Bankbilanzen

Und schon wieder geht ein Quartal zu Ende. Und wieder darf man gespannt sein, wie die Abschlüsse insbesondere die der Finanzinstitute ausfallen. Während der Blick Log vor genau einem Jahr schrieb “Mit Quartalsende drohen weitere Hiobsbotschaften”, dürften die aktuellen Abschlüsse diesmal wie im letzten Quartal deutlich entspannter ausfallen. Möglicherweise sehen wir eine Fortsetzung der sich aktuell selbst verstärkenden Aufwärtsspirale.

Hintergrund sind wieder die Bewertungen nach den IFRS, die zur Fair-Value-Bewertung bestimmter Finanztitel verpflichten. Die Umkehrung der negativen Effekte des vergangenen Jahres wird für weitere Freude bei den Bilanzern sorgen, weil nach den Abschreibungen des vergangenen Jahres und den starken Kursanstiegen auf den Eigen- und Fremdkapitalmärkten mit weiteren erheblichen Zuschreibungen zu rechnen ist.

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  Ich bin kein großer Anhänger der dunklen Prognosen von Nouriel Roubini. Gleichwohl kann ich ihm in diesem Jahr nicht entfliehen, weil er auf allen Sendern und Onlinemedien präsent ist. Und hier teile ich ausnahmsweise mal die Skepsis von Roubini, denn die “Erholung” der Banken ist keineswegs gesichert.

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Die Süddeutsche löste gestern eine große Medienwelle mit einem internen Papier aus, das ihr “zugespielt” wurde und aus ihrer Sicht eine Bilanz des Schreckens darstellt. Danach addieren sich Kredite und Wertpapiere in problematischen Geschäftsfeldern auf 816 Milliarden Euro. Im weiteren Verlauf sind die Positionen einzelner Banken in der Gesamtsumme genannt. Schuldig bleibt die Süddeutsche allerdings, […]

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Für mich leiden die “positiven” Nachrichten aus der Bankbranche derzeit vor allem unter einem Glaubwürdigkeitsproblem. Es ist nicht so, dass ich nicht mit einer gewissen Erholung gerechnet habe. Aber ich klopfe mir auch nicht auf die Schulter angesichts meiner Aussage im Januar, dass die Bilanzen nicht so düster sind, wie damals kommuniziert wurde. Mein Unwohlsein […]

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