Das Handelsblatt meldet heute Morgen einen Rückgang des Insiderbarometers und titelt: „Top-Manager“ bekommen kalte Füße“. Der Rückgang um 20 Punkte im Vergleich zur Vorwoche sei der stärkste Rückgang seit September 2003. Dabei verkauften Top-Manager 17 Mal Aktien ihres Unternehmens, soviel wie zuletzt im Dezember 2007. Titel und erster Teil der Meldung deuten tatsächlich auf stürmischen Herbst.
Liest man weiter, dann ermutigt aber, dass die Zahl der Käufe auch zugelegt und sich dadurch das Barometer stabilisiert habe. Schaut man weiter auf die dem Text anhängende Grafik, dann liegt das Insiderbarometer aber mit 170,45 Punkten immer noch deutlich in dem Bereich, den das das Forschungsinstitut für Asset Management als Kaufzone betrachtet.
Ganz so pessimistisch, wie es die Überschrift suggeriert, scheint die Stimmung also bei den Top-Managern nicht zu sein.
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