Bonusverzicht von Ackermann ist schlechte PR und wirkt peinlich

by Dirk Elsner on 17. Oktober 2008

Sorry, Herr Ackermann, aber die Ankündigung „zugunsten verdienter Mitarbeiter, die das Geld nötiger haben als ich“ auf Bonusansprüche zu verzichten, ist fast so peinlich wie das Victory-Zeichen im Mannesmann-Prozess.

Ich kenne zwar die Bonusregelung der Deutschen Bank nicht, dennoch dürfte der Bonus maßgeblich vom Ertrag, seiner Veränderung und vom Wert der Aktie abhängen. Da diese Parameter alle den Rückwärtsgang eingelegt haben, wäre der Bonus wohl für das Geschäftsjahr 2008 ohnehin deutlich geringer ausgefallen als seine 14 Mill. Euro für das Geschäftsjahr 2007.

Souveräner wäre es gewesen, auf den Bonus zu verzichten und über den Verzicht einfach mal zu schweigen. Spätestens mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts wäre dieser Verzicht dann Journalisten aufgefallen. Heutiges Schweigen wäre dann Gold wert gewesen, auch für die PR der Deutschen Bank.

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