Am Donnerstag noch hat Hurrikan Ike es uns nicht gegönnt, dass die Future- und Spotpreise für die Referenzsorte an den Weltölmärkten, West Texas Intermediate (WTI), unter die 100 US$-Marke fallen. Heute ist es geschafft. Es scheint festzustehen, dass Ike keine nennenswerten Schäden an den Ölförderanlagen im Golf von Mexico verursacht hat und die Anlagen schon bald wieder arbeiten werden.
Da sich im Zuge der Lehman-Krise auch der US$ gegenüber dem Euro abschwächt, könnte Deutschland endlich stärker profitieren über sinkende Benzin. und Heizölpreise. Allerdings bremst derzeit die starke Nachfrage der beginnenden Heizsaison einen größeren Preisrückgang. Raffinerien und Tanklager sollen ebenso überlastet sein wie die Logistik des Handels, meldet fastenergy auf seiner Webseite.
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