Neue Kolumne: Der digitale Bankenwandel wird inkubiert

by Dirk Elsner on 3. September 2014

Gerade hat das Wirtschaftsmagazin Capital “Das Ende der Banken” festgestellt, es aber mit einem Sternchen versehen und ergänzt *wie wir sie kennen. Tatsächlich aber weiß heute keiner genau, wie die Finanzwelt in 10 Jahren aussehen wird. Einige träumen von der digitalen Disruption und der vollständigen Ablösung der klassischen Finanzwelt (Bill Gates: “Banking is necessary banks are not”), andere rechnen damit, dass sich die Beharrungskräfte in den Finanzhäusern durchsetzen. Nach dem Motto “Ablehnen, kritisieren, nachmachen” (Matthias Kröner, CEO Fidor Bank glauben Banken an das eigene Überleben in der digitalen Welt.

Erfolgreich ausgebrütet: (Foto Flickr/Steve Jurvetson, Lizenz)

Während man sich bisher auf Kongressen und in Fachworkshops je nach Herkunft entweder darin bestärkt hat, die Revolution im Banking auszulösen bzw. sich gegen neue Wettbewerber verteidigen zu können, hat sich in den letzten Monaten die Einsicht verstärkt, dass ein Gegeneinander in manchen Fällen wenig fruchtbar ist und man es im Sinne der Kunden (und natürlich guter Geschäfte) auch gemeinsam schaffen kann. FinTechs und Banken gehen zunehmend auf Kuschelkurs.

In diesem Umfeld positioniert sich nun eine dritte Gruppe in der Bank-der-Zukunft-Lotterie. Die Gruppe der Beteiligungsgesellschaften und Inkubatoren (inkubieren bedeutet in der Biologie mit Hilfe (künstlich erzeugte) Wärme ausbrüten), die bisher vor allem im Hintergrund für die Startfinanzierung motivierter Gründer sorgten. In letzter Zeit fällt auf, dass immer mehr Beteiligungsgesellschaften mit Fokus auf Financial Technologie (= FinTech) auch öffentlich ihr Profil schärfen.

Um drei Beispiele dieser Inkubatoren geht es in meiner aktuellen Kolumne für das Wall Street Journal. Inkubatoren übernehmen einen immer aktiveren Part im digitalen Wandel der Finanzwelt. Sie geben mehr als nur Starthilfe für engagierte Gründer.

Hier geht es zur Lektüre

Start-up-Inkubatoren entdecken den Bankenwandel für sich

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