Regulierung

Über die Anhörung der Bosse von fünf verschiedenen Hedge-Fonds hatte ich bereits in diesem Blog berichtet. Offen geblieben ist die Frage, ob sich die Fonds überhaupt an die Leine legen lassen. Während die Kongressabgeordneten für eine schärfere Regulierung plädieren, waren sich die Hedge-Fonds-Manager nicht einig. Einige Vertreter plädierten für eine größere Transparenz ihrer Branche, während […]

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George Soros hat im gerade angelaufenen Hearing der Hedge Fonds in Washington den Finanzmärkten die Schuld an der gegenwärtigen Krise gegeben. Die Finanzmärkte hätten versagt und nicht so funktioniert, wie sie eigentlich hätten funktionieren sollen. Insbesondere die modernen Risikomodelle hätten in den Finanzinstituten versagt und die Risiken durch spekulative Blasen nicht berücksichtigt. Soros spricht sich […]

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Am kommenden Wochenende findet in Washington der Weltfinanzgipfel statt. Die Erwartungen an das als Bretton Woods II hochgejazzte Event sind hoch. Ob diese Erwartungen erfüllt werden können, ist allerdings mehr als zweifelhaft. Mount Washington Hotel in Bretton Woods, Ort der Originalkonferenz Ziel ist Stärkung der Weltwirtschaft, aber wie soll das gehen? Zunächst sollte man fragen, […]

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Liebe Banken, liebe Steuerzahler, in den vergangenen Wochen hat es viele Schuldzuweisungen gegeben. Sehr einseitig haben wir die Verursacher der Finanzkrise ausgemacht. Jeder hatte eine Erklärung, warum es an den anderen gelegen hat. Wir haben die Politik wegen der mangelhaften Regulierung und zu laxer Kontrolle verdächtigt. Wir wollten den Teufel aus Instrumenten wie Credit Default […]

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Im Grunde ist es unglaublich, was die Akteure der Finanzwelt uns in den letzten 14 Monaten und insbesondere in den letzten fünf Wochen zumuten und mit welcher Selbstverständlichkeit erwartet wird, dass Verluste von der Gesellschaft sozialisiert werden. Politik und Notenbanken haben mit historisch unerreichbarer Aggressivität in den letzten Wochen umfangreiche Maßnahmen beschlossen und den Finanzmarktteilnehmern […]

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Den heutigen Abend habe ich genutzt, ein in der Dissertation von Christian Cobbers über „Die Globalisierung der Finanzmärkte als wirtschaftsethische Herausforderung“ zu blättern. Am Beispiel der Asienkrise hat er die Finanzmärkte und ihre Akteure und Institutionen untersucht. Die unten zitierten Passagen aus dem 228-Seiten-Werk zeigen, dass die in der aktuellen Finanzmarktkrise diskutierten Themen keineswegs neu […]

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Es ist ja so schön einfach, mit dem Mainstream die zweieinhalb Seiten zur Stabilisierung der US-Finanzmärkte zu zerpflücken. Einen besseren Vorschlag in dieser kurzen Zeit habe ich indes nicht gefunden. Bei all der berechtigten Kritik an der Politik der Bush-Administration, hier hat die Regierung in einer Weise Handlungsfähigkeit bewiesen, wie das von einer „Lame Duck“ […]

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Dieser Gedanke kam mir jedenfalls als ich heute Morgen im Radio hörte, dass sich die verbleibenden beiden großen New Yorker Investmentbanken, Goldman Sachs und Morgan Stanley, „freiwillig“  den Kontrollen, Regeln und Kapitalanforderungen, die für traditionelle Banken gelten, unterwerfen. Im Gegenzug erhalten sie mehr Freiheiten zur Übernahme von Banken mit starkem Privatkundengeschäft. Mit den bisherigen Regulierungsbefreiungen […]

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Die Demokraten im US-Kongress wollen das Gesetzesvorhaben der Bush-Administration zur Sicherung der Finanzmärkte unterstützten und die Regulierung straffen. So jedenfalls zitiert das Wall Street Journal die Sprecherin der Demokraten Nancy Pelosi. Dazu sollen strenge Aufsichtsmechanismen geschaffen werden und ein beschleunigtes Verfahren für den Kongress, um eine Regulierungsreform zu erarbeiten. Der gestern vorgelegte Plan selbst sieht […]

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Fast selbstzufrieden scheinen die Köche des Notplans auf einem Foto im Wall Street Journal in die Kamera zu blicken. Heute werden sie von den Finanzakteuren beklatscht und, sofern die „Hausse nach dem Beinaheuntergang der kapitalistischen Welt“ hält, werden am Abend mit Champagner anstoßen. Dabei werden bisher die Ursachen der Finanzkrise vollkommen verdreht. Ich möchte an […]

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Das Handelsblatt schreibt heute über das beginnende Umdenken bei Abfindungszahlungen an Manager in den USA. In dem aktuellen „Umfeld reagieren die ersten Konzerne nun sogar freiwillig. So mussten die Vorstände von Double Eagle Petroleum eine Vereinbarung unterzeichnen, dass ihnen im Falle einer miesen Performance keine Abfindung zusteht. Boardmitglied Sigmund Baraban betonte, der neue Plan entspreche […]

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In den USA regt sich starke Kritik an den Abfindungssummen, die die Chefs der verstaatlichten Hypothekenbanken, Fannie Mae and Freddie Mac, erhalten sollen. Nach Angaben der LA Times sollen sie zusammen etwa 24 Millionen US-Dollar bekommen. Eine hübsche Summe für einen so miesen Job.

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Die Kritik an den staatlichen Rettungsmaßnahmen europäischer und amerikanischer Banken wächst leider nur langsam. Ich habe gestern Abend die Forderung nach einer Debatte über eine neue Finanzmarktordnung gestellt und will selbst versuchen, sie etwas anzuheizen. Man muss dazu aber wissen, wo man mit der Regulierung anfangen soll. Hier kann die Neue Institutioneökonomik helfen.

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