Lesehinweis zum Hype hoch 2: Mobiles Bezahlen bleibt vorerst eine Vision

by Dirk Elsner on 4. Oktober 2012

imageRegelmäßige Leser meines Blogs wissen, dass ich ein großer Freund von Veränderungen und Fortschritt im Finanzbereich und Banking bin. Auf der anderen Seite habe ich in den letzten Jahren zu viele Hypes platzen sehen. Die Gründe dafür sind vielfältig und sollen hier nicht Thema sein. Die Berichterstattung in Fachmedien und Blogs über den Mobile Payment Anbieter Square scheint ebenfalls blasenmäßige Züge anzunehmen. Es wurde Zeit einmal etwas die Luft aus dem Ballon zu lassen. Platzen soll er deswegen nicht. Das jedenfalls ist das Kernthema der heutige Kolumne zum Wandel im Banking: Hype hoch 2: Mobiles Bezahlen bleibt vorerst eine Vision

Ich habe hier in diesem Blog im Frühjahr in einer ausführlichen Beitragsreihe das sehr faszinierende Thema “Mobile Payment” behandelt. Hier passiert unglaublich viel, nur leider das meiste auch unbemerkt von der Öffentlichkeit und den meisten Kunden. Ich selbst warte seit eineinhalb Jahren vergeblich darauf, die NFC-Funktion meines Smartphone endlich einmal in der Realität anwenden zu können. Angesichts der geweckten Erwartungen bin ich also etwas ernüchtert aber weiter voller Hoffnung, dass der Wandel auch in der Praxis ankommt. Dazu muss allerdings etwas mehr passieren als die Verbreitung von Square und seiner Klone.

Zum Thema Next Payment gibt es im Blick Log außerdem eine eigene Übersichtsseite und eine Mindmap. Wer sich tagesaktuell informieren möchte, der wird am besten auf André M. Bajorats Linksammlung fündig.

Nixda Oktober 4, 2012 um 14:19 Uhr

Rein aus Gründen der Datenschutzes würde ich mobile Payments nicht nutzen. Ich finde es heute schon dreist, wenn mich mein „Bankberater“ anruft, vorher ein Blick auf die einzelnen Buchungsvorgänge meines Kontos geworfen hat, um mich dann dreisterweise auch noch darauf anspricht.

Die Informationszusammenführung von persönlichen Daten mit Einkaufsbelegen von Scannerkassen ist mir heute schon nicht geheuer. Ich bin mir sicher, meine Arbeitgeber und meine Krankenkassen würden sich brennend dafür interessieren, wie ich mich ernähre oder zu welchen Tages- oder auch Nachtzeiten ich einkaufe.

Ich bezahle weiterhin mit Bargeld, das ich einmal pro Woche aus dem Automaten hole. Auch behalte ich so viel besser einen Überblick über meine Ausgaben.

Dirk Elsner Oktober 5, 2012 um 11:00 Uhr

Tja, bei mir ist es genau anders herum. Ich möchte super gern endlich mobil mit meinem Smartphone bezahlen können.
Auf den Augenblick, wo mich ein Bankberater nach Einsichtnahme meiner Konten auf eine konkrete Transaktion anspricht, warte ich freilich auch noch. Das gäbe einen wunderbaren Blogeintrag 🙂

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