Von dels, am 05.06.09
Die Wirtschaftswoche hat sich in einem ausführlichen Beitrag mit in Fonds schlummernden “toxischen” Wertpapieren befasst. Darunter werden bekanntlich in Wertpapieren verbriefte Kreditforderungen verstanden, wobei Teile dieser originären Kreditforderungen als notleidend angesehen werden.
Wichtig in dem Beitrag ist, dass Heike Schwerdtfeger herausstellt, dass einige Geldmarktfonds, die ja eigentlich der sicheren Anlage kurzfristigen Geldes gelten sollten, Mittel in ABS angelegt haben. Dazu schreibt Sie u.a.:
“So verlor der Geldmarktfonds SEB Money Market in diesem Jahr 30 Prozent seines Wertes, der SEB Geldmarktfonds Euro liegt elf Prozent im Minus. Die Fondsmanager haben ihre Portfolios zu spät von toxischen Papieren befreit. Mit . . . → Read More: Wirtschaftswoche entdeckt “toxische” Wertpapiere in Geldmarkfonds
Von dels, am 19.12.08

Geld verbrennen kann man auch mit Fonds
Der Fall des mutmaßlichen Milliardenbetrügers Madoff wirft ein Schlaglicht auf die Fondsindustrie und wie sie der Finanzwelt als Provisionsmaschine dient und dabei viel Geld der Anleger verbrennt. Es geht hier nicht um die Machenschaften von “Wall-Street-Legende” Bernhard Madoff, sondern um ganz reguläre Anlageprozesse über Vermögensverwalter.
Erstaunlich, dass noch nicht mehr Anleger aufschreien, über welche Umwege die spanische Banco Santander für ihre Kunden rund 2,3 Milliarden Euro bei Madoff platziert hat. Schaut man auf die verschlungenen Pfade, die das Anlagegeld auf den Weg nach New York genommen hat, dann darf die Frage erlaubt sein, ob Madoff der alleinige Verursacher dieser Geldvernichtung ist. Provisionsfressende Anlagekaskade Continue reading Madoff-Betrug bestraft Provisionsmaschinerie der Vermögensverwalter und Fonds