Fairness

Vor fast einem Jahr habe ich diese Reihe gestartet, in der ich Gedanken zum fairen Umgang in Wirtschaft und Gesellschaft sortiere. Der Grundtenor dieser Reihe mag vielen Lesern pessimistisch vorgekommen sein. Einige mögen sich in gängigen Vorurteilen bestätigt, andere sich gerade durch den letzten Teil provoziert fühlen. Ich habe lange überlegt, wie ich diese Reihe […]

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“Wir wettern gegen das Laster und versuchen um jeden Preis, es auszurotten – doch andererseits ist es die Quelle unseres Wohlstands.” (Tomas Sedlacek1)   Im Sommer hatte ich den vorerst letzten Teil dieser Reihe veröffentlicht. In dieser Reihe, die auf eine Blogparade im Januar zurückgeht, spielt die Frage nach dem Umgang mit Fairness in der […]

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“Macht besitzt eigentlich niemand, sie entsteht zwischen Menschen, wenn sie zusammen handeln.”  (Jürgen Habermas)[1] Zum Kern dieser Serie ist die Frage geworden, ob faires Verhalten nicht ein Auslaufmodell ist und gerade von denjenigen ausgebeutet wird, die auf welcher Basis auch immer Regeln setzen und verändern. Im sechsten Teil dieser Serie ging es zuletzt um verschiedenen […]

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Diese Serie habe ich mit dem Zitat von Ralf Dahrendorf eingeleitet “In einer Gesellschaft, in der es keine Regeln gibt, an die sich die Menschen halten können oder wollen, ist auch Fortschritt nicht mehr möglich.”  Die aktuelle Debatte in Deutschland unterstreicht die Bedeutung dieses Satzes, beantwortet aber auch zentrale Fragen zur Bedeutung von Eliten. Dollarman […]

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Eigentlich hoffen viele Menschen, schreibe ich hier in Anlehnung an Peter Ulrichs Buch “Integrative Wirtschaftsethik” (S. 27), dass die wechselseitigen moralischen Erwartungen tief in der Conditio humana verankert sind und dass wir aus der moral community unserer Lebenswelt niemals total “aussteigen” können. Nassim Taleb bezeichnet es allerdings als eine naive Form der Utopie und von […]

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Professor Julian Nida-Rümelin erklärt in der Zeit Akademie das Gefangenendilemma, den Konflikt zwischen individueller Optimierung und kollektiver Vernunft und warum es sinnvoll ist, eigene Interessen zurückzustellen.

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Der zweite Teil dieser Serie ist schon etwas her. Die Fortsetzung ist längst überfällig. Ich habe da möglicherweise ein zu düsteres Bild unserer Wirtschaftsordnung gezeichnet und behauptet, dass insbesondere die durch die Neoklassik begründeten Spielregeln in der Wirtschaftspraxis denen dienen, die andere “regelkonform” über den Tisch ziehen wollen. Im ersten Teil dieser Reihe hatte ich […]

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Diese Serie ist inspiriert durch die Wiwi-Blogparade im Februar, die das Thema hat “Ist ökonomische Ungleichheit ein (Haupt?)Grund für die ökonomische Krise”. Im ersten Teil habe ich mich mit “fairem Verhalten” und alltäglichen Regelverstößen befasst, um sich daraus Vorteile zu erschleichen, die zu einer nicht leistungsgerechten Umverteilung führen können. Unequal Influence (Foto: flickr/Truthout.org) Wer kalkuliert […]

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Stephan Ewald hat Ende Januar dem Wirtschaftsphilosophen für die Wiwi-Blogparade als Thema “Ist ökonomische Ungleichheit ein (Haupt?)Grund für die ökonomische Krise” vorgeschlagen. In der vorgeschlagenen Form war mir die Debatte zu makroökonomisch und abstrakt. Außerdem sollte man zunächst beantworten, welche Ungleichheit eigentlich gemeint ist[1]. Ich konnte und wollte mich den vieldiskutierten Ursachen und Folgen der […]

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