FinTechs sterben auch, na und

by Dirk Elsner on 24. September 2015

Heute darf ich in Berlin auf dem 2. Tag des TSI Congess 2015 ein interessantes Panel moderieren. Im Diskussionsforum 

Peer-to-peer, SME lending und Factoring online? FinTechs on the move 

spreche ich mit

  • Frank Bierwirth (von Counsel, Latham & Watkins)
  • Dr. Dietmar Helms (Partner, Hogan Lovells)
  • Dr. Matthias Knecht (CEO, zencap)
  • Patrick Meisberger (Managing Director, CommerzVentures)

über die neuen Kreditplattformen. Und am bevorstehenden Wochenende stehe ich auf dem Startup Weekend in Frankfurt als Mentor den Gründern bereit.

Auf beiden Veranstaltungen wird es auch um die Chancen und Risiken für die FinTechs gehen. Zu den Überlebenschancen von FinTechs hat Carsten Maschmeyer im September eine eigentlich überflüssige Diskussion losgetreten, weil er meint, nur etwa 20 FinTechs werden auf Dauer erfolgreich sein, darunter ein Unternehmen, an dem er selbst beteiligt ist. In meiner Kolumne für Capital habe ich mit unter dem Titel

Auch FinTechs können sterben

 

mit den Äußerungen und der Diskussion darüber befasst. Weil ich aus manchem Munde höre, dass man sich mit der Digitalisierung noch nicht beschäftigen brauche, weil die Erfolgsbeweise noch nicht vorliegen, schließe ich den Beitrag mit folgender Feststellung:

“Manche Banken wollen erst handeln, wenn Studien großer Strategieberatungen oder Analysehäuser ihnen zweifelsfrei den Erfolg einer Strategie belegen. Wenn man dann mit seiner Strategie scheitert, hat man schnell einen Schuldigen gewonnen. Und genau hier liegt ein wesentlicher kultureller Unterschied zwischen klassischem Finanzsektor und FinTechs: Während viele Banken auf eine Fehlerminimierungsstrategie setzen (oft setzen müssen), gehen Gründer ins Risiko.”

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