Personal Finance Management: Pfefferminz für das eigene Konto

by Dirk Elsner on 3. Februar 2013

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Am Donnerstag ist wieder meine neue Kolumne in der deutschen Ausgabe des Wall Street Journals erschienen. Es geht um “Personal Finance Management”, also webbasierten Anwendungen zur Verwaltung der eigenen Finanzen. Es ist mittlerweile erstaunlich, was Drittanbieter aus den trockenen Bankdaten herausholen können, während die off- und online-Präsentationen vieler Banken kaum weiter entwickelt werden.

Erster Vorzeigeanbieter für derartige PFM-Dienste ist die US-Plattform mint.com, ein kostenloses webbasiertes Angebot. Ob sich die Anwendungen auch in Deutschland durchsetzen, ist weiter offen. Den PFM-Anwendungen wird seit gefühlt einer Dekade der Durchbruch prophezeit. Während viele Banken weiter spekulieren, was ihre Kunden von ihnen erwarten, zeigen aber die unabhängigen PFM-Anbieter, wie es gehen könnte.

Der komplette Artikel ist hinter der Paywall auf Wall Street Journal.de zu lesen.

FDominicus Februar 4, 2013 um 07:02 Uhr

Ich habe mal einen Blick auf die Seite geworfen und kann nicht erkennen warum ich meine Daten dort auch nur eingeben sollte. Mein Beruf ist die Entwicklung von Software aber ich werde den Teufel tun mich bei bestimmten „sozialen“ Netzwerken und/oder eben solchen Seiten anzumelden und nur ein Datum einzugeben.

Was ich von meiner Bank erwarte, kann mir keine deutsche „Universalbank“ bieten.
– Ein Geld als Wert (das kann mir auf dieser Erde nicht mal eine Bank bieten)
– Die Bank lässt die Finger von meinen Einlagen (das könnte es vielleicht bei irgendwelchen dt. Privatbanken geben)
– Eine Bank die sich nicht mit Zentralbanken einlässt.

Gerade vor kurzem war ich bei meiner Sparkasse und habe nach leidlich „fair! verzinsten Anleihen geschaut. Was muß ich feststellen, die Vollkasskomentalität ist inzwischen dort völlig angekommen. Offenbar ist es heute zu viel verlangt, daß jeder der Gewinne machen möchte auch für die Verluste einzustehen hat. (dazu habe ich mich unter http://fdominicus.blogspot.de/2013/02/gewinne-privatisieren-verluste.html geäussert)

Meine ideale Bank macht mich nicht „gläsern“ sondern bewahrt mein Geld sicher auf. Sie verleiht es nicht, es sei denn ich gebe dazu mein ok.

Und wenn ich eine Software brauche um herauszufinden wo mein Geld bleibt, dann habe ich offenbar dringendere Probleme… Und wenn ich meine Daten irgendeinem Anbieter in den USA „freiwillig“ ausliefere, dann unterstütze ich ein paranoides System. Und danke ich traue auch den USA Politikern nicht weiter als ich sie werfen kann und mein Name ist nicht Herkules.

Haben Sie sich einmal angeschaut wie entschuldigung faschistisch speziell die US-Finanzbehörden inzwischen geworden sind? Ich war in einer kanadischen Bank und es dort „vor Ort“ sehen dürfen.

Klar den USA gehen die bisher legalen Optionen aus. Also wird der Apparat ausgedehnt und „neue“ Optionen geschaffen. Jeder ist verdächtig, und jeder der noch Bargeld benutzt ist bestimmt ein Terrorist und denen darf man ja wohl auch die Bürgerrechte entziehen.

Und wer unterstützt das? Alle Banken und liefert daher „willig“ die Informationen an einen Überwachungstaat und dann soll ich meine finanziellen Daten in diesem Land „freiwillig“ hinterlegen? Da kann meinetwegen eher die Hölle zufrieren.

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