Mit dem Wissen über das Nichtwissen in die Pfingsttage

by Dirk Elsner on 12. Juni 2011

In diesen Monaten des Informationsrauschen, in den wir glauben, durch das Netz gut informiert zu sein, hat sich ein Beitrag auf FAZ.net vom vergangenen Donnerstag wohltuend abgehoben: Die Lehre vom Nichtwissen: Alles, was man nicht wissen muss Manuela Lenzen schrieb über einen Agnotologie-Kongress, der ausgerechnet an meinem Wohnort in Bielefeld stattfand.

Was Agnotologie oder Agnotology ist erklärt uns die Wikipedia:

“Agnotology bezeichnet als Wortschöpfung neueren Datums eine Forschungsrichtung, welche die kulturelle Erschaffung und Aufrechterhaltung von Unwissen untersucht. Ihr Erkenntnisgegenstand ist, wie Unwissen durch Manipulation, Unterdrückung von Informationen, Zensur oder durch andere Formen absichtlicher oder versehentlicher kulturpolitischer Selektivität geschaffen oder gesichert werden kann.”

Das Thema ist also hoch brisant und vertieft, dass, was ich vergangene Woche im Beitrag “Warum die inszenierte Wirklichkeit in Wirtschaft und Politik richtig nervt” geschrieben habe. Ich will das daher hier nicht noch einmal vertiefen, sondern einfach in dem Bewusstsein, dass wir längst nicht alles wissen eine Pause von der Wissensbeschaffung machen.

In diesem Sinne frohe Pfingsten

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