Der Geschäftsbericht der Deutschen Bank hat am Tag der Veröffentlichung für vergleichsweise geringe öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt. Die Medien konzentrierten sich bei ihren Schlagzeilen auf die Gewinnschätzung und auf das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden. Dabei bietet der Bericht eine Fülle an interessanten Informationen, die in den boulevardesken Schlagzeilen untergegangen sind.
Natürlich hatte ich nicht die Zeit, die 404 Seiten durchzuarbeiten. Aber mich hat interessiert, was denn die Bank so zu Bewertungserleichterungen und zu ihren “toxischen Wertpapieren” veröffentlicht hat. Der Begriff toxisch taucht übrigens in dem Bericht laut Dokumentensuche nicht einmal auf.
Was ist nun zu erfahren? Zu lesen ist, dass die Bank Bilanzierungserleichterungen in Anspruch genommen hat. Dazu schreibt sie (Hervorhebungen durch mich):
Bank nutzt Bewertungserleichterungen
Die Bank hat Bewertungserleichterung im Umfang von 3,295 Mrd. Euro genutzt. Im Detail heißt es dazu:
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