Das Handelsblatt hatte in dieser Woche wieder eine interessanten Bericht über die Anbieter professioneller Fußballdatenanalysten. Mit diesen Analysen werten Trainer das Spiel ihrer Team und der Gegner aus. Dank der Vereinen und der Medien ist daraus ein florierender Markt für Fußball-Statistiken entstanden. Wer also wissen will, woher Sabine Töpperwien ihre statistische Schmankerl erhält, der wird hier fündig.
Aber trotz aller Datenanalysen ist der letzte Absatz des Beitrags entscheidend:
„Man kann heute den Fußball komplett durchleuchten“, sagt Hoffenheims Sportdirektor Peters. „Aber Fußball bleibt ein chaotisches Spiel.“ Und deshalb unberechenbar, wie Roland Loy sagt, der Miterfinder der „Ran“-Datenbank. In den vergangenen 20 Jahren hat der Sportwissenschaftler mehr als 3 000 Fußballspiele analysiert, eine Doktorarbeit von über 1 000 Seiten dazu verfasst und „Das Lexikon der Fußballirrtümer“ geschrieben, um heute festzustellen: „Wir sind Lichtjahre davon entfernt zu wissen, wie der Fußball funktioniert. Und ganze Galaxien trennen uns davon, den Erfolg im Fußball erklären zu können.“
Im Blick Log erschien zum Thema bereits: Spieldatenanalyse im Fußball: Modernes Controlling im Profisport
Folgende Beiträge könnten Sie auch interessieren:
- Deutschlands gespielte Empörung über zu Guttenbergs Fußnotengate (+ ausgewählte Blog- und Pressereaktionen)
- Bundesliga 2011/12: Für Vorhersagemärkte steht Bayern als Meister fest vor Dortmund und Leverkusen (+Wettquoten)
- Poker um US-Schuldengrenze ist spieltheoretisch ein Chickengame und wird in letzter Sekunde entschieden
- Mal wieder: Ticker zur Schuldenkrise und einer (vorläufigen?) Lösung für Griechenland
- Dokumentation ausgewählter Presse und Blogreaktionen zu der Causa zu Guttenberg
Comments on this entry are closed.