Noch im vergangenen Jahr schrieben Anne Kunz und Karsten Seibel für die Welt über das aberwitzige Abenteuer, eine Bank zu gründen. Die Autoren skizzieren anschaulich die bürokratischen Hemmnisse, die überwunden werden müssen, um die begehrte Erlaubnis für Bankgeschäfte zu erhalten. Umso erfreulicher ist es, dass vergangene Woche Number26 verkünden konnte:

“Number26 wird zu N26 und erhält eine Banklizenz: Nur anderthalb Jahre nach Produkt-Launch erhält das FinTech für seine N26 Bank eine deutsche Vollbanklizenz von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Europäischen Zentralbank und damit die Erlaubnis, Bankgeschäfte in Europa tätigen zu können. “

Ich finde das prima, denn Number26, bzw. nun soll man ja N26 sagen, belebt ohne Zweifel die Finanzlandschaft in Deutschland bzw. in Europa. An der Pressemeldung bzw. den Reaktionen darauf störte mich allerdings, dass darin und in der Berichterstattung darüber mit dem Begriff Vollbank gearbeitet wird. Ich bin da oldschool und will wissen, welche Geschäfte N26 denn nun wirklich betreiben kann. Und mit dem Begriff Vollbank kann ich nichts anfangen. Das Aufsichtsrecht kennt nämlich keine Vollbanklizenz, sondern nur die Erlaubnis für verschiedenste Geschäftsarten.

Je nach Geschäftstätigkeit, so schreiben die Fachanwälte von Winheller auf ihrer Webseite, “kann sich die Pflicht zur Beantragung einer solchen BaFin-Lizenz aus dem Kreditwesengesetz (KWG), dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) oder dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ergeben.”

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  1. Fintech und Bankinnovationen

  2. Blockchain und Kryptowährungen#

  3. Digitale Wirtschaft

  4. Putschversuch in der Türkei

  5. Massenmord in Nizza

  6. Banken und Finanzmärkte

  7. Ökonomie, Politik und Gesellschaft

  8. Management und Praxis

  9. Blickrand

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Es ist derzeit wirklich faszinierend im Finanzwesen zu arbeiten. Es passieren so viele hochinteressante Dinge, besser gesagt, es werden derzeit viele verschiedene neue Services und Produkte kreiert und ausprobiert. Nüchterne Analytiker erweisen sich dabei mit der Frage, was denn diese oder jene Innovation wirklich bringe, zuweilen als Spaßbremse. Dennoch, wir sehen mittlerweile eine Innovationswelle, die im Finanzwesen letztmalig erreicht wurde als in den 90er Jahren derivative Finanzinstrumente massentauglich wurden.

Eine dieser faszinierenden Entwicklung, die mich in meiner aktuellen Kolumne für Capital beschäftigt, sind Chatbots. Ich mag ja die inflationär verwendeten Begriffe Revolution und Disruption im Zusammenhang von Finanzdienstleistungen nicht, dennoch stand ich unter dem Eindruck, dass die sogenannten Chatbots im Zusammenspiel mit künstlicher Intelligenz tatsächlich das Potenzial haben, die Karten im Finanzwesen noch einmal neu zu mischen. In

Chatbots mit Banking-Potenzial

steige ich in das Thema ein und haben beim Recherchieren und Schreiben schnell gemerkt, dass ich auf zwei Textseiten hier nur an der Oberfläche kratzen kann. Denn genau genommen geht es  in dem Beitrag um zwei wesentliche potenzielle Paradigmenwechsel.

  1. Einzelne Apps werden weniger relevant und verschwinden unter der Oberfläche von Drittanbietern
  2. Integration der zersplitterten Fintech-Landschaft unter einem neuen Dach.

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Nizza, Türkei, Bagdad, Dhaka, Orlando: Biologie der Gewalt

18.07.2016

Ich muss heute wieder einmal etwas off-topic der sonst üblichen Themen dieses Blogs schreiben. Aber die Ereignisse der letzten Wochen in Nizza, der Türkei, Bagdad, Dhaka, Orlando und vielen anderen (oft wieder vergessenen) Orten dieser Welt, lassen mich auch mich natürlich nicht unberührt, selbst wenn ich sie hier üblicherweise nicht zum Thema mache. Ob terroristisch […]

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How Bitcoin Works Under the Hood

17.07.2016
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Harry G: 11 Grilltypen die jeder kennt

16.07.2016
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Die Woche @blicklog #FinTech, #Finanzen, #Brexit, #Wirtschaft + mehr 09.07. – 15.07.2016

15.07.2016

Fintech und Bankinnovationen Blockchain und Kryptowährungen Digitale Wirtschaft Hype um Pokemon Go Künstliche Intelligenz Banken und Finanzmärkte Bankenkrise in Italien Ökonomie, Politik und Gesellschaft Großbritannien nach der BREXIT-Entscheidung Management und Praxis Wissenschaft Fußball EM in Frankreich   [View the story "Die Woche @blicklog #FinTech, #Finanzen, #Brexit, #Finanzen,#Wirtschaft + mehr 09.07. - 15.07.2016" on Storify]

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Die fatale Anziehungskraft der Selbstzerstörung – Teil 2: Es gibt immer mehr Verlierer der Disruption

14.07.2016

Fortsetzung des Beitrags vom 12. Juli 2016 Die Verlierer von Disruption werden immer mehr … besonders in angelsächsischen Ländern Disruption ist eines der Modewörter der vergangenen Jahre. Der Begriff wird zumeist auf grundlegende Veränderungen durch technische Innovation bezogen, die dramatische Konsequenzen sowohl für Gewinner wie auch Verlierer haben. Letztlich steckt dahinter nichts anderes als der […]

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Crowdsourcing als Ideenfindungsverfahren

14.07.2016

Hier im Blog habe ich mich oft und ausführlich mit Crowdsourcing befasst. Allerdings in den letzten Jahren meist unter der Überschrift Crowdfunding, also einer der neuen Anwendungen alternativer Finanzdienstleistungen. Heute will mich einem anderen Anwendungsfeld nähern, das für die Wirtschaftspraxis immer bedeutender werden könnte. Das Ideen-Crowdsourcing. Crowdsourcing gehört bekanntlich zu einer relativ jungen Begriffswelt, die […]

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Will Frankfurt Brexit-Gewinner werden, muss die Stadt beim Hochgeschwindigkeitsinternet nachlegen

13.07.2016

Die aufgeregte Nachrichtenlage um den gewollten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union hat sich mittlerweile beruhigt. In zahlreichen Artikeln werden derzeit die Auswirkungen analysiert und das Buhlen anderer Städte um Unternehmen und Talente aus London beschrieben. In der Zeit ist etwa zu lesen, dass Frankfurt selbstbewusst um Londons Banker buhlt und laut Spiegel Online erwarten […]

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Die fatale Anziehungskraft der Selbstzerstörung – Teil 1: Das Brexit-Votum wird kein Einzelfall bleiben

12.07.2016

Seit einigen Jahrzehnten gibt es den sogenannten Darwin-Award: Hiermit werden Menschen „geehrt“, die sich durch eine überlegte Handlung auf idiotische Art selbst zerstören, obwohl sie bei vollem Verstand sind. Z. B. sind dies Leute, die auf der Suche nach dem besten Selfie an einer Klippe einen Schritt zu weit zurücktreten. Die „Auszeichnung“ wurde nach Charles […]

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Kommt die bargeldlose Gesellschaft?

11.07.2016

Gastbeitrag von Rob Adrichem London, 06. Juli 2016 – Jüngst beschloss die Europäische Zentralbank, den 500 Euro-Schein aus dem Verkehr zu ziehen, da er der Organisierten Kriminalität Vorschub leiste und im normalen Wirtschaftsverkehr kaum vorkomme. Der Währungsexperte Ebury hat die Geschichte des Geldes genauer betrachtet und sich für die Zukunft gefragt, wie eine bargeldlose Gesellschaft […]

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Unterstützung einer Bachelor-Thesis zum Crowdinvesting: Investoren für Befragung gesucht

10.07.2016

Liebe Investoren, ich schreibe derzeit an meiner Bachelor-Thesis über das Thema "Crowdinvesting- Anlagemotive, Chancen und Risiken aus Perspektive der Kapitalgeber" an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Um etwas mehr über die Kapitalgeber und deren Anlagemotive herauszufinden, habe ich eine Umfrage erstellt. Diese Umfrage richtet sich demnach an alle, die bereits in Crowdinvesting investiert haben. Ich wäre Ihnen […]

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