Blick auf Business und Management: Ethik und Verhalten

by Dirk Elsner on 20. September 2010

Am heutigen Montag gibt es wieder einen Blick in ausgewählte Praxisartikel, diesmal zum Thema Ethik und Verhalten.

HB: Corporate Social Responsibility – Leadership im Zeitalter der Transparenz: Ein wenig Sponsoring hier, ein bisschen Umweltschutz da – das reicht nicht mehr. Die Menschen erwarten, dass Unternehmen mehr Verantwortung übernehmen. Ein Vorschlag für ein systematisches Vorgehen.

HB: Ist das BWL-Studium schlecht für die Moral? Das Urteil über Banker, Boni und Skandale ist längst gefällt. Die Gier, das kurzfristige Profitdenken und die fehlende Moral seien salonfähig geworden. Falsche Anreize führten zu falschem Wirtschaften. Manche Wissenschaftler aber schauen noch ganz woanders hin. Sie erforschen, ob nicht auch die betriebswirtschaftliche Lehre Schuld auf sich geladen hat. Werden durch das Studium Menschen ausgebildet, die weniger moralisch denken und handeln?

HBM: Ethik Ehrlich währt am längsten: Eine geschönte Bilanz, Unregelmäßigkeiten im Kundendienst – immer wieder werden Manager mit fragwürdigem Verhalten konfrontiert. So beziehen Sie klar Stellung und lösen ethische Konflikte am Arbeitsplatz, ohne sich selbst oder dem Unternehmen zu schaden.

HB-Karriere: Ethik – Das große Ganze für Manager: Die Wirtschaftslenker von morgen sollen verstehen, warum die Welt so ist, wie sie ist. Nicht nur reines Managerwissen, sondern auch Soziologie, Geschichte und Politik sollen zukünftig auf dem MBA-Programm stehen. Experten sind von dieser Verbindung überzeugt.

Wiwo: Was der Desktop über Ihre Psyche verrät. Die Gestaltung des Büro-Bildschirms verrät eine Menge über die Persönlichkeit und Psyche des Nutzers. Eine nicht ganz ernst gemeinte Typologie der häufigsten Motive.

HBM: Forschung: "Wir können die Macht von Charisma messen": Lässt sich anhand von Gestik und Tonfall eines Menschen sein beruflicher Erfolg vorhersagen, zum Beispiel bei der Präsentation von Geschäftsideen? Diese These vertritt Professor Sandy Pentland vom Massachusetts Institute of Technology. Im Interview steht er Rede und Antwort.

HBM: Verantwortung – Der Nutzen anständigen Wirtschaftens: Westliche Unternehmen, die sich in den boomenden Regionen Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas sozial und ökologisch engagieren, können sich einen Wettbewerbsvorteil erarbeiten. Sie profitieren auch ökonomisch davon, wie einen Studie zeigt.

Spon: Debatte über Unternehmenskultur Die fiesen Rituale der Business-Elite: Die Hälfte des deutschen Top-Managements stammt aus den reichsten Familien des Landes – und benimmt sich auch so. Dabei zeigt die Bankenkrise, dass jeder Imbissbudenbesitzer den Job genauso gut machen könnte. Wenn die Unternehmen fairer arbeiten wollen, brauchen sie eine Kulturrevolution.

FTD: Büro-Messies – Alles in Unordnung: Haufenweise Schmierzettel, Akten, halb leere Kaffeetassen und ein Apfelrest von letzter Woche: Das ist die Realität auf deutschen Schreibtischen. Machen wir deshalb alle schlechtere Arbeit? Irgendwie schon, finden Psychologen.

HBM:  Werden Sie ein A-Typ! Bescheidenheit gilt als erstrebenswerte Tugend. Doch im Topmanagement kommen Sie damit nicht weiter. Hier ist es Pflicht, die eigene Qualität, die Einzigartigkeit selbst zu benennen. Lernen Sie, wie man sich als Hochkaräter in Szene setzt, und diskutieren Sie mit.

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