation. Hier geht es nicht darum, die Mitarbeiter von außen zu beeinflussen, sondern die bereits mitgebrachte Grundmotivation zu nutzen und zu stärken.
HB: Die bedrohte Macht der Vorstandschefs (13.10.09): CEOs – die starken Konzernführer nach angelsächsischem Vorbild – haben an Einfluss verloren. Von Politik und Gewerkschaften in die Zange genommen, sind aus Entscheidern in der Wirtschaftskrise Getriebene geworden. Sie brauchen ein neues Rollenverständnis.
Ungeahnte Relevanz – Theologe Küng ruft Wirtschaftsethos aus (08.10.09): Die Finanzkrise verleiht dem Theologen Hans Küng unvermutetes Gewicht. Sein neuer Wirtschaftsethos, den er vor der UN verkündete, fand prominente Unterstützer aus allen Lagern.
NZZ: Wenn «Boni» keine Boni sind (7.10.09): Juristische Fallstricke in der Umsetzung der geplanten Bonusrichtlinie für die Banken. Bald legt die Finanzmarktaufsicht die definitiven Richtlinien zur Bonuspolitik vor. Bleibt der Entwurf unverändert, drohen den Finanzinstituten laut Juristen Konflikte zwischen den Richtlinien und dem Arbeitsgesetz.
BW: NLP-Werkzeuge Neurolinguistische Programmierung im Führungsalltag einsetzen (05.10.09): Trotz Krisen und Auseinandersetzungen ist eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeiter enorm wichtig, wenn neue Aufträge oder Projekte anstehen. Drei Methoden des Neurolinguistischen Programmierens helfen Ihnen, mit Konflikten konstruktiv umzugehen und Ihre Mitarbeiter auch durch Phasen der Unsicherheit und Instabilität zu steuern.
Zeit: Erfolg haben, heißt Verantwortung abgeben (5.10.09): Mit dem früheren Bertelsmann-Chef starb einer der erfolgreichsten Unternehmer Deutschlands – und ein Vordenker guter Unternehmensführung.
FTD: Wider die Eitelkeit der Wirtschaftseliten (5.10.09): In seinen Büchern nahm der verstorbene Reinhard Mohn nicht nur Stellung zu aktuellen Fragen der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik – sondern zog auch gegen selbstherrliche Manager zu Felde.
MM: Tabuthema Gehalt: Über Geld spricht man nicht (2.10.09): Die Kollegen kennen jedes Detail der Scheidungsklage und sind genauestens informiert über die Alkoholexzesse der Tochter. Aber was der Zimmernachbar verdient, das wissen sie nicht. Denn je höher die Hierarchiestufe, desto wortkarger werden Führungskräfte, wenn es um ihr Salär geht.
Das Dilemma der Bonusfrage (29.9.09): Finma macht Tempo – kennt aber Regeln des Auslands kaum. Bald wird die Schweizer Finanzmarktaufsicht die definitiven Leitplanken zur Bonuspolitik vorlegen. Schweizer Banken befürchten Konkurrenznachteile. Auch andere Länder verschärfen die Regeln – zum Teil aber weniger schnell und weniger breit.
HB: Banker können mit G20-Bonusschwindel gut leben (28.9.09): Die Staatenlenker sind sich einig. Gegen die Gehaltsexzesse in den Banken muss etwas getan werden. Aber nach zwei G20-Meetings können die Banker stärker als je zuvor darauf vertrauen, in diesem Jahr wieder einen großen Bonus einzustreichen.
HBM: Vom ehrbaren Kaufmann (25.9.09): Für die Öffentlichkeit steht fest, dass Gier und Verantwortungslosigkeit vieler Manager zur aktuellen Wirtschaftskrise maßgeblich beigetragenhaben. Wollen Führungskräfte – insbesondere Banker – das verlorene Vertrauen zurückgewinnen, sollten sie fünf Regeln beachten.
HB: Debatte um Manager-Einkünfte: „Empörung über Banker-Boni ist scheinheilig“ (17.9.09): Der Schock sitzt noch tief: Banken am Rande des Abgrunds, Länder mit drohendem Staatsbankrott, Millionen Menschen ohne Arbeit. Die Europäer wollen mit aller Kraft eine zweite Finanzkrise verhindern. Doch mit ihrer Forderung nach einer Begrenzung von Bonuszahlungen an Manager stoßen sie auf erheblichen Widerstand. Selbst Ökonomen können den Plänen nichts abgewinnen.
FAZ: Entlohnung – Wie viel Bonus braucht das Land? (5.9.09): Die Politik hat längst verstanden, was gut ankommt. Karl-Gerhard Eick tritt nach der Pleite als Chef von Arcandor ab und kassiert trotzdem 15 Millionen. Prompt ist Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Stelle. „Dafür habe ich absolut kein Verständnis“, sagt sie – und geißelt damit, dass Eick die vollen Bezüge für fünf Jahre erhält, obwohl er nur sechs Monate im Amt war.
BL: Wie variable Vergütung das Denken und Handeln einengt (27.8.09)
BL: Die Wirtschaftselite in der Legitimationskrise: “Wo ist hier eine coole Sau, die begeistert!” 5.8.09): Viele öffentliche Äußerungen befassen sich seit dem Ausbruch der Finanzkrise mit dem ausgesprochen schwachen Auftreten der Managementelite. Ich nenne diesen Personenkreis “informelle Funktionselite” und nicht Leistungselite (dazu mehr hier), weil hier von einem übersichtlichen Kreis von im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehenden Managern die Schreibe ist.Der Economist spricht in “Leadership – A crisis of confidence” von einer Vertrauenskrise in die Führungsfähigkeiten der Top-Unternehmen. Die Defizite in der wirtschaftlichen Führung sind so markant, dass sich jüngst Horst von Buttlar in der FTD zu einem Aufschrei hat verleiten lassen:
BL: Shareholder Value wieder als Management-Prinzip? (2.8.09)
BL: Menschen lassen sich auch durch Altruismus, Fairness- und Gerechtigkeitserwägungen leiten (29.7.09)
BL: Jobs in der Finanzbranche: “Berufliche Niederlagen passen einfach nicht ins Selbstbild” (26.7.09)
Zeit: Kappt die Boni! (24.7.09): Die Wut über die neuerlichen Milliardengewinne der Banken ist falsch – der Aufruhr über die Verwendung der Gewinne jedoch nicht
BL: Bonus im Fokus: Die ewige Debatte bisher ohne Fragen an Aufsichtsräte und Eigentümer (21.7.09)
Economist: By invitation: Leadership – A crisis of confidence? (20.7.09): In a guest article Chris Bones, dean of Henley Business School, addresses the “crisis of confidence” in business leadership
SVR – Arbeitspapier: Auswirkungen von Mehrfachmandaten deutscher Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzender auf den Unternehmenserfolg (20.7.09. pdf): Mehrfachmandatsträger in Vorständen und Aufsichtsräten stehen seit langer Zeit in der öffentlichen Kritik. Anhand eines Paneldatensatzes für die größten deutschen Unternehmen im Zeitraum von 1996 bis 2006 wird der Einfluss von Mehrfachmandaten von Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden auf den Unternehmenserfolg untersucht. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass zwischen der Anzahl der Aufsichtsratsmandate des Vorstandsvorsitzenden und dem Erfolg seines Unternehmens ein konkaver positiver Zusammenhang besteht: zu viele Mandate wirken offenbar kontraproduktiv. Aufsichtsratsvorsitzende, die in einem anderen Unternehmen als Vorstand tätig sind, erhöhen hingegen tendenziell den Erfolg des kontrollierten Unternehmens. Zusätzliche Aufsichtsratsmandate des Aufsichtsratsvorsitzenden haben allerdings keine Assoziation mit der Leistung des kontrollierten Unternehmens.
BL: Wenn der Bonus zu hoch ist, dann sinkt die Leistung (19.6.09)
FAZ: Leistungsabhängige Bezahlung – Zu viel Geld macht nervös (18.6.09)
Zeit: Manager – Kainsmal der Chefs (15.6.09): Der Bonus sollte Manager zur Leistung anspornen – im Interesse ihrer Unternehmen. Wie konnte es nur so weit kommen, dass sich viele Bosse schamlos bedienen?
DIW: Bonuszahlungen an Finanzmanager – keine Frage der Moral (13.5.09)
BL: Vom Rätsel der Ehrlichkeit bis zum Broken Window
BL: Vorschläge zur Motivation von Führungskräften und Mitarbeitern (27.4.09)
BL: Warum nicht nur Manager manchmal schlecht entscheiden (27.4.09)
BL: Statt mit Bonus mal mit Bindung motivieren (22.4.09)
BL: Gehalt, Motivation und unvollständige Verträge (18.4.09)
BL: Bonus-Desaster: “Warum ist es noch so still?”(30.3.09)
BL: Wie die Bonusdebatte zu neuen Gehaltsstrukturen und Frust führt (27.3.09)
BL: AIG-Bonus und die falsche Motivation von Top-Leuten (19.3.09)
BL: “Mein Bonus war zu gering” (4.3.09)
BL: Finanz- und Wirtschaftskrise: Die Ratlosigkeit der Finanzelite (27.2.09)
BL: Wie Top-Leute auch anders als mit Bonus motiviert werden können (18.2.09)
BL: Armselige Führung: Bonus um Leistungsgträger zu halten (30.1.09)
BL: Schlechtere Unternehmensergebnisse, wenn der Boss ein Star ist (19.1.09)
BL: Vom Schweigen und Versagen der Funktionselite (14.1.09)
BL: Das Versagen der Wirtschaftselite im Krisenmanagement (18.12.08)
BL: Eigeninteresse und Opportunismus (31.8.08)
BL: Umdenken bei Abfindungszahlungen und Anreizsystemen setzt ein (18.9.08)
WSJ: Why Good Managers Make Bad Decisions (14.2.09)
Working Paper: Large Stakes and Big Mistakes (20.8.08, pdf)
FAZ: Motivation – Führen mit Bonussystemen (9.6.08): Auf voraussichtlich über 300 Milliarden Dollar bezifferte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zuletzt das weltweite Verlustvolumen der Hypothekenkrise. Trotz dieser Hiobsbotschaft werden auch für das Geschäftsjahr 2007 von vielen betroffenen Unternehmen wieder Boni in Höhe von mehrstelligen Milliardenbeträgen an die Mitarbeiter ausgeschüttet. Selbst das Schweizer Traditionshaus UBS, in Europa von der Finanzkrise bislang mit am schwersten betroffen, blieb mit Bonuszahlungen von rund 12,1 Milliarden Schweizer Franken für das Jahr 2007 nur etwa zweieinhalb Prozent hinter den Zahlen des wirtschaftlich erfolgreichen Vorjahres zurück.
Working Paper- Federal Reserve Bank of Boston: Large Stakes and Big Mistakes (23.07.2005)
Aus Politik und Zeitgeschichte: Eliten in Deutschland: (B 10/2004)
New Yorker: The Talent Myth – Are smart people overrated? (22.2.02)
Spon: Aktienoptionen – Die Tricks der Manager (6.7.01): Das ursprüngliche Argument für die Bezahlung in Aktienoptionen lautete so: Optionen sollten die Chef dazu verleiten, härter zu arbeiten, die Firma in die Gewinnzone zu bringen, um dann von steigenden Kursen zu profitieren. Wer gut und viel arbeitet, verdient mehr. Eine einfache und sehr amerikanische Weisheit.











