Die relaunchte Wochenzeitung Freitag wagt in der jüngsten Ausgabe einen Blick in den Abgrund. In einer Artikelserie schaut Ulrich Kühne zunächst zurück, wie sich andere Gesellschaften nach einer Hochzeit zurück entwickelt haben. Drei weitere Autoren skizzieren dann düstere Szenarien, wie es bei uns weitergehen kann.
Szenario 1: Der „weiße Tod“ des Kapitalismus. Hier rechnet der Autor mit acht Millionen Erwerbslosen hierzulande und absehbaren Folgen einer solchen Massenarbeitslosigkeit in Deutschland.
Szenario 2: Ende dieser Globalisierung – Der Verfall der Rohstoffpreise könnte ganze Länder in den Ruin treiben, doch nicht nur das. Die Auswirkungen der Krise haben das Potential die Globalisierung zu gefährden.
Szenario 3: Harmloser Anfang, düstere Aussicht Die Krise bedroht nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Demokratie. Denn der Absturz könnte rechtsextreme Bewegungen stärken.
Auffällig: Kein positives Szenario ist darunter zu finden. Glücklicherweise muss man sich diesen Szenarien ja nicht anschließen und kann sich eigene Szenarien ausmalen. Darauf verzichte ich aber heute, denn heute ist Samstag und nicht der Freitag.
Folgende Beiträge könnten Sie auch interessieren:
- Think the unthinkable: Echtes Stressszenario von Standard & Poor´s für die europäische Wirtschaft
- Kommt mit der aktuellen Gesellschaftskritik der Kommunitarismus zurück?
- Optimistischer Herdentrieb hat wieder die Wirtschaftsmedien erfasst
- Systemkritik wird lauter: Ein Problem ist Macht statt Markt
- Die Ökonomie der düsteren Schlagzeilen: Wollt Ihr den totalen Zusammenbruch?
Comments on this entry are closed.