US-Wirtschaftsmagazin fordert: Zerschlagt Goldman Sachs

by Dirk Elsner on 1. August 2009

Bei Ecolot habe ich diesen Hinweis entdeckt auf einen Artikel des US-Wirtschaftsmagazins Forbes:

“Zerschlagt Goldman Sachs”, fordert Forbes – denn mit kleineren Finanzinstituten seien Investoren, Steuerzahler, Verbraucher und Unternehmer einfach besser bedient. Einige Gründe nennt das Magazin: Finanzexperten und Broker würden bessere Arbeitsergebnisse erzielen, müssten sie auf dem freien Markt viel stärker um ihre Kunden wetteifern. Große Banken benötigten eine große Anzahl an Mitarbeitern, insbesondere im Beratungsgeschäft. Und häufig bejahten Vorstandsvorsitzende eine Fusion mit einem Konkurrenten zu einer größeren Bank letztlich nur, weil sie dann selbst mehr Gehalt erhielten. “Sicher, Größe hat auch ihre Vorteile: Es ist wunderbar, bei einer Bank sein Konto zu haben, wo man 24 Stunden am Tag einen kompetenten Ansprechpartner erreicht und Geldkarten erhält, die praktisch auf der ganzen Welt funktionieren.” Doch häufig sei es doch so, dass einem Kunden bei Großbanken ein Komplett-Service-Paket angeboten wird – er aber vielleicht nur ein, zwei Dienstleistungen aus diesem Paket wirklich braucht. Fazit: Es wäre für die Nutzer von Finanzprodukten besser, wenn sie auf dem Markt mehr Auswahl und mehr Wettbewerb vorfänden.

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