Neoklassik

Nach der Eröffnung dieser Reihe (Teil 1) und der Vorstellung des “Homo Oeconomicus (Teil 2)” sowie ausgewählten Kritikpunkten (Teil 3), ist es nun Zeit, diese Reihe zu beenden. Meine Hauptkritik am Modell des “Homo Oeconomicus” liegt vor allem darin, dass es Ökonomen als “normatives Referenzmodell” dient und Abweichungen davon als “dumm und irrational” gewertet werden. […]

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Die Debatte in der Ökonomie auf Ablösung der “herrschenden Paradigmen” läuft zwar weiter auf Hochtouren, hat sich aber mittlerweile mit wenigen Ausnahmen leider wieder in Fachzirkel verabschiedet. Einigkeit scheint nur darin zu bestehen, dass die (noch?) herrschende Ökonomie weiterentwickelt werden sollte. Andreas Plecko warf den Ökonomen vor, sie seien “Ideologen, die sich als Wissenschaftler verkleidet […]

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Vor fast einem Jahr habe ich diese Reihe gestartet, in der ich Gedanken zum fairen Umgang in Wirtschaft und Gesellschaft sortiere. Der Grundtenor dieser Reihe mag vielen Lesern pessimistisch vorgekommen sein. Einige mögen sich in gängigen Vorurteilen bestätigt, andere sich gerade durch den letzten Teil provoziert fühlen. Ich habe lange überlegt, wie ich diese Reihe […]

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Ich lese gerade das Tomas Sedlacek Buch “Ökonomie von Gut und Böse”, eine sehr empfehlenswerte Lektüre, insbesondere, wenn man sich mit den Grundlagen ökonomischen Denkens befassen will. Sedlacek nimmt auch die mathematischen Modelle der Ökonomen aufs Korn. In dem Abschnitt über die Descartes liefert er eine einprägsame Ergänzung zu Paul Krugmans Instrumentalisierung der Ökonomie für […]

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Eigentlich hoffen viele Menschen, schreibe ich hier in Anlehnung an Peter Ulrichs Buch “Integrative Wirtschaftsethik” (S. 27), dass die wechselseitigen moralischen Erwartungen tief in der Conditio humana verankert sind und dass wir aus der moral community unserer Lebenswelt niemals total “aussteigen” können. Nassim Taleb bezeichnet es allerdings als eine naive Form der Utopie und von […]

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Der zweite Teil dieser Serie ist schon etwas her. Die Fortsetzung ist längst überfällig. Ich habe da möglicherweise ein zu düsteres Bild unserer Wirtschaftsordnung gezeichnet und behauptet, dass insbesondere die durch die Neoklassik begründeten Spielregeln in der Wirtschaftspraxis denen dienen, die andere “regelkonform” über den Tisch ziehen wollen. Im ersten Teil dieser Reihe hatte ich […]

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Diese Serie ist inspiriert durch die Wiwi-Blogparade im Februar, die das Thema hat “Ist ökonomische Ungleichheit ein (Haupt?)Grund für die ökonomische Krise”. Im ersten Teil habe ich mich mit “fairem Verhalten” und alltäglichen Regelverstößen befasst, um sich daraus Vorteile zu erschleichen, die zu einer nicht leistungsgerechten Umverteilung führen können. Unequal Influence (Foto: flickr/Truthout.org) Wer kalkuliert […]

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Die Sommerpause im Blick Log dauert an. Es wird zwar vereinzelte Beiträge geben, aber auch ein privates Blog darf sich auch einmal eine Auszeit nehmen. Überbrückt wird diese Auszeit mit bereits erschienen Beiträgen, die ich immer noch für aktuell halte oder die in anderer Weise einen Bezug zu aktuellen Ereignissen haben. Nach meiner Urlaubslektüre war […]

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Nach meiner Urlaubslektüre war ich wieder einmal angetan davon, wie weit Physik, Biologie oder gar die fachbereichsübergreifende Chaosforschung mit ihren Erkenntnissen und Forschungsprogrammen sind, erst recht, wenn man dies mit der traditionellen Ökonomie vergleicht. Nun will ich mir nicht anmaßen, ein fundiertes Urteil über den erkenntnistheoretischen Stand der Methoden und des Forschungsprogramm der verschiedenen ökonomischen […]

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Einen interessanten Aufsatz von Walter Otto Ötsch habe ich entdeckt über die Rolle des Bewusstseins in der ökonomischen Theorie. Darin schaut Ötsch, ob bzw. in welchem Umfang in der klassischen bzw. der neoklassischen Theorien über so etwas wie ein Bewusstsein existiert. Man muss nicht alle Ansätze des Marktkritikers und Verfechters strenger Regulierung mögen, diesen Texte […]

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Die Ökonomik befindet sich in einer Vertrauenskrise (Übersicht der Debattenbeiträge hier). Den Kern der Kritik stellt z.B. Philip Plickert in der FAZ vom 13.5. gut dar: “In den hochabstrakten Modellen werden entscheidende Faktoren ausgeblendet, die das menschliche Verhalten prägen. Der plötzliche Verlust an Vertrauen, ausgelöst durch die Finanzkrise, der seit einem halben Jahr auch die […]

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Keynes ist in aller Munde. Sogar von opportunistischer Wendung zum Keynesianismus wird gesprochen. Was genau dahinter steckt, außer einer Erhöhung der Staatsausgaben, wird selten erklärt. Daher konnte man sich über diese Doppelseite in der gestrigen Ausgabe des Handelsblatts wirklich freuen. Unter der Überschrift “Keynes – geliebt, verachtet, wiederentdeckt” stellen Anja Müller und Olaf Storbeck vier […]

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