Brennpunkt Finanz- und Wirtschaftskrise 2007-2009
Auf dieser Seite und weiteren Unterseiten aktualisiert der Blick Log laufend Links auf qualitativ anspruchsvolle Übersichtsseiten und Dokumente zum Thema Finanz- und Wirtschaftskrise. Die thematischen Links sind chronologisch sortiert und verweisen auf Artikel, Arbeitspapiere und andere Dokumente, die frei zugänglich sind. Tagesaktuelle Berichte sind über die Homepage des Blogs und die Presseschau zu finden.
Mindmaps
Themenübersicht
Specials und Übersichtseiten
Grundlagenbeiträge
Die Mindmaps der Finanz- und Wirtschaftskrise
Die Mindmaps erleichtern den Zugang zu komplexeren Themen. Weil die vielen in der Öffentlichkeit diskutierten Facetten der Finanzkrise kaum noch eine Übersicht gestatten, hat der Blick Log diese Darstellungsform gewählt, um die Verästelungen der verschiedensten Themen deutlich machen.
Über die zentrale Übersichtsmap kann man sich durch die einzelnen Zweige klicken, die zu weiteren Mindmaps führen, in denen teilweise Erläuterungen und Links hinterlegt sind. Der Klick auf die folgende Grafik eröffnet den Einstieg in die Finanz- und Wirtschaftskrise über Mindmaps.
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Themenübersicht
1. Specials und Übersichtseiten
2. Grundlagenbeiträge und Gesamtdarstellungen
3. Wirtschafts- u. Immobilienkrise, Geld- und Währungspolitik
5. Banken, Finanzmärkte und -instrumente
2. Finanzmärkte und -instrumente
3. Hedgefonds und Beteiligungsgesellschaften
4. Bad Banks, Verbriefungen und “toxische Wertpapiere”
5. Finanzierungs- und Kreditklemme für Unternehmen
8. Philosophie, Ehtik und Gesellschaft
10. Krisenmangement für Unternehmen
2. Wirtschaftswissenschaftliche Forschungsinstitute
1.Specials und Übersichtsseiten
Hier sind nationale und internationale Websites zusammengestellt, die Themenseiten zur Finanz- und Wirtschaftskrise eingerichtet haben und diese fortlaufend erweitern.
NYT: Financial Crisis One Year Later
Spezial des Handelsblatts mit aktuellen Meldungen zur Finanzkrise
Übersichtsseite der New York Times: Credit Crisis – The Essentials
Interaktive Zeitlinie der New York Times “Weeks of Financial Turmoil” mit Videodokumenten
Creditwritedowns: Credit Crisis Timeline: Sehr umfangreiche Zusammenstellung von Artikeln zur Kreditkrise mit den Auswirkungen auf betroffene Kreditinstitute und Länder
Artikelserie der New York Times zur den Ursachen der Finanzkrise
Sonderseiten der FAZ zur Finanzkrise
Blick Log: Meldungen zu neuen Wirtschaftsprognosen: Auf dieser Seite werden Meldungen über Prognosen von Volkswirten und Analysten zusammengetragen.
NZZ: Dossier Wirtschaft im Wandel
Wall Street Journal: The Financial Crisis
Spezial Finanzkrise der Wirtschaftswoche
Spezial Finanzkrise der Frankfurter Rundschau
SZ: Audio-Slideshow – Die Jahrhundertkrise
SZ: Süddeutsche Zeitung – Serie: Kapitalismus in der Krise
FAZ: Die großen Finanzskandale
Querschüsse: Thread “Am Sterbebett eines Systems 2.0″: Umfangreiche chronlogische Samlung von Beiträgen mit Information, Dokumentation und Meinungen zur Finanzkrise
2. Grundlagenbeiträge und Gesamtdarstellungen
Hier sind besondere Grundlagenbeiträge zusammengestellt, die die Finanzkrise und ihre Genese und Folgen ausführlich betrachten.
FAZ: Lehren aus der Finanzkrise – Ein staatliches Hospital für kranke Banken (27.2.10): Die Finanzlage 2007 und 2008 ließ dem Staat möglicherweise keine andere Wahl, als in Not geratene Banken unbürokratisch zu retten. Jetzt aber ist es Zeit, grundlegende Lehren aus den Rettungsaktionen zu ziehen. Ein Gastbeitrag.
Spiegel: Sehnsucht nach Sühne (1.2.10): Die Banker gehen weltweit schon wieder zur Tagesordnung über, doch die juristische Aufarbeitung der Finanzkrise beginnt gerade erst: In den USA und in Deutschland läuft eine beispiellose Ermittlungswelle gegen die Verantwortlichen. Müssen sie mit harten Strafen rechnen?
Time: Did Foreigners Cause America’s Financial Crisis? (15.1.10): A new study posits that the long overlooked cause of the financial crisis is not greedy bankers or sleazy mortgage brokers, but foreign bureaucrats. Full paper available here or here. Full paper available here or here.
Voxeu: Ricardo Caballero – The “other” imbalance and the financial crisis (14.1.10): Global imbalances have been suggested as the root cause of the global crisis. This column argues that another imbalance is the guilty party. The entire world had an insatiable demand for safe debt instruments that put an enormous pressure on the US financial system and its incentives. This structural problem can be alleviated if governments around the world explicitly absorb a larger share of the systemic risk.
SZ: Das Geheimnis der unsichtbaren Hand. Ein Gastbeitrag von Joseph E. Stiglitz (1.1.10): Was kommt nach der großen Krise? Die Welt hat ein paar wertvolle Lehren gezogen, allerdings zu einem hohen Preis.
NZZ: «Ohne Regulierung kommt die nächste Krise schneller» (3.1.10): Der Genfer Ökonom Charles Wyplosz über die Reaktionen auf die Finanzkrise. Der Genfer Ökonomieprofessor Charles Wyplosz ist überzeugt, dass der Euro viele Länder vor dem Desaster bewahrt und eine fatale Währungskrise verhindert hat.
HB: Finanzkrise: Ökonomen huldigen Propheten des Untergangs (22.12.09): Bei Fans besaß er Kultstatus, von den Anhängern der vorherrschenden Lehre wurde er ignoriert. Hyman Minsky war mit seinen Thesen stets ein Außenseiter unter den Ökonomen. Doch die Finanzkrise hat ihn posthum zum Star gemacht. Heute sind seine ab Mitte der 70er Jahre aus der Mode gekommenen Forderungen wieder en vogue.
HB: Finanzkrise: Weltwirtschaft war viel dichter am Abgrund als gedacht (21.12.09): Die Weltwirtschaft stand nach der Lehman-Pleite viel dichter vor einer zweiten Großen Depression als bisher angenommen. Das zeigt eine neue Studie. Bislang war der Vergleich zu 1929 unter vielen Ökonomen ein Tabu. Die hier besprochene Studie lautet “From Great Depression to Great Credit Crisis: Similarities, Differences and Lessons” und kann hier als pdf (58 Seiten) geladen werden.
WSJ: Fixing the Global Financial System (14.12.09): More than a year has passed since an unprecedented crisis pushed the world financial system to the brink. Yet plans to rebuild that system on more stable footing remain embryonic.
Spiegel: Wahnsinn 2.0 (23.11.09): Mit einer exzessiven Geld- und Schuldenpolitik wollten die Regierungen in aller Welt die Krise bekämpfen – und haben so die Grundlage für die nächste geschaffen: An den Finanzmärkten hat sich schon wieder eine Spekulationsblase gebildet. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann sie platzt.
HB: Marktchaos: Studie rüttelt an Ursachen der Finanzkrise (3.11.09): Nahezu alle Experten sehen die Bilanzregeln für Banken als eine Ursache für das Chaos auf den Finanzmärkten. Zwei international führende Professoren für Rechnungslegung zweifeln genau dies an. Sollte die Studie der wissenschaftlichen Diskussion standhalten, muss ein wichtiges Kapitel der Finanzkrise neu geschrieben werden.
Working Paper v. Christian Laux, Christian Leuz: Did Fair-Value Accounting Contribute to the Financial Crisis? (30.10.09): The recent financial crisis has led to a major debate about fair-value accounting. Many critics have argued that fair-value accounting, often also called mark-to-market accounting, has significantly contributed to the financial crisis or, at least, exacerbated its severity. In this paper, we assess these arguments and examine the role of fair-value accounting in the financial crisis using descriptive data and empirical evidence. Based on our analysis, it is unlikely that fair-value accounting added to the severity of the current financial crisis in a major way. While there may have been downward spirals or asset-fire sales in certain markets, we find little evidence that these effects are the result of fair-value accounting. We also find little support for claims that fair-value accounting leads to excessive write-downs of banks’ assets. If anything, empirical evidence to date points in the opposite direction, that is, towards overvaluation of bank assets.
VoxEU: Financial crises are different! (28.10.09): Is the current turmoil unique? This column examines three decades of financial crises and says that it stands out. But the variation in past experiences suggests that the major economies may regain their pre-crisis levels of output by the second half of 2010.
Voxeu: Reserve accumulation and easy money helped to cause the subprime crisis: A conjecture in search of a theory (27.10.09): How did turmoil in the US subprime mortgage market ignite a global crisis? This column explains how emerging markets’ voracious appetite for international reserves coupled with record-low US policy interest rates and lax financial regulation to produce the large-scale creation of quasi-money subject to self-fulfilling-expectations runs. The theory suggests significant changes in Fed and regulatory policy are needed.
BL: A different view of the Great Depression’s cause (22.10.09): What started the Great Depression? This column says that the industrial decline began before monetary contraction or banking panics – the conventional culprits – took hold. It attributes the massive drop in manufacturing hours to President Hoover’s labour policies, which kept nominal and real wages high.
Spiegel: Der Erreger lebt weiter (14.9.09): Ein Jahr nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers streiten die Regierungen der Welt über die richtigen Lehren aus der Krise. Doch je mehr sich die Wirtschaft erholt, desto mehr erlahmt der Wille zu tiefgreifenden Reformen. Viele Banker machen schon wieder weiter wie zuvor.
Finanzkrise – Der Mythos vom Lehman-Schock (10.9.09): Auf den Zusammenbruch der traditionsreichen US-Investmentbank reagierte die Politik mit einer Ausgabeorgie. An den grundsätzlichen Systemfehler dagegen wagt sich niemand heran: Wirtschaftswachstum steht nach wie vor über allem.
New Yorker: The Political Scene – Inside the Crisis (5.9.09): Larry Summers and the White House economic team.
Spiegel: Der Erreger lebt weiter (14.9.09): Ein Jahr nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers streiten die Regierungen der Welt über die richtigen Lehren aus der Krise. Doch je mehr sich die Wirtschaft erholt, desto mehr erlahmt der Wille zu tiefgreifenden Reformen. Viele Banker machen schon wieder weiter wie zuvor.
NYT: Facts and the Financial Crisis (19.9.09): The Financial Crisis Inquiry Commission, created by Congress to examine the causes of the crisis, held its first public meeting last week. In his opening remarks, the chairman, Phil Angelides, a former California state treasurer, likened the group’s potential impact to that of the Pecora hearings in the 1930s, which examined the stock market crash of 1929 and led to transformational changes in banking, investing and financial regulation.
HB: Gordon Gekko kehrt an die Wall Street zurück (15.9.09): Der Fall von Lehman Brothers war nicht die Ursache, aber die große Zäsur der Finanzkrise. Lehman hat uns wieder den Unterschied zwischen berechenbaren Risiken und unkontrollierbarer Unsicherheit bewusst gemacht. Die Lehre daraus: Wir müssen den Umgang mit Risiken neu lernen.
FAZ: Eine provozierende Sicht der Finanzkrise (26.8.09): Wo liegen die Ursachen der Finanzkrise? Die gängigen Begründungen für die Finanzkrise wie die Spekulationsblase auf dem amerikanischen Subprime-Immobilienmarkt, eine zu laxe Geldpolitik, schlechte Regulierungen oder eine zu hohe Verschuldung von Finanzhäusern sind unzureichend. Sie können vielleicht erklären, warum ein Teil des amerikanischen Immobilienmarkts in eine – übrigens keineswegs außergewöhnliche – Krise geriet. Aber sie erklären nicht, wie aus einer Krise auf einem Teil des amerikanischen Immobilienmarktes eine weltumspannende Finanz- und Wirtschaftskrise werden konnte. Diese Weltkrise besitzt ganz andere Ursachen als die üblicherweise genannten.Die beiden Ökonomen Ricardo Caballero und Pablo Kurlat lehnen die üblichen Erklärungen ab. Garantien der Notenbanken sollen beruhigen.
Christian Laux, Christian Leuz Working Paper: The Crisis of Fair Value Accounting: Making Sense of theRecent Debate (11.8.09, pdf 28 Seiten): The recent financial crisis has led to a vigorous debate about the pros and cons of fair-value accounting (FVA). This debate presents a major challenge for FVA going forward and standard setters’ push to extend FVA into other areas. In this article, we highlight four important issues as an attempt to make sense of the debate. First, much of the controversy results from confusion about what is new and different about FVA. Second, while there are legitimate concerns about marking to market (or pure FVA) in times of financial crisis, it is less clear that these problems apply to FVA as stipulated by the accounting standards, be it IFRS or U.S. GAAP. Third, historical cost accounting (HCA) is unlikely to be the remedy. There are a number of concerns about HCA as well and these problems could be larger than those with FVA. Fourth, although it is difficult to fault the FVA standards per se, implementation issues are a potential concern, especially with respect to litigation. Finally, we identify several avenues for future research.
HB: Was uns zwei Jahre Finanzkrise lehren (11.8.09): Seit die Blase im August 2007 platzte, ist jedem klar, dass Ungleichgewichte auf Dauer Schaden anrichten, Schulden riskant sind und die Globalisierung koordiniert werden muss. Aber aus der Erkenntnis folgten bisher zu wenige Anpassungsmaßnahmen. Solange sich das nicht ändert, könnte schon bald die nächste Rezession folgen.
FTD: Investmentbanken – Die deutsche Lehman-Lüge (10.08.09): Der Fall der Lehman-Bank hat Kapital und Vertrauen vernichtet. Sagen deutsche Politiker und Bankchefs. Das ist die Unwahrheit – und sie wissen es. Die Pleite am 15. September 2008 war nicht der Auslöser der Entwicklung. Die Finanzhäuser hierzulande gerieten schon Jahre zuvor in Schieflage.
STEPHEN G. CECCHETTI: Financial Crises and Economic Activity (08/2009)
Vox: Did a productivity slowdown cause the financial crisis? (11.7.09) Most narratives of the crisis start with problems in the financial sector that then spilled over into the real economy. This column looks at the real side first and shows that labour productivity growth declined significantly in the years prior to the crisis, particularly in the US construction sector. Financial markets may have failed in that they did´nt detect the deterioration of structural productivity trends in the early 2000s.
BIZ: 79. Jahresbericht – Die globale Finanzkrise Abstract | Full Text (pdf, 29.6.09): Chronologie und Phasen der Finanzkrise.
BIZ – 79. Jahresbericht: Von der Rettung zur Reform (29.6.2009): Darstellung der makro- und mikroökonoischen Ursachen der Finanzkrise und zum Verlauf der Krise
Zeit: Die Seifenblasen-Bonanza (9.6.09: Massig Kapital, eine riskante Zinspolitik, leichtfertige Banker, unwissende Kunden: Das führte die Finanzmärkte zum Boom – und dann in den Abgrund. Eine Bildergeschichte
Working Paper: “Speculative Bubbles and Financial Crisis” (pdf, 06/2009): Why are asset prices so much more volatile and so often detached from their fundamentals? Why does the burst of financial bubbles depress the real economy? This paper addresses these questions by constructing an infinite-horizon heterogeneous-agent general-equilibrium model with speculative bubbles. We show that agents are willing to invest in asset bubbles even though they have positive probability to burst. We prove that any storable goods, regardless of their intrinsic values, may give birth to bubbles with market prices far exceeding their fundamental values. We also show that perceived changes in the bubbles probability to bust can generate boom-bust cycles and produce asset price movements that are many times more volatile than the economys fundamentals, as in the data.
BP: 7 Factors That Led to Crisis mit guter graphischer Übersicht
APuZ: Krise der Weltwirtschaft (11.5.09, pdf): Spätestens seit September 2008 hat die globale Finanz- und Wirtschaftskrise auch Deutschland fest im Griff. Wie konnte sich aus einer schweren Hypothekenkrise, die (scheinbar) nur die USA betraf, eine weltweite Wirtschaftskrise entwickeln? Ursachen und Verlauf der Krise werden aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert.
FAZ: Die Vermessung der Krise (7.5.09): Ausgerechnet in der kanadischen Provinz Ontario, in der Kleinstadt Waterloo, wurde eine Versammlung einberufen, um das Weltfinanzdebakel zu durchleuchten. In dicht bepackten Konferenztagen wurde hier ein Denkansatz forciert, der darauf abzielt, die Krise völlig neu und mit dazu noch nie hervorgeholten Instrumenten zu vermessen.
Vox: Reflections on the chronology of the financial crisis (4.5.09): The financial crisis is not over but it seems less scary since the US stock market decided that most big banks will survive. This column provides a current scoreboard of the crisis game and reminds everybody that the underlying problems are hardly resolved. A lot of banks sorely needed capital and need to raise it relatively cheaply.
FAZ: Finanzkrise Wohin nur mit unserer Wut? (5.4.09): Diese Krise ist verzwickt. Schuldige sind schwer greifbar. Und womöglich hängen wir selber mit drin. Kein Wunder, dass nur wenige auf die Barrikaden gehen. Das deutsche Problem ist, hierzulande eine geeignete Abladestelle für die geballte Wut zu finden.
Institut für Wirtschaftsforschung Halle Themenheft: Weltfinanzkrise (31.3.09, pdf): Das Themenheft versucht, Licht in die komplexen Zusammenhänge der Finanzkrise zu bringen. Anfangs wird in einem Überblick die Chronologie der Ereignisse dargestellt, die als Symptome der sich anbahnenden Krise weit später als die sehr tiefliegenden Ursachen sichtbar werden. Im Anschluss geht es um eine kritische Bestandsaufnahme dessen, was bislang zur Weltfinanzkrise, ihren Ursachen und Effekten in den prognostischen Abschnitten der Gutachten des IWH und der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose geschrieben worden ist. Inhalt:
- Chronik der Weltfinanzkrise
- Die Weltfinanzkrise im Spiegel der Konjunkturprognosen des IWH
- Internationale Finanzintegration und Stabilität
- Die Phasen der weltweiten Finanzkrise
- Mittel- und Osteuropa wird von der globalen Finanzkrise angesteckt
- Spannungen im Euroraum unter dem Druck der Weltfinanzkrise
- Realwirtschaftliche Auswirkungen der Weltfinanzkrise: was kann der Staat tun?
- Die Kommunen in der Finanzkrise: Kurzfristig Gewinner, langfristig Verlierer
- Divergenz als Schicksal? Aufgaben für die Wirtschaftspolitik im Nachgang zur Weltfinanzkrise
Brooking Papers: The Financial Crisis: An Inside View (pdf, 30.3.09): This paper reviews the events associated with the credit market disruption that began in August 2007 and developed into a full-blown crisis in the fall of 2008. This is necessarily an incomplete history.
FAZ: Krise vernichtet Vermögenswerte 50.000.000.000.000 Dollar (9.3.09): Die Zahl entzieht sich jeder Vorstellung: Nach einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank hat die Finanzkrise weltweit Vermögenswerte im Umfang von 50 Billionen Dollar vernichtet. Die Bank spricht von der schlimmsten Krise seit der großen Depression.
Spiegel: Der Jahrhundert-Fehler” Wie die Pleite einer einzigen Bank die Weltkrise auslöste (9.3.09): Warum finden die Finanzmärkte – trotz billionenschwerer staatlicher Schutzschirme – nicht zurück zur Normalität? Weil die Pleite der New Yorker Bank Lehman Brothers das Vertrauen zwischen den Banken ruiniert hat und die Welt kollabieren ließ. Die Geschichte eines Jahrhundertfehlers.
Risknet: Moral Hazard und Verhaltensrisiken als Ursachen der Finanzkrise (2.3.09): Warum horten Banken trotz der Politik des “billigen Geldes” ihre Liquidität? Um die Wirkungen einer Strategie am Finanzmarkt abzuschätzen, muss man wissen, dass Entscheidungen von Opportunitäten, Präferenzen und Einschätzungen abhängen. Bei der Strategie des “billigen Geldes” schätzen die Notenbanken die Konsequenzen wohl richtig ein: Wird der Finanzmarkt geflutet, gibt es keinen Grund, dass Banken ihre Liquidität horten. Die Subprime-Krise zeigt: Diese Hypothese ist falsch. In der Statistik spricht man von einem Fehler 2. Art.
HB: Top Ökonomen fordern eine neue Finanzwelt (24.2.09): Führende Ökonomen haben die Regierungen der großen Industrienationen vor dem anstehenden G20-Gipfel zu einem fundamentalen Umbau des Bankensystems aufgerufen (hier der Brief). Mit den bisherigen Maßnahmen stoße das Krisenmanagement nicht bis zum Kern des Problems vor, mahnen sie. Ihre Lösung sieht eine Rükkehr zur Strategie des …
Video Inside the Meltdown [56:23] von PBS: Wie der Finanzmarkt zusammenbrach: Wie es wirklich war. Der Anfang vom Ende. Die aktuelle Finanzkrise in einer hervorragenden minutiösen Dokumention des US-Fernsehsenders PBS (Public Broadcasting Service). Mit den originalen Akteuren, originalen Bildern, originalen Zitaten und an originalen Schauplätzen. Sehr gut gemacht (Empfehlung ua. v. Sprechblase)
FAZ: Krisentheorie Der Garten Eden ist nicht genug (26.2.09): Der Ökonom Hyman Minsky hat den Plan geschrieben für das, was die Krise auslöste. Wir vergessen Risiken, wenn lange nichts schiefgegangen ist – und fallen dann tiefer. Dabei ist der Zusammenbruch Teil des Systems.
Spiegel: Schuld und Sühne (16.2.09): Die Gier lebt weiter: Weltweit verteilen die Banken Milliarden an Boni, obwohl sie gigantische Verluste erwirtschaften und auf die Hilfe des Staates angewiesen sind. Dabei war es gerade dieses System der Selbstbedienung, das die Finanzkrise mitverursacht hat.
VOX: The First Global Financial Crisis of the 21st Century Part II: June December, 2008: Umfangreiche Aufsatzsammlung
FAZ: Hilfe! Das Kapital verschwindet (19.1.09)
Humane Wirtschaft: Tumorartige Selbstvermehrung der Geldvermögen (1/2009)
FAZ: Der Weg in das Milliarden-Desaster (31.12.08)
Olivier J. Blanchard, The Crisis: Basic Mechanisms, and Appropriate Policies(29.12.08, pdf): The purpose of this lecture is to look beyond the complex events that characterize the global financial and economic crisis, identify the basic mechanisms, and infer the policies needed to resolve the current crisis, as well as the policies needed to reduce the probability of similar events in the future.
HB: Finanzkrise: Auf Jahrhundertbeben folgt Rezession (12.12.08): 2008 wird in die Geschichte eingehen: Als das Jahr einer gewaltigen Finanz- und Wirtschaftskrise, die Experten noch vor wenigen Monaten für kaum wahrscheinlich gehalten hatten. Bankenriesen gehen reihenweise in die Knie, Aktionäre suchen panisch den Ausgang.
Wiwo: Chronik Finanzkrise: Vom Immobilienboom zum Börsen-Crash (8.12.08)
Zur Genese der Finanzkrise: Spiegel Titel v. 17.11.08: Der Bankraub
Blick Log: Sachverständigenrat zu Verantwortlichkeiten für die Finanzkrise (12.11.09)
HB: Märkte und Monster (4.11.08)
FAZ: Krisentheorie Da staunte der Truthahn (1.11.08): Nassim Nicholas Taleb, ehemaliger Börsenhändler und Professor für Risikoforschung in New York, hat mit einer Metapher der Debatte um die Finanzkrise eine neue Wendung gegeben. Es geht u.a. um Überraschung und um die Erkenntnis, dass der Truthahn bis zum tausendsten Tag nur Aussagen über die Vergangenheit, aber nicht über die Zukunft, und am tausendundersten Tag gar keinen Pieps mehr machen konnte.
Brookings Institute: The Origins of the Financial Crisis – Working Paper (November 2008, pdf)
Cicero: Fünf Trugschlüsse der Finanzkrise (11/2008): Die Finanzkrise erschüttert nicht nur die Wirtschaft, sondern auch Weltbilder. Alte Feindbilder, ideologische Dogmen und schnelle Urteile haben Konjunktur. Doch bei näherem Hinsehen stellen sich manche populären Ansichten als Irrtümer heraus.
HB: Von der Subprime-Krise zum Finanz-Tsunami RWI Materialien: Die Finanzmarktkrise Heft enthält Beiträge des RWI in komprimierter Form aus ausgewählte Publikationen, die im Oktober/November 2008 im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise entstanden sind.
W. Calomiris Working Paper: The Subprime Turmoil (pdf) (Oktober 2008)
Sachverständigenrat: Finanzsysteme auf der Intensivstation (aus Gutachten 2008/09)
Blick Log: Wie sich die Finanzkrise auf die Realwirtschaft überträgt
WSJ: MIT Professor Explains the Crisis to the Masses
Sachverständigenrat: Stabilität des internationalen Finanzsystems (pdf) (7.11.2007) mit den Abschnitten
I. Finanzmärkte unter Stress,
II. Die treibenden Kräfte,
III. Die Finanzmärkte benötigen einen angemessenen Ordnungsrahmen
BIZ: Einleitung zum Jahresbericht 2007/08: Das Ende einer unhaltbaren Situation (pdf, 30.6.2008)
FAZ: Der Weg in die Krise (17.3.2008)
FAZ: Finanzkrise – Das magische Minsky-Moment (18.9.07)
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11. Weitere Informationsquellen
Hier eine Aufstellung von Weblogs, die sich intensiv mit der Finanz- und Wirtschaftskrise befassen und Trends häufig noch vor den einschlägigen Medien aufspüren.
Internationale Wirtschaftsbeziehungen
WEISSGARNIX Wirtschaft & Politik aus allerletzter Hand
2. Wirtschaftswissenschaftliche Forschungsinstitute
Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Hamburgisches Welt Wirtschafts Institut (HWWI)
Institut für Weltwirtschaft (IFW)
Institut für Wirtschaftsforschung (IFO)
Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)
Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
Die Finanzkrise – verstädlich erklärt
Die Links sind natürlich mit viele Mühe und Zeitaufwand zusammengestellt. Dem Blick Log ist dabei bewusst, dass trotz des Umfangs nicht alle Aspekte der Krise beleuchtet werden. Hinweise auf weitere Links nimmt der Blog gern entgegen. Nutzen Sie dazu bitte das folgende Kontaktformular


