StatPress Reloaded und MySQL-Datenbank bei 1&1

by Dirk Elsner on 4. Januar 2009

image

Wie schon in meinen ersten zweiten Blog Blick Eintrag von heute, habe ich mich am Wochenende etwas intensiver mit den Bloginternas befasst und die Blogthemen mal weggeschoben. Hier möchte ich kurz auf die Wirkung eines Plugins auf die MySQL-Datenbank bei meinem Webhoaster eingehen.

Das Tool Plugin StatPress Reloaded erscheint mir recht brauchbar, um schnell innerhalb des Backends von WordPress statistische Informationen über seinen Blog  zu erhalten. Allerdings liefert das Tool wieder andere Zahlen als z.B. Google Analytics, die Statistik meines Hoasters oder bestimmte Blogaggregatoren, wie die Bloggerei. Aber daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt und habe mich damit abgefunden, dass es “die” Statistik offenbar nicht gibt und ignoriere die Abweichungen.

Was mir mehr Sorge bereitet ist die Tatsache, dass dieses Tool seine Statistik-Daten in der MySQL-Datenbank meines Webhoaster speichert. 1&1 stellt hier in dem gebuchten Leistungspaket 100 MB zur Verfügung. Von diesen 100 MB hat StatPress sich nach drei Wochen Laufzeit bereits einen großen Happen genommen, nämlich ungefähr die Hälfte des Platzes den ich bisher für Postings verbraucht habe. Damit erreiche ich viel zu schnell die maximale Auslastung der Datenbank. Und da ich ohnehin noch nicht herausgefunden habe, was passiert, wenn die 100 MB erreicht sind, müssen die Daten hier wieder raus.

Es empfiehlt sich dazu unbedingt, die Einstellung bei StatPress so zu wählen, dass möglichst wenige Daten gespeichert werden. So sollte man unter Einstellungen eingeben, dass Spyder-Daten gar nicht gespeichert werden und andere Daten maximal einen Monat. Leider lässt sich so keine lange Historie aufbauen. Vermutlich muss ich das sonst sehr hiflreiche Plugin wieder entfernen, weil der Speicherplatz meiner Datenbank sonst schneller am Ende ist als mir das recht ist.

Überhaupt hat mich das Datenbank-Thema überrascht, weil ich auch ohne StatPress in diesem Jahr wohl an die Kapazitätsgrenze stoßen werde und ich bisher keine Informationen darüber gefunden habe, was dann zu tun ist.  Da denkt man, man hat mit 1 Gigabyte genügend Webspace, muss sich diesen aber offenbar teilen mit dem FTP-Verzeichnis und der Datenbank. Dabei habe ich in meinem FTP-Verzeichnis gerade einmal 76 MB verbraucht.

Previous post:

Next post: