Stellen Sie sich vor, unser Staat bricht zusammen und niemand merkt etwas davon.

by Dirk Elsner on 15. Februar 2009

von Bernd Seckfort.*

So etwas kann es nicht geben? Aber haben Sie davon schon etwas bemerkt ?
Wenn Sie sich dazu den Durchblick verschaffen möchten, dann müssen Sie nur die derzeitige, angespannte Situation auf künftige Krisen hochrechnen.

1. In jeder Wirtschaftskrise finanziert der Staat die anfallenden Kosten über neue Schulden.

2. Die Schulden werden in den Boomzeiten nicht abgebaut und türmen sich immer weiter auf.

3. Da das Wirtschaftssystem nicht optimal funktioniert, wird unsere Wirtschaft auch weiterhin von Krisen bedroht.

4. Beim Überschreiten eine kritischen Schuldenlast, ist unser Staat nicht mehr zahlungsfähig und unserer Gesellschaftssystem bricht zusammen.

Und, klappen endlich die Augen auf!?

Auch die Festschreibung der Schuldengrenze im Grundgesetz ändert nichts daran. Das ist reine Propaganda, um die öffentliche Kritik an der Verschuldung zu entkräften. Denn die nächste Krise kommt bestimmt und dann ist unser Staat wieder gezwungen, neue Schulden zu machen. Doch was wäre die Folge, wenn unser Gesellschaftssystem zusammenbrechen würde? Dann würde in unserer kultivierten Gesellschaft das “Faustrecht” mit Chaos und Anarchie regieren. Wie an den ersten Golfkriegstagen im Irak würden dann die Supermärkte und öffentlichen Einrichtungen geplündert. Es gäbe dann keinen Strom, keine Polizei, die für Ordnung sorgt und keine Geschäfte, wo wir unseren täglichen Bedarf einkaufen könnten. Und wenn es in den Städten nichts mehr zu holen gäbe, dann würde der Mob übers Land ziehen und sich dort versorgen. Aber irgendwann wären auch dort die Vorräte aufgebraucht und dann bräche ein Gemetzel aus, welches alle bisherigen Kriege in den Schatten stellen würde.

Und was machen wir kultivierten Menschen, um ein derartiges Desaster zu vermeiden. Wir beschäftigen uns lieber mit belanglosen Sachen, denn in unser Abgestumpftheit glauben wir sowieso nicht, dass wir daran etwas ändern können.

Kaum ist der Finanzkrisenschock überwunden schon suchen wir nach neuen Herausforderungen und können in unserer Gier den Hals nicht voll genug bekommen. Wir jammern auf hohem Niveau herum, wie schlecht es uns doch in unserem Paradies ergeht. (Dabei würden viele Menschen in den Entwicklungsländern gerne mit uns tauschen.) Und die Politik, die uns immer wieder warnt, dass ein Desaster wie das Dritte Reich sich niemals wiederholen darf, hat selbst auch nicht viel dazugelernt. Sie verstrickt sich im politischen Klein-Klein, laboriert wie vor achtzig Jahren an den Symptomen herum und ebnet damit den Weg für den Untergang der Gesellschaft. Dabei ist doch das Scheitern der Weimarer Republik in unzähligen Abhandlungen und Büchern bis auf den Pixel vom I-Punkt analysiert worden.Ebenso hat unsere unabhängige, kritische, überparteiliche und wachsame Presse die Bedrohung noch nicht erkannt. Sie beschäftigt sich derweil lieber mit leichterer Schonkost. Sie informiert schön brav über allerlei Ereignisse. Hin und wieder deckt man ein Skandälchen auf und kann darüber in großen Lettern berichten. Ansonsten zitiert man kommentarlos Politiker und Expertenmeinungen und lässt die Politik recht unbekümmert gewähren.

Auch im Fernsehen dienen die Talksendungen nur der Selbstdarstellung von Politikern und sind zu reinen Unterhaltungsshows verkommen. Als Qualitätskriterium zählt ausschließlich die Quote. Aber neue Ideen und Impulse für unsere Gesellschaft sucht man dort vergebens. Besonders elegant wird die Krise im Kulturfernsehen zelebriert. Hier philosophiert man auf höchstem Niveau, ohne dabei jedoch verwertbare Ergebnisse zuwege zu bringen.

Und wo ist die geistige Elite in unserem Land?

Keine Reaktion!

Und Sie, wollen Sie auch mit ihren abgestumpften Artgenossen ins Reich von Chaos und Anarchie absteigen?Wenn die intakte Gesellschaft für Sie aber einen so hohen Stellenwert hat, dass Sie dafür kämpfen würden, dann heiße ich Sie herzlichst im Club der Problemlöser willkommen.

Wie können wir jetzt vorgehen, um das Problem dauerhaft zu lösen?

Der “Hebel” kann nur dort angesetzt werden, wo er noch etwas bewirkt werden kann. Bei der jetzigen Wirtschaftskrise ist das “Kind” aber bereits “in den Brunnen gefallen”. Hier kann nur noch mit einem enormen finanziellen Aufwand ein Ausufern des Schadens vermieden werden. Diese “Kröte” müssen wir leider “schlucken”. Wo wir jedoch etwas bewirken können, dass ist die Vereitelung von künftigen Krisen. Dazu benötigen wir ein Instrument, mit dem sich die Ursachen von neuen Krisen im Keim beseitigen lassen und was zugleich als Warnsystem fungiert.

Wenn derart komplexe Probleme von Experten gelöst werden, so hat dies immer den Murphy-Effekt zur Folge. Die Lösung enthält dann immer noch Schlupflöcher, welche die Anwender zu ihrem Vorteil ausnutzen können. Um sicherzustellen, dass auch wirklich alle Schwachstellen eliminiert werden, vernetzt mein Lösungsprozess die gesamte Menschheit zu einer hyperintelligenten Denkmaschine. Das mag zunächst einmal wie ein undurchführbares Unterfangen klingen. Aber unsere Gesellschaft verfügt mit dem Internet über ein weltweites Kommunikationsnetz und die Ideen können in vergleichbarer Weise wie bei Wikipedia zusammengetragen werden.

Mit dem Ideen-Werkzeug kann die Menschheit dann nicht nur ihre Wirtschaftskrisen lösen, sondern auch die vielen anderen dringlichen Gesellschaftsprobleme. Somit können wir auch in vielen Jahrzehnten noch in einem intakten Gesellschaftssystem leben.

Damit die Menschheit dieses Werkzeug auch nutzen kann, müssen wir jetzt alle diese Idee zur Lösung unserer Gesellschaftsprobleme in unserem Bekanntenkreis verbreiten. Die Details zu diesem Werkzeug habe ich unter weltintelligenz.de auf der Seite “Beispiel: Wirtschaftskrise” erläutert. Diese Art des Problemlösens lässt sich nur in einem absolut neutralen Prozess bewerkstelligen. Nur auf diese Weise kann die gesamte Bevölkerung einbezogen werden.

* Beitrag zuerst erschienen hier und veröffentlicht unter den Lizenzbedingungen der Readers Edition.

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