Peter Struck verabschiedet sich im Herbst aus dem Bundestag. In einem Interview mit der Zeit blickt er zurück auf seine politische Laufbahn. Darin stellt Struck u.a. fest, eine radikale Steuerreform sei kaum erreichbar. Auf die Frage, warum dies so sei, antwortet er:
“Die Lobbys, die dagegen kämpfen, sind zu stark, zu mächtig. Und es gibt immer eine Partei, die diese Lobbyarbeit unterstützt. Für ein gerechteres Steuersystem braucht man einen massiven Subventionsabbau, und das ist nicht durchzusetzen, weil zu viele von diesen Subventionen profitieren. Ich weiß doch, wie es ist, wenn man vor Bergarbeitern steht und sagt: Leute, eure Subventionen müssen abgebaut werden. Das ist verdammt schwer. Ehrlichkeitshalber füge ich hinzu: Selbst eine absolute Mehrheit wäre kein Garant dafür, gegen die Lobbyisten das perfekte Steuersystem zu schaffen.”
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Ich hole sofort meinen verstaubten Merkzettel “Ehrliche Politiker Weißheiten 2009″ heraus und trage das mal ein.
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