Trends im Classic Banking
Diese Seite ist noch ganz frisch und die Sammlung damit kurz. Hier werden Beiträge zur Entwicklung im traditionellen Bankgeschäft gesammelt (in Abgrenzung zu modernen Finanzgeschäfte, die hier unter Next Banking zusammen gestellt sind). Zu Berichten zu der Krise traditioneller Banken siehe Banken- und Finanzmarktkrise ab 2010.
Wichtige Blogs
Banksystem
ZEIT: Finanzmarktkrise Die Gier ist wieder da (24.4.12): Die Finanzmarktkrise ist kaum überwunden, da steigen die Boni. Und in Londons City macht ein mysteriöser Banker rekordverdächtige Geschäfte.
HB: Bankenbranche – Die fetten Jahre sind vorbei (24.4.12): Die Aktienkurse fallen, die Renditen sinken: Die europäischen Finanzinstitute verlieren an Wert. Jetzt sollen die Banken ihre Kernkapitalquote auch noch von zwei auf sieben Prozent erhöhen
FTD: Bankenwelt der Zukunft Die unbekannten Bankenriesen (23.4.12): Die USA und China stellen seit Jahren die Schwergewichte der Bankenbranche. Doch angeschoben von der Finanzkrise drängen nun Geldhäuser aus anderen Ländern nach vorn. FTD.de stellt einige der aufstrebenden Institute vor.
NYT-DB: The Fog of Bank Accounting Adjustments (19.4.12)
SoC: Banking: Wall Street vs Main Street by R. Wilmers (18.4.12): This commentary is a little lengthy, but for those with even a passing interest in banking, our markets, our economy, and ultimately our nation it is a MUST READ. Think those in Washington really know what they are doing? Think all regulation is good regulation and that one size can truly fit all? The divide from Wall Street to Main Street is widening. To get a perspective on both sides of the street, read this fabulous review by M&T Bank’s Robert Wilmers. I recommend you save this, as we will refer back to it while we continue to navigate our economic landscape.
HB: Finanzinstitute – Der Banker-Versteher (09.04.12): Ein niederländischer Anthropologe streift seit Monaten durch die Londoner Finanzszene. Seine Erlebnisse arbeitet er in einem Blog auf. Das Projekt gibt einzigartige Einblicke hinter die Kulissen der Geldbranche.
WSJ: Europäische Banken scheuen Lösungen (2.4.12): Obwohl Europas Banken inzwischen ausreichend Liquidität zur Verfügung steht, um ihre Problembilanzen anzugehen, setzen viele Institute noch immer auf das Prinzip tarnen und täuschen. Viele Probleme werden so nur aufgeschoben, meinen Experten
The Sage: Bankers try to re-occupy the moral high ground (21.12.12): Bankers, targeted by critics for their hand in the financial crisis, are being urged to stage events in Australia’s capitals to draw attention to the good they have done the world.
Read more: http://www.theage.com.au/business/bankers-try-to-reoccupy-the-moral-high-ground-20120321-1vj8t.html#ixzz1plo2yDFe
NYT: The Banks Win, Again (17.3.12): Last week was a big one for the banks. On Monday, the foreclosure settlement between the big banks and federal and state officials was filed in federal court, and it is now awaiting a judge’s all-but-certain approval. On Tuesday, the Federal Reserve announced the much-anticipated results of the latest round of bank stress tests.
HB: Anlageformen – Banken vs. Versicherer (13.3.12): Neues Feld: Auf der Suche nach lukrativen Anlagen drängen Versicherer verstärkt ins Kreditgeschäft – manch Banker stört das gewaltig.
BL: Die Bankenverbände wollen nicht weg vom Image des Bedrohers (7.3.12): Erst vorgestern hatte ich letztmalig auf Gabor Steingarts Satz hingewiesen, dass Banken vom Dienstleister zum Bedroher geworden sind. Dieses Image scheint ihnen egal zu sein. Mehr gestört hat sie da wohl Wolfgang Kadens These vom Abstieg der Geldgötter. Jetzt haben sie wieder einmal gezeigt, wer eigentlich das Sagen hat und haben erneut für Erschütterungen der internationalen Finanzmärkte gesorgt.
BL: Warum Banken den Paradigmenwechsel ihres Sektors nicht verstehen: Die zwei Sichten der Veränderungen im Banksektor (5.3.12): Seit Jahren wird über Veränderungen im Finanzsektor, insbesondere über die Bankenwelt geschrieben und diskutiert. Zuletzt hatte Wolfgang Kaden auf Spiegel Online vom Abstieg der Geldgötter geschrieben und im August letzten Jahres Gabor Steingart diagnostiziert, dass der Banker vom Dienstleister zum Bedroher geworden ist.
Guardian: Tales from the City: a fictionalised look at how finance works (29.2.12): How do all the characters and roles in our Voices of Finance series interact? Here’s a short story about a typical day
Naked Capitalism: Satyajit Das: Pravda The Economist’s Take on Financial Innovation (29.2.12): By Satyajit Das, derivatives expert and the author of Extreme Money: The Masters of the Universe and the Cult of Risk Traders, Guns & Money: Knowns and Unknowns in the Dazzling World of Derivatives – Revised Edition (2006 and 2010)
HB: Nyse und Wall Street Hand in Hand mit dem Ex-Feind (28.2.12): Wie wehrt man sich als Börse gegen die von Investmentbanken gegründeten Billiganbieter? Die US-Börsen verbünden sich mit der Wall Street – und das ist nicht unproblematisch.
Economist: Playing with fire (25.2.12): Financial innovation can do a lot of good, says Andrew Palmer. It is its tendency to excess that must be curbed
Banking View: The Question is Not “Does Banking Need to Change?” It’s “How Will it Change?” (24.2.12): What I see when I look at banking is change. The shocks of 2008 and 2010 have stripped the industry of the option to make incremental improvements to their systems and service. Banks now know that they need to, improve quickly and improve substantially, if they want to stay relevant. They need to differentiate themselves in the eyes of customers and manage increasing regulatory attention, while competing with both new competitors and new business models. However, the extent of the task can still be underestimated, and often is.
Reuters: A banking strategy that pleases no one (24.2.12): For all the current and well-deserved bank bashing, few question that a well-functioning economy is predicated on a well-functioning banking system. And few question that confidence is a critical ingredient. So then the issue becomes: What kind of banking system do you want to have, and how do you inspire confidence in it?
HB: Das große Risiko-VersteckspielWie Banken ihre Risiken klein rechnen (19.2.12): Geldhäuser brauchen Eigenkapital als Notfall-Reserve. Wie viel genau es sein muss, das können die Banken durch ihre Risikobewertung selbst beeinflussen. Wie eine neue Studie zeigt, kann das fatale Konsequenzen haben.
HB: Bilanzakrobaten – Aufseher auf der Fährte von Schönrechnern (16.2.12): Der Verdacht, dass Banken mit ihren internen Risikomodellen ihre Bilanzen aufhübschen, kursiert schon lange. Nun will der internationale Bankenausschuss untersuchen, welche Häuser sich Wettbewerbsvorteile verschaffen.
FAZ: Schuldenkrise Gute Bank, böse Bank (6.2.12): Warum kapitulieren die Staaten vor der Macht der Banken? Es gibt Beispiele genug in der Geschichte für eine Politik, bei der die Banken produktive Aufgaben hatten.
Michael Hudson: Banking Wasn’t Meant to Be Like This (27.1.12): What will their future be – and what is the government’s proper financial role? The inherently symbiotic relationship between banks and governments recently has been reversed. In medieval times, wealthy bankers lent to kings and princes as their major customers. But now it is the banks that are needy, relying on governments for funding – capped by the post-2008 bailouts to save them from going bankrupt from their bad private-sector loans and gambles.
FAZ: Die Herrschaft der Finanzoligarchie Der Krieg der Banken gegen das Volk (3.12.11): Es gibt einen Weg, wie der Euro gerettet werden kann: Man muss nur der Europäischen Zentralbank erlauben, das zu tun, wofür Notenbanken gegründet worden sind: Geld drucken.
DRadio: Das wertlose Wertesystem der Finanzbranche (21.10.11): Banken und Märkte müssen an ihre gesellschaftliche Verantwortung erinnert werden. Nach der Lehman-Pleite verfiel die Finanzbranche für einen kurzen Augenblick in eine Art Schockstarre, doch bald darauf kehrten die Investmentbanker und Finanzjongleure zum “business as usual” zurück. Dabei haben sie vergessen, dass es unser Geld ist, mit dem sie spielen
BL: Banken im Abbruch: Internationale “Finanzelite” feiert Chaostage mit den Märkten (6.9.11): An den internationalen und vor allem europäischen Finanzmärkten reagiert das Chaos und die internationale “Führungselite” in Banken, Institutionen und Politik suhlt sich in einer unglaublichen Kakophonie von Äußerungen, sich widersprechenden Vorschlägen und Beschuldigungen. Drei Jahre nach Lehman geben diejenigen, die über das Wohl und Weh der Finanzwirtschaft bestimmen ein Bild des Jammers aber und tragen erheblich dazu bei, dass das eigentlich die Realwirtschaft unterstützenden Bankwesen wieder dabei ist, die Realwirtschaft nachhaltig zu beschädigen.
HB: Das Banken-Beben hat gerade erst begonnen (5.9.11): Die Finanzbranche steht vor großen Veränderungen. Urs Rohner, Verwaltungsratschef der Credit Suisse, spricht gar von “tektonischen Verschiebungen”. Die verschärfte Regulierung stellt die Banken vor Herausforderungen.
BL: Werden Banken “vom Dienstleister zum Bedroher”? (5.9.11): Außer in der Bankbranche selbst und bei einigen Politiker ist überall von aufkommenden Zweifeln am Finanzsystem zu lesen und zu hören. Richtig starke Geschütze fährt mittlerweile auch das Handelsblatt auf, und das in einem Stil, den man sonst nur von der TAZ kennt. Allen voran geht der Chefredakteur der Zeitung, Gabor Steingart, dessen “Polemik” vorvergangenen Freitag die Titelseite zierte:
HB: Weltwirtschaft – Vorsicht Investmentbanker! (26.8.11): Wo echte Menschen echte Produkte herstellen, brummt es. Doch wo die Finanzexperten der Banken am Werke sind, knirscht die Wirtschaft gewaltig. Der Banker ist zum Bedroher geworden. Eine Polemik von Gabor Steingart
Strategie und Geschäftspolitik
WSJ: Den Königen der Wall Street geht es an den Kragen (24.4.12): Die harten Gesetze der Wall Street treffen jetzt auch die Investmentsparte. Da das einst gefeierte Geschäft mit Fusionen und Übernahmen schlecht läuft, müssen viele Banker gehen – die alten und schwachen zuerst.
Forbes: Banks Need A ‘Wall Street Steve Jobs’ (18.4.12)
Alphaville: The latest in regulation-induced innovation (11.4.12): Part 1 Part 2
WW: The Holy Grail of the European capital markets (10.4.12): The financial crisis could trigger more disintermediation and the ‘financialisation’ of the European capital markets. About time too. My latest column for Financial News:
HB: Dekabank in schweren Turbulenzen (3.4.12): Überraschend hat die Dekabank gestern ihren Chef Franz Waas vor die Tür gesetzt. Heute hat der Fondsdienstleister der Sparkassen schwache Zahlen für 2011 vorgelegt. Einen Ausblick für dieses Jahr wagt er nicht.
HB: Streitfall des Tages – Was Banker gerne verschweigen (27.3.12): Wenn es um die Provision und geheime Verkaufsanreize geht, werden Banker plötzlich ganz still. Doch die Kunden wollen das nicht länger hinnehmen und gehen vor Gericht. Was Bankberater sagen müssen und was nicht.
WSJ: Deutsche Bank drückt sich vor US-Auflagen (22.3.12): Es ist ein Manöver, dass manchen Analysten verblüfft: Stillschweigend hat die Deutsche Bank im vergangenen Monat die Rechtsform ihrer riesigen US-Tochter geändert, um mögliche Milliardenzahlungen unter einem neuen Finanzmarktgesetz in den USA zu umgehen.
Mobile Business: Verbraucher verlangen nach neuen Services (20.3.12): A.T. Kearney-Studie zeigt: gut informierte und engagierte Verbraucher verlangen nach neuen Services wie Mobiles Internet und technologische Tools, die das Retail-Banking revolutionieren.
HB: Bankberater-Studie Kunden verlieren den Glauben an ihren Banker (28.2.12): Seit der Finanzkrise ist das Ansehen der Banker auf einen neuen Tiefpunkt angelangt. Eine aktuelle Umfrage belegt: Die Mehrzahl der Kunden vertraut dem Berater nicht mehr und informiert sich lieber selbstständig.
HB: Bank of America Die Zeiten hoher Renditen sind vorbei (21.2.12): Bei den Banken setzt sich immer mehr die Bescheidenheit durch – zumindest im Hinblick auf die Renditeziele. Im Gespräch mit dem Handelsblatt verabschiedet sich die Bank of America von 25-Prozent-Raten.
WSJ: ANALYSE – Wie Banken ihre Probleme lösen können (15.2.12): Die Kreditinstitute leiden derzeit unter Liebesentzug in ganz Europa. Investoren und Regulierer haben auch gute Gründe, den Banken ihre Zuneigung zu verweigern. Denn nur hoffnungslose Romantiker oder vielleicht noch risikofreudige Hedgefonds können glauben, dass Europas Finanzinstitute unbeschadet den dreifachen Schlag aus Konjunktursorgen, strengeren Kapitalvorgaben und misstrauischen Märkten überstehen.
HB: Liebesentzug am Bankschalter (8.2.12): Geldhäuser sind keine Telefonzellen: Trotz kostengünstiger Direktbanken ist vielen Kunden eine Filiale in der Nähe nach wie vor sehr wichtig. Und doch erleben Genossenschaftsbanken und Sparkassen eine Zeitenwende.
FTD: Expansionpläne Super-Bank mit beschränkter Macht (7.2.12): Macquarie ist in Australien ein Big Player – aber eben nur da. Alle Versuche, in Europa Fuß zu fassen, schlugen bisher fehl. Der Kauf der Derivatesparte von Sal.Oppenheim entwickelt sich sogar zum Desaster
FAZ: Deutschland-Chef von Goldman Sachs „Investmentbanker wird es immer geben müssen“ (03.02.12): Deutschlands wohl bekanntester Investmentbanker, Alexander Dibelius von Goldman Sachs, hält das Geschäftsmodell der eigenen Branche für intakt. Allerdings sei eine neue Bescheidenheit angesagt.
WSJ: Spanien will Banksektor aufräumen (3.2.12): MADRID—Die neue spanische Regierung will im Bankensektor des Landes aufräumen. Am Freitag will sie erklären, wie das Großreinemachen funktionieren soll. Denn ein Problem hat ähnliche Versuche in der Vergangenheit noch immer behindert: Der Unwille, dafür richtig Geld in die Hand zu nehmen.
FTD: Bilanzbericht Schatten auf Ackermanns Nachfolger (2.2.12): Sein Rekordziel für 2011 hat der scheidende Bankchef schon im Herbst kassiert. Doch das Ergebnis fällt noch schlechter aus als gedacht. Ausgerechnet die Investmentbank von Ackermanns designiertem Nachfolgers Jain macht Verluste.
HB: Nischengeschäft Die großen Investmentbanken jammern – die kleinen nicht (01.11.11): Credit Suisse will Stellen streichen, auch die großen Investmentbanken an der Wall Street klagen über schlechte Geschäfte. Dagegen können kleine Spezialbanken glänzende Zahlen präsentieren.
Goldman Sachs und Investmentbanken
BL: JP Morgan Whale-Mistrade zeigt Nutzlosigkeit der Finanzmarktregulierung (13.5.12):
Zero Hedge: Double or Nothing: How Wall Street is Destroying Itself (12.5.12)
SZ: Soziologe Wolfgang Streeck über Goldman Sachs Die Goldmänner sind überall (18.4.12): Der demokratische Kapitalismus ist in Gefahr, die Staaten sind nur noch Inkassoagenturen schwerreicher Investoren: Der Soziologe Wolfgang Streeck kritisiert, dass immer mehr Freunde und Mitarbeiter der Investmentbank Goldman Sachs auf einflussreichen politischen Posten sitzen. Was sie dazu befähigt? Vor allem finanztechnisches Wissen. Und Intrigenkompetenz.
ZEIT: Goldman Sachs Aufstand der Muppets (17.4.12): Die Puppen tanzen: Ausgerechnet eine Gewerkschaft von Müllmännern und Hausmeistern macht gegen Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein mobil.
Huff Post: Goldman Sachs Investment Bank Revenue Declined More Than Other Banks’ (12.4.12)
Huff Post: Warren Buffett Wins, Goldman Sachs Loses In Big Loan Sell-Off (12.4.12)
Huff Post: JPMorgan Chase: The Great White Whale Of The Global Economy (12.4.12): Never mind the Squid. Keep your eye on the Whale. JPMorgan, that is, which is not nearly as vilified as Goldman Sachs, but is bigger and potentially far more important to the global economy than the Vampire Squid.
NYT-Dealbook: Goldman Fined $22 Million Over Trading Huddles (12.4.12);: Regulators say that top clients received preferential treatment through Goldman’s “trading huddles,” in which the bank’s research analysts meet frequently to develop trading tips that were passed on to the firm’s traders and then select clients.
FTD: Investmentbanker Das Ende des Starkults bei Banken (12.4.12): Top-Investmentbanker gelten als mächtig, eitel, aggressiv und einzelgängerisch – und bei vielen Banken inzwischen als überflüssig. Etwa bei Goldman Sachs.
SZ: Goldman Sachs Gottes Werk und Schiros Beitrag (3.4.12): Lloyd C. Blankfein bekommt einen Aufpasser: Die Machtfülle des Goldman-Sachs-Chefs steht schon seit der Finanzkrise in der Kritik, nun soll der Finanzexperte James J. Schiro die Arbeit des Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden überwachen. Kritiker hatten eine weitergehende Beschneidung von dessen Macht gefordert.
HB: Goldman Sex – Goldman steigt aus Sexanzeigengeschäft aus (2.4.12): Am Ende war der Druck zu groß. Die US-Investmentbank Goldman will mit Anzeigen für Prostitution und Frauenhandel nichts mehr zu tun haben – und verkauft seine Anteile an einem in Verruf geratenen Medienkonzern.
HB: Image-GAU – Goldman Sachs jagt Kermit den Frosch (23.03.12): Die öffentliche Kritik eines Ex-Mitarbeiters hat Goldman Sachs kalt erwischt. Die Investmentbank geht nun den Vorwürfen akribisch auf den Grund - sorgt dabei an der Wall Street aber eher für Lacher.
WSJ: Die Wall Street kann von Goldman Sachs lernen (20.3.12):
NYT-DB: Why She Left Goldman Sachs, Too (19.3.12): Jacki Zehner, the first female trader to become a partner at Goldman Sachs, writes on her blog that “though I left my trading position 12 years ago, I will tell you from personal experience that … if you were heard calling customers any of the things [Greg] Smith mentioned, you would be in big trouble. BIG.”
NYT-DB: How Wall Street Deals With Conflicts (19.3.12): There are no options to police conflicts among investment bankers as there are in the law. Indeed, conflicts of interest appear to be almost a cost of doing business on Wall Street these days.
Zero Hedge: A Wall Street Insider’s Response To Greg Smith (18.3.12): Greg Smith, the Jerry Maguire of Goldman Sachs, has struck a nerve with his New York Times OpEd admonition of the culture at his former firm, the symbol of all that is successful – and wrong – on Wall Street. What he did was gutsy, if ill-advised. But his disillusionment at a once-admired business culture gone bad is also almost adorably naïve and, worse, diverts from the real cancer that has metastasized in our banking “culture” during his years in it.
BL: Die Muppet Show gibt es nicht nur bei Goldman Sachs (18.3.12): Ja, ja, Goldman Sachs hat wieder einmal eine Steilvorlage für ein hämische Debatte geliefert. Seit Mittwoch Abend juckte es mir in den Fingern, ebenfalls meinen Senf zu der öffentlichen Kündigung eines Manager der Wall Street Bank abzugeben. Aber das Thema scheint mittlerweile von fast allen Seiten beleuchtet zu sein. Und nicht nur die Finanzwelt hat sich zwei Tage das Maul über Goldman Sachs zerrissen und weiter die Legende vom König des Smart Moneys entzaubert.
FAZ: Öffentliche Kündigung Manager wirft Goldman moralischen Verfall vor (14.3.12): Denkwürdiger Abschied: Die „New York Times“ hat das Kündigungsschreiben eines Derivatehändlers von Goldman Sachs abgedruckt. Dieser beschreibt das Umfeld in der amerikanischen Bank als „giftig und zerstörerisch“.
Wiwo: InvestmentbankDas Sündenregister von Goldman Sachs (15.3.12): Die Investmentbank Goldman Sachs steht schon länger in der Kritik. Das öffentliche Kündigungsschreiben des Derivate-Manager Smith ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
HBR: What Happened to Goldman Sachs? (15.3.12): Greg Smith’s resignation op-ed from Goldman Sachs Wednesday raised a zillion questions. What was the back-story? What was with the ping pong? And what’s wrong with being a muppet?
HB: Reaktionen auf Mitarbeiter-KritikGoldman Sachs und die Prostitution in Vegas (15.3.12): Die öffentliche Abrechnung eines Ex-Mitarbeiters mit Goldman Sachs schlägt hohe Wellen. Für die einen ist er ein Held, für die anderen ein Aufschneider. Ihre Freude an der Affäre haben derweil die Comedians.
NOB: Can people be fooled again and again? (Goldman Sachs edition) (14.3.12)
NYT-DB: Public Rebuke of Culture at Goldman Opens Debate (15.3.12): Until early Wednesday morning, Greg Smith was a largely anonymous 33-year-old midlevel executive at Goldman Sachs in London.
NYT-DB: Interactive Feature: A Chorus of Criticism for Goldman (15.3.12)
WSJ: More Than Culture Shifted On Wall Street (15.3.12)
Guardian: Beyond Goldman Sachs: the nasty culture (14.3.12): Greg Smith’s portrait of Goldman Sachs is shocking, but investment banks treat their clients as poorly as they do their staff
Rechts- und Streitfälle
Zeit: Kirch-Prozess Belastende Mitschrift (19.4.12): Im Prozess der Kirch-Erben gegen die Deutsche Bank bringt ein Protokoll die Banker in Bedrängnis.
NYT-DB: Building a Criminal Case in the MF Global Affair (26.3.12): White-collar cases are frequently built on circumstantial evidence like e-mails and brief conversations that may be subject to conflicting interpretations about what was actually meant.
Bloomberg: MF Global’s Corzine Ordered Funds Moved to JPMorgan, Memo Says (23.3.12)
WSJ: MF Global-Manager erhalten noch Boni (9.3.12): Drei ehemalige Spitzenmanager des insolventen Finanzunternehmens MF Global könnten noch jetzt Bonuszahlungen über mehrere hunderttausend Dollar erhalten. Das geht aus einem Plan des Insolvenzverwalters hervor, so mit der Sache vertraute Personen
WSJ: Finanz-Betrüger Stanford drohen 230 Jahre Gefängnis (7.3.12): Nach fast drei Jahren Verhandlung hat ein US-Bundesgericht am Dienstag Allen Stanford für schuldig befunden, ein großangelegtes finanzielles Schneeballsystem gelenkt zu haben. Damit ist der wohlhabende Finanzier, der einst als erfolgreicher Unternehmer gefeiert wurde, nun endgültig in Ungnade gefallen.
HB: Skandal um Libor-Zinssatz Ex-Citigroup-Händler im Fokus der Ermittlungen (22.2.12): Viele Finanzprodukte orientieren sich am Interbankenzins Libor. Über Jahre hinweg soll dieser von Banken zu ihren Gunsten mal nach oben, mal nach unten manipuliert worden sein. Ein Händler steht im Fokus der Ermittlung.
FTD: Verdacht auf Zinsmanipulation Weltgrößter Derivatemakler soll bei Zins-Tricks mitgemacht haben (15.2.12): Seit Monaten ermitteln Wettbewerbshüter weltweit gegen diverse Banken. Es geht um den Verdacht der Marktmanipulation rund um den Referenzzinssatz Libor. Kanadische Kartellwächter enthüllen neue brisante Details.
HB: Kritik vom Verband – Deutsche Bank gerät wegen Todesfonds unter Druck (5.2.12): Finanzwetten auf den Tod von Menschen? Was makaber klingt, ist für die Deutsche Bank ein rentables Finanzprodukt. Doch der moralische Aspekt stört nun auch dem Bankenverband derart, dass der Geduldsfaden reißt.
WSJ: Schweizer Bank im Visier der USA (3.2.12): Wegelin & Co, die älteste Privatbank der Schweiz, steht unter Anklage. US-Behörden werfen ihr vor, gezielt amerikanische Steuerflüchtlinge und ihr Kapital angeworben zu haben.
FTD: Umstrittene Vorwürfe Verfahren gegen Ex-Vorstände der BayernLB wackelt (3.2.12): Die früheren Manager sind wegen der folgenschweren Übernahme der österreichischen Skandalbank Hypo Alpe Adria angeklagt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Pflichtverletzung vor – und hat ein Problem.
FTD: Hinweise auf Absprachen Schweizer Kartellamt ermittelt gegen Großbanken (3.2.12): Die Wettbewerbskommission hat Hinweise auf Zinsmanipulationen durch Großbanken bekommen. Sie nimmt die UBS, die Credit Suisse sowie verschiedene ausländische Geldinstitute unter die Lupe – darunter auch die Deutsche Bank
Organisation und Technik
BankingTech: Citi and IBM explore Watson in banking (9.3.12): Citigroup has entered into an agreement with IBM to explore possible uses for IBM Watson, the supercomputer technology that the technology vendor used to beat human competitors on the US game show Jeopardy!
Die Bank: Prozessoptimierung – Retail-Werkbank für die Zertifikateproduktion (2/2012): In der Automobilindustrie dürfte sie neben der Erfindung des Fließbands zu der größten produktionstechnischen Errungenschaft zählen: die Plattformbauweise, die heutzutage längst Branchenstandard ist. Anders in der Bankenwelt: Hier stellt die Produktion einer großen Stückzahl an individualisierbaren Anlageprodukten, wie Zertifikaten und Anleihen, bei effizientem Ressourceneinsatz noch immer die Ausnahme dar. Doch gerade eine industrielle Fertigung schafft im Wettbewerb enorme Vorteile: größeren Output, hohe Qualität und Reduktion der Fehleranfälligkeit.
{ 0 comments… add one now }
{ 1 trackback }