Beiträge zur Schuldenkrise, Geld- und Währungspolitik 2010

Auf dieser Seite sind Beiträge zur Geld- und Währungspolitik sowie zur europäischen und weltweiten Schuldenkrise aus dem Jahr 2010 zusammengetragen. Weitere Beiträge sind hier zu finden:

HB: Wirtschaftswissenschaft: Theorien für die Bekämpfung der Euro-Krise (29.12.10): Viele Wirtschaftswissenschaftler haben sich 2010 mit der Finanzkrise beschäftigt. Mit konkreten Empfehlungen beeinflussten sie die Debatte zur Euro-Schuldenkrise. Die Politik griff diese Ideen auf – und sorgte mitunter für Furore.

HB: Eurokrise: China sagt EU Hilfe zu (21.12.10): China unterstützt die Stabilisierungsmaßnahmen der Europäischen Union und wird einigen EU-Mitgliedsstaaten bei der Überwindung der Schuldenkrise helfen. Das sagte der chinesische Vizepremierminister Wang Qishan am Dienstag in Peking bei einen chinesisch-europäischen Wirtschafts- und Handelsdialog.

HB: Europäische Währungsunion: Unser tristes Leben als Pigs (21.12.10): Im britischen Empire durften Chinesen und Hunde nicht in die feinen Clubs. Heute gelten „Pigs-Staaten“ wegen mediterraner Schludrigkeit als ungeeignet, im Euro zu bleiben.

FAZ: Ist Sparsamkeit das Gebot der Stunde? (20.12.10): Noch mehr Geld, noch mehr Kredit? Oder ist Sparsamkeit das Gebot der Stunde? Die Antworten fallen gegensätzlich aus: Europa bemüht sich im Vergleich zu Amerika und Japan ehrgeiziger um Sparsamkeit – und blickt auf eine kräftige Erholung.

Wiwo: Duell um die Rettungshoheit in der Euro-Krise(20.12.10): Das große Tauziehen um die Stabilisierung der Gemeinschaftswährung hat begonnen. Die Zentralbank will einen noch gigantischeren Rettungsschirm aufspannen. Deutschland gerät unter Druck, sich mit weiteren Milliardensummen zu engagieren.

FAZ: Debatte – Staatsschulden sind gar nicht so übel (18.12.10): Europa verdankt seinen ökonomischen Erfolg auch den hohen Defiziten. Staaten und Bürger haben in der Geschichte lange Zeit gute Erfahrungen mit dem Pumpkapitalismus gemacht. Man darf es nur nicht übertreiben.

Welt: Schuldenkrise – Italien erstarrt in Angst vor dem Abstieg (18.12.10): Korrupter als Ruanda, geplagt von der Mafia im Süden, begraben unter Müllbergen – Italien droht der wirtschaftliche Absturz

HB: Euro-Rettung: EU-Krisenabwehr könnte noch teurer kommen (17.12.10): Nach der Krise ist vor der Krise: Die 27 europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise zwar auf einen Mechanismus zum Schutz der Gemeinschaftswährung verständigt. Sie gaben aber auch zu erkennen, dass der jetzt aufgespannte Rettungsschirm zur Krisenabwehr möglicherweise nicht ausreichen wird.

FAZ: Permanenter Rettungsschirm beschlossen – Zwei neue Sätze im EU-Vertrag (16.12.10): Die Staats- und Regierungschefs der EU haben eine Änderung des EU-Vertrages beschlossen, die einen dauerhaften Rettungsschirm für angeschlagene Euro-Staaten ab Mitte 2013 ermöglicht. Der Schirm soll dann die bisherigen Milliardenfonds für kriselnde Euro-Länder ablösen.

HB: Milliardenkredit: IWF genehmigt Finanzhilfen für Irland (16.12.10): Der Internationale Währungsfonds hat das milliardenschwere Kreditpaket für Irland am Donnerstag freigegeben. Der Fonds beteiligt sich mit 22,5 Milliarden Euro an dem Rettungspaket für das krisengeschüttelte Land.

FAZ: Erste Aufstockung seit zwölf Jahren – EZB verdoppelt ihr Grundkapital (16.12.10): Schon in der ersten Wochenhälfte waren entsprechende Pläne durchgesickert, jetzt ist es offiziell: Die Europäische Zentralbank wird ihr Grundkapital nahezu verdoppeln. Das Geld sollen jetzt die nationalen Notenbanken nachschießen.

FAZ: Herabstufung möglich – Moody’s überprüft Spanien-Rating (15.12.10): Die Ratingagentur Moody’s zeigt sich besorgt über den Finanzierungsbedarf Spaniens und die schlechte Verfassung einiger Kreditinstitute. Die Märkte reagieren nach einer ersten Verunsicherung gelassen.

FAZ: Deutschland müsste höhere Zinsen zahlen17 Milliarden Mehrkosten durch Euro-Bonds (13.12.10): Eine europäische Gemeinschaftsanleihe käme Deutschland teuer zu stehen. Mindestens 17 Milliarden Euro im Jahr würde es die deutschen Steuerzahler kosten, sollten sich die Euro-Länder künftig nicht mehr unabhängig voneinander auf den Kapitalmärkten refinanzieren.

HB: Euro-Stabilisierung: Was sich beim neuen Euro-Rettungsschirm ändern könnte (12.12.10): Aktuell arbeiten die europäischen Regierungen an der Stabilisierung des Euros. Erste Entwürfe zeigen Positionen, für den neuen Mechanismus des Euro-Rettungsschirms. Welche Ziele die Bundesregierung hat.

FAZ: Euro-Krise – EU will zur Euro-Rettung Vertrag ändern (12.12.10): Der EU-Gipfel will kommende Woche ein dauerhaftes Rettungssystem für Euro-Staaten rechtlich verankern. Das geht aus einem Entwurf der Abschlusserklärung hervor. Vorgeschlagen wird, zwei zusätzliche Sätze in den Lissabon-Vertrag aufzunehmen.

HB: Regierungspläne: USA schocken den Anleihemarkt (10.12.10): Die US-Regierung beugt sich dem Druck der Republikaner: Künftig werden die Subventionen für Bundesstaaten wie New York und Kalifornien nicht verlängert. Der Schritt könnte die Zahlungsfähigkeit amerikanischer Kommunen und Bundesstaaten gefährden. Der Kapitalmarkt reagierte prompt, die Kurse der Kommunalanleihen gaben drastisch nach.

Der Spiegel: „Europa brennt“ (6.12.10): Gestern Griechenland, heute Irland, morgen vielleicht Portugal: Die europäischen Regierungen bekommen die Krise ihrer Gemeinschaftswährung nicht in den Griff. Der Euro war mal ein Erfolgsmodell – nun droht er an seinen inneren Widersprüchen zu zerbrechen. Gibt es noch Rettung?

FTD: Schuldenkrise – EZB macht ihre Kasse für Euro-Krisenstaaten auf (6.12.10): Die Zentralbank hat ihre Aufkäufe von Anleihen klammer Euro-Länder vergangene Woche ausgeweitet. Der Betrag fällt kleiner aus als am Markt erwartet. Das Ende der Fahnenstange dürfte damit nicht erreicht sein. Die Politik streitet über die Einführung von Eurobonds.

Welt: Finanzministertreffen Bund verteidigt harte Haltung in der Eurokrise (6.12.10): Deutschland bleibt in der EU-Schuldenkrise hart: Die Regierung lehnt eine Aufstockung des Euro-Schirms und europäische Anleihen strikt ab.

WF: Ist der Euro am Ende? – Banken und Staaten als Totengräber v. Norbert Berthold (6.12.10):Der Euro ist krank. Es ist mehr als eine Grippe, eine Lungenentzündung droht. Das Virus, das krank macht, ist ein ungesunder fiskalischer Lebenswandel in der Eurozone. Eine überbordendende staatliche Verschuldung ist das sichtbare Symptom. Die Therapie ist schwierig, weil das Virus in unterschiedlicher Form auftritt. Bei der griechischen Variante leben die Länder, bei der irischen die Banken über ihre Verhältnisse. Beide Spielarten sind hoch ansteckend, da die Länder in der Eurozone wirtschaftlich eng verflochten sind. Die Politik hat versagt, die staatliche Verschuldung zu disziplinieren und den Finanzsektor zu zähmen. Politische Regeln wie der Stabilitäts- und Wachstumspakt oder die „No Bail out“-Regel haben unsolides fiskalisches Treiben nicht verhindern können. Erst die Sanktionen der Kapitalmärkte haben nach langer Untätigkeit eine fiskalische Umkehr erzwungen. Ob sie politisch nachhaltig ist, muss sich allerdings erst noch zeigen.

FAZ: Zur Zukunft des Euro – Auf schlüpfrigem Pfad (5.12.10): Europa bezahlt Milliarden für den Rettungsschirm – und die Solidarität hat ihren Preis: Der Kern der europäischen Idee wurde zerstört. Jetzt haben Politiker das Sagen, nicht mehr Institutionen. Was ist, wenn der Euro scheitert?

HB: Schuldenstaaten: Die EZB kauft Zeit (3.12.10): Mit der gestrigen Entscheidung, weiter die Anleihen der Schuldenstaaten zu kaufen, versucht die Europäische Zentralbank, die internationalen Investoren zu beruhigen. Doch eine Lösung kann nach Einschätzung von EZB-Chef Trichet nur die Politik finden.

FTD: Eskalierende Schuldenkrise Neue Sorgen um Irlands Banken (3.12.10): Schwerer Verdacht gegen die von der Finanzkrise extrem gebeutelten irischen Banken: Einige der Institute sollen falsche Informationen über die Qualität ihres Investmentportfolios gegeben und damit womöglich mehr Staatshilfen kassiert haben, als ihnen zugestanden hätte.

HB: Blickpunkt Berlin: Die Banken machen Europa zur verbrannten Erde (2.12.10): Die Finanzmärkte wollen keinen Schuldenschnitt. Doch weil der ausbleibt, trauen sie der Lage nicht und verschärfen die Krise. Die Politik muss den Knoten durchschlagen.

HB: Sparpaket angekündigt: Spanien stemmt sich mit Notverkäufen gegen die Krise (1.12.10): Im Kampf gegen die Spekulanten greift Spanien zu radikalen Mitteln: Das Land will Anteile an seinen Flughäfen und der staatlichen Lotterie verkaufen, um seine hohen Staatsschulden abzubauen. Doch ob selbst das reicht, ist fraglich. Denn die Finanzmärkte entkoppeln sich zunehmend von der Realität in der Eurozone.

HB: Wie ein echter Schuldenschnitt aussehen könnte (1.12.10):Falls doch ein Staat der Euro-Zone pleitegeht, wird das sehr plötzlich kommen und nicht nach Drehbuch ablaufen. Gerade deswegen sollten wir uns darauf vorbereiten.

FAZ: Die großen Rettungsaktionen – Der Milliarden-Löschzug (27.11.10): Spezial Banken retten, Staaten retten, Euro retten, Unternehmen retten – die Politik gibt munter eine Zusage nach der anderen, da stellt sich die Preisfrage: Mit welcher Summe haftet der deutsche Steuerzahler inzwischen für all die Versprechen?

HB: Angst vor Staatspleiten: Zweifel am Rettungsschirm wachsen (25.11.10): Keine Entspannung in der Schuldenkrise. Risikoaufschläge für Anleihen der Schuldenstaaten steigen weiter. Die Anleger fürchten, dass sie im Fall einer Staatspleite zur Kasse gebeten werden. Für Verwirrung sorgen Meldungen, wonach die EU-Kommission eine Verdopplung des Euro-Rettungsschirms plant. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel beruhigt die Märkte nicht.

HB: Irlandkrise: Weber liebäugelt mit größerem Euro-Schutzschirm (25.11.10): Die Irlandkrise schlägt weiter hohe Wellen und einige Beobachter sehen sogar die Existenz des Euro gefährdet. Bundesbankchef Axel Weber hält das für falsch. Notfalls werde Europa seinen Eurorettungsfonds aufstocken, um Attacken auf die Gemeinschaftswährung abzuwehren, erklärte er am Mittwochabend.

FAZ: Irland und die Euro-KriseDas Sündenregister des keltischen Tigers (23.11.10): Irland erlebte innerhalb von zwei Jahrzehnten den Aufstieg zum wirtschaftlichen Wunderland und den tiefen Fall. Die Volkspartei Fianna Fail steht nun vor der Abwahl; sie hat schwere wirtschaftspolitische Fehler gemacht.

FAZ: Krisenmechanismus – Private sollen an Euro-Rettung beteiligt werden können (23.11.10): Wer an Staatsanleihen „ziemlich viel verdient“ hat, soll mehr Verantwortung tragen. So will es die Regierung und hat einen neuen Mechanismus für künftige Euro-Krisen skizziert. Das Arbeitspapier liegt der F.A.Z. vor.

BL: Vollkaskomentalität der Finanzmärkte: Haircut statt Bailout oder die Beteiligung der Gläubiger an Staatsinsolvenzen (23.11.10)

FAZ: Milliarden für Irland Zustimmung für Flucht unter den Rettungsschirm (22.11.10): Spezial EZB und G7 haben sich positiv zu dem Antrag Irlands auf Hilfen aus dem Schutzschirm geäußert, und auch Großbritannien will seinen Nachbarn mit zusätzlichen Milliarden unterstützen – doch die Iren demonstrieren dagegen und die Zeitungen schreiben von einer „noch nie dagewesenen Kapitulation“.

HB: Angst vor der Transferunion: Schuldenkrise wird zur Dauerbelastung für Europa (22.11.10): Angesichts der Irland-Krise streitet die Politik über die langfristigen Folgen für die Europäische Union. Im Kern geht es dabei um die Frage, ob sich die Währungsunion aufgrund der Finanzhilfen für Schuldenstaaten wie Irland und Griechenland zu einer Transferunion entwickelt. Sollte dieses Szenario Realität werden, wäre das eine Katastrophe für den Steuerzahler.

FAZ: Internationaler FinanzmarktKapital für Irlands Staat und Banken (22.11.10): Nachdem nun Irland aus dem Euro-Rettungsschirm gestützt werden wird, stellt sich an den Finanzmärkten eine neue Frage: Ob das Geld aus dem Rettungsfonds auch für Portugal und Spanien reichen würde? Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.

HB: Schuldendebakel stürzt Irlands Regierung in die Krise (21.11.10): Noch ist die EU-Finanzhilfe für das hochverschuldete Irland nicht endgültig unter Dach und Fach. Während noch die Details der Rettungsaktion ausgehandelt werden, schlittert die Regierung in Dublin in die Krise. Der grüne Koalitionspartner fordert vorgezogene Neuwahlen.

BL: Guy Kirsch: Die Euro-Krise ist (nicht nur) eine Währungskrise (21.11.10)

HB: Finanzhilfe: Irland greift nach dem EU-Rettungsschirm (21.11.10): Was lange debattiert wurde, wird jetzt endgültig Realität: Das schuldengeplagte Irland ist nicht mehr in der Lage, sich selbst zu helfen. Der Inselstaat bittet daher nun offiziell um Finanzhilfe aus Mitteln des Rettungsschirms der Euroländer und des Internationalen Währungsfonds.

HB: Euro-Krise: Warum Irland gerettet werden muss (17.11.10):Seit der Fast-Pleite Griechenlands im Mai kämpft die Euro-Zone ums Überleben. Irland könnte nun der nächste überschuldete Euro-Staat sein, der Finanzhilfen von EU-Nachbarn braucht. Was die wichtigsten Fragen zur Schuldenkrise in Irland sind – ein Überblick.

BL: Irische Schuldenkrise: Deutsche Banken gehören wieder zu den Hauptgläubigern und wehren sich gegen Staatsinsolvenz

HB: Krisenmechanismus: Wie die Euro-Zone ihre Schulden bewältigen kann (16.11.10): Auch in der Euro-Zone muss die Insolvenz von Mitgliedstaaten möglich sein. Dafür muss ein klares Regelwerk geschaffen werden.

FAZ:  Amerikanische Notenbank – Fed kauft für 600 Milliarden Dollar Staatsanleihen (3.11.10): Die amerikanische Notenbank öffnet wieder die Geldschleusen. Angesichts des kraftlosen Aufschwungs in den Vereinigten Staaten kündigt die Federal Reserve den Kauf von Staatsanleihen für 600 Milliarden an. Der Dollar verliert zum Euro.

FAZ: Währungsunion – Der Rettungsschirm bleibt aufgespannt (29.10.10): Vordergründig hat Bundeskanzlerin Merkel auf dem EU-Gipfeltreffen bekommen, was sie wollte: Die Europäischen Verträge werden geändert, um die Regeln für die Währungsunion anzupassen. Wir dokumentieren die Ergebnisse.

FAZ: Anleihenmarkt – Investoren warnen vor Risiken der Gläubigerhaftung (27.10.10): Bevor der Steuerzahler für die Rettung einer Bank aufkommt, sollen die Anleihegläubiger ran. Die Investoren sehen ein hohes Risiko: Strauchelnde Geldinstitute würden so schneller vom Kapitalmarkt ausgeschlossen.

HB: Quantitätstheorie: Gelddrucken führt nicht immer zu Inflation (25.10.10): Je mehr Geld im Umlauf ist, desto höher ist die Inflation – oder? Zwei Forscher haben die Quantitätstheorie einem Realitätstest unterzogen und stellen fest: Ganz so einfach ist es nicht. Harald Uhlig und Pedro Teles zeigen in ihrem Papier, dass es dabei auf die aktuelle Inflationsrate in einem Land ankommt.

Wiwo:Der Internationale Währungsfonds wird grundlegend reformiert (23.10.10): Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer haben sich auf eine Reform des Internationalen Währungsfonds geeinigt. China, Brasilien, Indien und andere Aufsteigerländer erhalten mehr Einfluss.

Telepolis: Unauflösbare Gegensätze an den Devisenmärkten (11.10.10): Dass der Internationale Währungsfonds und die Vertreter der führenden Industriestaaten in Washington keine Lösungen für die grassierenden Währungskonflikte gefunden haben, ist kein Wunder. Vor dem Blick auf vergangene Währungsabkommen aber noch kurz zur aktuellen Situation. Wie Bundesbank-Präsident Axel Weber unmittelbar nach dem informellen G7-Treffen zur Währungsfrage verlauten ließ, hätte sich absolut nichts Neues ergeben. Man habe „gemeinsame Referenzpunkte“ festgelegt, etwa dass ein „gemeinsames Interesse an einem widerstandsfähigen internationalen Finanzsystem“ bestehe und dass „Wechselkurse ökonomische Fundamentaldaten widerspiegeln sollten“. Allerdings hätten „übermäßige Volatilität und ungeordnete Entwicklung von Wechselkursen negative Implikationen für das wirtschaftliche Wachstum und die finanzielle Stabilität“. Die G-7 werde „die weiteren Entwicklungen beobachten und dabei angemessen zusammenarbeiten“ – was insgesamt auf unüberbrückbare Gegensätze innerhalb der G7 deutet.

HB: Währungsstreit: „Der IWF muss die Mechanismen verschärfen“ (9.10.10): Die Verhandlungen im Währungsstreit mit China stocken, eine Lösung ist nicht in Sicht. Doch in einem Punkt stimmen Teilnehmer auf den Treffen der G7, des IWF und der Weltbank überein: Was fehlt, ist mehr internationale Abstimmung in der Geldpolitik. Soll der Internationale Währungsfonds mehr Macht bekommen?

Zeit: Devisenmarkt – Weltkrieg der Währungen (9.10.10): Viele Staaten versuchen, ihre Exporte zu steigern. Es ist eine gefährliche Strategie.

HB: USA und China im Visier: Europa schlägt im Währungsstreit um sich (8.10.10): Der Wettlauf um die Abwertung von Devisen zählt am Wochenende zu den zentralen Themen auf den Treffen der sieben führenden Industrienationen (G7), des IWF und der Weltbank. In dem Streit um Handelsvorteile auf dem Weltmarkt nehmen die Euro-Länder nach China nun auch die USA ins Visier.

Wiwo:  Die schwarze Messe der Geldschöpfung (7.10.10): Seit seiner Trennung vom Gold ist Geld kein Zahlungsmittel mehr, sondern eine Kreditkonfession. Die moderne Geldwirtschaft beruht auf der Fabrikation von Schulden – und auf dem Glauben daran, Kredite seien ins Unendliche verlängerbar. Höchste Zeit für einen Säkularisierungsschub, meint WirtschaftsWoche-Chefreporter Dieter Schnaas.

HB: Künftige Rolle bei Krisen: „Der IWF ist keine eierlegende Wollmilchsau“ (7.10.10): Als Finanz-Feuerwehr hatte sich der Internationale Währungsfonds (IWF) nicht nur in der jüngsten globalen Wirtschafts- und Finanzkrise bewährt. Auch mit früheren Krisen hatte der Fonds zu tun. Keine der Milliarden-Missionen hat der IWF bisher abgeschlossen. Sollte er dennoch, wie nun einige Länder fordern, einen Dauer-Schutzschirm für mögliche Staatspleiten spannen? In Berlin gehen die Meinungen dazu auseinander.

HB: Geldpolitik als Waffe: Internationaler Währungskrieg schadet Europa (6.10.10): Verkehrte Welt: Die größten Volkswirtschaften der Welt setzen auf die Schwächung ihrer Währungen. Amerikaner wollen so ihre Staatsschulden loswerden, die Japaner ihre Konjunktur ankurbeln, die Chinesen den Export stimulieren. Der IWF warnt bereits vor einem Währungskrieg. Macht der starke Euro Europa schwach?

HB: Mangelnde Stabilität: IWF sieht globales Finanzsystem in „unsicherer Phase“ (5.10.10): Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist unzufrieden mit dem erreichten Maß an Finanzstabilität in der Welt. Die Schuldenkrise in einigen europäischen Ländern habe sogar eher einen zeitweiligen Rückschritt gebracht, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten neuen IWF-Bericht zur globalen Finanzstabilität.

FAZ: Staatsanleihen – Spekulieren auf Europas Rettungsschirm (4.10.09): Irland, Portugal, Spanien: Anleihen aus den Krisenländern bringen hohe Zinsen. Anleger, die das hohe Renditeniveau lockt, spekulieren auf die Rettung durch die Politik und müssen das richtige Wertpapier finden.

MM: Geldpolitik – Notenbanker suchen neuen Kurs: Ökonomentreffen in Instanbul (30.9.10): Wege aus der Krise. Die Geldbehörden der Schwellenländer ziehen Lehren aus der Finanzkrise. Auf dem Global Economic Symposium in Istanbul wurde klar: Wie bisher wollen sie nicht weitermachen. Die Weltwirtschaft steht womöglich vor einer monetären Revolution.

HB: Leitwährung unter Druck: Der Dollar – billig, aber unverzichtbar (29.9.10): Der Nimbus der US-Währung hat Kratzer bekommen. Weil die US-Notenbank ungezügelt Dollar druckt, verliert die US-Währung an Wert. Der Dollar notiert auf dem tiefsten Stand seit Monaten. Die Finanzwelt wird langsam nervös. Kritiker rufen bereits das Ende der Vormachtstellung aus. Doch eine Alternative ist nicht in Sicht. Noch nicht.

FTD: Wechselkurspolitik Die Welt im Währungskrieg (28.9.10):Die USA drohen China im Streit über den Renminbi mit Handelssanktionen. Japan führt einen verzweifelten Kampf gegen den starken Yen. Jetzt bläst Brasilien zum Angriff. Nur die Europäer freuen sich über die Aufwertung ihrer Währung

HB: Euro-Stabilisierungsfonds: Die irische Misere alarmiert die Notenbanker (27.9.10): Die Hiobsbotschaften aus Irland reißen nicht ab. Moody’s hat das Rating der staatlich gestützten Anglo Irish Bank jetzt erneut gesenkt, die Risikoprämien für irische Staatsanleihen steigen weiter. Nun werden auch die Notenbanker nervös. Hinter den Kulissen fordern sie, dass der Rettungsfonds für angeschlagene Staaten nicht auslaufen darf.

NZZ: Manipulationen der Wechselkurse als Gefahr (27.9.10): Neue Runden der geldpolitischen Lockerung und der Devisenmarktinterventionen Die Intervention der japanischen Notenbank an den Devisenmärkten scheint die Spielregeln verändert zu haben. In Marktkreisen werden kompetitive Manipulationen der Wechselkurse nicht mehr ausgeschlossen.

HB: Barclays-Chefökonom: „Die EZB manipuliert den Geldmarkt“ (27.9.10): Was tun mit hartnäckigen Schuldensündern in der EU? Der Kauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist nach Überzeugung des Chefvolkswirts von Barclays Capital Deutschland der völlig falsche Weg. Thorsten Polleit hofft daher auf die Bundesregierung und die Etablierung eine Insolvenzordnung für Staaten. Doch Finanzminister Wolfgang Schäuble hat Anderes im Sinn.

FAZ: Rettungsschirm – Euro-Rettungsfonds kann nur 250 Milliarden Euro verleihen (20.9.10): Der Euro-Rettungsfonds hat von den Ratingagenturen Bestnoten erhalten. Kriselnde Euro-Länder können sich im Notfall zu günstigen Zinsen Milliardenbeträge ausleihen, um eine Staatspleite zu umschiffen. Im Bemühen um erstklassige Bonitätsnoten ist das maximale Kreditvolumen aber deutlich gesunken.

FTD: Zu starke Währung – Vom Sinn oder Unsinn der japanischen Intervention (16.9.10): Sechs Jahre lang ließ Tokio Marktkräfte walten. Seit dieser Woche jedoch interveniert die Bank of Japan wieder beim Wechselkurs: Rund 2000 Mrd. Yen soll die Notenbank verkauft haben, um die heimische Währung zu drücken. Eine Analyse

FAZ: Staatsanleihen – Die Dreiteilung der PIIGS-Länder schreitet voran (8.9.10):  Die Europäische Währungsunion spaltet sich immer mehr: Während in Portugal und Irland die Renditen auf Staatsanleihen weiter steigen, herrscht in Spanien und Italien Ruhe. Griechenland ist und bleibt ein Einzelfall.

HB: Kursverfall bleibt aus: Euro gewinnt Kampf gegen Spekulanten (6.8.10):  Klassischer Fall von verzockt: Mit ihrer Entscheidung, gegen den Euro zu wetten, haben sich viele internationale Anleger verspekuliert. Die Investoren haben die Entschlossenheit der EU unterschätzt, ihre Gemeinschaftswährung zu retten, auch die Sparpläne der Sorgenkinder tragen langsam Früchte. Und an den Märkten dreht sich der Wind.

HB: Saat für nächste Finanzkrise: Ökonomen warnen Notenbanken (3.8.10): Führende Volkswirte warnen die Notenbanken davor, mit ihrer lockeren Geldpolitik gerade die Saat für die nächste Finanzkrise zu legen. Ihr Argument: Die Zinsen seien unnatürlich niedrig, was aus Sicht der Ökonomen auf Dauer nicht gut geht.

HB: Interview mit Thorsten Weinelt: „Nur ein Quantensprung kann dem Euro helfen“ (5.7.10): Das Beste der Konjunkturerholung liegt bald hinter uns, meint Thorsten Weinelt, Leiter des weltweiten Research und Chef-Aktienstratege der Unicredit. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt er, wo Anleger mit Enttäuschungen rechnen müssen, was sie noch kaufen können und wieso der Euro noch tiefer fallen dürfte.

HB: Währungsraum: Manager sorgen sich um den Euro (1.7.10): Europas Manager plagen Zukunftssorgen. Die Krise, fürchten sie, wird der Europäischen Währungsunion (EWU) schaden. Knapp zwei Drittel erwarten, dass die Euro-Zone „nachhaltig geschwächt“ oder gar die „Fortexistenz nicht gesichert“ ist.

Spon: Globales Währungschaos – Warum die Welt eine neue Geldordnung braucht (28.6.10): Der Euro steckt in der Krise, auch Dollar und Pfund sind angeschlagen – mit verheerenden Folgen für die Globalwirtschaft. Die Regierungen agieren hilflos. Höchste Zeit für eine komplett neue Welt-Währungsordnung.

HB: Interview mit Marc Faber: „Ich traue überhaupt keiner Papierwährung“ (28.6.10): Die nächste Krise kommt, da ist sich Marc Faber sicher. Doch die Notenbanken werden die Börsen bei jedem Einbruch mit frisch gedrucktem Geld heraushauen, erwartet der bekannte Investmentprofi. Weil dadurch die Kaufkraft des Geldes immer schneller schwindet, hält er Aktien und kauft weiter Gold.

HB: Währungspolitik: China will Yuan vom Dollar lösen (20.6.10): China hat eine größere Flexibilität seiner Landeswährung Yuan angekündigt und damit ein Ende der fast zwei Jahre währenden Bindung an den Dollar signalisiert. Der Streit um Chinas Währung schwelt seit Jahren, weil sie künstlich niedrig gehalten wird, was Chinas Exporteuren Wettbewerbsvorteile verschafft. Unklar ist aber, wann und wie stark die Yuan-Aufwertung kommen wird.

Spon: Euro-Krise Anatomie eines Beinahe-Crashs (18.6.10): Europa hat in den Abgrund geschaut: Anfang Mai wäre das Finanzsystem fast zusammengebrochen. Eine alarmierende Analyse der Europäischen Zentralbank macht klar, wie dramatisch die Lage war. Zeitweise herrschten Zustände wie nach dem Lehman-Crash – und auch jetzt sind nicht alle Gefahren gebannt.

FAZ: Zehn Regeln zur Rettung des Euro (17.6.10): Europa braucht keine Wirtschaftsregierung, um den Euro zu retten. Es braucht politische und marktwirtschaftliche Mechanismen, um die Verschuldung zu begrenzen. Unabdingbar ist ein Insolvenzverfahren für Staaten. Ein Appell an die Bundesregierung.

HB: Devisen: Die Talfahrt des Euros ist nicht vorbei (17.6.10): Der Euro hat sein Vierjahrestief erst einmal hinter sich gelassen und notiert wieder bei fast 1,24 Dollar. Doch von Entwarnung kann keine Rede sein. Für einen nachhaltigen Anstieg des Euros gibt es kaum Argumente. Experten rechnen mit einem weiteren Verfall der Währung.

FTD: Schuldenkrise – Wie der Super-Rettungsfonds für den Euro funktioniert (8.6.10): Die Währungsunion startet ein milliardenschweres Abenteuer: Eine neue Zweckgesellschaft soll Anker für überschuldete Mitgliedsländer sein und die Märkte beruhigen. FTD.de zeigt, wie das Vehikel arbeitet

FAZ: Was tun gegen das politische Euro-Kartell? (25.5.10): Mit beispielloser Hektik ersinnt gegenwärtig die politische Klasse in Europa überstürzende Aktionen zur „Rettung des Euro“ – „koste es, was es wolle“, wie der EU-Kommissionspräsident sagte. Die Absprachen der EU-Staatschefs bilden ein Strategiekartell und schädigen die deutschen Steuerzahler.

FAZ: Geldentwertung – Das Monster Inflation – und was es alles frisst (24.5.10): Erst mussten die Banken gerettet werden, jetzt die Staaten. Und immer hilft die EZB. Die Quittung bekommt am Ende jeder: eine satte Inflation. Drei Dinge müssen dafür gegeben sein.

FAZ: Die zweite Entmachtung der Bundesbank (20.5.10): Es schien, als könnte die Europäische Zentralbank für die Kontinuität deutscher „Stabilitätskultur“ sorgen. Nun droht die zweite Entmachtung der Bundesbank. Und mit der Krise schwindet das Vertrauen, die Währungsunion werde die europäische Integration zwangsläufig befördern.

HB: Strategiepapier: Merkels Rettungsplan für den Euro (19.5.10): Krisenstimmung im Kanzleramt: Die Sorge, dass der Euro weich wird, quält nicht nur Millionen Deutsche, sondern auch die Spitzen der Bundesregierung. Ein internes Strategiepapier des Bundes schlägt daher harte Strafen für Schuldnerstaaten vor: Ihnen sollen EU-Gelder gesperrt und Stimmrechte entzogen werden.

HB: Geldpolitik: Was Zentralbanken für ihre Exit-Strategie wissen müssen (17.5.10): Im Kampf gegen die Finanzkrise kaufen die führenden Notenbanken im großen Stil Wertpapiere – neuerdings sogar die EZB. Diese unkonventionelle Geldpolitik ist ein Spiel mit dem Feuer. Eine Exit-Strategie, so eine IWF-Studie, können sich die Zentralbanken von der Bank of Japan abschauen.

FAZ: Euro-Krise – Banken laden Staatsanleihen bei der EZB ab (15.5.10): Einige Banken haben das Kaufprogramm der Europäischen Zentralbank genutzt und sich von Anleihen der finanzschwachen Euro-Staaten getrennt. Die für die Käufe ausgegebenen Summen werden in der kommenden Woche genannt.

FTD: Schutz gegen Staatspleiten –  Das rätselhafte 440-Mrd-Ding zur Euro-Rettung (14.5.10): Eine bis zum Rand mit Geld gefüllte Zweckgesellschaft soll die Gemeinschaftswährung der Europäer vor dem Untergang bewahren. Doch keiner weiß bislang so recht, wie sie funktionieren soll – und ob sie schlagkräftig genug sein wird.

FAZ: EU-Kommission: Estland kann Euro einführen (12.5.10): Als erster Baltenstaat kann wohl Estland den Euro einführen. Die Europäische Kommission erklärte, das Land habe die Bedingungen für den Beitritt zur Währungsunion vollständig erfüllt. Wenn die EU-Finanzminister im Juli zustimmen, kann Estland die Krone bereits zum Januar 2011 gegen den Euro eintauschen.

FAZ: Europäische Zentralbank – Die Amerikanisierung der Geldpolitik (11.5.10): Lange hat die EZB durch eine pragmatische Steuerung des Geldmarkts ihren Beitrag zur Krisenbewältigung geleistet. Doch seit einiger Zeit wirkt Zentralbankchef Trichet wie von der Rolle. Die EZB nähert sich der Politik der Fed an. Das freut die Märkte, weckt aber auch Sorgen.

FAZ: Notenbanken beginnen mit dem Kauf von Anleihen (10.5.10): Ein Tabu der Geldpolitik fällt: Im Kampf gegen die Schuldenkrise will die EZB Anleihen von staatlichen und privaten Emittenten kaufen. Die Notenbanken des Euro-Raums haben bereits mit dem Erwerb von Staatsanleihen begonnen.

HB: „Junk“-Status naht: Mieses Griechenland-Rating setzt EU unter Zugzwang (9.4.10): Der Euro wackelt, die Märkte sind nervös: Für das hoch verschuldete Griechenland wird es immer schwerer, sich frisches Geld zu beschaffen. Noch ziert sich Europa, das Land notfalls mit Milliardenhilfen zu retten. Doch der Druck wächst, nachdem die Ratingagentur Fitch die Bonität Griechenlands gesenkt hat.

HB: Griechenland-Panik: Was bleibt vom Euro? (9.4.10): Schwarzer Tag für Europas Währung: In Griechenland brach Panik aus, in Frankfurt stürzten die Aktien ab, der Euro steuerte zunächst in Richtung Tiefststand. Unter Geldexperten flammen erneut Inflationsängste auf. Denn: In der Geschichte folgte auf hohe Staatsverschuldung noch immer eine Phase beschleunigter Geldentwertung.

HB: Von den Sechzigern bis heute: Der Weg in den deutschen Schuldenstaat (8.4.10): Karl Schiller, Wirtschaftsminister und Sozialdemokrat, nannte die Dosis gegen die erste Wirtschaftskrise in den Sechziger Jahren Deficit-Spending – und bekämpfte mit seiner Ausgabenpolitik die Rezession so erfolgreich, dass die Verschuldung zum beliebten Politik-Instrument avancierte.

FTD: Notenbank in Sorge – China warnt vor globaler Vermögensblase (2.4.10): Die Weltwirtschaft scheint sich langsam von ihrer schweren Krise zu erholen, die Börsen stehen so hoch wie seit der Lehman-Pleite nicht mehr. Aber die chinesische Notenbank läutet die Alarmglocken.

Zeit: Inflation – Unter Druck (15.3.10): Beschert uns die Wirtschaftskrise am Ende eine große Inflation? Während die Gelehrten ihren Lieblingsstreit ausfechten, drohen die Rohstoffpreise schon wieder anzuziehen.

FAZ: Internationaler Finanzmarkt – Dreiklang der großen Zentralbanken endet (7.3.10): Fed und EZB nähern sich dem Ende ihrer expansiven Geldpolitik. Die Bank von Japan jedoch erwägt eine weitere Lockerung der Geldpolitik zur Abwehr der Deflation. Für den Rest der Welt erwarten Analysten indes Inflationsrisiken.

NZZ: Angriff auf den Euro -Die Gemeinschaftswährung wird von Hedge-Funds unter Druck gesetzt (7.3.10): Bei einem Abendessen in New York haben prominente Hedge-Funds-Manager den Angriff auf den Euro besprochen. Die Wette gegen die europäische Gemeinschaftswährung lässt nun die Aufsicht in den USA und in Deutschland gegen die Spekulanten einschreiten. Der sinkende Euro-Kurs belastet auch die Schweizer Wirtschaft.

Zeit: Monetarismus – Zu viel Geld ist gefährlich (5.3.10): Die keynesianische Politik produziert hohe Staatsschulden und neue Finanzblasen. Der Monetarismus wird eine Renaissance erleben

HB: Inflations-Debatte: Finanzpolitiker attackieren Geldpolitik der Bundesbank (26.2.10): Wann ist der Preis größerer geldpolitischer Flexibilität zu hoch? Der IWF regte an, die Inflationsziele der Notenbanken deutlich anzuheben und hat damit eine heftige Debatte unter Ökonomen entfacht. Jetzt hat der Streit auch die Politik erreicht. Mit deutlichem Unbehagen wird dort vor allem die harsche Kritik der Bundesbank am IWF gesehen.

FTD: Exit-Diskussion – Fannie und Freddie vereiteln Bernanke die Geldpolitik (15.2.10): Fed-Präsident Bernanke arbeitet an dem Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik. Angewiesen ist er dabei auf die Mithilfe der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Die Firmen verzerren seit ihrer Quasi-Verstaatlichung den Geldmarkt.

FTD: Griechenland-Krise -Euro wird Opfer von Spekulanten (15.2.10): Nach Einschätzung von Experten haben risikofreudige Investoren die griechische Schuldenkrise eskalieren lassen. Namhafte Ökonomen wie Patrick Artus, Chefvolkswirt der französischen Bank Natixis, sehen gefährliche Verwerfungen auf dem Markt.

NZZ: Fed plant neuen Leitzins- Ben Bernanke skizziert die «Exit-Strategie» der US-Notenbank (11.1.10): Der amerikanische Notenbankchef Ben Bernanke hat erste Grundzüge seines Plans vorgestellt, wie er die aufgrund der staatlichen Konjunktur- und Stützprogramme reichlich vorhandene Liquidität aus den Finanzmärkten abpumpen will.

HB: Devisen: Der Euro und die Explosionsgefahr (9.1.10): Der Eurokurs fällt und fällt und … Der riesige Schuldenberg der Südeuropäer, vor allem der griechische, belastet die Gemeinschaftswährung. Wird es der Regierung in Athen gelingen, die riesigen Löcher im Staatshaushalt zu stopfen – oder droht der Bankrott? Dr. Doom ist sich sicher.

FAZ: Finanzmärkte – Zentralbanker warnen vor Spekulationsblase (25.1.10): Spezial Die Notenbanken von Deutschland und Österreich sorgen sich wegen Übertreibungen. Bundesbank-Präsident Axel Weber sagte, es müsse hinterfragt werden, ob Entwicklungen an bestimmten Märkten gerechtfertigt oder schon neue Blasen seien.

Zeit: Finanzkrise – Als das Geld vom Himmel fiel (19.1.10): 1,5 Billionen Euro haben die Zentralbanken seit der Finanzkrise erschaffen. Sie gaben sie den Banken, die damit der Wirtschaft wieder auf die Beine helfen sollten. Doch bei Autoherstellern und Maschinenbauern ist das Geld nie angekommen. Wo ist es geblieben?

Wiwo: Währungsunion Der verzweifelte Kampf um den Euro (19.1.10):Steigende Schulden, fehlender Reformwille, schwindende Wettbewerbsfähigkeit – die Finanzkrise legt die Schwächen der Währungsunion schonungslos offen. Wie lange hält der Euro das noch aus?

CWD: Credit crises, market equilibrium, economic policy and fiat currencies (14.1.10): In the wake of news about President Obama’s new Too Big to Fail Tax and Barry Ritholtz’s post on it, I had an in-depth conversation on the issue with a whole group of people, including Barry. Most of the group was all for the tax.  I am not, as I recently laid out in an Op-Ed in the New York Times. I should add, though, that this is a lot better than the ‘windfall’ tax idea that was floated earlier. …

Voxeu: Does the Great Recession really mean the end of the Great Moderation? (16.1.10): Was the Great Moderation “something of a fluke”? This column argues that good monetary policy did play a role in taming inflation. It argues that the current recession, while clearly severe by historical standards, does not seem to imply a return to the levels of volatility observed in the 1970s.

FTD: Bewältigung der Finanzkrise – Vergesst die Lehren von 1929 (13.1.10): Bislang haben die Staaten auf die Krise mit makroökonomischen Impulsen reagiert. Das funktioniert bei einem Crash wie 1929. Aber die Depression von 1931 passt viel besser zur aktuellen Malaise.

WSJB: Economist Argues Fed Debt Purchases Boost Lending (5.1.10): As economists begin to tweak their models and paradigm to account for the surprising virulence of the recent financial crisis, Harvard University’s Andrei Shleifer is offering an justification for what Federal Reserve Chairman Ben Bernanke calls “credit easing” — the Fed’s purchase of trillions of dollars worth of Treasury debt and mortgage-backed securities. It is, Shleifer argued at a presentation at the American Economic Association in Atlanta, the best way to get banks to resume lending …