Finanzevolution: Wenn das Internet der Dinge automatisch bezahlt

by Dirk Elsner on 23. Januar 2019

Irgendwie reden ja die Payment Professionals beim Thema Bezahlen derzeit hauptsächlich über das mobile Bezahlen mit Apple Pay und Google Pay. Wirklich disruptiv ist das aber nicht. Das Bezahlen wird trotz moderner Frontends durch Google und Apple nicht wirklich neu gedacht, denn die an einem Zahlungsprozess Beteiligten reduziert sich nicht mit Apple oder Google Pay.  

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Im Gegenteil, die gesamte und für Kunden nicht sichtbare Kette für die Zahlungsabwicklung zwischen Kunden und Händler wird verlängert. Ohne hier auf die Details eingehen zu wollen, sind an einem Zahlungsprozess neben dem Kunden und Händler bis zur finalen Verrechnung mindestens acht (Finanz-)Dienstleister beteiligt. So stellt Google in einer eigenen Darstellung des Prozesses für Google Pay (The flow of an NFC payment)  fünf beteiligte Dienstleister dar. Dazu kommen Google selbst sowie die Bank des zahlenden Kunden und des empfangenden Händlers.

Potenziell disruptiver (obwohl ich den Begriff überhaupt nicht mag) scheint es da beim Bezahlen im Internet der Dinge zuzugehen.  Das habe ich in meiner neuen Kolumne für Capital aufgegriffen

Wenn das Internet der Dinge automatisch bezahlt

Ich habe hier zwar keine Tiefenanalyse machen können, mir ist aber aufgefallen, dass die Arbeitsgruppen, die hier vor allem die Industrie und Startups gebildet haben, nahezu komplett ohne die klassischen Player der Finanzbranche stattfinden.

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