Presseschau: Die Blicke in die Wirtschaft am 20. März 2009

by dels on 20. März 2009

Hier der Blick auf ausgewählte nationale und internationale Wirtschaftsschlagzeilen.

NYT: New Jobless Claims Fall More Than Expected

Weissgarnix: Bernankes “Shock and awe”

FTD: Wie „Rambo“ Bernanke die USA retten will

HB: EU besorgt über US-Wirtschaftspolitik

FTD: Bernanke-Rally dauert nur einen Tag

FTD: Der Griff zum Äußersten

FAZ: Notenbanken der Welt drehen Geldhähne auf

GMB: Reloading the Weapons of Monetary Policy

CR: Fed Expands TALF to include more Securities

Weissgarnix: Im Äther über Mitteldeutschland

HB: Hellwig wacht über Mittel des Firmen-Rettungsfonds

CWD: It’s the writedowns, stupid

Vox: Resolving the banking crisis: Should we follow Sweden’s example?

Weissgarnix: Follow-up zu “Europa in größter Gefahr”

Alphaville: Do bankers ever learn?

CWD: AIG: worst damage yet to come

NYT: House Passes Heavy Tax on Bonuses at Rescued Firms

Autowerke die Steinkohlezechen von heute?

ÖB: Die Debatte über AIG Bonuszahlungen

Egghat: Jon Stewart und andere „sich über die AIG Aufreger“

Börsennotizbuch: Deutschland macht wieder zu wenig!

fa: Steinbrück kommt mit neuer Prognose

NYT: Who Helped Madoff?

Alphaville: Citigroup burns hedgies

HB: Wiederbelebung werblicher Marken der Finanzbranche?

CR: Banks Sell Some REOs in Bulk below Market Prices

Alphaville: CDS update: UBS stands out in strong financial rally

FAZ: Die KfW feiert ihre Wiedergeburt

DSU: Produkt-Tipp: Ogone – Der perfekte Zahlungspartner für Start-Ups

MSP: Die BBC diskutiert über Blogs

nemsi März 20, 2009 um 15:13 Uhr

die „headlines“ der Wirtschaftspresse sind echt regelmässig „verwirrend“ …

was suggeriert eine headline wie:
„NYT: New Jobless Claims Fall More Than Expected“ ?
liest sich doch, wie „prima, weniger neue Arbeitslose als vermutet“.

und wieviel Prozent lesen nun ausschliesslich diese Schlagzeile,
und implementieren diese Nachricht in ihre persönliche, aktuelle Sichtweise?

Und hier trennt sich eben die Spreu vom Weizen:
in diejenigen, welche sich die Wirtschaftsnachrichten ohnehin ständig durchlesen
(und daher -zumindest im Ansatz- verstehen dürften, dass dies heute keine „gewöhnliche Konjunkturdelle“, sondern vielmehr eine „sich selbst verstärkende Abwärtsspirale“ darstellt);

und jenen,
welche sich „für Wirtschaft“ eher weniger interessieren.
…und diese Gruppe dürfte -selbst in der heutigen Zeit- noch weitaus grösser sein.

Denn im Artikel befindet sich etwas anderes,
als die Verpackung verspricht:
„But continuing claims jumped 185,000 to a seasonally adjusted 5.47 million, another record-high and more than the roughly 5.33 million that economists expected.“

„The four-week average of jobless claims rose to 654,750, the highest since October 1982“

„The job market has been hammered as employers, squeezed by reductions in consumer and business spending, cut their work forces. The unemployment rate reached 8.1 percent last month, the highest in more than 25 years. Many economists expect the rate could reach 10 percent by the end of this year.“

interessant auch,
in wie vielen „Info-portalen“ die besagte headline,
welche ein genau Gegenteiliges Bild suggeriert,
eins-zu-eins übernommen wurde:

http://www.google.de/search?q=NYT%3A+New+Jobless+Claims+Fall+More+Than+Expected

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