Finanzmärkte und -instrumente

Was tut sich auf den Finanzmärkten? Welche besonderen Entwicklungen gibt es und welche Produkte stehen besonders im Fokus? Eine eigene Seite gibt es zu den Kreditverbriefungen und toxischen Papieren und ein weitere Seite befasst sich mit den Finanzierungsbedingungen und der “Kreditklemme“. Und es gibt die Seite Trends im Banking 2.0. Eine sehr besuchenswerte Seite für Erläuterungen zu börsengehandelten Produkten ist DeiFin – Die Finanzeite

HB: „Dunkle Machenschaften“: Deutsche Bank forciert Aktiengeschäft in Asien (24.8.10): Eine neue anonyme Aktienplattform soll den Kunden den Handel mit Wertpapieren erleichtern. Transparenter wird das Geschehen an den internationalen Finanzmärkten und Wertpapierbörsen dadurch allerdings nicht. Auch die Deutsche Bank bietet das Handeln von Aktien im Dunkeln an, ab sofort auch in Asien.

FTD: Rohstoff-Roulette: Wie Investmentbanken die Preise manipulieren (31.7.10): Die Geldhäuser haben das Geschäft mit Metallen, Öl und Strom für sich entdeckt. Sie steigen in den physischen Handel ein, sichern sich Tanker, Lagerstätten und Kraftwerke. Durch diese Marktmacht verknappen sie das Angebot und treiben die Preise hoch.

FTD: Edelmetall gegen Dollar – Mysteriöse Goldgeschäfte klären sich auf (30.7.10): Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich erwähnte in ihrem Geschäftsbericht Gold-Swapgeschäfte in Höhe von enormen 346 Tonnen. Die ganze Welt rätselte, der Goldpreis gab nach. Jetzt gewinnt die geheime Transaktion langsam Konturen.

Wiwo: MSCI RiskMetrics – Die heimliche Macht der Finanzmärkte (29.7.10): Die jüngst fusionierte US-Firma MSCI RiskMetrics entwickelt hoch raffinierte Werkzeuge für Investoren und hat eine Monopolstellung bei bestimmten Empfehlungen für Aktionäre inne. Doch warum versagen die Tools oft?

HB: Investment-Banking: Ende eines Renditetraums? (23.7.10): Das Investment-Banking war lange Gewinntreiber der Großbanken. Doch nach der weltweiten Regulierungswelle schächelt die Renditemaschine und zieht die Bilanzergebnisse der Finanzriesen in den Keller. Es könnte mehr als nur eine Delle sein.

FTD: Nach der Finanzreform – Panische Ratingagenturen verbieten Bewertungsnutzung (23.7.10): Die US-Ratingagenturen vertrauen sich selbst nicht mehr. Aus Angst vor der Justiz untersagen sie ihren Kunden, ihre Bewertungen zu verwenden – denn seit Obamas Finanzreform können sie für ihre Urteile verantwortlich gemacht werden.

HB: Anleger-Akademie: Wunderwaffe oder Teufelszeug? (9.7.10): Zertifikate genießen einen zweifelhaften Ruf. Die Papiere bergen beträchtliche Risiken. Richtig eingesetzt bieten sie Anlegern jedoch Mehrwert. Der Handelsblatt-Überblick über den mit mehr als 200 000 Zertifikaten undurchsichtigen Markt zeigt, wo Risiken und wo Chancen liegen.

HB: Stresstest: Warum die deutschen Banken in der Zwickmühle stecken (7.7.10): Für viele Banken ist es die Wahl zwischen Pest und Cholera: Verweigern sie die Veröffentlichung des Stesstests, nähren sie den Verdacht, etwas zu verbergen. Stimmen sie zu, bestehen den Test aber nur mit Einschränkungen, ist die Not noch größer.

HB: Zweitmarkt für Lebensversicherungen: Dunkle Geschäfte mit dem Tod (7.7.10): In dem umstrittenen Geschäft des Zweitmarkts für Lebensversicherungen häufen sich die Betrugsfälle. Das bringt den Markt, den Kritiker als “Wette auf den Tod” bezeichnen, weiter in Verruf. In den USA rollt eine Klagewelle. Auch die Regulierer sind alarmiert.

FAZ: Börsengehandelte Indexfonds – Die ETF-Branche wächst rasant weiter (6.7.10): Börsengehandelte Indexfonds gibt es in Europa seit zehn Jahren. Sie versuchen nicht, eine höhere Rendite als ihr Referenzindex zu erzielen – und liegen damit im Trend der Zeit. DB X-Trackers will seine Position als Innovationsführer festigen.

HB: Dubai-Immobilienfonds: Abgezockt mit Michael Schumacher (6.7.10): Das Märchen vom großen Geld ist aus. Anleger haben Millionen in Dubai investiert, doch viele Fonds haben nur einen Bruchteil dessen ausgeschüttet, was sie versprochen hatten. In Deutschland steht nun der Dubai-Fondsanbieter Alternative Capital Invest, für den Sportler wie Boris Becker oder Michael Schumacher werben, im Fokus der Bielefelder Staatsanwaltschaft.

HB: Riskante Geschäfte: Der Geldhändler von der Kö (29.6.10): Mit Ausbruch der Finanzkrise mutierte der Interbankenhandel vom Routinegeschäft zum täglichen Drahtseilakt. Die HSBC Trinkaus ist eine davon, sie gilt als zuverlässig und wurde, auch in der Krise, immer als zahlungsfähig eingeschätzt. Einblicke in einen verschwiegenen Markt, in dem Vertrauen alles ist.

HB: Siemens beantragt Lizenz: Bankgeschäft elektrisiert Konzerne (29.6.10): Vor wenigen Monaten noch warnten Deutschlands Unternehmen vor einer bedrohlichen Kreditklemme – jetzt sind bei vielen von ihnen die Firmenkassen derart gefüllt, dass manche selbst ins Geldgeschäft drängen. Am mutigsten prescht derzeit der Siemens-Konzern vor, der nach Auskunft von Finanzchef Joe Kaeser sogar eine Banklizenz beantragt hat.

Spon: Versicherungen- Schutz gegen WM-Fieber (29.6.10): Viele Unternehmen nutzen die Fußball-Euphorie für Gewinnspiele aller Art. Das kostet sie wenig, denn spezielle Helfer sichern sie ab.

HB: Lebensversicherung: Das teure Spiel mit den Rückkaufswerten (29.6.10): Wer seine Lebensversicherung vorzeitig kündigt, macht meist ein Verlustgeschäft. Verbraucherschützer kämpfen gegen die Missstände – auch vor Gericht. Die Versicherer hingegen fühlen sich im Recht.

FTD: Umstrittene Derivate – Hollywood-Boulevard gegen Wall Street (24.6.10): Wird der neue Streifen von Sylvester Stallone ein Flop? Über Derivate könnten Investoren bald regelmäßig auf das Schicksal von Filmen spekulieren. Die großen Studios sind entsetzt – und fordern ein Nein aus dem US-Kongress.

HB: Filmfonds: Das schreckliche Ende des „dummen Geldes“ (22.6.10): Fünf Jahre nach der Abschaffung der umstrittenen Filmfonds durch den Fiskus stehen die Anleger vor einem Desaster: Initiatoren werden wegen Steuerhinterziehung verurteilt, Anbieter und Vermittler mit Schadensersatzprozessen überzogen. Doch die deutschen Produzenten jubeln.

FAZ: Vermögensfrage – Immobilienfinanzierung ist ein Puzzlespiel (19.6.10): Der entscheidende Punkt bei der Finanzierung vermieteter Wohnungen ist die Differenz zwischen Kredit- und Geldanlagezins. Denn diese sollte groß genug ausfallen, um den Verlust, der durch die Besteuerung der Habenzinsen anfällt, auszugleichen.

FAZ: Wertpapierhandel – Nicht nur am „Hexensabbat“ irrational (18.6.10): Vor und am so genannten „Hexensabbat“ sind starke Kursbewegungen an den Börsen nicht ungewöhnlich. Sie sind jedoch längst nicht mehr auf diese Tage begrenzt, da immer mehr „Algo-Händler“ ihr Unwesen treiben und für irrationale Kurssprünge sorgen.

Spon: USA erlauben Finanzwetten auf Kinofilme (16.5.10): Vom Kassenschlager zum Kontofüller: Investoren können künftig auf den Erfolg von Kinofilmen wetten. Die großen Hollywood-Studios sind deswegen zutiefst verärgert. Sie fürchten, dass bald Finanzspekulanten sogar darüber bestimmen, was überhaupt in den Kinos läuft – und was nicht.

HB: Regulierung:  Deutsches Bankensystem geht planlos in die Zukunft (15.6.10): Bankenabgabe, Transaktionssteuer, Verbot von Leerverkäufen – Politiker und Aufseher wollen Kreditinstitute künftig stärker kontrollieren, um neue Staatshilfen und eine neue Bankenpleite zu verhindern. Allerdings fehlt ein “Masterplan“ für die deutsche Bankenlandschaft, um mit schlagkräftigen Instituten zukünftig international mithalten zu können.

HB: Stuttgart: Börse gibt Pläne für CFD-Handel vorerst auf (15.6.10): Die Börse Stuttgart legt ihre geplante Handelsplattform für Differenzkontrakte auf Eis. Laut Sprecher Christoph Hermes sei es Im aktuellen regulatorischen Umfeld schwierig, neue Projekte in derartig großen Dimensionen umzusetzen.

HB: Fondsgebundene Lebensversicherungen: Im Zweifel gegen den Kunden (14.6.10): Fondsgebundene Lebensversicherungen rechnen sich häufig mehr für den Anbieter als für den Versicherten. Dahinter steckt durchaus System. Denn die Versicherer nehmen gerne Produkte aus dem eigenen Haus ins Portfolio – und das sind nicht immer die Besten.

FTD: Aus für Carry-Trades – Warnsignal vom Devisenmarkt scheucht Investoren auf (8.6.10): Monatelang dominierten Carry-Trades den Handel mit Yen und australischem Dollar. Doch wegen der Schwankungen an den Märkten nimmt die Gefahr zu, dass die Positionen aufgelöst werden. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich klagt über zu wenig Transparenz.

HB: Deutsche Bank: Die 150-Milliarden-Euro-Panne (2.6.10): Ein Computerfehler der Deutschen Bank hat offenbar den japanischen Aktienmarkt verunsichert. Das Institut soll versehentlich Verkaufsaufträge für Derivate in Höhe von 150 Milliarden Euro platziert haben. Die Futures auf den Nikkei gaben kurzzeitig nach. Die Aufsicht prüft den Vorfall.

FTD: Kündigung für Bonitätsbewerter Sparkassen sparen sich Ratingnoten (2.6.10): Der Ratingagentur Moody’s bricht ein Geschäftsfeld weg, bevor sie es richtig aufbauen konnte: Nach der Stadtsparkasse Düsseldorf kündigte in der vergangenen Woche auch die kleine ostdeutsche Sparkasse Spree-Neiße ihren Ratingvertrag.

FAZ: Branchenblick – Preise europäischer Bank-CDS steigen (2.6.10): Das Bundeskabinett hat am Mittwoch ein Verbot ungedeckter Leerverkäufe beschlossen. Ob es etwas bringt, ist offen. Im Zweifel verkaufen Anleger zweifelhafte Papiere direkt, statt ihre Risiken abzusichern. Der Effekt ist derselbe.

HB: Bulle & Bär: Wie Nachrichten zu Top-Stories werden (2.6.10): Wie stark belasten Spanien, Europas Verschuldungskrise und Horst Köhler die Börsen? Am Montag gar nicht, denn die Kurse stiegen. Am Dienstag aber sehr wohl, denn die Kurse fielen, ehe sich die Aufregung doch wieder in Luft auflöste. Erst Aktienkurse verwandeln Nachrichten zu Top-Stories, die abermals die Kurse treiben.

HB: Ratingagenturen: Moody’s & Co oder die verlorene Unschuld (2.6.10): Reputation ist eigentlich das A und O einer Ratingagentur. Doch ihren guten Ruf haben die großen drei – Moody’s, Standard&Poor’s und FitchRatings – längst verspielt.

FTD: Rückkehr des Risikos – Geldmarktfonds stürzen Europas Banken in Finanzierungsstress (27.5.10): Mit Schuldverschreibungen finanzieren Unternehmen ihre täglichen Ausgaben. Das tun auch Banken. Doch die europäische Schuldenkrise macht den wichtigsten Abnehmern Angst. Besonders hart trifft das die Spanier.

HB: Fremdwährungsdarlehen: Fehlspekulation bringt Häuslebauer in Not (27.5.10): Fremdwährungsdarlehen für Hausfinanzierungen sind eine Devisenspekulation, die rasch außer Kontrolle geraten kann. Das zeigt die derzeitige Euro-Krise: Wer sein Haus in Franken oder Yen abstottert, hat Probleme. Die Euro-Abwertung macht Sondertilgungen erforderlich und gefährdet so etliche Baukredite.

FTD: Vermögensverwaltung – Verbriefte Wertpapiere feiern Comeback (27.5.10): Geldmarktfonds leiden unter den niedrigen Zinsen. Mehr Rendite versprechen ABS-Produkte. Aber die haben seit der Finanzkrise einen schlechten Ruf.

Zeit: Leerverkäufe – Kurz und gut (20.5.10): Leerverkäufer – sogenannte Short Seller – gelten als die Geier der Finanzmärkte. In Wahrheit sind sie nützlich.

Wiwo: Was Finanzinvestoren bei Lebensversicherern anrichten (20.5.10): Finanzinvestoren stehen Gewehr bei Fuß, um kränkelnden Lebensversicherern ihre Kunden abzukaufen. Für die Renditen von Versicherungsnehmern und Anlegern ist das eine schlechte Nachricht

FAZ: „Leerverkauf ist an sich ein gutes Instrument“ (20.5.10): Die Kritik an Deutschlands Leerverkaufsverbot reißt nicht ab: „Sinnlos“, heißt es von der tschechischen Zentralbank. „Überstürzt“, klagen die deutschen Privatbanken. „Wirkungslos“, sagt der Chef der Deutschen Börse. Frankreichs Finanzministerin sieht den Euro erst gar nicht in Gefahr.

Zero Hedge: SEC Report On May 6 Meltdown Discusses HFT, Has Not One Mention Of The NYSE’s “Supplementary Liquidity Providers” (19.5.10): The SEC has released its Preliminary Findings Regarding the Market Events of May 6, 2010, which find nothing, and just bring the promise of further investigations. The to-date proposed solution to the problem is laughable – more curbs, which do nothing to address the underlying issues at hand, which are that the modern version of market makers, HFT algos, pull liquidity away on a whim, and which can destabilize the market in an instant once “momentum ignition” strategies take over. As we have speculated, the SEC will find nothing material until such time as the next flash crash wipes out not 10% but puts the market into indefinite hibernation. One thing the report does do is provide an extensive analysis of High Frequency Traders, a concept that was barely known as recently as a year ago.

FTD: Verteidigung der Euro-Zone -Die große Attacke auf die Leerverkäufer (19.5.10): Ein 750 Mrd. Euro großes Rettungspaket und Hilfen der EZB sind nicht genug: Die Bundesregierung macht Front gegen die Spekulanten. Sie untersagt Leerverkäufe bei Staatsanleihen, CDS-Papieren und ausgewählten Finanzaktien. FTD.de erklärt die Attacke.

HB: James Chanos: „Wir setzen auf fallende Kurse bei Autoaktien“ (17.5.10): Er ist der größte Leerverkäufer der Welt und spürt Firmen auf, die lediglich gesund erscheinen. Eine Spekulanten-Schuld an der Krise verneint James Chanos und kritisiert die Haltung der Politik und Banken. Im Interview verrät der Hedge-Fonds-Manager, bei welchen Unternehmen er auf den Niedergang wettet und wo er Blasen vermutet.

FAZ:Angst treibt die Anleger zur Verzweiflung (13.5.10): Im Moment herrscht Panik unter den Anlegern. Im Zockerparadies Börse befürchten viele Inflation und Verlust. Doch die Suche nach sicheren Anlagen ist zum Scheitern verurteilt: Geld ist eine Illusion, Zinsen sind reine Spekulation.

WSJ: Accenture for a Penny: MarketBeat’s Investigation Continues! (12.5.10): Like a rottweiler on a slightly undercooked leg of lamb, MarketBeat refuses to let go of its probe of the depths of Thursday’s Flash Crash…

NYTDB: Gensler Lays Out Timeline for Wild Wall St. Trading (11.5.10): A market regulator offers a timeline for last Thursday’s wild trading on Wall Street and cited the actions of one unidentified trader in particular. Seite zum Hearing mit weiteren Dokumenten.  Weiterer Bericht in der NYT

FTD: 1000-Punkte-Rutsch Das Geheimnis des großen Börsencrashs (11.5.10): Es kam wie aus dem Nichts: Plötzlich brachen in den USA Kurse dramatisch ein, Aktien wurden zu Pennystocks. Marktakteure, Aufseher und Politiker rätseln: Was löste den “Flash Crash” am 6. Mai aus? FTD.de beleuchtet das Mysterium.

Spiegel: SPEKULANTEN – Die Logik des Bankrotts (10.5.10): Nach Immobilien, Firmen, Krediten und Rohstoffen werden nun ganze Staaten zum Spielball globaler Investoren. Die Hauptakteure handeln nicht wie Schurken, sondern so, wie sie handeln müssen – Computer werden darüber entscheiden, ob Griechenland pleite ist.

ViG: Es ist die Erwartung, und nicht die Spekulation! Das Wort “Spekulation” entstammt ironischerweise der griechischen Sprache und bedeutet sinngemäß,” etwas aus der Ferne zu erspähen”.Wer sich in diesem Sinne Gedanken über die Zukunft griechischer Staatsanleihen macht, bildet Erwartungen. Diese rational oder irrational gebildeten Erwartungen führen an den Finanzmärkten dazu, dass die Akteure entweder Wertpapiere bzw. Derivate kaufen, weil sie steigende Kurse erwarten, oder verkaufen, d.h. auf Baisse wetten. Es gab Zeiten, in denen gehörte die zielgerichtete Beeinflussung dieser Erwartungsbildung zu der vornehmsten Aufgabe  von Zentralbanken. Der Erfolg geldpolitischer Strategien ruht nämlich auf drei Säulen:

FTD: 1000-Punkte-Rutsch – “E-Mini” soll Börsencrash mitverursacht haben (11.5.10): Ihr Name hört sich harmlos an: E-Minis heißen Terminkontrakte auf den Leitindex S&P 500. Nach Aussagen des Börsenbetreibers Nasdaq spielten diese Futures eine zentrale Rolle bei dem Börsenrutsch vom 6. Mai. Auch Kommunikationspannen soll es gegeben haben.

HB: Pro und Contra: Nützliche Zocker oder Teufelszeug? (11.5.10): Spekulanten legen die Finger in die Wunde und sorgen dafür, dass die Politik endlich Reformen voranbringt, sagt Jens Münchrath. Robert Landgraf meint: Spekulanten muss das Handwerk gelegt werden, sonst zahlt der Bürger am Ende die Milliardenrechnung. Zwei Meinungen aus der Handelsblatt-Redaktion.

FTD: Vermögensverwaltung – Was Anleger beim Bondhandel beachten müssen (11.5.10): Die Schuldenkrise der Staaten hat sich zugespitzt – und die Geld-Brief-Spannen vieler Staatsanleihen haben neue Höchststände erreicht. FTD.de erklärt, wie sich Privatanleger verhalten sollten.

Spon: Spekulationsgeschäfte – So funktioniert die Milliarden-Zockerei (10.5.10): Spekulanten wetten auf den Absturz des Euro, bringen Staaten an den Rande des Ruins. Doch wie mächtig sind die Finanzhaie wirklich? SPIEGEL ONLINE erklärt ihr Vorgehen und schätzt das Risiko ein.

Spon: Umstrittene Bonitätsbewertungen – Rating-Agenturen rechnen mit Klagewelle (10.5.10):Der Rating-Agentur Moody’s droht juristischer Ärger: Die US-Börsenaufsicht prüft eine Klage wegen umstrittener Bewertungsmethoden. Auch gegen Standard & Poor’s und Fitch laufen zahlreiche Prozesse – mit unklarem Ausgang.

FAZ: Chaos an Wall Street – Der Algorithmus der Börse (8.5.10): Nach dem Computer-Chaos an der Wall Street stellt sich die Frage, wer hier eigentlich wen bestimmt: Der Mensch die Maschine – oder umgekehrt? Denn die Hälfte des Handels geschieht ohne das Zutun der Broker.

FAZ: Vermögensfrage – Diskussion um offene Immobilienfonds nur heiße Luft (8.5.10): Die tägliche Verfügbarkeit der Anteile von offenen Immobilienfonds soll abgeschafft werden. So will es das Finanzministerium. Das brachte viele Anleger in dieser Woche dazu, ihre Beteiligungen prompt zu verkaufen – unnötigerweise.

HB: Analyse: Fünf Mutmacher gegen die Börsenpanik (7.5.10): So etwas hat die Wall Street noch nicht erlebt. Der Dow stürzt binnen Minuten um 1 000 Punkte ab, die Aktien des führenden US-Beratungskonzerns Accenture sind für einen kurzen Moment wertlos. Das Vertrauen der Investoren ist erschüttert. Doch Panik ist in diesen Tagen kein guter Ratgeber. Es gibt gute Gründe, die gegen einen Crash sprechen.

FTD: 1000-Punkte-Sturz – Coole Händler retten Wall Street (7.5.10): Nie stürzte der Dow Jones so heftig ab wie am Donnerstag. Dass es nicht zum völligen Kollaps der Börsen kam, verdanken wir offenbar den Anlegern: Sie haben aus der Krise gelernt, bei massiven Kursschwankungen ruhig zu bleiben.

Zeit: Spekulanten – Was hat das Monster diesmal getan? Politiker aller Parteien machen Spekulanten für das griechische Schuldendebakel verantwortlich. Auf der Suche nach einem Finanzkomplott (6.5.10)

Spon: Finanzkrisen – Warum Rating-Agenturen verramscht werden müssen (6.5.10): Griechenland ist der Beweis: Rating-Agenturen verschärfen Krisen, statt sie zu verhindern. Weil die Anbieter ihrer Aufgabe nicht gerecht werden, ist es höchste Zeit für einen radikalen Schnitt. Die Firmen müssen entmachtet und zerschlagen werden.

HB: Warum Short Sales wichtig sind: Das Geheimnis der Leerverkäufe (6.5.10): Die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise hat Leerverkäufe massiv in Verruf gebracht. Doch sollten solche Spekulationen auf sinkende Kurse verboten werden? Neue Studien belegen nun, dass Short Sales wichtig für das Funktionieren von Börsen sind.

WSJ: Four Lessons From the Goldman Case (2.5.10): The disputed investment at the heart of the Goldman Sachs fraud may seem a long way removed from the financial concerns of the rest of us, but there are lessons to be learned from the case.

Debatte um Ratingagenturen So schrecklich mächtig (29.4.10): Die Ratingagenturen sind die heimlichen Risikomanager der Welt und haben in dieser Rolle verheerende Fehler gemacht. Es wird Zeit, dass Europa da mitspielt.

Wiwo: Glücksspiel Trading: Long, short, Geld fort (29.4.10):Wer Lotto spielt, wird automatisch vor Spielsucht gewarnt. Wer dagegen Trading mit Derivaten betreibt, wird von Banken und Brokern zu immer neuen Geldabenteuern verführt.

FTD: So spekuliert man gegen Griechenland (23.4.10): Staatsverschuldung, Vetternwirtschaft und Schwarzarbeit haben Griechenland an den Rand der Staatspleite gebracht. Bevor Athen Euro-Staaten und IWF offiziell um Hilfe bat, eskalierten die Spekulationen gegen die Hellenen. FTD.de zeigt Nachrichten – und ihre Marktreaktionen.

FTD: Finanzinstrument – Warum wir CDS brauchen (21.4.10): Die Klage gegen Goldman Sachs heizt die Debatte um Credit Default Swaps an. Doch ein Verbot würde mehr schaden als nützen.

WSJ: How to Play the Bubbles Like the Pros (18-4.10): Over the last 13 years, investors have experienced some of the largest financial bubbles in history. Asian currencies rose and fell, technology and Internet shares suffered staggering losses, oil and other commodities rode a wild roller coaster, and the collapse of the housing market caused trillions of dollars of damage. …

WSJ: Goldman Sachs Charged With Fraud (17.10.10): SEC Alleges Firm Misled Investors on Securities Linked to Subprime Mortgages; Major Escalation in Showdown With Wall Street

BW: ‘Dark Pools’ Will Need a Few Years to Take Off, Says Bocker (16.4.10)

Spon: Wall-Street-Skandal – Insideraffäre erreicht Goldman Sachs (15.4.10): Die Insideraffäre um den Hedgefonds-Gründer Raj Rajaratnam droht jetzt auch Goldman Sachs in Mitleidenschaft zu ziehen. Ein Mitglied des Verwaltungsrats der US-Investmentbank soll geheime Informationen ausgeplaudert haben.

FAZ: Fonds-Studie – Wenig Mehrwert, viel Passivität (13.4.10): Der Nutzen aktiv gemanagter Investmentfonds ist umstritten. Entweder bildeten die Manager nur gegen hohe Gebühren den Index nach, oder es gelinge ihnen nicht, besser abzuschneiden als dieser. Eine Studie des Finanzdienstleisters Gecam legt nahe, dass an dieser Einschätzung einiges dran ist.
Vertuschung an Wall Street: Fall Magnetar (13. 4.10): Vergangene Woche fand vor der Financial Crisis Inquiry Commission des US-Kongress eine Parade von Koryphäen des Finanzsektors statt. Ihr Mantra lautete: Niemand hat die Krise kommen sehen. Das Ziel schien zu sein, alle zu überzeugen, dass die Krise eine Naturkatastrophe war, um es mit Worten von Tim Geithner, dem US-Finanzminister kurz auszudrücken. Das will sich James Kwak aber nicht gefallen lassen. In einem lesenswerten Artikel in The Baseline Scenario setzt er sich mit der Frage auseinander, ob die Finanzkrise das Produkt eines bewussten, vorsätzlichen Verhaltens war oder eine unvorhergesehene und unvorhersehbare Naturkatastrophe. Kwak findet es unglaublich frustrierend. Zunächst einmal hat eine Menge Leute die Krise vorhergesagt wie z.B. Nouriel Roubini und Peter Schiff. Zum zweiten argumentiert Kwak mit Simon Johnson in dem  Buch, das sie zusammen geschrieben haben, dass die Krise kein Zufall war. Sie war das Ergebnis der Fähigkeit des Finanzsektors, seine politische Macht zu nutzen, um ein für sich selbst günstiges Regulierungsumfeld zu schaffen.

FTD: Hochfrequenzhandel – schnell und unberechenbar (13.4.10): Neue elektronische Handelssysteme revolutionieren den Finanzmarkt: Extrem aggressiv, äußerst erfolgreich – und für Außenstehende kaum nachzuvollziehen. Die Aufsichtsbehörden sind alarmiert und suchen nach Wegen, die Händler zu regulieren.

HB: Geldentwertung: Enteignung auf leisen Sohlen (8.4.10): Das schleichende Gift der Geldentwertung entfaltet erst im Laufe der Jahre seine Wirkung, dann aber plötzlich mit aller Wucht. Auch wer mit einer Lebensversicherung für das Alter vorsorgt, muss aufpassen, um zum Schluss nicht eine böse Überraschung zu erleben.

HB: Griechische Bonität: Angriffe aus dem Dunkeln (8.4.10): An den Märkten ist es ein offenes Geheimnis, dass Banken und Hedge-Fonds mit Hilfe sogenannter Credit Default Swaps versuchen, Griechenlands schlechte Bonität zu Geld zu machen. Die dubiosen Geschäfte der Spekulanten bedrohen die finanzielle Stabilität des ohnehin schon schwer angeschlagenen Landes.

WSJ: Array of Investors Pummel Greece (8.4.10): Those betting against debt-burdened Greece and the euro aren’t just hedge funds and speculators looking for fast profits, but also corporations, asset managers and banks seeking to protect themselves.

HB: Auf Schnäppchenjagd: Wie Spekulanten an der Euro-Krise verdienen (8.4.10): Aktienabsturz, Staatskrise und Immobilienblase – Südeuropa ist derzeit prinzipiell ein unsicheres Pflaster für Anleger. Doch für so manchen Finanzinvestor hat jetzt die Schnäppchenjagd begonnen. Die Überraschung: große Finanzinstitute sind ganz vorne mit dabei.

FTD: Hedging nach Koranvorschriften – Islamischer Derivatemarkt hebt ab (7.4.10): Der Zahlungsnotstand von Dubai World bewegt die Märkte. Trotzdem prophezeit die Ratingagentur Moody’s für Bankgeschäfte nach islamischem Recht erstaunliches Wachstumspotenzial. Für die Geldhäuser der muslimischen Welt seien Derivate dringend erforderlich.

FAZ: Leerverkäufe – Investoren wollen es nicht lassen (6.4.10): Spezial Leerverkäufe gelten als Beschleuniger der Finanzkrise, doch institutionelle Investoren wollen auf dieses Instrument nicht verzichten. Tatsächlich erfüllen sie sinnvolle Funktionen, indem sie etwa dem Risikomanagement dienen.

FTD: Derivate – Wenn die Aktie stillhalten soll (3.4.10): Niedrige Volatilität können Anleger vor allem mit Bonuszertifikaten nutzen. Doch Vorsicht! Sie sollten die Eigenarten der Produkte kennen, um Verluste zu begrenzen.

Rolling Stone: Looting Main Street (31.3.10): How the nation’s biggest banks are ripping off American cities with the same predatory deals that brought down Greece

BI: Here’s What Day Traders Don’t Understand (28.3.10): As we explained earlier, day-trading is one of the dumbest jobs there is: According to one academic study, 4 out of 5 people who do it lose money and only 1 in 100 do it well enough to be described as “predictably profitable.”

NYT: Day Traders 2.0: Wired, Angry and Loving It (26.3.10): Day traders are still out there, betting that they can beat the odds and make money. And since the recession, many figure they can’t do any worse than Wall Street.

NYT: The Wisdom of the Short-Sellers (26.3.10): A new study finds that many short-sellers have done well through astute research and analysis.

NZZ: «High Frequency Trading gewinnt an Bedeutung» (25.3.10): Faktor Geschwindigkeit bestimmt die Schweizer Börse zunehmend. Computer erobern den Börsenhandel. Im Kampf um den erfolgreichen Trade geht es zunehmend um Millisekunden. Was bedeutet High Frequency Trading für die Schweizer Börse? NZZ Online hat bei CEO Christian Katz nachgefragt.

FTD: Riskante Wetten – Derivateregister gibt Griechenland-Spekulanten preis (24.3.10): Kreditderivate werden für den Niedergang des Versicherungskonzerns AIG verantwortlich gemacht. Auch bei Griechenland spielen sie eine Rolle. Das Datenregister DTCC sagt den Aufsehern nun, wer hinter den Transaktionen steckt. Auch die BaFin bekommt Post.

BW: Deutsche Bank Introduces Trading Algorithm to Access Dark Pools (23.3.10)

HB: Das Spiel der Spekulanten: „Nicht mal Gott kann den Euro bewegen“ (18.3.10): Der Euro ist unter Beschuss geraten. Seit Ende November hat der Euro mehr als zehn Prozent gegenüber dem US-Dollar verloren. Mancher fürchtet schon, die Währungsunion könne zusammenbrechen. Politiker in Brüssel, Berlin und Athen geben Spekulanten die Schuld. Doch damit wollen sie nur von den eigentlichen Problemen ablenken, sagen Experten.

Zeit: 50 Jahre Opec – Im Griff der Spekulanten (17.3.10): Ein kluges Buch beschreibt den schleichenden Machtverlust des Ölkartells.

FAZ: Wall Street – Die Macht von Goldman (14.3.10): Keine Bank ist so erfolgreich wie Goldman Sachs. Und keine so verhasst. Die amerikanische Investmentbank zieht Feinde aller Lager auf sich: Präsident Obama greift sie an, linke Kritiker sowieso. Ein Blick auf die Helden von der Wall Street.

Welt: Poker ist fairer als die Börse (14.3.10): Der Kursverlauf einer Aktie erscheint manchen Anlegern wie ein Glücksspiel. Warum also nicht gleich am Pokertisch Platz nehmen? Wer das Spiel beherrscht, hat Chancen auf eine gute Rendite

WSJ: The Professor Who Chases Financial Bubbles (13.3.10, paid content): Didier Sornette has immersed his life in risk. He rides motorcycles, windsurfs and water skis long stretches of a 120-mile route between Nice and Corsica. Now comes a daunting professional challenge: “The Financial Bubble Experiment.” Mr. Sornette, 52 years old, is the director of the Financial Crisis Observatory at the Swiss Federal Institute of Technology in Zurich, or as he calls it, “the MIT of Europe.” Late last year, he launched the bubble experiment by identifying four developing bubbles and forecasting when they’ll peak. His predictions are locked away in encrypted files that can’t be altered, to be revealed only …

Zeit: Riskante Anlageprodukte – Totgesagte leben fröhlich (12.3.10): Die Zertifikatebranche hat die große Krise besser überstanden als gedacht – weil die Kunden wenig gelernt haben

HB: Vertrauensverlust: Dubai-Krise bremst islamische Finanzierung (11.3.10): Der Boom der schariakonformen Finanzgeschäfte ist vorerst im Sande verlaufen. Nach Belastungen durch die Finanzkrise hat sich besonders das Emirat Dubai zum Problem für den einst florierenden Markt für Islamic Finance entwickelt. Das Vertrauen der Investoren ist erschüttert, das junge Geschäft steht vor seiner ersten echten Bewährungsprobe

NYT: A Place to Bet Real Money on Movies (10.3.10): A virtual futures exchange is being assembled to allow people to bet money on a film’s box office success. Cantor Futures Exchange, a subsidiary of Cantor Fitzgerald, expects to open an online futures market next month that will allow studios, institutions and moviegoers to place bets on the box-office revenue of Hollywood’s biggest releases. Last week, the company learned from regulators that customers could start putting money into their accounts on March 15. …

FTD: Anlagebetrug – Vorsicht, Abzocker! (9.3.10): Täglich finden Investmentbetrüger neue Opfer. Die pure Geldgier und das Gefühl, von ihren Banken abgezockt zu werden, treiben den kleinen Mann in die Arme der Verbrecher. Das Wirtschaftsmagazin Capital recherchierte, wie Betrugssysteme funktionieren und wie Sie Hochstapler enttarnen.

FAZ: Ein Jahr nach Ende der Krise - Der Aktienmarkt hat sich verändert (8.3.10): Ein Jahr nach der Krise haben sich die Aktienindizes deutlich erholt, doch die Ängste der Anleger sind noch nicht ausgestanden. Sehen Sie selbst, wie sich die Rahmenbedingungen für Anleger in den vergangenen 12 Monaten gewandelt haben.

MoneyWeb: Mistakes exposed as the tide turns (8.3.10): Shareholders carry can for strategic blunders at Sasol, Group Five. Economic activist Nassim Taleb has written a couple of bestsellers containing countless examples of how, when it comes to money, it’s better to be lucky than brilliant. Often, business mediocrities have been massively rewarded through factors other than their own talent. Taleb is not the only one to make a strong case that many of those earning large executive salaries have done so because of being in the right place at the right time rather than the possession of any special talents.

This philosophy will attract legions of new supporters as the economic downturn continues to reveal examples of poor executive decision-making. Or, to use investment guru Warren Buffett’s terminology, when the tide goes out we get to see whose been swimming without any trunks.

FTD: Bedingtes Kapital – Rabobank zückt die Kokosnuss (8.3.10): Weltweit arbeiten Finanzaufseher an schärferen Kapitalregeln für die Institute. Neuartige Anleihen, sogenannte Coco-Bonds, sollen dabei eine wichtige Rolle spielen. Die bärenstarke niederländische Rabobank kommt nun mit einer gänzlich neuen Spielart an den Markt

FAZ: Pro und Contra – Soll man die Spekulanten verbieten? (07.03.10): Hedge-Fonds haben Griechenland unter Beschuss genommen. Jetzt ist der Ärger groß. Müssen die Spekulanten jetzt an die Kandare?

Pro: Das Geld soll aus der Zukunft kommen: Wenn morgen unser Nachbarland pleitegeht, können wir doch heute schon daran verdienen. Aber möchten wir so wirklich sein? Spökenkiekerei ist keine Beschäftigung für Erwachsene.

Contra: Das Unbehagen ist seit Jahrhunderten das gleiche: Dass jemand als Spekulant Geld verdient, gilt als verwerflich. Auch im Fall von Griechenland. Die Spekulanten seien schuld an der Misere, sagen Politiker. Was für ein Missverständnis!

FAZ: Vermögensfrage - Die Angst vor Inflation treibt merkwürdige Blüten (6.3.10): Kredit oder Direktfinanzierung? Eine Entscheidung, für die man Risiken und Chancen genau abwägen muss. Und dennoch lassen sich deutsche Anleger beim Immobilienkauf oft von ihrer Angst vor der Inflation leiten. Die Folgen können verheerend sein.

FAZ: Managed Futures - Trendfolgeprodukte bringen Anlegern Verluste (5.3.10): Managed Futures waren erfolgreich, als die Finanzmärkte noch starke Aufwärtstrends verzeichneten. In den vergangenen zwölf Monaten verloren diese Systeme jedoch 10 Prozent. Andere Hedge-Fonds-Produkte legen hingegen kräftig zu.

Zeit: Schweizer Bankgeheimnis – Der Mythos lebt (4.3.10): Vor 75 Jahren trat das Bankgeheimnis in Kraft. Es wurde verteufelt, es wurde verherrlicht. Aber bis heute wird seine Bedeutung für die Schweiz maßlos überschätzt.

FTD: Profiteure der Griechenlandkrise – EU zitiert Banken wegen Anti-Euro-Wetten zum Rapport (3.3.10): Banken und Hedge-Fonds müssen sich in Acht nehmen: Die EU-Kommission bestellt die Branche nach Brüssel, um mehr über Kreditderivate auf Staaten zu erfahren. Das US-Justizministerium interessiert sich für Unterlagen zu Anti-Euro-Wetten.

Bank: Geschlossene Fonds – Das Ende der Durststrecke? (3/2010): Die Vermeldung der Platzierungsergebnisse durch den Verband Geschlossene Fonds (VGF) kam in diesem Jahr einer offiziellen Bestätigung dessen gleich, was seit Monaten im Markt schmerzlich bekannt ist. Für die meisten Initiatoren Geschlossener Fonds war 2009 ein Jahr mit Trauerrand. Bis auf wenige Ausnahmen war der Markt für Schiffsfonds, Private-Equity-Modelle, Blind Pools und komplexe Fondskonstruktionen tot. Zeit für Trauerarbeit bleibt Initiatoren und Vertrieben allerdings nicht.

Börsenzeitung: Spekulanten als Sündenböcke (27.2.10): An allem sind die Spekulanten schuld. Das war schon immer so, und es wird immer so bleiben. Denn schließlich muss ein Sündenbock her. Allein: Die Rechnung geht nicht auf, der Vorwurf läuft ins Leere. In der Regel sind Spekulationen die Folge, nicht die Ursache von Ungleichgewichten. Das gilt für Unternehmensbilanzen wie für Staatshaushalte. …

Zeit: Währungsspekulation – Jagd auf die Zocker (25.2.10):  Europas Finanzminister haben die Dienste der internationalen Kapitalmärkte gern in Anspruch genommen – jetzt wollen sie Spekulanten einfangen

HB: Investmentbanken:  Kreative Helfer und Auftraggeber am Pranger (24.2.10): Die Investmentbanken haben sich eifrig als Bilanzkosmetiker von klammen Staaten betätigt. Die Kritik an dieser lukrativen Tätigkeit wird schärfer. Die Aufmerksamkeit liegt dabei vor allem auf dem Griechenland-Deal von Goldman Sachs, der den wahren Schuldenstand der Griechen verschleierte.

FTD: Derivate – Tiefgefroren statt flüssig (20.2.10): Obwohl die Performance vieler Zertifikate auf Hedge-Fonds 2009 recht ansehnlich war, leiden sie unter ihrem angekratzten Image und mangelnder Liquidität. Dabei gibt es Alternativen.

Wiwo: Goldman Sachs Die Mutter aller Interessenkonflikte (19.2.10): Hat die New Yorker Investmentbank Goldman Sachs nicht nur Griechenland dabei geholfen, Schulden zu verstecken sondern womöglich auch Anleger getäuscht?

BFN: “Es gibt zwangsläufig neue Blasen” – Interview mit Didier Sornette (18.2.10): Didier Sornette, einst Physiker, jetzt Ökonom und Professor für Entrepreneurial Risks an der ETH Zürich, will zeigen, dass Finanzkrisen wie Erdbeben und Explosionen von Treibstofftanks in Raketen nach Gesetzen funktionieren. “Wir wollen einen Paradigmenwechsel in der Ökonomie”, sagt er.  Mit seinen bisherigen Prognosen liegt er richtig gut: 2004 erkannte Sornette das Anschwellen der Immobilienblase in den USA bis Mitte 2006. Und 2009 warnte er korrekt vor einer Blase beim Shanghaier Aktienindex. Nun hat er das “Finanzblasenexperiment” gestartet. Er will beweisen, dass Blasen früh erkennbar sind und auch ihr Platzen vorhersagbar ist. Am 1. Mai wird Sornette Prognosen über die Entwicklung dreier Blasen veröffentlichen, die er bislang strikt unter Verschluss hält. …

OE: Fondskonzepte zwischen Core und Opportunity (18.2.10): Kapitalanlage vollzieht sich in einem magischen Dreieck aus Sicherheit, Performance und Liquidität auf der einen, aus Zocken, Vermögen und Anlegen auf der anderen Seite. “Zocken” impliziert ein Zufallsergebnis. Renditen außerhalb einer nachvollziehbaren Rendite-/Risikorelation sind die Konsequenz. Dies kann bei Gamefonds oder Filmfonds der Fall sein. Bei identifizierbaren Assets ist Rendite das Ergebnis wirtschaftlichen Handelns mit nachvollziehbarer Rendite-/Risikorelation. Sachwerte, Kapitalwerte und Finanzwerte liefern dafür die Grundlage, erläutert Wolfgang Kubatzki von der Feri EuroRating Services. …

Rolling Stone: Wall Street’s Bailout Hustle (17.2.10): Goldman Sachs and other big banks aren’t just pocketing the trillions we gave them to rescue the economy – they’re re-creating the conditions for another crash

SB2.0: Die Facebook-Bankfiliale: Hype oder technologische Killerapplikation? (15.2.10): Wieder einmal versucht sich ein Experte an der schwierigen Frage zu reiben, “Would Google make a better Bank?” – dazu schreibt Brett King in der Huffington Post: http://www.huffingtonpost.com/brett-king/would-google-make-a-bette_b_443317.html. Dazu meine Antwort: Google ist bereits die erfolgreichste (Internet)Bank der Welt.

WSJ: High Trading Is Bad News For Investors (13.2.10): Buy-and-hold hasn’t looked too good lately, but churn-and-burn is no better.

Time: The Carry Trade: Betting on Bad Currencies (11.2.10)

SB2.0: Social Media: Neues aus der Bunti-Klicki Welt der Banken

FTD: Ein Schweinchen namens CDS (8.2.10): Griechenland, Portugal und Spanien kämpfen um Vertrauen. Händler von Kreditderivaten erschweren das – nicht nur, weil sie den angeschlagenen Euro-Ländern einen  unschönen Spitznamen verpasst haben.

HB: Strategie: Währungsturbulenzen fordern Anleger heraus (7.2.10): Der Devisenmarkt ist nicht nur der liquideste Kapitalmarkt überhaupt – zurzeit ist er auch einer der Spannendsten. Vor allem der Euro steht im Kreuzfeuer der Investoren. auch für private Anleger ergeben sich aus den Turbulenzen Chancen. Entscheidend ist die richtige Strategie.

SB2.0: Noa Bank pusht “Finanzdemokratie 2.0″: Mythos oder Chance? (4.2.10): Die Noa Bank trifft den Nerv der Zeit, und zeigt weiterhin ein großes Wachstumspotenzial, wie zahlreiche Presseberichte bestätigen. Eine kleine Auswahl, die zeigt, dass sich verstaubte Banken warm anziehen sollten, wenn sie glauben, dass der Kunde wie in einer schlechten Ehe auf ewig die Treue schwört. Irgendwann verlässt selbst der gequälteste Geist seinen Peiniger. Und so sieht der Herausforderer Francois Jozik von der Noa Bank das Geschehen:

TP: “Finanzdemokratie 2.0″ bleibt ein sozialer Mythos (3.2.10): Banken sind jedoch nach dem Bremer Organisationspsychologe Peter Kruse in der Vertriebskrise gefangen, die klassische Kundensegmentierung hat angesichts viraler Netzwerke ausgedient. Scheinbar für ewige Zeiten geschaffene Machtblöcke von Banken beginnen durch die steigende Macht einzelner verteilter Akteure und Interessengruppen über elektronische Mechanismen zu erodieren. Wie groß der Vertrauensverlust in unserem demokratischen Koordinatensystem mit Blick auf die Finanzindustrie ausfällt, das unterstreicht der renommierte Bremer Organisationspsychologe Peter Kruse in einer Studie für die Bertelsmann Stiftung.

WSJ: Risks Lurk for ETF Investors (1.2.10): Exchange-traded funds are easy to buy and sell. But investors can get caught paying too much or receiving too little if they aren’t careful.

Bank: EU-Emissionshandel – CO2-Rechte – eine lukrative Anlageklasse? (2/2010): Der Appell der Europäischen Union ist dringend: „Wenn nicht rasch weltweite Maßnahmen zur Stabilisierung der steigenden Temperaturen auf unserem Planeten getroffen werden, müssen wir mit katastrophalen Folgen rechnen!“ Die EU will deshalb eine weltweit führende Rolle beim Klimaschutz übernehmen. Ihre schärfste Waffe gegen den drohenden Klimawandel ist der 2005 eingeführte Handel mit Emissionsrechten für das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). Der EU-Emissionshandel wird zunehmend auch für Investoren interessant. Weil das System in die heiße Phase tritt, ist mittel- bis langfristig mit steigenden Preisen zu rechnen.

Börse: Handel mit Penny-Stocks Von Zockern und Zombies: (31.01.10): Verführung zur Gier: Die Aktien von GM gehörten einst zum Stolz der Wall Street – mittlerweile sind es wertlose Penny Stocks. Doch manche Anleger wittern noch immer das große Geschäft.

HP: Would Google Make a Better Bank? (30.1.10): This is not the first time this question has been asked. Jeff Jarvis started this discussion back in 2008, and covered the topic in his book entitled What Would Google Do? However, in recent times with the banking sector in so much turmoil and facing the ire of so many, the question probably is not whether a Google might come along and start a bank, but when will an Amazon, Google or Facebook weigh in to this space? …

FTD: Performancegebühren – Kryptische Erfolgsformel (28.1.10): Erfolgsvergütungen kommen bei Fonds in Mode. Dabei geht es oft nicht fair zu, wie eine Studie zeigt.

SB2.0: Kreditkarten und Verschuldung: Wie viel Social Lending verträgt der Mensch 2.0? (26.1.10): Spiegel online berichtet mal wieder in der Form von einem längst salonfähig gewordenen “Ad-hoc-Häppchenjournalismus”, bei dem man nichts mehr kauen muss: “Es sind drastische Maßnahmen, die das reiche Ölsultanat Brunei ergreift, um der Schuldenmacherei seiner Einwohner ein Ende zu setzen: Die Bürger dürfen künftig nur Kreditkarten der Bank behalten, bei der sie ihr Gehaltskonto haben. Das Kreditlimit orientiert sich dann am Einkommen. Privatkredite dürfen künftig nicht mehr per Kreditkarte bedient werden.”

HB: Carry-Trades: Spekulanten spielen mit dem Dollar (25.1.10): Das Geschäft mit Carry-Trades läuft prächtig. Investoren verschulden sich zu niedrigen Zinsen in der US-Währung und investieren dann in aller Welt. Jetzt könnte die Welle zurückschwappen. Experten sehen bereits neue Spekulationsblasen.

Finance 2.0: Die Welt der Online Finanzen (Teil I) (22.1.10)

Zeit: Geldanlage – Ein Markt im Dunklen (21.1.10): Das Geschäft mit Firmenanleihen lockt Kleinanleger an. An deutschen Börsen können sie damit jedoch kaum handeln

Freitag: Mit Milliarden die Bilanzen frisiert (21.1.10): Eine Studie unabhängiger Ökonomen weist nach, welche gesellschaftlichen Kollateralschäden Banker hinterlassen. Sogar der Chef der Finanzbehörde ist ­davon überzeugt.

SZ: US-Börsen: Unfaire Praktiken Schwarze Löcher an der Wall Street (20.1.10): Der Aktienhandel abseits der regulären Börsen wächst und wächst. Nun klopft die US-Börsenaufsicht den Zockern auf die Finger.

HB: Umkehrhypothek: Wie das Eigenheim zur Geldquelle wird (20.1.10): In anderen Ländern gibt es sie schon lange. In Deutschland ist die Umkehrhypothek noch nicht angekommen. Für viele Kunden ist das Beleihen ihres abbezahlten Hauses als Geldquelle noch ungewohnt. Die Anbieter wiederum wollen kein Lehrgeld bezahlen. Dabei lockt ein Milliarden-Markt.

SB2.0: Bank 2.0: Neue offene Führungskultur gefragt (19.1.10): Bislang galt der Grundsatz, Moral und eine reine Ökoweste beim Geldverdienen in der Bank sind solange gut, solange sie das Geschäft nicht stören. Was aber wenn das “Geschäft” sich ändert, und plötzlich neue Qualifikation in der “Bank 2.0″ gefragt sind – eine vorsichtige erste Antwort darauf versucht ein Handelsblatt-Portrait zu geben:

FTD: Unternehmensfinanzierung – Junk-Bond-Welle schwappt nach Europa (18.1.10): Die Unternehmen klagen über schlechte Kreditbedingungen. Die Investoren gieren nach Rendite. Bei Ramschanleihen kommen beide zusammen. Bislang galt das vor allem für die USA. Doch auch Europäer entdecken: Schlechte Bonität ist oft eine gute Geldanlage.

FAZ: Börsencrashs – Auf der Suche nach der Blase (18.1.10): Wenn dieses Experiment funktioniert, wird es der volkswirtschaftliche Durchbruch des Jahres: Der Züricher Ökonom Didier Sornette will vorhersagen können, wann Spekulationsblasen an der Börse platzen. Jetzt tritt er den Test an. Wenn er recht behält, könnte er zu einem Star werden. Denn die Volkswirte scheitern seit Jahren immer wieder daran, die Blasen zu verstehen. Und bisher ist nur eines sicher: Wenn sie vermieden werden könnten, ginge es der Wirtschaft besser.

HB: Der Markt macht keine Fehler – oder doch? (16.1.10): Der Markt macht keine Fehler – an diesem volkswirtschaftlichen Dogma hielten Wissenschaftler und Notenbanker lange fest. Nun müssen sie umdenken und die Hypothese der effizienten Märkte, die den Grundstein vieler wirtschaftswissenschaftlicher Modelle bildete, neu bewerten.

WSJ: Why Many Investors Keep Fooling Themselves (16.1.10): In order to earn 6% for clients after inflation, fees and taxes, financial planners need to pick investments that generate 11% or 13% a year before costs. Where will they find such gains?

SB2.0: Reihe Islamic Finance

Islamic Finance (Teil I): Hoffnungsträger oder Medienhype? (14.1.10)

Islamic Finance (Teil II): Hoffnungsträger oder Medienhype? (15.1.10)

Islamic Finance (Teil III): Verschmelzung der nachhaltigen Finanzkulturen? (18.1.10)

HB: Das Dickicht der Wertpapiere lichten (14.1.10): Die Aufseher schaffen Ordnung bei den Finanzierungsinstrumenten der Banken. Ein Anlass zu überlegen, welche Arten von Aktien und Genussscheinen wir überhaupt brauchen.

SB2.0: Social Lending: Unregulierter Kreditmarkt – Chance oder dubioser Graumarkt?

HB: Spacs: Per Black Box an die Börse (13.1.10): Das “Spac” Helikos will die Konstruktionsfehler seiner Vorgänger vermeiden. Die voraussichtlich 250 Mio. Euro schwere Emission wäre zugleich der erste Börsengang in Deutschland im laufenden Jahr. Dennoch dürfte die Anlageklasse eine Randerscheinung bleiben.

SB2.0: Interview: Wie das Institute for Social Banking sein Profil versteht (12.1.10)

Voxeu: What explains the surge in euro-area sovereign spreads during the financial crisis of 2007-09? (11.1.10): The crisis has raised long-term government bond yield spreads across Europe. This column discusses the causes. Increased risk aversion and concern about public finances explain most of the movements in sovereign bond spreads. Moreover, bank bailouts transferred credit risk from the private sector to governments.

Finance 2.0: Wie wir zukünftig unsere Finanzen managen

Telepolis: Manipuliert die Fed den Aktienmarkt? (5.1.10): Zwar gibt es weder schriftliche Beweise noch Zeugenaussagen von Insidern, doch häufen sich die Hinweise, dass die US-Notenbank für den historisch einzigartigen Kursanstieg an den US-Aktienmärkten seit vergangenem März verantwortlich ist.

WSJ: For Rebuilt Markets, a Test in 2010 (5.1.10): Government Saved the Financial System From Collapse. Now Investors Have to Stand on Their Own

2009

Wiwo: Gbureks Geld-Geklimper Geld, Gurus und Gedanken (30.12.09): Geldwerte Informationen fließen selten so, wie sie gebraucht werden, man muss sie durch eigenes Nachdenken umdeuten. Gewarnt sei vor falschen Ratgebern.

FTD: CFD-Trading – Selbstversuch eines Zockers (29.12.09): Contracts for Difference mausern sich in Deutschland zu einer etablierten Anlageform. 42.000 Zocker sind bereits mit den riskanten Derivaten unterwegs. Wie es ist, in wenigen Sekunden Tausende Euro zu gewinnen – oder alles zu verlieren. Ein Protokoll.

FT: Investors ignore analyst forecasts, study finds (23.12.09): Analysts’ earnings forecasts have a negligible effect on a company’s share price, according to new research that will raise further doubts over stock-pickers’ ability to move markets.

Voxeu: The financial crisis and the structure of contracts (17.12.09) The structure of contracts in financial markets is deeply rooted in history. This column retraces the origins of financial contracting and explains why mutual fund banking proposals are wrong headed. It proposes to shift more of the functions of our current banking system away from limited liability back into partnerships. This would involve requiring hedge funds to be entirely separated from banks.

Risknet: Sieben wichtige Entwicklungen auf den Finanzmärkten (4.12.09): Wer in diesen Tagen nach London kommt, reibt sich verwundert die Augen. Es sieht so aus, als hätte die Finanzbranche nichts aus der Krise gelernt. Risikoneigung, Investment Banking, Boni und auch die generelle Stimmung der Banker sind fast schon wieder so wie vorher. Das einzige, was noch an die Krise erinnert, sind einige leere Büros. Diese “Rückkehr zur Normalität” fällt umso mehr auf, als sich das politische und gesellschaftliche…

Alphaville: ETF traders, the new hot financial commodity? (1.12.09): Whereas it could be said that commodity experts were the most sought after traders just a few years back, a new industry trend is definitely emerging. Behold the industry grab for exchange-traded-fund traders. Banks, trading houses, hedge funds and even high frequency trading outfits are all increasingly seeking out personnel who are familiar with trading the diverse and ever-growing investment universe of exchange traded funds.

HB: Hochgeschwindigkeitshandel: Temposünder unter Verdacht (24.11.09): Schneller als das Licht geht es nicht. Doch an diese absolute Grenze versuchen sich die Hochgeschwindigkeitshändler an den Aktienbörsen immer näher heranzutasten. Der ultraschnelle Computerhandel regiert die Weltbörsen und könnte – so die Kritiker – das System selbst aus dem Gleichgewicht bringen.

Wiwo: Insiderskandal Kungelplatz Wall Street(19.11.09): Der Insiderskandal um Hedgefonds, Anwälte, Analysten, Investmentbanker und Manager von Unternehmen gewährt tiefe Einblicke in eines der größten und aktivsten Kungel-Netzwerke weltweit: die New Yorker Börse.

FAZ: Geschlossene Fonds – Schiffsfonds-Anbieter versuchen sich mit neuen Konzepten (18.11.09): Im Zuge der Finanzkrise geriet auch die Schiffsfondsbranche tief in Nöte. Doch während sich die Lage auf den Aktien- und Rentenmärkten rasch zumindest trügerisch entspannt hat, scheint die Krise der Schifffahrt immer tiefer zu werden.

Spiegel: FINANZKRISE – Trio Infernale (16.11.09): Drei Rating-Agenturen haben das Weltfinanzsystem im Griff: Sie bewerten die Bonität von Firmen, Fonds und sogar von ganzen Staaten. Ausgerechnet dieser Finanz-TÜV ist mit schuld an der globalen Wirtschaftskrise – und das Geschäft boomt schon wieder.

FAZ: Parketthandel – Ohne menschliches Antlitz (14.11.09): Der Börsenhandel alter Prägung hat ausgedient. Nicht schlimm, sagen die Wertpapierhändler. Sie sind froh, dass sie überhaupt noch gebraucht werden. Und zwar nicht nur als Statisten für Fernsehaufnahmen.

Rick Bookstaber: Does Financial Innovation promote Economic Growth? I participated in an Oxford-style debate at The Economist’s Buttonwood Gathering a couple of weeks ago. The proposition for the debate was Financial Innovation Boosts Economic Growth. On the pro side of the proposition were Myron Scholes, the chairman of Platinum Grove and Robert Reynolds, the CEO of Putnam, and on the con side were Jeremy Grantham, the CEO of GMO and me. This was the first time I had participated in a formal debate, as I suspect it was for the others. When we came out onto the stage, I overheard one person in the audience say, with a British accent, “Well, they obviously have never been in an Oxford debate before.” I don’t know what we did wrong, but it looks like we even messed up our entrance. …

HB: Covered Bonds – Banken sind sauer auf Standard & Poor’s (24.9.09): Die Ratingagentur Standard & Poor?s will Covered Bonds strenger bewerten. Eigentlich eine gute Sache, glauben Beobachter. Aber sie schießt übers Ziel hinaus, glauben die Betroffenen. Einige Emittenten wollen für ihre Papiere auf ein Rating von S&P verzichten. Jetzt droht der Streit zu eskalieren.

HB: Gründungswelle – Vermögensverwalter gehen eigene Wege (17.9.09): Vermögensverwalter lösen sich aus Finanzkonzernen und wollen auf eigenen Füßen stehen. „Es zeichnet sich eine Gründungswelle ab; wir bekommen laufend Anfragen von Führungskräften aus Investmenthäusern“, sagt Murat Ünal, Vorstand von Funds at Work, einer Strategieberatungsfirma für Asset-Management.

FTD: Anleiheversicherer in Not – Monoliner laufen auf Grund (15.9.09): Die Anleiheversicherer haben den Verlust ihrer Topbonität nie verwunden. Selbst neue Anbieter können die Lücke nicht füllen, die Ambac und MBIA gerissen haben.

Zeit: Spekulation per Computer – Zu schnell für die Börsenaufsicht (5.9.09): Ein Jahr nach dem Lehman-Zusammenbruch drehen Spekulanten wieder ein großes Rad an der Wall Street. Cybercasinos jonglieren mit Milliarden. Kommt der nächste große Crash?

Spon: Computer – Alpha-Physiker an der Börse (28.8.09): Rechner übernehmen die Arbeit der Aktienhändler. Im Millisekundentakt feuern sie Kaufaufträge an die Börsen. Kann das die Märkte destabilisieren?

FAZ: Kreditversicherungen – Ernüchterung (24.8.09): Am Markt für Kreditversicherungen (Credit Default Swaps CDSs) ist Ernüchterung eingetreten. Die unregulierten Finanzprodukte, mit denen sich Marktteilnehmer gegen Ausfallrisiken ihrer Schuldner oder die ganzer Schuldnergruppen absichern können, waren ein wesentlicher Faktor in der Finanzkrise.

FTD: Wo sind Madoffs Milliarden? (14.8.09): Er hat alle Rekorde gebrochen: Am Ende hatte Bernard Madoff sein Schneeballsystem auf 65 Mrd. Dollar aufgebläht und viele Millionäre um ihr Vermögen gebracht. Staranwalt Irving Picard fahndet nach dem verschwundenen Geld – die Jagd geht rund um den Globus

Risknet – Volker Bieta und Hellmuth Milde: Denkfehler im Risikomanagement (14.8.09): In dem Beitrag “6 Ways Companies Mismanage Risk” (Harvard Business Review, March 2009] wird erklärt, was die Risikomanager in jüngerer Zeit falsch gemacht haben. Insgesamt werden sechs typische Fehler diskutiert. Dem Autor geht es aber eindeutig “nur” um praktische Umsetzungsfehler. Die implizite Annahme bei seiner Diskussion lautet: Im “Prinzip” ist die Grundstruktur der heutigen Risikomodelle richtig; es geht also lediglich um fehlerhafte Anwendungen. Im vorliegenden Beitrag wird diese Sichtweise bestritten. Wir behaupten: Das Grundmodell hat eine falsche Struktur. Wenn das Grundmodell falsch ist, warum ging es bis zum Sommer 2007 dann gut? Warum funktionierte das Grundmodell danach nicht mehr? Die Antwort ist einfach: Selbst eine Fehlkonstruktion kann funktionieren, wenn sie nicht extremen Belastungen ausgesetzt ist. Die extreme Belastung setzte im Jahr 2007 mit dem Zusammenbruch des Subprime-Marktes ein. Erst zu diesem Zeitpunkt wurden die konzeptionellen Fehler im Risikomanagement offensichtlich.

Wiwo: Madoff-Abwickler Picard: Jäger des verlorenen Geldes (13.8.09): Frank DiPascali, der engste Helfer von Bernie Madoff beim Milliardenbetrug, hat auf schuldig plädiert und will mit Strafverfolgern und Konkursverwalter kooperieren. Das sorgt für gesteigerte Nervosität – bei Banken, Hedge Fonds und Madoff-Investoren, die rechtzeitig vor dem Kollaps Geld abgezogen hatten.

FAZ: Blitzhandel gerät in Amerika unter Beschuss (6.8.09): An der Wall Street zeichnet sich eine Kontroverse um den superschnellen Aktienhandel auf Basis von Computerprogrammen ab. Die Börsenaufsicht will Vorabinformationen an ausgewählte Investoren unterbinden.

Time: High-Frequency Trading Grows, Shrouded in Secrecy (5.8.09): As the SEC considers banning one form of high frequency trading, so-called flash trading, the engagement in similar activities is huge — and continues to grow

FTD: Preisausschläge – So wehrt sich der größte Ölspekulant (5.8.09): Die US-Terminbörsenaufsicht ist besorgt, dass zwei börsennotierte Fonds den Öl-und Erdgaspreis verzerren. Der Fondsmanager verteidigte sich bei einer Anhörung – und präsentierte die Vehikel als harmlose Vereinigung von Privatinvestoren.

FTD: Leveraged Loans – Euphorie an den Kreditmärkten (4.8.09): Die Banken erzielen Milliardengewinne, die Rezession nähert sich dem Ende: Das sorgt für Zuversicht an den Kreditmärkten. Darlehen für fremdfinanzierte Übernahmen sind so teuer wie vor der Lehman-Pleite. Die Angst vor Übertreibung geht um.

NYT: S.E.C. Starts Crackdown on ‘Flash’ Trading (4.8.09): The Securities and Exchange Commission has begun a widespread effort to crack down on stock trading techniques that regulators worry are giving sophisticated financiers, armed with lightning-fast computers, an edge that everyday investors cannot match.

Capital: US-Rohstoffregulierung – Der Jahrhundert-Kampf gegen Spekulanten (1.8.09): Die Aufsicht der US-Terminbörse denkt über strikte Kauflimits für den Rohstoffhandel nach. Wirklich neu ist das nicht. Diskutiert wird das Thema seit dem Ersten Weltkrieg. Wie Amerika Jagd auf exzessive Zocker macht.

FAZ: Kreditausfallversicherungen -Ein Schritt zu einem stabileren Finanzsystem (31.7.09): Die Europäische Kommission ist ihrem Ziel, dem Finanzsystem in Europa mehr Stabilität zu verleihen, ein Stück näher gekommen. Fristgerecht bis Ende Juli haben die Banken begonnen, den Handel von Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps, CDS) über eine zentrale Gegenpartei abzuwickeln. Dies hatte der EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy im Oktober 2008 gefordert. Im Februar hatte die Branche eine entsprechende Selbstverpflichtung unterzeichnet.

Economist: High-frequency trading – Rise of the machines (30.7.09): Algorithmic trading causes concern among investors and regulators. THE arrest of a former Goldman Sachs employee in July for allegedly stealing the firm’s proprietary computer codes thrust the arcane world of high-frequency trading (HFT) into the spotlight. The glare of attention is intensifying. High-frequency traders are essential providers of liquidity—accounting for roughly 50% of trading volume on the New York Stock Exchange—and can claim to have squashed bid-ask spreads. But many claim HFT comes at the price of gouging other investors.

Welt: Schnelle Rechner entscheiden über Börsenerfolg (29.7.09): Geschwindigkeit ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren an der Börse. So setzen immer mehr Händler auf hochmoderne Computersysteme, die innerhalb von Hundertstelsekunden minimale Kursabweichungen registrieren und Buchungen auslösen können. Kritiker befürchten einen unfairen Wettkampf.

Risknet: Kauf und Verkauf von Wertpapieren in Millisekunden – Robotic Stock Trading kritisch beleuchtet (29.7.09): Seit dem Beginn der Finanzkrise vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue skandalöse Verhaltensweisen von Investmentbankern aufgedeckt und bekannt werden. So ist das, wenn das Tageslicht in die schmutzigen Ecken fällt. Der ehemals gute Ruf des Bankiers ist mit dem Investmentbanking ramponiert worden.

HB: Mehr Sicherheit bei Kreditderivaten (27.7.09): Eurex und Intercontinental Exchange erhalten von der US-Aufsicht grünes Licht für das Clearing. Die Abrechnungs-Plattformen beider Börsen dürfen nun als zentrale Kontrahenten für im Freiverkehr direkt zwischen Banken kreierten und gehandelten Credit Default Swaps in Europa agieren. Das Ausfallrisiko wird so geringer.

Bloomberg: Banning ‘Naked’ Default Swaps May Raise Corporate Funding Costs (24.7.09)

FT: CDS investors hold the cards as groups try to exchange debt (23.7.09): Credit default swaps, which are being scrutinised for their possible role in several Chapter 11 bankruptcy protection filings, including those of AbitibiBowater, General Growth Properties and General Motors, are complicating debt restructurings that are using bond exchange offers.

FTD: Wettregeln am CDS-Markt werden überprüft (14.7.09): Warren Buffett bezeichnete Kreditderivate als “Massenvernichtungswaffen”. Seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers hat der CDS-Handel einen schlechten Ruf. Jetzt ermittelt das US-Justizministerium – und will wissen, ob die Banken unfaire Vorteile genießen.

Bundesbank: Welche Determinanten beeinflussen die Güte der Gewinnschätzungen von Wertpapieranalysten? (07/2008, pdf)

HB: Postbank wagt sich auf den Verbriefungsmarkt (30.6.09): Als erstes deutsches Institut wagt die Postbank in diesem Jahr die Verbriefung von Krediten am Kapitalmarkt. Die Bank schlägt dabei mit 1,5 Mrd. Euro hohen Transaktion zwei Fliegen mit einer Klappe.

FTD: Europäer wählen US-Preismodell (22.6.09): Seit dem Kollaps von Lehman Brothers ist der Markt für Kreditderivate enorm geschrumpft. Reformen sollen den Handel sicherer machen – und wiederbeleben. Seit Montag gilt in Europa ein neues Preissystem. Dabei scheint sich das US-Modell durchzusetzen.

HB: FSB-Chef: Draghi fordert neue Finanzordnung (16.6.09): Der Chef des von den G20-Staaten eingesetzten internationalen Finanzstabilitäts-Rates (FSB), Mario Draghi, und die künftige schwedische EU-Ratspräsidentschaft haben umfassende Konsequenzen aus der Finanzkrise gefordert. Noch hält Draghi die Zeit für eine Exit-Strategie aus den schuldenfinanzierten Konjunkturprogrammen der Regierung für noch nicht reif.

THC: Post-Crisis Economics (3.6.09): Über die Schwächen des Riskomanagement

NZZ: Anhaltende Debatte über die Rechnungslegung in Finanzkrisen (22.5.09): Wenn Fair-Value-Regeln zu unruhigen Bilanzzahlen führen und der Ruf nach Alternativen lauter wird. Die Debatte über die Bilanzierung nach dem Fair-Value-Prinzip fördert Zielkonflikte in der Rechnungslegung zwischen verlässlichen und relevanten Informationen zutage. Der Fair-Value-Ansatz gründet auf der These effizienter Märkte und bringt in der Praxis Volatilität mit sich.

Telepolis: Finanzmarktmanipulation: Die üblichen Verdächtigen (20.5.09): Der starke Kursaufschwung seit März kam den großen US-Banken und der Regierung derart gelegen, weswegen viele nicht glauben wollen, dass das ohne Manipulationen abgegangen ist. Verdächtigt werden – allen voran Goldman Sachs – die großen Ex-Investmentbanken, sowie das “Plunge Protection Team” der US-Regierung

Welt: Die Krise verschiebt die Machtzentren der Welt (26.4.09): Die Finanzkrise verändert alles: In New York schrumpfen die Banken, in London verschwinden Hedgefonds. Es ist offensichtlich, dass die alten großen Finanzplätze an Bedeutung verlieren, während in Asien neue entstehen. Doch auch Frankfurt will von der Krise profitieren.

Vox: Financial crisis, global conditions, and regime changes (21.4.09)

HB: G20-Gipfel: Die Bausteine der neuen Finanzordnung (1.4.09): Die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrienationen sind fest entschlossen, die Finanzmärkte viel stärker als bisher zu regulieren. Ob strengere Überprüfung von Ratingagenturen, Zähmung der Hedgefonds oder Trockenlegen von Steueroasen – kein Akteur soll küntig unkontrolliert bleiben. Folgendes will der G-20-Gipfel beschließen.

Vox: The origin of bias in credit ratings (27.3.09): Understanding the origins of the crisis requires understanding the failures of the market for ratings. This column explains how conflicts of interest and shopping for the best rating produced biased assessments of complex assets, whereas these bad incentives had not plagued ratings of simpler assets. We need to rethink how ratings are provided, lest the next bout of financial innovation trigger another round of ratings inflation and subsequent financial market turmoil.

Financial Stability Forum: Observations on Management of Recent Credit Default Swap Credit Events (9.3.09)

NYT: They Tried to Outsmart Wall Street (9.3.09): “Quants” try to use physics to untangle the messiest of human activities — making money.

Blick Log: Die Provisionsschneiderei der Vermögensverwaltungen und Versicherungen am Fall Madoff (18.2.09)

Die Fehler der Finanz-Alchemisten: Über Jahrhunderte war es ein Menschheitstraum, Blei in Gold zu verwandeln. Woran die Alchemisten verzweifelten, schien in den Neunzigern den Wall-Street-Bankern zu gelingen. Sie schufen neue, hochkomplexe Finanzprodukte und verursachten damit die Weltwirtschaftskrise. Lesen Sie, wie die Finanz-Alchemisten vorgingen – und woran sie scheiterten.Beitrag bezieht sich auch auf Harvard Business School: The Economics of Structured  Finance, Working Paper

Alphaville: Marking to Markowitz (11.2.09): Harry Markowitz – nobel laureate and father of Modern Portfolio Theory – has outlined a proposal for remedying the current financial crisis – a chief cause of which, he says, is a lack of transparency

FINANCIAL ANALYSTS JOURNAL: Harry M. Markowitz: Proposals Concerning the Current Financial Crisis

NYT: Why Analysts Keep Telling Investors to Buy (8.2.09)

FAZ: FinanzsystemVon Schulden und Geldvermögen (5.2.09): Die Schulden des einen sind das Geldvermögen des anderen. Mit der Stützung der Banken geht es dem Staat auch darum, deren Gläubiger abzusichern. Aber wie ist das deutsche Finanzsystem überhaupt strukturiert? Und um welche Beträge geht es? Ein Überblick.

FR: Ein unglaubliches Angebot (1.2.09):Staat, Kreditinstitute und Unternehmen zapfen den Markt für Anleihen in großem Umfang an. Neu dabei: staatsgarantierte Anleihen von Banken. Ein Überblick.

FAZ: Finanzskandale (2): European Kings Club – Königin der Anlagebetrüger (29.1.09)

FAZ: Finanzskandale (1): Charles Ponzi -Internationale Antwortscheine als heißes Spekulationsobjekt (23.1.09): Die internationalen Antwortscheine sind eine nützliche Erfindung. Sie ermöglichen dem Empfänger eines Briefes, eine Rückantwort zu schicken, ohne selbst das Porto bezahlen zu müssen. Denn mit Hilfe des internationalen Antwortscheins zahlt der Absender des Briefes das Porto für die Antwort des Empfängers. Üblicherweise reicht das Porto, das der Antwortschein verbrieft, für einen einfachen Luftpostbrief. So nützlich internationale Antwortscheine im Postverkehr sind, so untauglich erscheinen sie als Objekt für kurzfristig erfolgreiche Kapitalanlagen. Doch genau mit dieser Masche zog vor knapp 90 Jahren einer der berühmtesten und erfolgreichsten Anlagebetrüger aller Zeiten ebenso gierigen wie offensichtlich benebelten Anlegern das Geld aus den Taschen.

Der “Giftmüll” der Finanzkrise: Collateralized Debt Obligation (21.1.09):  In diesen Tagen wird wieder viel vom Giftmüll in den Bilanzen der Banken geschrieben. Selten wird dabei erklärt, was eigentlich dahinter steckt. Dies holt dieser Beitrag nach

FTD: Derivate auf Derivate Schachtelkredite machen Banken mürbe (21.1.09): Der Fluch komplexer Finanzprodukte lässt die Branche nicht los: Wegen der Rezession passen Ratingagenturen ihre Bewertungen bestimmter Investmentpools an. Grund ist das höhere Ausfallrisiko bei Unternehmenskrediten.

FTD: EU besteht auf Abwickler für Kreditderivate (18.1.09)

NYT: Robert Shiller – How About a Stimulus for Financial Advice? (17.1.09)

Welt: Experten fürchten Mega-Crash am Rentenmarkt (8.1.09)

Der FTD-Derivatebaum im Wintersturm (7.1.09): Der Stammbaum der Derivate der FTD. Das schnelle Wachstum brachte damals manche seltsame Blüte hervor. Inzwischen hat die Finanzkrise schon so manchen Ast hinweggefegt. Nun zeigt sich, welche stark genug sind zum Überleben.

Tagesanzeiger: Wie Mini-Futures funktionieren (5.1.09)

NYT: Risk Mismanagement, Ausführlicher Beitrag zur Rolle des Risikomanagement in der Finanzkrise (2.1.09): THERE AREN’T MANY widely told anecdotes about the current financial crisis, at least not yet, but there’s one that made the rounds in 2007, back when the big investment banks were first starting to write down billions of dollars in mortgage-backed derivatives and other so-called toxic securities. This was well before Bear Stearns collapsed, before Fannie Mae and Freddie Mac were taken over by the federal government, before Lehman fell and Merrill Lynch was sold and A.I.G. saved, before the $700 billion bailout bill was rushed into law. Before, that is, it became obvious that the risks taken by the largest banks and investment firms in the United States — and, indeed, in much of the Western world — were so excessive and foolhardy that they threatened to bring down the financial system itself. On the contrary: this was back when the major investment firms were still assuring investors that all was well, these little speed bumps notwithstanding — assurances based, in part, on their fantastically complex mathematical models for measuring the risk in their various portfolios.

Wirtschaftquerschuss: “Bericht 3.Quartal zum US-Derivate-Casino” (2.1.09)

iwh: Berücksichtigung von Schätzunsicherheit bei der Kreditrisikobewertung (01/2009, pdf): Vergleich des Value at Risk der Verlustverteilung des Kreditrisikos bei Verwendung von Bootstrapping und einem asymptotischen  Ansatz

2008

HB: Private Equity: Das Ende einer goldenen Ära (25.12.08)

Telepolis: Wie teuer ist der “Finanzmarkt-Tsunami” für die Umwelt? (22.12.08) – Mathematische Modelle zur Risikoanalyse der Finanzkrise und ihrer Auswirkungen: Wie ein immer wieder kehrender Tsunami fegt die Finanzkrise durch die globalisierte Welt. Sie degradiert die reale Wirtschaft zum Statisten, zum Boomerang von spielerisch eingesetzten Börsenhebeln. Wie viel ist ein Unternehmen heute noch wert? Diese Bewertung kann sich im derzeitigen Vabanque – ein Spiel, sinngemäß übersetzt mit “es gilt die Bank” – schon binnen von Minuten oder Sekunden wieder drehen. Opfern wir die Bemühungen um eine Eindämmung der Folgen des Klimawandels auf dem Scheiterhaufen, den die Finanzmarktindustrie hinterlassen hat?

FTD: Derivate Clearnet bändigt Billionenmarkt (22.12.08): Die Londoner Derivatebörse Liffe und das britische Unternehmen LCH-Clearnet bieten ab Montag Clearingdienste für Credit Default Swaps (CDS) an. Es wäre die erste derartige Einrichtung für diese Finanzinstrumente.

FTD: Finanztechnologie Kontrolliertes Roulettespiel (21.12.08): Zahlungsausfall oder Rohstoffnachschub: Viele Unternehmen managen ihre Risiken mithilfe moderner Technik. Aber selbst die besten Systeme schützen nur, wenn die Mitarbeiter sie zuvor richtig gefüttert haben.

Derivate Weg mit dem Emittentenrisiko (15.12.08): Die Banken wollen mit innovativen Produkten das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen. Doch die neuen, besicherten Zertifikate kosten ihren Preis – in Form von Rendite.

Blick Log: Was die Finanzmärkte von der Physik lernen können (13.12.08)

Mathematischer Indikator für die Finanzkrise (18.12.08)

Zeit: Wo ist das ganze Geld geblieben? (17.12.08)

SZ: Sag, wo die Milliarden sind (1.8.08): Im Jargon der Börse löst sich Geld gern “in Luft” auf oder “wird verbrannt”. Das ist falsch. Denn das Vermögen ist nicht weg, sondern nur woanders.

FTD: Credit Default Swaps Wetten auf Italien, Spanien und die Deutsche Bank (5.11.08): Die mit Spannung erwarteten Statistiken zum Markt für Kreditderivate liegen vor: Die Risiken der umstrittenen Finanzinstrumente sind weniger groß als gedacht. Und besonders beliebt sind Kontrakte auf die Deutsche Bank.

NYT: In Modeling Risk, the Human Factor Was Left Out (4.11.08)

FTD: Die große PR-Aktion für Kreditderivate (4.11.08): Für Investorlegende Warren Buffett sind Kreditderivate schlicht “Massenvernichtungswaffen”. Spätestens seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers gelten die Instrumente als eine Ursache für die Vertrauenskrise. Jetzt startet die Branche eine Transparenzoffensive.

HB: Was alle Börsenkrisen gemeinsam haben

Bundesbank: Finanzmärkte – November 2008 (20.11.08)

SZ: “Finanzprodukte sind wie Feuer”(11.11.08): Der Handelstheoretiker Jagdish Bhagwati tritt für die Globalisierung ein, doch die Risiken offener Kapitalmärkte geißelt er als brandgefährlich.

Blick Log: Hintergrund: Carry Trades als Verursacher von Währungsturbulenzen (8.11.2008)

NZZ: Herdentrieb und Panik statt Angebot und Nachfrage: Ökonophysiker modellieren die Finanzmärkte mit den Werkzeugen der statistischen Mechanik

Working Paper: Causes and Effects of the Lehman Brothers Bankruptcy (6.10.08)

Blick Log: Das Fieberthermometer der Finanzkrise: Credit Default Swaps

Blick Log: Credit Default Swaps – Der Billionen Markt

Blick Log: Asset Backed Securities und die Subprime-Krise

Wissenslogs: Durch Mega-Rechenfehler zur Kreditkrise?

Steffen Valdix – University of the West of Scotland: Did securitisation fail so badly? Reasons for the subprime turmoil
- MSc International Financial Management (pdf, August 2008)

Bundesbank: Neuere Entwicklungen im internationalen Finanzsystem (21.7.08)

Antwort der Bundesregierung auf kleine Anfrage nach Struktur und Effizienz des deutschen Bankensystems (pdf, 14.7.08)

Thomas Schneider – Diplomarbeit FACHHOCHSCHULE KÖLN:  Zweckgesellschaften zur Asset-Backed-Securities-Finanzierung im Rahmen der Konzernkonsolidierung nach den International Financial Reporting Standards (Juni 2008)

Finanzkrise: Die Spur des Monsters (27.5.09):Die Finanzkrise wütet, die Angst vor einer Rezession geht um, Bundespräsident Horst Köhler beschimpft die Finanzmärkte als Monster. Doch wie ernst ist die Krise wirklich? Wer sind ihre Opfer, wer räumt auf, wer vertuscht? Wer profitiert gar? Eine weltweite Spurensuche von Whiteland in Indiana bis zu Dongguan in China, vom badischen Achern bis nach New York, London und Frankfurt.

Financial Stability Forum: “Observations on Risk Management Practices during the Recent Market Turbulence” (6.3.08, pdf)

Wharton School: Bankers Trust and the Birth of Modern Risk Management (6.3.09): By the time you finish reading this piece, you will know from where VaR comes, who pushed the idea into regulators’ head and how the gnomes converted a good risk management idea into a doomsday machine.

Felix Waldvogel – Diplomarbeit:  Zertifizierung von Verbriefungstransaktionen durch die TSI (pdf, Februar 2008)

DIW: Die Bedeutung von Buy-Outs/Ins für unternehmerische Effizienz, Effektivität und Corporate Governance (Januar 2008)

NZZ: Zunehmend problematische Anlagen der Banken: Die «level 3 assets» haben im dritten Quartal stark zugenommen (16.11.07): Die Kreditkrise ist noch keineswegs ausgestanden. Der Abschreibungsbedarf bei den grossen Finanzinstituten dürfte noch erheblich sein. Die Bestände an problematischen, weil schwierig zu bewertenden Vermögenswerten haben allgemein stark zugenommen. Trotz der Publizitätspflicht herrscht kein Durchblick, was die Bewertungskriterien angeht.

Internationale Finanzmärkte: Funktionen, Entwicklung, Akteure: Dieses Dokument erklärt auch für Nicht-Insider die Finanzmärkte mit ihren Akteuren gut verständlich. Es stammt vom im Dezember 2009  verstorbenen Ökonomen Jörg Huffschmid. Er entmystifiziert in diesem Workshoppapier den “Bundenzauber”, den die Akteure auf den Finanzmärkte und die sie begleitenden Medien gern hinter einer eigenen für Außenstehende unverständlichen Sprache verstecken. In Teil 1 wird der Weg von der Investitionsfinanzierung zum Finanzinvestment skizziert. Im Teil 2 werden wichtige Akteure der Finanzbranche vorgestellt. Ergänzt wird es mit vielen verständlichen Schaubildern, die etwa zeigen wie Private Equity und Hedge Fonds funktionieren. Das Dokument ist trotz seiner politischen Färbung an einigen Stellen (Huffschmitt wurde zu den “linken” Ökonomen gezählt) gut geeignet für einen Einstieg in das “Mysterium” Finanzmarkt. Das Dokument ist als pdf unter diesem Link abrufbar.

Enno F. Schuh – Diplomarbeit Uni Ingolstadt: CLO und CLN – Eine Analyse der Rahmenbedingungen und Einsatzmöglichkeiten für deutsche Kreditinstitute (pdf, Oktober 2005)

Working Paper: Why Are Most Funds Open-End? Competition and the Limits of Arbitrage (September 2003)

Lily H. Fang – Working Paper: Investment Bank Reputation and the Price and Quality of Underwriting Service (8.11.02): This paper studies the relationship between investment bank reputation, and the price and quality of bond underwriting services. After controlling for the endogeneity in client-bank matching, I find that reputable banks obtain lower yields, but charge higher fees, while net proceeds remain higher. Consistent with certification, the yield benefit is larger for junk bonds and relationship
issuers. Reputable banks underwrite less risky issues with lower covariance to their own underwriting portfolios. These findings suggest that large banks’ underwriting decisions reflect reputation concerns, that investors infer positive information from such decisions, and that a rent is earned on reputation.

Working Paper Uni Wien: Adaptive Erwartungsbildung und Finanzmarktdynamik (pdf, 1999): Aufbauend auf einem klassischen Finanzmarktmodell behandelt dieses Paper drei Modellvarianten, die jeweils einen anderen Ansatz der (heterogenen) Erwartungsbildung von Investoren über künftige Wertpapierpreise in den Vordergrund der Betrachtungen rücken.

Zeitenwende: Übersichtsseite Finanzgeschichte: Enthält eine Übersicht mit Artikeln, von denen der erste mit der Tulpen-Hausse 1630 bis 1637 beginnt.

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