Über dieses Special am Donnerstag in der New York Times (NYT) habe ich mich besonders gefreut. Wo ist der Plan der Wall Street?
Seit Monaten schaut das Land nach Washington, um geführt zu werden. Aber wo ist die Führung der Wall Street fragt die Zeitung. Schade, dass die Autoren in der Einleitung der Artikelserie nicht die harsche Kritik von Wall Street Bankern an der Obama-Administration erwähnen. Die Finanzindustrie hat zwar mächtig gewettert gegen die Pläne und deren Darstellung, selbst aber keine Ansätze geliefert (zumindest keine, die öffentlich diskutiert wurden).
Ansonsten überwiegt in den USA wie auch in Deutschland die öffentliche Zurückhaltung der Bank-CEOs. Die NYT führt das auf den Rat der PR- und Rechtsexperten zurück, angesichts des öffentlichen Ärgers in Deckung zu verharren. Nur mittlerweile wächst der Ärger über dieses sehr lang andauernde Schweigen der Banken. Das Blatt vermutet, dass sich dies aber nun ändern muss, weil die Branche andernfalls von einer mächtigen Regulierungswelle überrollt wird und macht dazu gleich einige eigene Vorschläge.
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