Onlinemarketing als Schlüssel zum Unternehmenserfolg

by mnockerl on 20. November 2014

Gerade Gründer Startups stehen vor der Frage, wie ein junges Produkt möglichst schnell an Bekanntheit gewinnen kann. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei ohne Frage das richtige Marketing. Welches Marketing zu welchem Produkt passt, ist dabei nicht pauschal zu beantworten. Zuvor sind viele Fragen zu beantworten, wie zum Beispiel die, wie hoch das Marketingbudget ist und ob neben Online- auch Offline-Marketing eine Rolle spielen soll. Letzteres hängt oft direkt mit der Budgetfrage zusammen, da Offline-Werbung meist Geld kostet bzw. teurer ist als Onlinemarketingmaßnahmen.

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Ein funktionierendes Marketing bedarf einer langfristigen Planung

 

Die vier P‘s der klassischen Marketinglehre

Die vier Bereiche, mit denen sich potenzielle Unternehmer vor der Gründung eines Startups beschäftigen sollten, heißen nach fuer-gruender.de im Deutschen Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik. Ihre englischen Bezeichnungen lauten Product, Price, Place und Promotion. Daher die Bezeichnung „vier P‘s“. Unter Produktpolitik ist zu verstehen, dass zunächst einmal die Zielgruppe festzulegen ist, d.h. wer ist der Konsument des Produkts? Daran anschließend stellt sich dann die Frage nach dem Preis, denn logischer Weise verfügt nicht jede Zielgruppe über dieselben finanziellen Mittel. Das dritte „P“ bezieht sich auf die Vertriebskanäle, hier stellt sich also unter anderem die Frage, ob das Produkt für die potenziellen Kunden online, offline oder über mehrere Vertriebskanäle zu kaufen ist. Unter Promotion ist vor allem zu verstehen, dass die Zielgruppe über ausreichende Informationen zu dem Produkt verfügt und, dass es im besten Fall einen Mehrwert für die Käufer bietet.

Schlagwort Content Marketing

Auch wenn die klassische Suchmaschinenoptimierung immer noch der wichtigste Faktor ist, um eine Seite möglichst hoch zu ranken, ist zu sagen, dass Content Marketing inzwischen ein sehr starker Faktor ist. Wer keine guten Inhalte liefert, hat es schwer, seine Webseite weit oben zu platzieren. Auf Grund der Wichtigkeit des Content Marketings gewinnen auch die sozialen Netzwerke immer mehr an Bedeutung für ein gutes Marketing. Wer z.B. regelmäßig interessante Inhalte auf seiner Facebookseite veröffentlicht, schafft sich dadurch einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten, die nur wenige oder gar keine Ressourcen in die sozialen Netzwerke stecken.

Online-Käufer haben andere Bedürfnisse als Offline-Käufer

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Wer online etwas verkaufen möchte, muss ein guter Kommunikator sein

Eine globale Studie über die Bedürfnisse von Onlinenutzern hat zwar herausgefunden, dass dieselben Werbemaßnahmen nicht überall auf der Welt gleich gut funktionieren, aber es gibt Faktoren, die für alle potenziellen Onlineshopper weltweit wichtig sind. Dies sind der Kontakt zu anderen Personen, die Möglichkeit des Meinungsaustauschs, möglichst viel Wissen zu erwerben, sowie ein möglichst hoher Komfort. Dr. Mirko Warschun von der Unternehmensberatung A.T.Kearnsey sagt dazu Folgendes:

„Kontakt zu anderen Personen, Meinungsaustausch, Wissen und Komfort sind heute die wichtigsten Motivationsfaktoren für die Internetnutzung. Um erfolgreich zu sein, müssen Marken und Einzelhandel diese Faktoren berücksichtigen, und darauf reagieren, indem sie Communities aufbauen, Verbraucher unterhalten und informieren sowie einen kontinuierlichen Online-Dialog mit ihnen führen."

Zusammenarbeit mit Profis lohnt sich

Besonders für Jungunternehmer ohne Erfahrung ist es oft sinnvoll, wenn für die eigene Marketingstrategie auf die Hilfe von Experten zurückgegriffen wird, die anschließend den richtigen Mix an Maßnahmen definieren, um das neue Produkt effektiv nach vorne zu bringen. So ist beispielsweise das Thema Suchmaschinenoptimierung immer als Teil des Marketings und nicht davon isoliert zu betrachten. In den letzten Jahren ist das sogenannte Affiliate Marketing auf dem Vormarsch. Bei diesem Modell kooperiert ein Unternehmen mit einem Marketing-Profi, also z.B. einer auf Onlinemarketing spezialisierten Agentur. Die Zusammenarbeit funktioniert so, dass ein Verkäufer (englisch: merchant) und ein Webseitenbetreiber (affiliate) kooperieren und der Webseitenbetreiber dem Verkäufer Werbemöglichkeiten auf seiner Seite zur Verfügung stellt. Die Bezahlung erfolgt per erfolgsabhängiger Provision, wie zum Beispiel dem Online-Werbemodell pay per click, bei dem immer nur dann etwas zu zahlen ist, wenn ein Werbebanner oder ähnliches auch tatsächlich geklickt wird. Der Anbieter Internetone beschreibt diese Funktionsweise unter http://www.internetone.de/Leistungen/Affiliate-Marketing noch konkreter. Ein Bereich, an dem kein erfolgreiches Marketing vorbeikommt, ist die Suchmaschinenoptimierung.

Fehlerquellen lauern überall

Auf Grund der zahlreichen Möglichkeiten, die gerade das Internet für den Bereich Marketing bietet, gibt es natürlich auch viele mögliche Fehlerquellen, die es zu umgehen gilt. Wichtig ist zum Beispiel, dass sich jeder Werbende verdeutlicht, für welche Zielgruppe der sein Produkt anbietet. Auch die Frage, wo genau die Werbung stattfindet, ist elementar für den Erfolg einer Marketingkampagne. Neben der genauen Zielgruppe sollte es das Ziel sein, zuvor herauszufinden, wo die Zielgruppe am besten zu erreichen ist, also ob dies beispielsweise über Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn am besten funktioniert.

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Ohne Suchmaschinenoptimierung funktioniert Marketing nicht

Ein Bereich, an dem kein erfolgreiches Marketing vorbeikommt, ist die Suchmaschinenoptimierung. Auch hier lauern mögliche Fehlerquellen. So sind aktuelle Inhalte und gut lesbare Texte wichtiger als eine hohe Konzentration von Keywords, über die die Webseite wie Google zu finden ist. Bei der Zahl der eingehenden Links, die bekanntlich dazu beitragen, wie hoch eine Seite platziert ist, ist inzwischen ebenfalls festzustellen, dass weniger die reine Zahl der Backlinks, sondern vor allem die Qualität der Links eine Rolle spielt. Eine große Fehlerquelle, die viele oft unterschätzen, ist das sogenannte Dublicate Content. Wenn ein und derselbe Text auf mehreren Webseiten erscheint, sind die Suchmaschinen nicht in der Lage, den Inhalt einer bestimmten Webseite eindeutig zuzuordnen. Dies hat dann oftmals ein schlechteres Ranking zur Folge.

Marketing muss immer zielorientiert sein, d.h. in diesem Fall, dass es sich am Produkt und vor allem an den Interessen und Präferenzen der Kunden orientieren muss. Mit dem nötigen Fachwissen lässt sich oftmals eine effektive, zielgerichtete und komprimierte Kampagne starten, die das Produkt schnell bekannt macht und die nachhaltig wirkt.


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