Moderne Evolutionstheorie schlägt Ökonomie (10): Einstieg in eine neurobiologische Fundierung (aktualisierte Fassung[1])

by Dirk Elsner on 8. Januar 2018

Wir Menschen beschreiben uns gern als rationale Individuen. Wir glauben, alles und vor allem uns selbst unter Kontrolle zu haben. Das zentrale Leitbild der Ökonomen für unsere Rationalität ist der ökonomische Mensch (Homo oeconomicus). Diese aus der Modellwelt der Ökonomen geborene Kunstfigur dient weiter in der Wirtschaftspraxis und als Idealbild zum Maßstab für “vernünftiges” Verhalten.

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Wohin führt uns die Evolution?

Das Modell des “Homo Oeconomicus”[2] basiert bekanntlich auf Annahmen, die in vielen Punkten unrealistisch sind und ohnehin nie belegt werden konnten. Das bestreiten Ökonomen übrigens auch nicht. Das Modell der Neoklassik ist damit nicht verkehrt, denn seine Ableitung aus den Modellannahmen wird als korrekt angesehen[3]. Es ist jedoch für die Erklärung praktischer Phänomene der Ökonomie (positive Theorie[4]) irrelevant und ungeeignet. Eine wichtige Konsequenz daraus ist, dass sich das ökonomische Modell nicht als Messlatte für Verhaltensabweichungen (auch kognitive Verzerrungen genannt)[5] eignen kann. In der Ökonomie sprechen aber alternativer Erklärungsansätze, insbesondere die aus der Verhaltensökonomie (behavioral economics) und Neuroökonomie, von Verzerrungen oder Verhaltensanomalien, wenn sich Menschen anders verhalten als es ökonomische Modelle erwarten lassen. Ich halte das nicht nur für falsch, sondern auch für gefährlich sein. Ich komme darauf in späteren Beiträgen zurück.

Über diese Beitragsreihe erarbeite ich mir den Zugang zu der modernen Evolutionstheorie, die über das Scharnier der Neurobiologie das vorherrschende Verhaltensmodell der ökonomischen Theorie ersetzen sollte, damit die ökonomische Realität besser erklärt werden kann.

Bisher erschienen in dieser Reihe “Moderne Evolutionstheorie schlägt Ökonomie”

  1. Prolog
  2. Wilsons Buch “Die soziale Eroberung der Erde”
  3. Exkurs Evolutionsforschung
  4. Fehlinterpretation der Formel “Survival of the fittest”
  5. Gruppenselektion und Multilevel-Selektion
  6. Annäherung an die Multilevel-Selektion
  7. Multilevel-Selektion tiefer gebohrt
  8. Mensch und Multilevel-Selektion
  9. Wird sich Multilevel-Selektion gegen ökonomische Neoklassik etablieren?
  10. Grundlagen einer neurobiologischen Fundierung (dieser Beitrag)
  11. Neuronale Sprache und Hormone
  12. Das “Stammeshormon” Oxytocin und Bindung an Gruppen
  13. Emergenz und komplexe Systeme
  14. Kooperation schlägt Defektion, aber nicht immer
  15. Ökonomie von Gut und Böse
  16. Abenddämmerung – “It Takes a Theory to Beat a Theory.”

Das hier im Fokus stehenden evolutionstheoretische Modell der Multilevel-Selektion besagt, dass das Verhalten der Menschen sowohl unterhalb des Individual-Levels (auf Ebene der Organe, Zellen, Gene) beeinflusst wird als auch oberhalb (auf Ebene der von Gruppen bzw. Populationen).[6] Angetrieben werden Menschen hier nicht nur aus Eigeninteresse, wie es die Ökonomie postuliert, sondern durch einer Fülle biologischer Faktoren, darunter auch solche, sozialen Bezugsgruppen angehören zu wollen und diese in welcher Form auch immer zu fördern und zu schützen.

Wenn die Gruppenzugehörigkeit in der Evolution des Menschen eine solche zentrale Rolle spielt, dann muss sich das auch biologisch zeigen lassen. Es muss also Spuren geben, die bestätigen, dass der Mensch bestimmten Gruppen angehören will und nicht als hedonistischer “Homo Oeconomicus” seine persönlichen Erfolge mit sich allein feiern will. Die Suche nach Antworten auf diese Frage führte mich auf eine weite Reise durch die Literatur der Neuro- und Biowissenschaften, die einen (neuro-)biologischen Zugang zur Erklärung menschlichen Verhaltens wählen.[7]

Nach Auffassung der Neurowissenschaften hängt nämlich “die Persönlichkeit eines Menschen, also sein Temperament und seine erweiterte Persönlichkeit, sein Charakter, unauflöslich mit den Eigenschaften seines Gehirns zusammen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Persönlichkeit etwas Unveränderbares, rein genetisch Bedingtes ist. Vielmehr wird, wie wir sehen werden, der Charakter eines Menschen stark durch Umweltfaktoren bestimmt, und zwar in höherem Maße als das Temperament.”[8]

Ein Blick in die Literatur zur Neurobiologie, Hirnforschung, Gentheorie zeigt, dass sich – von den meisten Ökonomen bisher noch ignoriert – die Neurobiologie längst drangemacht hat, Verhalten neurobiologisch zu dechiffrieren. Einfache Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge sucht man dabei übrigens vergeblich, denn zu vielfältig sind die unser Verhalten beeinflussende Determinanten in unserem Gehirn und Körper, unseren Genen und aus der Umwelt.

Geistig-Psychische als Naturprozess und keine Trennung von Hirn und Geist

Mir ist bei meiner Reise in die Naturwissenschaften aufgefallen, wie sehr sich mittlerweile die Psychologie um die biologische Fundierung ihrer Methoden bemüht. Der Psychologie-Professor und Lehrbuchautor David G. Myers betont, dass die Psychologie ihre Wurzeln in der Biologie hat, die wiederum auf der Chemie beruht, die ihrerseits auf der Physik basiert. Trotzdem sei die Psychologie mehr als angewandte Physik.

Die moderne Psychologie sieht also das Geistig-Psychische des Menschen als einen Naturprozess an.”[9] Myers schreibt dazu in der 3. Aufl. seines Standardwerkes “Psychologie”:

“Alles, was psychisch ist, ist gleichzeitig auch biologisch. Jede Idee, die Sie haben, jede Stimmung und jedes Bedürfnis ist ein biologisches Geschehen. Sie lieben, lachen und weinen mit Ihrem Körper. Ohne Ihren Körper, d. h. ohne Ihre Gene, Ihr Gehirn, ohne die inneren chemischen Vorgänge und ohne Ihre äußere Erscheinung, sind Sie einfach niemand, ein »nobody«.”[10]

Das bedeutet, unser Geist und Denken (bzw. das was wir dafür halten) ist ein (“emergenter”) Zustand, “der unter sehr spezifischen physikalisch-chemisch-physiologischen Bedingungen stammesgeschichtlich entstanden ist und individualgeschichtlich in jedem Menschen entsteht und bestimmte Eigengesetzlichkeiten entwickelt.”[11]

Vom “kartesischen Dualismus” sollten sich bis hierher gefolgte Leser übrigens spätesten jetzt verabschieden. Nach dieser überholten aber immer noch anzutreffenden Vorstellung, die auf den französischen Philosophen René Decartes (1596 bis 1650) zurückgeht, werden das menschliche Gehirn und der menschliche Geist als getrennte Entitäten angesehen. Das ist heute nicht mehr haltbar. Pinel und Pauli schreiben dazu:

“Diese Annahme hat bis heute überlebt, trotz des wissenschaftlichen Fortschritts während der letzten Jahrhunderte. Heute wissen die meisten Menschen zwar, dass das menschliche Verhalten eine physiologische Grundlage hat, dennoch halten viele an der dualistischen Annahme fest, dass es eine Kategorie menschlicher Tätigkeit gibt, die irgendwie über die Aktivität des menschlichen Gehirns hinausgeht.”[12]

Neurowissenschaft und Biologische Psychologie

Wie bereits mehrfach in dieser Reihe erwähnt, gilt es inzwischen als gesichert, dass die Gehirnentwicklung das Ergebnis eines komplexen Wechselwirkungsprozesses zwischen Genetik, epigenetischen Ausprägungen und Umwelteinflüssen ist und sich in der Struktur des Gehirns niederschlagen. Dazu schreibt Jürgen Brunner[13]

“Nach einem modernen Konzept ist die Gehirnentwicklung das Resultat aus genetisch programmierten neuronalen Netzwerken und Adaptationsprozessen, die durch Umweltfaktoren angestoßen werden. Die funktionelle Gehirnreifung wird durch soziale Interaktionen und Erfahrungen maßgeblich beeinflusst. Die Plastizität des Gehirns hängt von Interaktionen und Umwelteinflüssen wesentlich ab. Die Entwicklung neuronaler Strukturen wird durch biographische Erfahrungen ganz entscheidend geprägt.”[14]

In der Einleitung zu seinem Lehrbuch “Biologische Psychologie” schreibt Rainer Schandry:

“Die Biologische Psychologie ist dasjenige Teilgebiet der Psychologie, das zum Studium und zur Erklärung menschlichen Erlebens und Verhaltens einen biologischen Zugang wählt. Von zentraler Bedeutung sind hier neurobiologische Prozesse. Diese werden als Basisvorgänge gesehen, auf deren Grundlage unser Verständnis menschlichen Erlebens und Verhaltens erweitert werden soll.

Die Biopsychologie ist über weite Strecken als ein Teilgebiet der Neurowissenschaft zu verstehen. Letztere hat wiederum die Gesamtheit derjenigen Vorgänge zum Thema, die mit neuronalen Strukturen und Prozessen Zusammenhängen. Die Verwandtschaft zwischen den Neurowissenschaften und der Biologischen Psychologie kommt auch darin zum Ausdruck, dass der Begriff »Behavioral Neuroscience« im angelsächsischen Sprachraum vermehrt als Synonym für »Biologische Psychologie« gebraucht wird.”[15]

Gehirn als System elektrischer und chemischer Informationsverarbeitung

“Nach Auffassung der Neurowissenschaften,” so schreiben Gerhard Roth und Alica Ryba “hängt die Persönlichkeit eines Menschen, also sein Temperament und seine erweiterte Persönlichkeit, sein Charakter, unauflöslich mit den Eigenschaften seines Gehirns zusammen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Persönlichkeit etwas Unveränderbares, rein genetisch Bedingtes ist. Vielmehr wird … der Charakter eines Menschen stark durch Umweltfaktoren bestimmt, und zwar in höherem Maße als das Temperament.”[16] Roth uns Ryba schreiben weiter:

Wie die Nervensysteme und Gehirne aller Tiere ist auch das menschliche Gehirn in der Lage, das Verhalten des Organismus den wechselnden Lebens- und Überlebensbedingungen nicht nur kurzfristig, sondern auch längerfristig anzupassen. Dies nennt man Lernen. Lernen ist ein Vorgang, der auf der Bewertung erlebter Vorgänge und eigenen Verhaltens in Hinblick auf die

Sicherung des eigenen biologischen, psychisch-geistigen und sozialen Lebens und Überlebens beruht. Diese Bewertungsfunktion ist die Grundlage von Gefühlen (Emotionen) und von Motivation als Verhaltensantriebe.”[17]

“Das menschliche Gehirn besteht wie alle Gehirne aus Nervenzellen, Neurone genannt. Es handelt sich um 60 bis 100 Milliarden, und mindestens um die doppelte Anzahl an Stütz-, Hilfs- und Ernährungszellen, die sogenannten Gliazellen, die zudem eine bislang noch wenig verstandene Rolle bei der Erregungs- und Informationsverarbeitung spielen.

Nervenzellen sind umgewandelte Körperzellen mit speziellen Eigenschaften, die es ihnen erlauben, hirneigene elektrische und chemische Signale zu verarbeiten. Diese Signale erhalten sie von Sinnesrezeptoren in Auge, Innenohr und Nase, in der Haut, den Muskeln und Gelenken sowie in den Eingeweiden. Sie verarbeiten die Signale und geben sie über Muskeln, Haut und Drüsen als Bewegungssignale, aber auch zur Veränderung körpereigener Funktionen wieder ab. Die Nervenzellen sind eine Art von Mini-Batterien und Schaltkreisen, die elektrische Signale aufnehmen, verändern und wieder abgeben, daneben produzieren und verarbeiten sie jedoch auch chemische Kommunikationssignale, sogenannte Neurotransmitter, Neuropeptide und Neurohormone.

Das Gehirn ist also ein System einer kombinierten elektrischen und chemischen Informationsverarbeitung, wobei die elektrische Informationsverarbeitung überwiegend schnell und einfach, die chemische dagegen relativ langsam und komplex abläuft. Die Umwandlung der beiden Arten von Signalen ineinander geschieht jeweils an den Synapsen der Nervenzellen.[18]

Evolution, Gene und psychische Vorgänge

Einig scheint die aktuelle Literatur[19], dass der genetische Bauplan und die Neurobiologie die psychophysische Grundausstattung des Menschen beeinflusst[20] aber auch umgekehrt, das Verhalten das Epigenom modifiziert und die Genexpression beeinflusst.[21]

Interessant am Rande ist die Feststellung, dass die Gene und Veranlagungen der heutigen Menschen nahezu identisch mit denen des prähistorischen Menschen und stellen Anpassungen an das Leben in Kleingruppen dar.[22]

Die folgende Abbildung aus dem Buch von John P. J. Pinel und Paul Pauli zeigt schematisch diese Zusammenhänge in der “Biologie des Verhaltens”.

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Schematische Darstellung zur Betrachtung der Biologie des Verhaltens nach John P. J. Pinel und Paul Pauli[23] (Abbildung mit Genehmigung Pearson Deutschland GmbH)

Roth und Ryba schreiben, dass in ihrer Grundausrichtung Antriebe und Affektzustände wie bei anderen Säugetieren weitgehend genetisch bedingt sind.

“Sie sind durch Erfahrung und willentliche Kontrolle nur wenig steuerbar. Sie sind jedoch zum Teil schon vor der Geburt durch Umwelteinflüsse beeinflussbar, und zwar über das Gehirn der Mutter, das auf die Gehirnentwicklung des ungeborenen Kindes einen großen Einfluss hat. Solche Einflüsse verfestigen sich aber stark und wirken wie im klassischen Sinne genetisch bedingt.”[24]

Besonders wichtig ist es also zu berücksichtigen, wie Genetik, Entwicklung und Umwelt zusammenwirken.

“Die genetisch-epigenetische Ausstattung eines Menschen und der Verlauf der Ontogenese von Nervensystem und Gehirn geben den Rahmen vor, in dem die vorgeburtliche und nachgeburtliche Umwelt auf die sich entwickelnde Psyche und Persönlichkeit einwirken kann. Dass diese Umwelteinflüsse zum Teil verändernd in die epigenetische Ausstattung eingreifen und so an die nächste Generation weitergegeben werden können, eröffnet eine völlig neue Sicht der Entwicklung von Psyche und Persönlichkeit.”[25]

Ich will hier noch einmal betonen, dass die moderne Evolutionstheorie den Einfluss auch der Kultur[26] auf das Verhalten der Menschen anerkennt. Es ist also nicht so, dass das Verhalten des Menschen nur durch dessen genetische Ausstattung nebst Aktivierung bzw. Deaktivierung bestimmter Genexpressionen (Epigenetik), Hormone und andere biologischen Faktoren unveränderbar bestimmt wird. Heute kann man bis hinunter in die zellulären und molekularen Details zeigen, wie bestimmte genetisch-epigenetische Anlagen und Umwelteinflüsse sich durchdringen. [27]

Ausgewählte Literaturhinweise

Mit diesem Beitrag habe ich einen ersten vorsichtigen Einstieg in die neurobiologische Fundierung gewagt. Ich werde diese Fundierung zwar in weiteren Beiträgen erweitern, kann und möchte hier aber keine umfassende Einführung leisten. Diese ist auch deswegen nicht erforderlich, weil ausreichend vertiefende Literatur über Forschungsergebnisse in verständlicher Sprache vorliegt (siehe unten). Evolutions- und Neurobiologie widerlegen mit ihren Erkenntnissen über das menschliche Verhalten das ökonomische Verhaltensmodell in einer Breite und Tiefe, die Ökonomen mit ihrem Homo Oeconomicus und seinen Varianten nie erreicht haben. Statt weiter wissenschaftlichen Ressourcen mit der Verteidigung einer brüchigen und realitätsfernen Modellwelt zu verschwenden, sollten sie neurobiologischen Erkenntnisse akzeptieren und auf der Basis modernerer Erklärungen für ökonomisches Verhalten entwickeln, wie dies etwa der Ökonom Andrew Lo in seinem Buch “Adaptive Markets” getan hat (mehr dazu in Teil 16).

Für Leser, die tiefer einsteigen mögen, hier eine Übersicht mit ausgewählter Literatur, die mir den Zugang eröffnet hat:


[1] Ausführlich überarbeitete und aktualisierte Fassung der Version 1.00 veröffentlicht am 17.05.2016. Einige der in der ursprünglichen Version hier skizzierten Themen finden in späteren Beiträgen Berücksichtigung.

[2] Danach sind Menschen Nutzenmaximierer, die mit jeder Handlung den eigenen persönlichen Vorteil maximieren wollen. Auf dieser Grundlage basieren viele ökonomische Vorhersagen und Ratschläge auch für die Politik. Siehe dazu Dirk Elsner,Neoklassik und “Homo Oeconomicus” (4): Warum der ökonomische Modellmensch kein Referenzmodell sein kann, auf Blick Log am 9.3.2015

[3] Das Modell kann eigentlich nicht empirisch widerlegt werden, weil es kein deskriptives, sondern ein normatives Modell ist.

[4] “Man muss innerhalb der Ökonomie zwei Arten von ökonomischen Aussagen unterscheiden: Positive (deskriptive) und normative Aussagen. Die positive Theorie versucht wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und neutral zu beschreiben, ohne dabei Werturteile zu fällen. An dieser Stelle liegen auch die Schnittpunkte zur Philosophie, weil sich die Ökonomie dabei auch Erkenntnissen aus Entscheidungs- und Spieltheorie bedienen muss. Die positive Theorie bedient sich oft des homo-economicus-Modells, um menschliches Handeln zu erklären. Diese beschreibende Theorie soll auch empirisch überprüfbar sein, wobei sich die Ökonomie zum Vorwurf machen kann, dass sie oft nicht in der Lage ist eine empirische Überprüfung zu bestehen.” Philosophy and Economics Wiki, Grundlagen positiver und normativer Theorie.

[5] Ökonomen bezeichnen Verhalten schnell als irrational, wenn es vom ökonomischen Modell abweichendes Verhalten gibt. Sie nennen das Verhaltensanomalie. Siehe dazu schon den Prolog dieser Reihe.

[6] Vgl. Wikipedia, Multilevel-Selektion

[7] Rainer Schandry, Biologische Psychologie, Spektrum.de o. Jg. Siehe dort auch zur Abgrenzung zwischen Neurowissenschaft und Psychologie und auch Ulrike Ehlert et al, Biopsychologie, Kapital 1.3.

[8] Gerhard Roth, Alica Ryba, Coaching, Beratung und Gehirn, 2016, Kindle Edition, Pos 3454.

[9] Vgl. Gerhard Roth und Nicole Strüber, Wie das Gehirn die Seele macht, Kindle-Edition, 2015, Pos. 6119.

[10] David G. Myers, Psychologie, 3. Aufl. 2014, S. 56.

[11] Gerhard Roth und Nicole Strüber, Wie das Gehirn die Seele macht, Kindle-Edition, 2015, Pos. 6119.

[12] John P. J. Pinel und Paul Pauli, Biopsychologie, 8. Aufl. 2012, S. 24

[13] Dr. med. Jürgen Brunner, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Supervisor und Lehrtherapeut, war mehrere Jahre am Max-Planck-Institut für Psychiatrie tätig. Heute arbeitet er als ärztlicher Psychotherapeut in eigener Praxis in München. Quelle: Verlagsdarstellung Kohlhammer.

[14] Vgl. dazu Jürgen Brunner, Psychotherapie und Neurobiologie: Neurowissenschaftliche Erkenntnisse für die psychotherapeutische Praxis, Kapitel 1.3.

[15] Rainer Schandry, Biologische Psychologie, 4. überarbeitete Aufl. 2016, S. 21. Siehe dort auch zur Abgrenzung verschiedener Teilgebiete, wie physiologische Psychologie, Neuropsychologie und Psychophsiologie.

[16] Gerhard Roth, Alica Ryba, Coaching, Beratung und Gehirn, 2016, Kindle Edition, Pos. 3454.

[17] Gerhard Roth, Alica Ryba, Coaching, Beratung und Gehirn, 2016, Kindle Edition, Pos. 1981 f.

[18] Gerhard Roth, Alica Ryba, Coaching, Beratung und Gehirn, 2016, Kindle Edition, Pos. 1981 f.

[19] Siehe dazu die Literaturübersicht am Ende des Beitrags.

[20] Vgl. Rainer Schandry, Biologische Psychologie, 4. überarbeitete Aufl. 2016, S. 43.

[21] Vgl. dazu Jürgen Brunner, Psychotherapie und Neurobiologie: Neurowissenschaftliche Erkenntnisse für die psychotherapeutische Praxis, Kapitel 1.2

[22] Kerstin Uvnäs Moberg, Oxytocin, das Hormon der Nähe, Kindle Edition 2016, Pos. 360

[23] John P. J. Pinel und Paul Pauli, Biopsychologie, 8. Aufl. 2017, S. 28. Abbildung verwendet mit Genehmigung des Verlages.

[24] Gerhard Roth, Alica Ryba, Coaching, Beratung und Gehirn, 2016, Kindle Edition, Pos. 3467.

[25] Gerhard Roth und Nicole Strüber, Wie das Gehirn die Seele macht, Kindle-Edition, 2015, Pos. 3150.

[26] “Kultur“ immer im weiten Sinne verstanden wird, als alles Menschengeschaffene, das nicht auf die menschlichen Gene zurückführbar ist – kulturelle Evolution umfasst daher nicht nur Kulturgeschichte im engen Sinn von Moral und Religion, Kunst und

Literatur, sondern auch Sozialgeschichte, politische und Rechtsgeschichte und insbesondere die Evolution von Wissenschaft und Technik.” Gerhard Schurz, Eine Einführung in die verallgemeinerte Evolutionstheorie, 2011, Kindle-Edition, Pos. 1889.

[27] Vgl. Gerhard Roth, Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten, 12. Auflage 2017, S. 396.

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