An diesem Wochenende habe ich die 5. Auflage des Lehrbuchs “Strategisches Management” von Günter Müller-Stewens und Christoph Lechner erhalten. Beim Durchblättern solcher Bücher muss ich stets daran denken, dass die in solchen Werken beschriebene Art und Weise, wie Unternehmen gemanagt werden, selten so in der Praxis anzutreffen sind. Das liegt vor allem daran, dass es keiner Zauberformel dafür gibt, wie man ein Unternehmen “richtig” führt. Aber darüber wollte ich mich gar nicht auslassen.
Ich nutze solche Bücher gerne als Nachschlagewerk und blättere dann selektiv durch die Seiten. Mir gefiel, dass die Autoren im 4. Kapitel über Wertschöpfung eine Definition des Begriffs Geschäftsmodell vorschlagen. In der Praxis wird der Begriff fast schon inflationär verwendet, nicht immer scheint dabei klar zu sein, was unter einem Geschäftsmodell verstanden wird.
Müller-Stewens und Lechner definieren Geschäftsmodell “als ein Design von vernetzten Aktivitäten, welches ein bestimmtes Nutzenversprechen realisieren will. Es beschreibt die Interaktionen eines fokalen Unternehmens mit seinen externen Partnern.” Sie nennen dazu fünf Dimensionen, die sie für die Konzipierung und Analyse von Geschäftsmodellen für besonders relevant halten:
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