Parteikonvent bringt Obama keine Vorteile

by Dirk Elsner on 29. August 2008

Der gestern mit einer „gigantischen Krönungsmesse“ (Spigel Online) in Denver zu Ende gegangene Nominierungsparteitag der Demokraten hat Barack Obama unter dem Strich bisher keine Vorteile gebracht. Das zeigt zumindest der Handel der Präsidentschaftserwartungen bei Intrade.

Vom vergangenen Sonntag mit etwa 62% bis gestern morgen reduzierten die Marktteilnehmer sogar die Erwartung, Obama werde nächster Präsident der USA, auf knapp unter 59%. Von diesem Wochentief konnte sich die „Obama-Aktie“ dann aber gestern Abend wieder auf leicht über 62% erholen. Der letzte Handel fand zu 62,7% statt. Umgekehrt hatte John McCain im Laufe der Woche zugelegt und gestern Abend wieder verloren. Seine „Aktie“ notierte zuletzt bei 39,2%.

Auch wenn die Meldungen der letzten Tage immer wieder davon sprechen, dass Obama und McCain in den Umfragen gleichauf liegen, sehen die Erwartungen der Intrade-Handelsteilnehmer anders aus. Der Erwartungsvorsprung von Obama mit 22% spricht hier eine sehr deutliche Sprache.

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