Blick auf Business und Management: Strategie und Praxis

by mnockerl on 14. Dezember 2009

Hier wieder eine Zusammenstellung von lesenswerten Artikeln für Unternehmsstrategie und Praxis:

FTD: Projektmanagement – Regeln für Projekte, die aus dem Ruder laufen: Viele Projekte halten sich nicht an den Plan und drohen alle Vorgaben zu sprengen. Dann brauchen die Projektbeteiligten flexible Regelungen, um mit dem Unplanbaren umzugehen.

BW: Risikomanagement – Projekte brauchen eine Absicherung: Wer kann es sich heute noch leisten, auch nur ein Projekt erfolglos zu schließen? Risikomanagement ist integraler Bestandteil des Projekterfolgs und nicht nur Alibi gegenüber dem Management. Schenkt man den Statistiken Glauben, werden fast die Hälfte aller Projekte weltweit teurer als erwartet und nur 36 Prozent aller Projekte sind erfolgreich. Eine der wichtigsten Ursachen liegt im fehlenden professionellen Risikomanagement.

HBM: Working Capital – So verbessern Sie Ihre Liquidität:  In der Krise sind Kredite und Kapital knapp. Wer die Liquidität seines Unternehmens erhöhen will, muss etwas gegen Kennzahlenfixierung und Benchmarking-Gläubigkeit der eigenen Manager tun. Lesen Sie im ersten Kapitel, warum Vertriebler sich nicht nur auf den Umsatz fokussieren sollten.

BW: Verbesserungspotenzial – Überschüssiges Working Capital schadet der Liquidität: Deutsche Unternehmen haben über 200 Milliarden Euro überschüssiges Working Capital. Könnten die Unternehmen ihr gesamtes Optimierungspotenzial amortisieren, ließe sich ihre Liquidität mehr als verdoppeln. Deutschland hat europaweit das höchste Optimierungspotenzial. Wenn die Unternehmen es schaffen, das überschüssige Working Capital zu verringern, steigt die Liquidität und das kann das Überleben einiger Unternehmen retten.

HB: Finanzierungsprobleme: Wo die verborgenen Finanzmittel stecken: Medienwirksam stellt der Staat in der Krise Milliardenkredite und Bürgschaften für Großkonzerne wie Opel, Hapag Lloyd oder Airbus zur Verfügung – währenddessen fühlen sich viele Mittelständler mit ihren Finanzierungsproblemen allein gelassen. Der Eindruck täuscht, denn die Retter agieren eher im Verborgenen. Handelsblatt.com zeigt, wo.

BW: Reporting – Vom Zahlenberg zum Steuerungsinstrument: Vielen Verantwortlichen in Unternehmen fehlt die Zeit, sich ausführlich mit Fakten zu beschäftigen. Von Reports wird daher verlangt, auf wenigen Seiten alle komplexen Zusammenhänge der Aktivitäten im Unternehmen und in seiner Umwelt abzubilden. Je weniger Zeit für den Austausch von Informationen zur Verfügung steht, um so mehr suchen wir nach Verkürzung und Verdichtung der Darstellungen. Ein Reportingsystem mit Zahlen scheint dabei das ideale Instrument.

HB: Wissenswert: Warum Fehlschläge wichtiger sind als Erfolge: Fehler oder Erfolge – woraus lernen Firmen eigentlich mehr? Zwei Nachwuchsforscher zeigen: Aus den schlimmsten Fehlschlägen ziehen sie die besten Schlüsse. Ihr ganzes Streben auf Katastrophen ausrichten müssen die Unternehmen dann aber doch nicht.

BW: Krisenmanagement – Vom Implosionsmanagement zum konnektiven Management: In Krisenzeiten kommt kaum ein Unternehmen um eine Neuausrichtung oder eine vollständige Reorganisation herum. Es ist eine Herausforderung für Führungskräfte, strategische Entscheidungen so zu transportieren, dass Motivation, Effektivität, Zusammenhalt und Unternehmensperformance deutlich ansteigen. Explosionsmanagement oder ein konnektives Management bieten eine Lösung.

BW: Disruptive Innovationen – Die Regeln der Branche radikal verändern: Eine unscheinbare Erfindung, eine neue Technologie, ein kleines Unternehmen, das sich nicht an die Regeln der Branche hält. In einer kleinen Nische kann sich das entwickeln, was eine ganze Branche revolutionieren kann. Die großen und etablierten Unternehmen konzentrieren sich auf ihre Durchschnittskunden und das laufende Geschäft. Ihnen fehlt es an einer Innovationskultur und am Mut, neue Kundensegmente anzusprechen. Sie werden von disruptiven Innovationen überrascht und oft auch überrumpelt

BW: Beratung für KMU – Unternehmensübergreifende Beratungsleistungen sind erfolgreicher: Berater sind meistens auf einen Bereich spezialisiert und kümmern sich dann nur um diesen. Durch eine ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens können jedoch einfacher und zielgerichteter Optimierungspotenziale entstehen.

BW: FMEA – Fehler-Möglichkeiten- und Fehler-Einfluss-Analyse: Fehlerhafte Produkte oder Fehler bei der Herstellung verursachen immer Ärger. Wenn der Kunde sie entdeckt, ist er enttäuscht und reklamiert. Wenn sie vorher noch rechtzeitig erkannt werden, kostet ihre Beseitigung viel Geld. Mithilfe der Fehler-Möglichkeiten- und Fehler-Einfluss-Analyse (FMEA) können Risiken, dass Fehler auftreten, frühzeitig erkannt und eingegrenzt werden.

Comments on this entry are closed.

Previous post:

Next post: