Die Obama-Party hatten die Börsen bereits gestern gefeiert. Heute hat sie zunächst der Kater eingeholt. Dass auch Obama trotz hoher Erwartungen leider auch nicht zaubern kann, dürfte klar sein. Ärgerlich an der heutigen Abwärtsbewegung ist, dass es wieder einmal diese berüchtigten last-hour-volatility gegeben hat. Die hatte ich eigentlich mit dem Oktober zu den Akten gelegt. Schade.
Nach zwei Tagen Wahlpause schaut der Blick Log ab Donnerstag wieder genauer auf die Wirtschaft. Und da wird dann der Kater auch hoffentlich vorbei sein.

Kurse besser bei demokratischen Präsidenten!
Hätte ich nicht gedacht, dass eine politische Partei soviel Einfluss auf Aktienkurse haben kann, aber scheinbar ist das so.
Natürlich ist das auch schon untersucht worden, mit dem erstaunlichen Ergebnis, dass sich die Börsen in den USA seit Beginn des 20. Jahrhunderts unter demokratischen Präsidenten immer besser entwickelt haben als unter Republikanern. Sie und ich würden wie die meisten Leute davon ausgehen, dass die Börsenkurse unter den Republikanern grundsätzlich mehr steigen als bei einem Demokraten. Aber die historische Entwicklung beweist deutlich das Gegenteil.
Unter Demokraten stieg der Dow Jones in den ersten 12 Jahren nach der Erstwahl um 9,8%. Nur zweimal, nach dem Amtsantritt von Woodrow Wilson 1912 und dem von Jimmy Carter 1976, waren die Aktienkurse gesunken. Dagegen folgten auf neue Präsidenten aus dem republikanischen Lager insgesamt fünfmal Verlustjahre für den Dow. Im Durchschnitt fielen die Aktienkurse nach der Erstwahl eines Republikaners um 2,5%.
Mehr auch unter:
http://www.sharewise.com/news_articles/1916-Wahl-B_rse-Dollar
Schöne Grüße
Daniel
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