Werder 5 – Hoffenheim 4: Ein Spektakel für die Ewigkeit, erste Pressestimmen

by Dirk Elsner on 27. September 2008

Eine Woche nach dem denkwürdigen Spiel in München servierte Werder Bremen gemeinsam mit 1899 Hoffenheim ein Fußballspiel der Extraklasse mit denkwürdigen Toren, einem spektakulären Spielverlauf und einem Offensivmenü, wie ich es lange nicht gesehen habe. Hut ab vor Hoffenheim, die für mich eine eindeutige Bereicherung der Liga darstellen.

Die Mannschaft hat sich trotz eines drei Tore-Rückstands nie aus dem Tritt bringen lassen und so erfrischend nach vorn gespielt, wie man es sonst nur von Bremen und Leverkusen kennt. Bremen wieder einmal nach einer deutlichen Führung mit großer Nachlässigkeit, die beinahe den Sieg gekostet hätte. Am Ende hat sich dann aber trotz einem Spieler weniger auf dem Platz aber dank eines wiederum überagenden Özils die Routine durchgesetzt. Ein Unentschieden oder gar Sieg von Hoffenheim wäre allerdings auch nicht unverdient gewesen. Schon jetzt freue ich mich auf das Rückspiel Anfang März in Hoffenheim.

Bevor es gleich die ersten Pressestimmen gibt, hier die Spielstatistik:

Werder Bremen – 1899 Hoffenheim 5:4 (4:2)

Werder Bremen: Wiese – Fritz, Mertesacker, Naldo, Boenisch (59. Pasanen) – Frings – Hunt (65. Vranjes), Özil – Diego – Rosenberg (65. Prödl), Pizarro; auf der Bank: Vander, Niemeyer, Almeida, Sanogo
1899 Hoffenheim: Özcan – Beck, Nilsson, Compper, Ibertsberger – Luiz Gustavo – Teber (46. Weis), Salihovic – Ba, Obasi, Ibisevic
Tore: 1:0 Özil (8.), 1:1 Ba (15.), 2:1 Pizarro (16.), 3:1 Diego (21.), 4:1 Hunt (30.), 4:2 Salihovic (36.), 4:3 Ibisevic (62., Foulelfmeter), 4:4 Compper (71.), 5:4 Özil (82.)

Schiedsrichter: Perl (München)
Weser-Stadion: 42.100 Zuschauer (ausverkauft)
Gelbe Karte: Salihovic
Rote Karte: Mertesacker (62., Notbremse)

Kicker: Der Wahnsinn an der Weser

„Was für ein Nachmittag! Die sechs Samstagsspiele hatten es in sich. Allen voran das Duell der Offensiv-Teams aus Bremen und Hoffenheim, die sich einen packenden Krimi lieferten – mit der Schaaf-Elf als glücklichem Gewinner. Das Duell der beiden offensiv ausgerichteten Mannschaften war ein absoluter Leckerbissen. In den ersten 45 Minuten fielen sechs Tore – Bremen führte dank wunderschöner Treffer mit 4:2. Im zweiten Abschnitt ging es dramatisch weiter, weil Hoffenheim verkürzte und Mertesacker wegen einer Notbremse vom Platz flog. Compper glich aus und fortan wollte der Aufsteiger die drei Punkte aus dem Weserstadion entführen, doch die Rangnick-Elf machte die Rechnung ohne Özil, der mit seinem zweiten Tor die Bremer jubeln ließ. Werder ist damit weiter auf dem Vormarsch und die TSG verpasste den Sprung auf Platz 1.“

Aus dem Spielbericht im Kicker: „Es war der Schlusspunkt eines Wahnsinnsspiels, in dem beide Mannschaften mitreißenden Offensivfußball zeigten.“

Focus:

„Wahnsinn in Bremen: Die Zuschauer in Bremen bekamen ein denkwürdiges Spiel zu sehen: Werder bezwang Hoffenheim mit 5:4. Werder Bremen warf eine Woche nach dem 5:2 beim FC Bayern erneut die Tormaschine an gewann in einem turbulenten Spiel 5:4 (4:2) gegen Aufsteiger 1899 Hoffenheim.“

Stern

„Super-Tore-Show in Bremen. Werder Bremen warf eine Woche nach dem 5:2 beim FC Bayern erneut die Tormaschine an gewann in einem turbulenten Spiel 5:4 (4:2) gegen Aufsteiger 1899 Hoffenheim.“

Spiegel Online

„Werder Bremen führte gegen Hoffenheim schon 4:1, dann schien die Partie völlig zu kippen, als der Aufsteiger ausgleichen konnte und Bremens Abwehrchef Per Mertesacker nach einer Roten Karte wegen einer Notbremse vom Platz musste. In der 81. Minute traf Mesut Özil doch noch zum Siegtreffer.“

FAZ:

„Ein wahres Offensiv-Festival boten Bremen und Hoffenheim.“

Süddeutsche Zeitung

„Werder wollte in Hoffenheim die Gala vom letzten Samstag fortsetzen – auch Diego gehörte zu den Bremer Torschützen.“

Werder Bremen

„5:4 gegen Hoffenheim: Offensiv-Spektakel mit Happy-End. Ein wahres Offensiv-Spektakel hat für Werder Bremen ein Happy-End gefunden. Die Grün-Weißen schlugen den bärenstarken Aufsteiger 1899 Hoffenheim in einem turbulenten Spiel mit 5:4.“

1899 Hoffenheim

„Torfestival in Bremen mit bitterem Ende für 1899“

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