Neue Institutionenökonomik

Gastbeitrag von André Glodde via Google-Knol* In diesem Artikel der Reihe Markets geht es um die Neue Institutionenökonomik, den Problemen zwischen Transaktionspartnern und verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Inhalt Einführung Informationsasymmetrien Transaktionskosten und Governance Institutionen und politisches Verhalten Bankenkrise und Mängel der Institutionen Einführung Die Neue Institutionenökonomik ist seit den 1970-er Jahren eine eigene Forschungsrichtung der Wirtschaftswissenschaften und […]

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Ende vergangener Woche war zu lesen, dass die BayernLB 52 Mio. US$ an die US-Kommune in Jefferson verliehen hat. Jefferson County steht mittlerweile vor der Pleite.  Mich interessiert heute nicht die Frage, warum ausgerechnet eine deutsche Landesbank so intensive Geschäfte mit einer US-Kommune betreibt (vielleicht liegt es daran, dass dort auch Oktoberfest gefeiert wird). Spannender […]

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Wenn dieser Blog einer ökonomischen Schule folgt, dann ist es die noch vergleichsweise junge Schule der “Neuen Institutionenökonomik”. Für mich Der Standard im deutschsprachigen Raum ist seit Jahren das Werk der Professoren Rudolf Richter und Eirik G. Furubotn: “Neue Institutionenökonomik: Eine Einführung und kritische Würdigung”. Bei Mohr Siebeck ist endlich die vierte und noch einmal […]

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Wird mit dem weltweiten Krach an den Finanzmärkten die klassische ökonomische Denke auf den Kopf gestellt und nun endgültig der Sieg der Behavioral Economy eingeläutet? Das sind zwei interessante Fragen abseits des hektischen Tagesgeschehens an den Finanzmärkten. Abkehr von der klassischen Entscheidungsfindung … David Brooks stellte vergangene Woche in der New York Times die Frage, […]

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Gegenstand der Agency-Theorie (auch: Prinzipal-Agent-Theorie) ist die Beziehung zwischen Prinzipal (Auftraggeber) und Agent (Auftragnehmer). Der Agent soll für den Prinzipal bestimmte Aufgaben bestmöglich erfüllen, wofür ihm Mittel des Prinzipal zur Verfügung gestellt werden. Dabei verfügt der Agent im Rahmen der ihm gegebenen Aufgabe über Entscheidungsfreiheit. Hier tritt das Problem auf, dass der Agent nicht unbedingt […]

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Der methodologischer Individualismus, so leitet diesen wichtigen Begriff die Wikipedia ein, bezeichnet innerhalb der Sozialwissenschaften die Methode, bei der Beschreibung und Erklärung sozialer Vorgänge vom Handeln der einzelnen daran beteiligten Personen auszugehen. Als Folge sind auch soziale Phänomene wie Institutionen, Normen, soziale Strukturen usw. über individuelles Handeln zu erklären. Zum Prinzip des methodologischen Individualismus schreibt […]

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Die Kritik an den staatlichen Rettungsmaßnahmen europäischer und amerikanischer Banken wächst leider nur langsam. Ich habe gestern Abend die Forderung nach einer Debatte über eine neue Finanzmarktordnung gestellt und will selbst versuchen, sie etwas anzuheizen. Man muss dazu aber wissen, wo man mit der Regulierung anfangen soll. Hier kann die Neue Institutioneökonomik helfen.

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Der Rückgriff auf verhaltenswissenschaftliche Ansätze ist unter Ökonomen heftig umstritten[1]. Stellvertretend für den noch relativ jungen Ansatz hat Robert J. Shiller bereits vor Jahren davon gesprochen, dass in der Finanzmarktökonomik sich ein Paradigmenwechsel abzeichnet. Das neue Paradigma besitzt bereits einen Namen: Behavioral Economics[2]. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass zahlreiche Forschungsergebnisse der letzten 20 Jahre das […]

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In den letzten Jahren haben verschiedene Autoren die Neue Institutionenökonomik im Allgemeinen und den Property Rights-, den Transaktionskostenansatz sowie die Principal-Agent-Theorie im Besonderen für eine theoretische Fundierung der Managementpraxis eingesetzt. Ein Großteil der Faszination dieser Forschungsrichtung rührt daher, dass mit Hilfe vergleichsweise einfach gehaltener Ansätze in logisch stringenter Weise eine Fülle von Ergebnissen abgeleitet werden […]

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