Geht es nach den Handelsteilsnehmern der Vorhersagebörse Intrade, dann ist die Präsidentschaftswahl in den USA bereits entschieden. Die Chancen für John McCain werden auf nur noch 13,8% eingeschätzt. Umgekehrt liegt Barack Obama bei 87,8%.
Ob Obama damit der einzige Gewinner der Finanzkrise wird oder es am ungeschickten Wahlkampf von McCain liegt, darüber werden sich Blogs und andere Medien spätestens in der Wahlnacht intensive Gedanken machen. Im Grund spielt das aber keine Rolle mehr, weil dies bereits in 8 Tagen niemanden mehr interessieren wird. Der teuerste Wahlkampf aller Zeiten wird uns wohl eine langweilige Wahlnacht bereiten.
Ob das Ergebnis mit 364 zu 174 Wahlmännern allerdings so deutlich ausfällt, wie es die Vorhersagemärkte sehen, ist noch nicht klar. Persönlich rechne ich mit einem etwas knapperen Wahlausgang. Mit Obama „short gehen“ würde ich allerdings nicht empfehlen.


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