Meeting 2.0 – keiner ist da, aber alle sind dabei

by Gastbeitrag on 22. März 2014

Elektronische Medien haben nicht nur die Kommunikation, sondern auch die Unternehmenskultur in den letzten Jahren stark verändert. IT-Anbieter leisten heute viele Dienste, von denen der Kunde profitiert, aber oft gar nichts weiß. Zum Beispiel durch Telefonkonferenzen, in denen schon längst nicht mehr nur telefoniert wird.

Wer früher mit der Nachbarstochter in Kontakt treten wollte, aber zu schüchtern war, baute kurzerhand ein Dosentelefon aus zwei leeren Konservenbüchsen und einem Band dazwischen. Die Verbindung war nicht immer optimal, das Erlebnis, den anderen durch die Dose zu hören, dafür umso mehr. Die Kids von heute texten nach der Schule lieber per Handy, als dass sie miteinander sprechen. Das Gute an Whats App und den Alternativen wie Threema und Telegram: In Gruppenchats kann man allen Freundinnen gleichzeitig erzählen, wie der Frisörtermin gelaufen ist. Und das entsprechende Foto gleich zur Diskussion dazustellen.

Vom Dosentelefon zur Telefonkonferenz – Hauptsache, die Botschaft kommt an

Ganz ähnlich, wenn auch technisch aufwändiger, läuft die Kommunikation in großen Firmen. Vor allem, wenn diese über verschiedene Standorte verfügen. Statt dass einer alle anderen abtelefoniert, um sie auf den neuesten Stand zu bringen, wird kurzerhand eine Telefonkonferenz geschaltet. Das ist auch jederzeit spontan und ohne Voranmeldung möglich, selbst mit mehr als 100 Teilnehmern. Einer der langjährigen Anbieter ist die Firma LANCON. Sie stellt die Technik für Telefonkonferenzen bereit, bei denen sich die Teilnehmer sogar aus diversen europäischen Nachbarländern einwählen können, und dass auf Wunsch auch kostenlos! (Mehr Infos finden Sie auf dieser Seite.)

Aktiv mitplanen – in Telefonkonferenzen kann auch am Whiteboard gearbeitet werden

Anders als früher kann in diesen Konferenzen nicht nur geredet, sondern auch aktiv mitgeplant werden. Auch der Austausch von Dokumenten ist kein Problem: Über eine gemeinsame Nutzeroberfläche hat beispielsweise ein Architekturbüro die Möglichkeit, den jüngsten Entwurf zum Bau eines Einkaufszentrums allen Mitarbeitern in den verschiedenen Büros gleichzeitig vorzustellen. Die anderen Konferenzteilnehmer können sogar Änderungen vornehmen, die Zeichnung also bearbeiten. Herrscht Uneinigkeit über den Entwurf, lässt sich während der Telefonkonferenz auch eine Abstimmung einfach organisieren.

Das spart Geld und Zeit, denn früher mussten Mitarbeiter erst in die „Zentrale“ reisen, um an Besprechungen teilzunehmen. Und wer heutzutage eine Telefonkonferenz verpasst, ist dennoch auf dem neuesten Stand: Das Event kann elektronisch aufgezeichnet und später am Telefon oder Computer nachträglich abgerufen werden. Beim guten, alten Dosentelefon aus Kindertagen war es auch nicht viel anders: Da schrie man meistens so laut hinein, dass alle Nachbarn mithörten. Und genau Bescheid wussten, wer da mit wem was besprochen hatte.

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