1. FinTech und Digitale Finance

  2. Bitcoin und Blockchain

  3. Digitale Wirtschaft

  4. Banken und Finanzmärkte

  5. Ökonomie, Politik und Gesellschaft

  6. Management und Praxis

  7. Blickrand

{ 0 comments }

Aktuell wird bei uns in den Medien das Thema Griechenland-Bankrott exzessiv behandelt. Dabei wird vernachlässigt, dass derzeit noch zwei weitere Staatspleiten unmittelbar drohen: in Puerto Rico und der Ukraine. Diese könnten für Weltwirtschaft und -politik weit bedeutender sein: In Puerto Rico sind US-Anleger in vielfacher und undurchschaubarer Weise engagiert, sodass die Auswirkungen im US-Finanzsytem wenig kalkulierbar scheinen. Die Ukraine ist viel größer als die beiden anderen Länder und spielt eine zentrale Rolle im Ost-West-Konflikt.

Zum Thema Griechenland ist schon so viel gesagt und geschrieben worden, dass es schwerfällt, noch etwas Neues zu finden. Ich möchte trotzdem noch einmal (das erste Mal war in Portugal Si, Griechenland No vom 11.6.) auf  Ricardo Hausmann und Francesco Giavazzi hinweisen. Im allgemeinen Gezänk über zuviel oder zuwenig Austerität haben die Analysen dieser beiden Ökonomen in der Flut von Medienberichten leider zu wenig Beachtung gefunden. Sie haben im Gegensatz zu den meisten anderen Kommentatoren nach den tieferen Ursachen gesucht. Dabei haben Sie für Griechenland zwei wesentliche Punkte beleuchtet, die auch eine Gemeinsamkeit mit den anderen potenziellen Bankrottnationen bilden: eine unzeitgemäße Wirtschaftsstruktur sowie eine Verweigerungshaltung gegenüber notwendigen Änderungen.

[klicken zum Weiterlesen …]

{ 1 comment }

Das Verwirrspiel um Griechenland geht weiter, fast im Minutentakt gibt es neue und überaschende Entwicklungen.

Zur Farce verkommt immer mehr der Rücktritt von Giannis Varoufakis. Wie sich jetzt herausstellt, steckt das millionenschwere Angebot eines Kölner Privatsenders dahinter. In den nächsten Wochen ist eine Sonderausgabe des Dschungelcamps mit Protagonisten der Eurokrise geplant, für die Giannis Varoufakis exklusiv zur Verfügung stehen soll. [klicken zum Weiterlesen …]

{ 1 comment }

Ein Wirtschaftsblog sollte sich ja vielleicht am Tag nach dem umstrittenen Referendum über die Gläubigervorschläge in Griechenland genau damit beschäftigen. Es gibt aber zwei Hindernisse, die mich neben meiner generellen Unlust an dem Thema hemmen.

  1. Gegen 19:00 Uhr deuten lt. Medienberichten “Meinungsumfragen auf ein „Nein“ der Griechen. Das Handelsblatt beruft sich dabei auf Bloomberg und das Meinungsforschungsinstitut Marc. Danach liegt die Spanne für “Nein” zwischen 49 und 54,5 Prozent und für “Ja” zwischen  45,5 und  51 Prozent. Ich habe keine Ahnung, auf welcher Basis diese Schätzungen abgegeben wurden. Laut Handelsblatt sind es keine “Exit Polls”. Laut Live-Ticker der FAZ werden aktuelle Prognosen erst um 20:00 Uhr erwartet.
  2. Egal wie das Ergebnis ausfallen wird, es ist schwer, das Ergebnis in ein operatives Verhandlungsmandat umzudeuten.  Das gilt insbesondere, wenn man den folgenden Tweet des griechischen Finanzministers liest.

 


Hauen alle auf Tsipras-Kurs?

Zur meinungsmäßigen Abwechslung habe ich in den letzten Tagen häufiger mal in die NachDenkSeiten geklickt. Die Abwechslung besteht vor allem darin, dass  dort der Anti-Regierung Tsipras-Kurs der deutschen Medien kritisiert wird. Daneben bemängelt Wolfgang Lieb in einer Kolumne vom 2.7. die fehlende Kompromissbereitschaft bei den Gläubigern. Außerdem scheinen hier die letzten Varoufakis-Fans außerhalb Griechenlands zu sitzen. Nach Wahrnehmung von Lieb ist die griechische Regierung “um ein Höchstmaß an Transparenz bemüht ist und die Weitergabe von Informationen betreibt, wo andere sich hinter den Institutionen nur verstecken. Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis bloggt und twittert sich einen Wolf, um die Haltung seiner Regierung zu erklären.”

Albrecht Müller zog einen Tag vorher das Fazit: “Demokratie funktioniert in Europa nicht mehr. Es fehlt das Grundelement: die Chance zum politischen Wechsel.” So sehr ich die NachDenkSeiten als kritisches Gegengewicht schätze, mir klingen aber Sätze wie “Die Medien machen mehrheitlich die Kampagnen zur Stabilisierung des Herrschaftsanspruchs der Konservativen mit neoliberaler Prägung mit. “ zu sehr nach Verschwörung. Ich kann daraus auch keine Handlungsempfehlung ableiten.

Immerhin erinnert Rudolf Hickel in einem Beitrag daran, dass die bisherigen Finanzhilfen der EU nahezu ausschließlich zur Abwicklung von Gläubigerforderungen genutzt wurden und nicht dazu dienten “Griechenland wettbewerbsfähig” zu machen. Diese in Vergessenheit geratene Position teile ich übrigens.

Das Ergebnis lautet “Nein”

Mittlerweile sollen nach Darstellung des Handelsblatts 8% der Wahllokale ausgezählt sein. Danach lägen “Nein-Stimmen” mit fast 60% deutlich in Führung. Daher titelt das Handelsblatt:

[klicken zum Weiterlesen …]

{ 1 comment }

{ 0 comments }

Griechenlandkrise dürfte nicht auf den Rest der Eurozone überspringen

03.07.2015

Über die Staatsschuldenkrise in Griechenland ist in den letzten Monaten vieles geschrieben wurden, nicht immer lagen die Kommentatoren dabei mit ihren Einschätzungen richtig. Wie auch immer diese Krise ausgehen wird, eines scheint sicher, diese Tragödie wird in die Geschichtsbücher eingehen. Mit dem Abbruch der Verhandlungen mit der Euro-Gruppe hat die Krise in der vergangenen Woche […]

2 comments zum vollständigen Artikel →

Die Zukunft hat schon längst begonnen: künstliche Intelligenz (Teil 2: der Alltag)

02.07.2015

Fortsetzung des Beitrags vom 30. Juni   Künstliche Intelligenz ist heute in vielerlei Hinsicht schon im Alltag vorhanden und hat eine hohe Bedeutung bekommen, was der Öffentlichkeit nur teilweise bewusst ist: Das Durchforsten des Internets oder von großen Archiven ist heute nicht mehr vorstellbar ohne Suchprogramme, die wiederum auf Algorithmen beruhen. Ein Großteil der Umsätze […]

0 comments zum vollständigen Artikel →

Als Angestellter in die Private Krankenversicherung?

02.07.2015

Immer häufiger beklagen sich gesetzlich Versicherte über die mangelhaften Leistungen, die ihre Krankenversicherung bietet. Darüber hinaus sind auch lange Wartezeiten und eine „abgespeckte“ Behandlungsweise nach wie vor Punkte, denen sich gesetzlich Versicherte stellen müssen. Einen Weg aus dieser Situation bietet lediglich der Wechsel aus einem gesetzlichen Versicherungsverhältnis in die private Krankenversicherung (PKV). Hierbei sollten Versicherte […]

zum vollständigen Artikel →

Digitalisierung schreitet auch in der Steuerberatung voran

01.07.2015

Auch an der Steuerberatung geht die Zukunft nicht spurlos vorbei. Gerade für Kleinunternehmer und Selbstständige, die auf der Suche nach Einsparpotenzial bei den Steuerberatungskosten sind, lohnt ein Blick auf die Konditionen von Online-Steuerberatern. Durch die Zusammenstellung individueller Beratungspakete kann der Unternehmer seine monatlichen Steuerberatungskosten selbst beeinflussen. Seine Unterlagen schickt er dem Berater später nicht mehr […]

zum vollständigen Artikel →

Digital ist nicht genug: Zum Kulturwandel der Versicherungen

01.07.2015

Gastbeitrag von Florian Semle* Laut einer Studie von AutoScout24 planen über 10 Millionen Menschen, demnächst eine Versicherung online abzuschließen. Offen ist, wie viele es wirklich tun oder doch zähneknirschend Termine beim Makler ihres Vertrauens, bzw. ihres Vertretersprengels vereinbaren. Die Branche reagiert mit Zeitverzögerung auf digitale Trends, die sonst schon längst zum Standard geworden sind. Dafür […]

1 comment zum vollständigen Artikel →

Die Zukunft hat schon längst begonnen: künstliche Intelligenz (Teil 1: die Grundlagen)

30.06.2015

Der fortschreitende Einsatz von Computern hat das Leben der Menschen in den vergangenen 50 Jahren radikal verändert. Die ständig voranschreitende Rechenleistung verbunden mit einer immer weiter gehenden Miniaturisierung hat eine Reihe von neuen Produkten – vom Personal Computer bis zum Smartphone – hervorgebracht; aber auch herkömmliche Produkte – wie das Automobil oder das Radio – […]

1 comment zum vollständigen Artikel →

Game of Thrones in der Eurozone: Warten auf die eiserne Drachme?

29.06.2015

“Westeros ist ein großer Kontinent im äußersten Westen der bekannten Welt. Er wird durch die Meerenge vom im Osten liegenden Kontinent Essos getrennt. Beinahe der gesamte Kontinent, abgesehen von den Ländereien jenseits der Mauer, gehören in ihrer Gesamtheit zu den Sieben Königslanden, über die der König auf dem Eisernen Thron in Königsmund herrscht.” (Quelle: gameofthrones.wikia) […]

1 comment zum vollständigen Artikel →

@blicklog 26.6. – 28.6.2015 FinTech, Finanzen, Wirtschaft + mehr

28.06.2015

FinTech und Digital Finance Bitcoin und Blockchain Digitale Wirtschaft Griechenland Banken und Finanzmärkte Ökonomie, Politik und Gesellschaft Management und Praxis Blickrand [View the story "@blicklog 26.6. – 28.6.2015 FinTech, Finanzen, Wirtschaft + mehr" on Storify]

0 comments zum vollständigen Artikel →