Managementkrise

Anfang vergangener Woche “schockierte” die US-Rating-Agentur Standard & Poors die Finanzmärkte mit einem negativen Ausblick auf die Kreditwürdigkeit der USA, die unter einem Schuldenberg von 14 Billionen Dollar (das sind freilich nur die US-Staatsanleihen und nicht die Gesamtverbindlichkeiten) ächzen. Die USA sind also auch aus Sicht einer US-Agentur nicht mehr uneingeschränkt kreditwürdig. Standard & Poor’s […]

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Viele öffentliche Äußerungen befassen sich seit dem Ausbruch der Finanzkrise mit dem ausgesprochen schwachen Auftreten der Managementelite. Ich nenne diesen Personenkreis “informelle Funktionselite” und nicht Leistungselite (dazu mehr hier), weil hier von einem übersichtlichen Kreis von im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehenden Managern die Schreibe ist.

Der Economist spricht in “Leadership – A crisis of confidence” von einer Vertrauenskrise in die Führungsfähigkeiten der Top-Unternehmen. Die Defizite in der wirtschaftlichen Führung sind so markant, dass sich jüngst Horst von Buttlar in der FTD zu einem Aufschrei hat verleiten lassen:

“Es gibt Tage, da möchte man schreien: Wo ist hier eine coole Sau, die mich begeistert? Unsere Eliten führen sich auf wie eine Null-Bock-Gesellschaft – Demontagen und Kabale ohne Ende.”

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Etwas voreilig, wie ich finde, präsentierte das Handelsblatt unter der Überschrift „Warum Netzwerken reich macht“ die Studie eines amerikanischen Forscherteams, dass die Frage untersucht hat, welche Wirkungen persönliche Netzwerke auf die Performance von Investmentmanagern haben. Die Überschrift des Artikels nimmt das Ergebnis der Studie vorweg. Eine Antithese dazu lautet: Netzwerken nützt den Netzwerkern, schadet aber […]

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