Nur kurz, weil es schon spät ist. Bei der Berichterstattung über die erfreulichen Arbeitsmarktdaten kommen mir stets die Kurzarbeiterzahlen zu kurz. Die trüben das von der Regierung gern gesehene Bild des “stabilen Arbeitsmarktes” nämlich erheblich ein, zumal ein großer Anteil der Kurzarbeiter gar nicht arbeitet. Von einem deutschen Jobwunder würde ich daher lieber nicht sprechen.
Hier zum Dämpfung der Euphorie eine Grafik aus dem Monatsbericht November 2009 Bundesagentur für Arbeit (Seite 9, pdf).
Skeptisch auch die Aussichten hier im Handelsblatt: Furcht vor Krisen-Winter – ab Januar droht Stellenabbau. Die Prognosebörse des Handelsblatts eix erwartet übrigens im Februar 3,8 Mio. Arbeitslose.
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