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Ein spannender Termin steht uns am Wochenende bevor. Am Sonntag, den 26. Oktober veröffentlicht die Europäischen Zentralbank (EZB) um 12:00 Uhr auf einer Pressekonferenz die Ergebnisse ihrer Stresstests für 120 europäische Banken, über die sie dann ab dem 4. November die Aufsicht übernehmen will (Aufstellung der Banken unten).

Ob und welche Banken am Sonntag im Fokus der Veröffentlichung der Stresstestergebnisse steht, wird man sehen. Auch wenn die Banken angeblich erst gestern offiziell von ihrem Glück oder Pech erfahren haben, darf man getrost davon ausgehen, dass die betroffenen Institute schon länger eine Ahnung über ihre Stressverfassung haben und bereits Maßnahmen und entsprechende Kommunikation vorbereiten.

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Dieser Wal lässt sich nicht stressen, die Banken schon

Bestanden hat lt. FAQ der Wirtschaftswoche “eine Bank, wenn sie im Basisszenario eine Kernkapitalquote von mindestens acht Prozent aufweist. Diese Latte muss jeweils am Ende der betrachteten Jahre 2014, 2015 und 2016 gehalten werden. Um das Krisenszenario zu überstehen, darf die Kapitalquote bis Ende 2016 nicht unter die Schwelle von 5,5 Prozent sinken. Schafft eine Bank das nicht, ist sie durchgefallen.”

BaFin-Chefin Elke König gibt sich zwar im Vorfeld gelassen, dennoch wuchern die Spekulation im Vorfeld.

Portugal, Griechenland und Italien im Blickpunkt

In Europa wird wild spekuliert. Laut Wall Street Journal könnte es für Institute aus Portugal, Italien und Griechenland kritisch werden. Darunter sei etwa die Banca Monte dei Paschi di Siena, die erst im Sommer 5 Milliarden Euro neues Kapital aufgenommen hat. “In Griechenland bereitet vor allem die Qualität des Bankenkapitals Sorgen. Auch die Aktien von Piraeus, Eurobank und der National Bank of Greece  gingen in der vergangenen Woche in den Sinkflug.” Laut Handelsblatt sollen mindestens 11 Banken aus sechs Euro-Ländern nicht bestanden. Unter Bezugnahme auf die spanische Nachrichtenagentur EFE sollen angeblich drei griechische, drei italienische, zwei österreichische, eine zyprische, eine portugiesische und womöglich eine belgische Bank den Test nicht erfolgreich absolviert haben.

In Deutschland stehen Landesbanken im Blickpunkt

Meike Schreiber hat in dieser Woche für DIE ZEIT auf einige deutsche Institute geschaut:

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Gastbeitrag von Renee Menendez*

Die ökonomische Theorie einer Gesellschaft hat zu definieren, wie sie das Aktivitätsniveau einer Ökonomie bestimmt. Dieser Satz markiert den Anspruch, der von der Neoklassik als ‘mainstream’ der ökonomischen Theorie vorgegeben wird. Die nutzengesteuerte Bestimmung der relativen Preise im Zusammenhang mit der Theorie von Angebot und Nachfrage erzeugt ein gesamtwirtschaftliches Aktivitätsniveau, welches stets als allgemeines Gleichgewicht etikettiert wird. Dabei ist zu motivieren, wie es zu einem Aktivitätsniveau kommen kann, welches sich aus Handlungen von Individuen ergibt, die unabhängig voneinander Entscheidungen treffen.

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Dabei sieht es für die Individuen einfach aus: sie brauchen lediglich Entscheidungen im Rahmen ihrer Budgetrestriktion zu treffen, müssen aber nicht die Restriktionen, die andere Wirtschaftssubjekte einzuhalten haben, ebenfalls berücksichtigen. Das heißt auf gut Deutsch, dass die Rückwirkungen, die individuelle Entscheidungen bewirken von den Individuen selbst überhaupt nicht berücksichtigt werden und somit Individuen keine gesamtwirtschaftlichen Effekte berücksichtigen können. Wie sollten sie es auch können?

Wenn aber Individuen nur mikroökonomische Entscheidungen treffen können ergibt sich die Frage, wie aus voneinander unabhängigen Entscheidungen ein gesamtwirtschaftliches Aktivitätsniveau abgeleitet werden kann. Das ist die zentrale Frage der VWL als Wissenschaft! Die einzige Antwort auf diese Frage wurde bisher von der allgemeinen Gleichgewichtstheorie gegeben. Dabei geht sie davon aus, dass jedes Individuum alle Entscheidungen aller anderen Individuen bei sich selbst berücksichtigt. Ein Nachweis dafür, dass diese Vorstellung keine funktionsfähige Wirtschaftsordnung erzeugen kann, dürfte sich erübrigen – selbst die ‘hidden hand’ wäre dabei überfordert!

Dabei wird dort die nicht zulässige Unterstellung gemacht, dass die globale Budgetrestriktion aus der Gesamtheit der Einzelentscheidungen der Individuen entsteht. Diese Vorstellung entsteht durch den Kunstgriff, die Handlungsoptionen der Individuen daran zu ketten, indem die tauschbare Erstausstattung als vorgegeben gesetzt wird. Das hat zur Folge, dass damit die globale Budgetrestriktion a priori vorgegeben ist. Genau dieser Umstand ermöglicht es der allgemeinen Gleichgewichtstheorie als Paradetheorie der Marktwirtschaft ein globales Aktivitätsniveau abzuleiten und zu argumentieren, dass die Funktionsweise des Preismechanismus dieses Gleichgewicht garantiert.

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Stichwort Anlagestrategie: Welcher Weg ist der optimale?

22.10.2014

Wer Vermögen besitzt, möchte, dass es sich mehrt – möglichst stark, möglichst sicher. Doch welche Strategie ist im konkreten Fall die beste? Sollte man sein Geld eher kurz- bis mittelfristig oder langfristig anlegen? Hierzu im Folgenden nun ein paar Tipps und Hinweise. Grundsätzlich: Risikostreuung ist das Mittel der Wahl Zunächst sollte die eigene Anlagestrategie auf […]

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So werben FinTechs: Zencap – Geld mit Unternehmergeist

22.10.2014

Der Trend sich ohne Banken zu finanzieren, hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen  (siehe dazu auch meine Kolumne für das Wall Street Journal: “Der heimliche Umbruch der Unternehmensfinanzierung”). In der volkswirtschaftlichen Bedeutung noch marginal aber mit großen Wachstumsraten wächst die Peer-to-Peer-Finanzierung über Kreditplattformen. Bei dieser Unterform des Crowdfundings stellt einer Gruppe von Menschen (Privatpersonen […]

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@blicklog 21./22.10.2014 Wirtschaft, Finanzen + mehr

22.10.2014

Digital Finance Digitale Wirtschaft EZB-Stresstest und Finanzstabilität Banken und Finanzmärkte Ökonomie, Politik und Gesellschaft Management und Praxis Rechts- und Streitfälle

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Absturz des Euros? Nicht nur Deutsche Bank prophezeit turbulente Zeiten

21.10.2014

Der Euro gerät immer stärker unter Druck – Wirtschaftsforscher fürchten inzwischen sogar den bevorstehenden Währungskrieg mit den USA. Eine Möglichkeit zur Stabilisierung des Euros sehen sie nur in der Spaltung der EU, Kritik wird vor allem an EZB-Chef Mario Draghi geübt. Doch was steht uns nun genau bevor? Gartman befürchtet Spaltung der EU Die wirtschaftlichen […]

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Haben deutsche Wohnimmobilien-Aktien noch Potenzial?

21.10.2014

Von Karl-Heinz Goedeckemeyer* Immobilienanlagen spielen für institutionelle und vermögende Investoren eine zusehends wichtigere Rolle. Wie aktuelle Umfragen zeigen, wollen viele Investoren ihre Immobilienquote in den kommenden Jahren weiter erhöhen. Während der Großteil der Immobilieninvestments bislang in direkte Anlagen floss, spielten Aktien aus diesem Sektor für deutsche institutionelle Anleger zumeist nur eine untergeordnete Rolle. Gleichwohl gibt […]

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Ebola: Mediale Pandemie bedrohen Verstand und Risikobewusstsein

20.10.2014

  Ebola gehört zu den Themen, die ich hier genauso wenig intensiv betrachte wie andere Krankheiten. Aber seit einigen Wochen scheint sich die Berichterstattung über Ebola in einen typischen Hypecycle hineinzusteigern. Als am vergangenen Donnerstagabend im Deutschlandfunk jeder einzelne neu erkrankte Fall bekannt gemacht wurde, war ich doch erstaunt über das Ausmaß der Hysterie. Daneben […]

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@blicklog 20.10.2014 Wirtschaft, Finanzen + mehr

20.10.2014

Digital Finance Digitale Wirtschaft Banken und Finanzmärkte Ökonomie, Politik und Gesellschaft Management und Praxis Blickrand

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Gerd Gigerenzer: Die Angst vor der eigenen Intuition

19.10.2014
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@blicklog Wochenende 18./19.10.2014 Wirtschaft, Finanzen + mehr

18.10.2014

Digital Finance Digitale Wirtschaft Marktturbulenzen Banken und Finanzmärkte Ökonomie, Politik und Gesellschaft Management und Praxis Blickrand

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extra 3: Johannes Schlüter als farbloser Politiker

18.10.2014
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