Diese Headline stammt aus einem Gespräch der Financial Times Deutschland mit Julian Nida-Rümelin, ehmaliger Kulturstaatsminister unter Kanzler Gerhard Schröder und jetzt Professor für politische Theorie an der Universität in München. Weiter findet man dort:
„Es gibt empirische Befunde, dass Regelabweichungen karrierefördernd sein können. Es deutet vieles darauf hin, dass es unter Führungskräften einen hohen Prozentsatz derer gibt, die im Sinne der Psychologie ein psychopathisches Verhalten an den Tag legen. Das sind Menschen, die andere für ihre Zwecke instrumentalisieren. Die keine Bindungen eingehen. Die nicht freundschaftsfähig sind. Das ist natürlich sehr zugespitzt und betrifft nicht die Mehrheit, sondern eine kleine Minderheit. Aber es ist ein Indiz dafür, dass die Karrieremuster in vielen Bereichen nicht in Ordnung sind. Also ein im Grunde asoziales Verhalten zu oft belohnt wird.“
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