Überraschende und ganz meiner Lebenserfahrung widersprechende Zeilen, die ich da heute in der FAS (Shut up and dance! Printausgabe) lesen musste: Jürgen Kaube räumt nämlich mit einer Legende auf, von der ich immer dachte, das nichts wahrer ist als diese Wahrheit: Frauen quatschen, sorry verwenden täglich fast dreimal so viele Worte wie Männer. Jedenfalls behauptete das die Neurologin Louanne Brizendie 2006 in ihrem Buch “The female brain”.
Was ich nicht wusste war, dass diese Aussage nur eine Behauptung war, die gar nicht empirisch bewiesen war. Wie viele Menschen fand ich diese Behauptung äußerst plausibel, weil ich meinte, sie täglich durch die reale existierende Kommunikationspraxis bestätigt zu sehen. Hier lag ich aber falsch, wie ich heute gelernt habe. Psychologen von der Universität Arizona widerlegten diese Behauptung, indem sie alle paar Minuten 30 Sekunden lang Redesequenzen von Testpersonen aufnahmen und die Ergebnisse hochrechneten. Bei einer Spannweite von 5000 bis 47.000 Worten verwendeten danach sowohl Frauen wie auch Männer im Durchschnitt etwa 16.000 Worte täglich.
Hätte ich bereits im vergangenen Jahr regelmäßig z.B. den Science Ticker gelesen, dann hätte ich diese Information schon lange gehabt. Man kann halt nicht alles und sofort wissen.
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{ 1 comment }
Gehen sie zum Männerstammtisch, dann sind alle Fragen geklärt.
Wie wichtig es da doch alle haben und jeder ist der Größte.
Wenn ein Mann nach 10 Minuten unterbrochen wird, da sagt er sicher : jetzt lass mich doch auch “mal” reden, vorrausgesetzt , er wird von einer Frau unterbrochen.
Männer reden vielelicht sogar noch mehr.
Die Qualität — die dürfte bei beiden gleich gut oder gleich schlecht– jenachdem– sein
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