Der Londoner Hedge-Fonds GLG hat Michael Maisch vom Handelsblatt ein wenig in die Karten schauen lassen. In dem lesenswerten Beitrag äußern sich zwei Manager zu ihren Strategien, den “Verschwörungstheorien” im Hinblick auf die Vorwürfe, gegen Staaten zu spekulieren und zum Thema Transparenz. Dazu schreibt Maisch:
“Die zum großen Teil noch immer notorisch diskreten Fonds müssen mehr Offenheit wagen. „Mehr Transparenz ist sicher eine gute Idee“, heißt es bei der Londoner Hedge-Fonds-Lobby Aima. Dieses Motto hat sich auch GLG, einer der größten Londoner Hedge-Fonds auf die Fahnen geschrieben …”
Wie diese Transparenz aussehen soll, lassen sie freilich offen. Ein Pressegespräch stellt noch keine Transparenz dar, sondern lediglich PR-Arbeit. Mir fallen deutlich mehr Punkte ein, die man tun könnte, um Transparenz zu praktizieren. Dies muss ja nicht bedeuten, dass vor einer Transaktion die Handelsstrategie offengelegt werden. Allerdings erinnere ich auch an den Beitrag vom vergangenen Montag “Der Teufelskreis der Finanzmärkte oder warum Banken lieber schweigen”. Darin werden gute Gründe für das Schweigen der großen Finanzmarktteilnehmer genannt.
Immerhin findet man auf der Homepage des Fonds doch weitaus mehr Informationen, wie etwa diesen Geschäftsbericht, als von vielen anderen Hedge-Fonds.
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