Diese Zukunft von Audi will niemand

by Gastbeitrag on 14. Februar 2010

Bei Alles Schall und Rauch habe ich den Hinweis auf diesen Werbespot von Audi gefunden, den der Autohersteller in der Super Bowl-Nacht in den USA erstmalig ausstrahlen ließ:

 

Freemann warnt in seinem Blogbeitrag vor dem Ökofaschismus und schreibt kritisch zum erhobenen Zeigefinger des Spots:

Eine 30 Sekunden Werbebotschaft kostet 3 Millionen Dollar. Das heisst, bei einer Minute die dieser Spot dauert, hat Audi 6 Millionen rausgeblasen, einfach so, ohne Produktionskosten für den Film, die auch in die Millionen gehen. Aber das völlig absurde an dieser ganzen Botschaft ist ja, der saubere Biodiesel der hier angepriesen wird ist gar nicht sauber und umweltfreundlich, sondern noch viel schlimmer als normales Benzin. Von der Ökobilanz her benötigt man mehr Rohöl um Biodiesel herzustellen, als wie wenn man gleich Benzin daraus macht. Die Behauptung, hier geht es um Nachhaltigkeit und um einen nachwachsenden Treibstoff, ist doch wieder eine Lüge.

Der Dünger der eingesetzt werden muss für die Pflanzen, die Pestizide, die Traktoren für die Aussaat und Ernte, die Verarbeitung, der Transport und die Herstellung, ein totaler Verhältnisblödsinn. Dann werden Lebensmittel als Biomasse verwendet um diesen Treibstoff herzustellen. Wie pervers muss man sein um Nahrung für den Menschen zu verbrennen, um damit die Umwelt zu schützen?

TN Februar 14, 2010 um 00:57 Uhr

Da hat offenbar einer die Ironie in diesem Spot nicht ganz verstanden und wackelt stattdessen selber heftig mit dem Zeigefinger.

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