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Schön, der neue Spielplan der Bundesliga ist raus und der Countdown auf die neue Saison der Bundesliga ist gestartet. In den letzten drei Jahren bestimmte – manchmal zum Leidwesen meiner Frau - häufig die Bundesliga die Gestaltung des Samstag Nachmittags. Dies ist nun vorerst vorbei. Nein, nicht weil meine Frau mit der Scheidung gedroht hat (sie nutzte diese Nachmittag nämlich zum Shoppen, während ich mich mit Werder Bremen gefreut oder geärgert habe), sondern weil es kein auf meine Bedürfnisse abgestimmtes TV-Angebot mehr gibt. So jedenfalls der Stand heute.

Mir ist egal, was sich smarte Berater dabei gedacht haben, als sie empfahlen Premiere in Sky umzutaufen (siehe dazu “Aus Raider wurde Twix und aus Premiere soll Sky Deutschland werden”). Eine Baracke bleibt eine Baracke, auch wenn man sie neu streicht. Mir ist es aber nicht egal, wenn ich eine Leistung in Anspruch nehmen möchte und durch ein Kopplungsgeschäft (im Marketing heißt das Buy-Through-Strategie) gezwungen werden, Leistungen abzunehmen, die ich nicht brauche oder bereits von anderen Anbietern nutze.

Kopplungsgeschäfte liegen vor, wenn ein Kunden vom selben Anbieter zwei oder mehrere Güter abnimmt. Jedoch ist dabei zu unterscheiden, dass allein die Abnahme zweier Güter von selben Anbieter noch kein Kopplungsgeschäft darstellt, sondern es kommt auf das Verhalten des Anbieters an. D.h., erst wenn der Anbieter auf eine bestimmte Weise auf den Abnehmer einwirkt, beide Güter abzunehmen, liegt ein Kopplungsgeschäft vor. Dies gilt erst recht, wenn man Produkt B nur erwerben kann, wenn man Produkte A dazu kauft. In diesem Sinne liegen bei beiden Anbietern für bezahlten TV-Fußball ganz klar Kopplungsgeschäfte vor.

Mit dieser Kopplungsstrategie gehen beide Inhaber von Bundesliga-Senderechten an den Markt. Ich brauche und will hier nicht alle Details der komplizierten Preis und Leistungsmodelle von Sky (zum neuen Preismodell siehe hier) und T-Home darstellen. Bei beiden Angeboten muss man sich verbraucherfeindlich durch Fußnoten oder Kleingedrucktes quälen, um Leistungsumfang und Tarife zu begreifen. Fakt bleibt, dass man zu folgenden Paketen genötigt wird:

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Ausnahmsweise mal Werbung im Blick Log

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Herzlich Willkommen zur Wunschanalyse von Sharewise in Zusammenarbeit mit Stephan Heibel vom Heibel-Ticker.de Börsenbrief (www.heibel-ticker.de) und Rainer Hahn von EMFIS.com. Für die Chartanalyse haben wir Christian Kämmerer, Technischer Analyst (www.TA4YOU.com) um seine Meinung gebeten. Unsere Mitglieder haben sich diese Woche eine Analyse des weltgrößten Netzwerkausstatters Cisco Systems gewünscht.

Cisco Systems laut Sharewise.com:

Prognositiertes Kursziel kaufen halten verkaufen
10 Mitglieder Ø 17,25 € (ca. 24,40 US$) 10 - 0
1 Analyst Ø 12,50 US$ (ca. 8,85 €) 0 0 1

Cisco Systems (WKN 878 841, ISIN US17275R1023)


Firmenlogo Cisco Systems

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Seit Monaten monieren Unternehmen die restriktive Kreditvergabe der Kreditwirtschaft. Im Oktober hat der Blick Log erstmals gefragt “Wie weit ist die Kreditklemme im deutschen Mittelstand?”. Und nach fast einem Jahr heißer Finanzkrise hat nun sogar die Europäische Zentralbank Mängel in der Kreditversorgung festgestellt. Es liege nämlich nunmehr entsprechende statistische Informationen vorliegen. Dazu das Handelsblatt:

“Wenn diese Entwicklung anhält, werden in diesem Jahr die Kredittilgungen die Neukredite um fünf Prozent übersteigen. Ähnlich stark ist das Kreditvolumen zuletzt in den ersten Monaten 2003 zurückgegangen. Auch Bundesbankpräsident Axel Weber warnt vor Problemen in der Kreditversorgung. In einem Beitrag für das Jahrbuch Frankfurt Main Finance schreibt Weber, es gebe Anzeichen, „dass das Bankensystem die zusätzlich bereitgestellte Liquidität nicht für die Kreditvergabe nutzt.“

Dabei bestätigen diese Daten nur die Befürchtungen vom Ende vergangenen Jahres (siehe dazu FAZ v. 13.12.08: Große Angst vor der Kreditklemme). Die restriktive Kreditvergabe hat sich seit der damaligen Diagnose nicht gelockert, sondern verschärft.

Und tatsächlich wird die Kreditzurückhaltung in den nächsten Wochen und Monaten weiter zunehmen, wenn es den Unternehmen nicht rasch gelingt, aus dem Teufelskreis (mangelnde Liquidität = zurückgehende Umsätze = reduzierte Bontität) auszubrechen (siehe dazu:  Konzerne steuern auf gefährliche Engpässe zu). Die Liquiditätspolster vieler Unternehmen schwinden aber immer mehr.

Nunmehr merken verspätet auch die Politiker, dass sie konzeptionelle Fehler gemacht haben und der “Jumpstart” des Bankensystems nicht automatisch zu einer verbesserten Kreditvergabe führt. Das von Frank Wiebe skizzierte “Drei-Phasenmodell” der Banken zeigt das Dilemma: “Die Banken treten im zweiten Halbjahr in Phase III der Finanzkrise ein. Die erste Phase war der akute Einbruch, der beinahe in einem Absturz des Systems geendet hätte. Die zweite Phase war die Stabilisierung der Branche durch die Politik seit vergangenem Herbst. Die dritte Phase wird die Feuerprobe für die Branche: Jetzt muss sich zeigen, wie gut sie mit den Problemen der Realwirtschaft klarkommt. Es spricht viel dafür, dass sie einen erneuten Einbruch erlebt. Der wird aber hoffentlich nicht so tief sein wie im bisherigen Verlauf der Krise.”

In der Phase III wollen nun immer mehr Unternehmen Kredite erhalten, die nicht mehr in die Bonitätsraster der Institute passen. Die deutlich verschärften Kreditvergaberichtlinien bei gleichzeitiger Bonitätsverschlechterung führen rein sachlogisch zu einer höheren Ablehnungsquote bei Kreditanfragen. Die Banken deswegen wahlweise zu attackieren oder an sie zu appellieren, mag den Applaus des Publikums sichern, führt jedoch in der Praxis nicht weiter.

Fördern könnte der Staat jetzt zügig privatwirtschaftliche Alternativen zur Finanzierungsunterstützung. Die Banken selbst haben immerhin das Instrument des Schuldscheins wieder entdeckt. Diese könnten für einige Unternehmen eine Alternative darstellen, wie das Handelsblatt darstellt. Dabei refinanzieren sich die Banken dadurch, dass sie viele Schuldscheine in Asset-Backed-Securities-Anleihen bündeln und an risikobewusste Investoren  verkaufen. Die Betonung liegt auf risikobewusst, was in der Praxis heißt, die Papiere sind entsprechend risikobehaftet.

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Die Sendung mit dem Klaus

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Zerohedge hat in das nachfolgende Papier der New Yorker Zentralbank geschaut. Die Fed hat festgestellt, dass die Ausleihungen an die sogenannten Emerging Market-Länder deutlich zurückgegangen sind. Das ist auch deswegen interessant, weil bei den Schwellenländern eine viel höhere konjunkturelle Stabilität vermutet wird (siehe z.B. Emerging Markets an der Spitze der Erholung)

EM Lending in Crisis

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Die Qualität der Anlageberatung der Banken für Privatkunden steht heftig unter Beschuss. Wer erwartet hat, die Institute würden daran etwas ändern nur weil dies von einigen Branchenvertretern in Sonntagsreden angekündigt wird, der wird täglich durch die Praxis desillusioniert. Am Donnerstag telefonierte ich eine halbe Stunde mit meiner Mutter, weil die einen Anruf ihrer Hausbank bekam. Ihr wurde empfohlen, einen Investmentfonds in eine Stufenzinsanleihe der Deutschen Bank umzutauschen.

Die Konditionen der Anleihe (ISIN: DE000DB0WH02) sind trotz Kündigungsrecht im Prinzip nicht verkehrt. 4% bei einem einem Börsenpreis von 98,59 lt. Deutscher Börse. Eine klare Information über Nebenkosten erhielt meine Mutter jedoch nicht. Daneben wurde ihr gesagt, sie könne die Anleihe jederzeit zwischendurch verkaufen und es bestünde kein Risiko.

Aus den gut versteckten Informationen (hier die Kurzinfo und hier der ausführliche Verkaufsprospekt) erfährt man dann die Ratings: Ratings: Moody’s Aa1, Standard & Poor’s A+)

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Rating nachrangiger Verbindlichkeiten
Nachrangige Verbindlichkeiten der Deutschen Bank können ein niedrigeres Rating erhalten, weil im Fall der Insolvenz oder der Liquidation der Bank die Forderungen und Zinsansprüche aus solchen Verbindlichkeiten den Forderungen aller Gläubiger der Bank nachgehen, die nicht ebenfalls nachrangig sind. Die Deutsche Bank wird etwaige Ratings zu nachrangigen Verbindlichkeiten veröffentlichen.

Zum Liquiditätsrisiko ist u.a. zu lesen

Potenzielle Illiquidität der Wertpapiere
Es lässt sich nicht voraussagen, ob und inwieweit sich ein Sekundärmarkt für die Wertpapiere entwickelt, zu welchem Preis die Wertpapiere an diesem Sekundärmarkt gehandelt werden und ob dieser Sekundärmarkt liquide sein wird oder nicht. Soweit in diesem Dokument angegeben, wurden Anträge auf Notierung oder Zulassung zum Handel an den angegebenen Börsen oder Notierungssystemen gestellt. Sind die Wertpapiere an einer Börse notiert oder zum Handel zugelassen, kann nicht zugesichert werden, dass diese Notierung oder Zulassung zum Handel beibehalten werden wird. Aus der Tatsache, dass die Wertpapiere in der genannten Art notiert oder zum Handel zugelassen sind, folgt nicht zwangsläufig, dass höhere Liquidität vorliegt, als wenn dies nicht der Fall wäre.

Die Unterlagen der Deutschen Bank weisen vorbildlich auf weitere Risiken hin. Allerdings muss man diese Unterlagen erst einmal finden. Erst über eine Google-Suche findet man den Verkaufsprospekt (Leute, was ist daran so schwer, eine Anlageempfehlung einfach mit dem Prospekt zu verknüpfen).

Dennoch ist es falsch, eine Anleihe der Deutschen Bank als so sicher darzustellen, wie eine Anleihe des Bundes. Und ehrlich gesagt ist mir nicht klar, warum man das verheimlichen muss, denn für dieses Mehr an Risiko gibt es doch eine nette Prämie.

Apropos Prämie: Wie ernst die Deutsche Finanzwirtschaft Transparenz nimmt, fällt auf, wenn man bei Google nach Credit Spreads für die Deutsche Bank sucht. Kein einziger Treffen auf der ersten Seite führt zu aktuellen Informationen über diese Risikoprämien, die einen viel besseren Aufschluss geben über die Risikolage eines Kapitalmarkt-Unternehmens. Immerhin finde ich auf der ersten Ergebnisseite vier Links auf alte Beiträge des Blick Logs ;-)

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Toxische Wertpapiere - USA starten Bad Bank:  Das US-Finanzministerium will am heutigen Donnerstag den Grundstein für den immer wieder verschobenen Aufbau seiner Bad Bank legen. Finanzkreisen zufolge sollen dazu die Namen der bis zu zehn Fondsgesellschaften veröffentlicht werden, die den Banken mit staatlicher Hilfe ihre toxischen Kreditpapiere abkaufen werden.

HB: IWF beschließt erste Anleihe seiner Geschichte: Zur Bekämpfung der weltweiten Finanzkrise zapt der Internationale Währungsfonds erstmals den Anleihemarkt an. Der IWF verständigte sich jetzt auf die Bedinungen für die Anleihe-Emission. Die Bonds sind Teil eines 500 Mrd. schweren Programms, mit dem arme Länder unterstützt werden sollen.

FTD: Pleiteserie bei US-Regionalbanken -  Mini-Banken rutschen ins Aus: Während einige US-Großbanken wieder Profite machen, spitzt sich die Krise der Regionalbanken dramatisch zu: Den Instituten fernab der Wall Street machen steigende Kreditausfallraten bei Privat- und Geschäftskrediten besonders zu schaffen

Welt: AIG warnt vor Verlusten von 190 Milliarden Dollar:  Der US-Versicherungskonzern AIG warnt vor neuen Risiken im Geschäft mit europäischen Banken. Demnach drohen Verluste im Wertpapierhandel in Höhe von fast 194 Milliarden Dollar. Banken aus Europa kauften die Papiere. Weitere Gefahren lassen sich laut AIG noch nicht einmal beziffern.

Telepolis: Wie teuer ist der "Finanzmarkt-Tsunami" für die Umwelt? - Mathematische Modelle zur Risikoanalyse der Finanzkrise und ihrer Auswirkungen: Wie ein immer wieder kehrender Tsunami fegt die Finanzkrise durch die globalisierte Welt. Sie degradiert die reale Wirtschaft zum Statisten, zum Boomerang von spielerisch eingesetzten Börsenhebeln. Wie viel ist ein Unternehmen heute noch wert? Diese Bewertung kann sich im derzeitigen Vabanque - ein Spiel, sinngemäß übersetzt mit "es gilt die Bank" - schon binnen von Minuten oder Sekunden wieder drehen. Opfern wir die Bemühungen um eine Eindämmung der Folgen des Klimawandels auf dem Scheiterhaufen, den die Finanzmarktindustrie hinterlassen hat?

FAZ: Anklage gegen Ex-IKB-Chef erhoben: Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage gegen den früheren Chef der maroden Mittelstandsbank IKB, Stefan Ortseifen, erhoben. Sie wirft ihm Börsenpreismanipulation und Untreue in vier Fällen vor.

HB: Lehman-Überweisung - Eine Million für entlassenen KfW-Banker: Etappensieg für den geschassten KfW-Vorstand Peter Fleischer: Knapp eine Million Euro Gehalt und Boni sprach ihm das Landgericht Frankfurt zu. Hintergrund der Entlassung war die viel diskutierte Überweisung an die bereits bankrotte US-Bank Lehman Brothers. Nun erwägt das Institut Schadenersatzforderungen gegen den gesamten KfW-Verwaltungsrat wegen der Lehman-Überweisung.

Focus: Der Bankenretter, der von der Hypo Real Estate kam: Thomas von Lüpke arbeitete einst für die marode Hypo Real Estate. Jetzt verteilt er Staatsgeld an deutsche Banken. Ein ganz normaler Jobwechsel?

FTD: AIG entdeckt neue Zeitbombe: Washington stützte den AIG-Konzern bereits mit mehr als 180 Mrd. $. Doch weiterhin schlummern große Risiken im Derivateportfolio. Das Unternehmen warnte jetzt in einer Pflichtmitteilung vor weiteren Verlusten.

FAZ: Josef Ackermann und Hans Christoph Binswanger - „Es fehlt das Geld. Nun gut, so schaff es denn!“: 30. Juni 2009 In Goethes „Faust“ gibt diese Aufforderung des Kaisers den Anstoß, Papiergeld zu schaffen. Der Chef der Deutschen Bank und sein Doktorvater Hans Christoph Binswanger loten im F.A.Z.-Gespräch aus, was uns der „Faust“ in der Krise zu sagen hat.

NZZ: Ruf nach grenzüberschreitender Regulierung: Der Financial Stability Board auf der G-20-Harmonisierungs-Linie Der im April neu formierte Financial Stability Board strebt eine länderübergreifende Regulierung der Finanzmärkte an. Erste Regeln sollen noch im laufenden Jahr installiert werden.

Zeit: Die Krise ist noch längst nicht vorbei: IWF und EZB warnen vor weiteren Abschreibungen in Milliardenhöhe bei den Banken. Die Bundesregierung muss die Lehren aus Japan und Schweden ziehen. Der Herdentrieb

HB: HSH: Fast komplett neuer Aufsichtsrat: Die krisengeschüttelte HSH Nordbank tauscht fast ihren kompletten Aufsichtsrat aus. Es sind nicht nur die heftig kritisierten Politiker, die ausscheiden, sondern auch ein prominenter Investor. Auch an der Spitze des Gremiums gibt es einen Wechsel.

Bewertungsregeln: Ein Glücksspiel:  Ist es Zeit für die Banken, ihre Bewertung nach oben zu korrigieren? Da die meisten Märkte in diesem Quartal zulegen, wäre man fast versucht, dies zu denken. Einige könnten davon profitieren. Aber andere haben nur noch wenig Giftmüll im Keller. Wieder andere hatten vorher keine vollständige Neubewertung vorgenommen. Und die Bilanzierungsregeln könnten ihnen große Bewertungsspielräume eröffnen. Es wird schwierig werden, die Gewinne genau in Zahlen zu fassen.

TBP: Bailout Tracker: TARP, TIP, PPIP and TALF: Nice interactive graphic from WSJ showing a breakdown of the funds funneling cash into large banks via all manner of Treasury and Federal Reserve programs, including …

FAZ: Bankensystem Die Risiken bleiben bestehen: Das Schlimmste der Krise scheint überstanden. Doch die Bilanzen der Institute sind noch so schwach, dass Schwierigkeiten im Finanzsektor nach wie vor ein hohes Risiko darstellen, warnt die Bank von England.

CWD: Will banks exiting TARP take back their toxic waste now?Just last week, we saw a parade of banks exiting the dreaded TARP program set up last year by the U.S. government and used to temporarily recapitalize the U.S. banking system.  The banks were able to do so in no small measure because of the unrealistically rosy scenarios in the stress tests used to determine how adequate the banks’ capital levels were.  On the back of these tests, the banks… Continue reading

FTD: Wie Staaten ihre Banken aufpäppeln: Milliarden für marode Banken: Das gilt nicht nur für Länder wie die USA, Großbritannien oder Deutschland. Russland etwa hilft aber nicht nur mit Geld, sondern setzt auch staatliche Aufseher mit Vetorecht ein. FTD.de gibt einen Überblick über die jüngsten Rettungsprogramme.

FTD: Marnettes Wutred "Bankster in den Landesbanken":Selten hat der Rücktritt eines Landesministers einen so großen politischen Eklat ausgelöst wie der von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister. Nach seinem Abgang im Zorn legt Werner Marnette kräftig nach - und präsentiert er sich als schärfster Kritiker der Landesbanken.

HB: Milliarden-Rettungsfonds für Spaniens Banken: Nach monatelangem Ringen hat die spanische Regierung einen milliardenschweren Banken-Rettungsfonds verabschiedet. Das begründet sie mit drohenden Schwierigkeiten für die Institute.

Egghat: Ambac und MBIA straucheln immer noch …  aber ich bin schon überrascht, wie lange die das schaffen ohne umzufallen.Die beiden größten US-Kreditversicherer haben ein Geschäftsmodell, das meiner Meinung nach nicht funktionieren kann, bzw. nur in guten Zeiten. Wenn das Rating für die eigenen Schulden unter AAA sinkt, brechen Margen und Neugeschäft gleichzeitig in sich zusammen. Und das läuft gerade. Warren Buffets neu gegründeter Kreditversicherer (mit AAA Rating) überrollt den Markt und die beiden alten zeichnen kaum noch neues Geschäft … .

Vox: Rating agencies and the logic of regulatory license: How did the rating agencies come to have such a prominent role in the regulation of securities? This column traces their history back to the Great Depression. Ironically, the agencies became a regulatory instrument to address concerns about securities originators’ conflicts of interest, the very problem plaguing the agencies today. The lesson may be that no fixed regulatory solution is durable in the long run.

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Vergangene Woche hatte der Blick Log empfohlen, dem aktuellen Opel-Poker um die Small-Stakes nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, da alle Seiten gezielt Presseinformationen einsetzen, um Druck auf die jeweils anderen Verhandlungspartner auszuüben. “Und ohnehin ist im Gewirr um die Verhandlungen (Überblick im Detail auch hier) nicht klar, wer eigentlich das Sagen hat, “ schrieb dazu das Handelsblatt. Es verhandelt GM (alter oder neu?) und eine aufgeblasene Treuhandgesellschaft kontrolliert. Die Bundesregierung selbst entscheidet zwar, will dazu aber sicher erst die entsprechenden Stellungnahmen der KfW bzw. der “Bundesberatungsgesellschaften” abwarten.

Neu ist die in der Süddeutschen nachzulesende Aussage, GM strebe bis zum 15. Juli einen rechtlichen Vorvertrag für eine Opel-Abgabe an. Ein Vorvertrag ist bekanntlich nur eine (häufig unverbindliche) Absichtserklärung von Verhandlungspartnern, einen Vertrag abschließen zu wollen.  Fred Irwin, Vorsitzender der überwachenden Treuhand,  erwartet übrigens einen Vertragsabschluss lt. der Süddeutschen erst in den kommenden sechs Monaten. Immerhin fände er es “schön”, wenn der Autohersteller “so schnell wie möglich” einen neuen Haupteigentümer bekäme.

Da fragt sich der bisher für 300 Mio. Euro Staatskredit haftende Steuerzahler, was eigentlich in diesen ominösen Nächten im Kanzleramt unterzeichnet wurde: Ein Vorvorvertrag mit der Absicht, einen Vorvertrag zum eigentlichen Vertrag abschließen zu wollen?

Bei so viel Unverbindlichkeit ist es erstaunlich, dass sich der Bund festgelegt hat, Kredite an Opel über mehr als drei Mrd. Euro zu garantieren und neben den bereits gezahlten 300 Mio. € weitere Überbrückungskredite über 1,2 Mrd. Euro zu gewähren. Dazu stellt der Kommentardienst Breakingviews fest: “Angesichts dieses Engagements kann GM nicht einfach so verfahren, wie es der Firma gefällt. Was die Bundesregierung gibt, kann sie auch wieder nehmen.”

Der Beitrag des Blick Log zur Unübersichtlichkeit folgt hier:

Für die Navigation in der Mindmap: Auf den Schriftzug mindmeister klicken, um die Ansicht zu vergrößern. Durch Drücken der linken Maustaste kann man in der Mindmap navigieren. Durch Anklicken des Blocksatzsymbols erhält man nützliche Zusatzinfos und Links zu weiterführenden Artikeln. Die Mindmap lässt sich übrigens auch in eigene Webseiten einbinden über den Klick auf Einladen und dann Einbinden. Eine Registrierung oder andere Verpflichtung ist damit nicht verbunden.

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Gastbeitrag aus der Readers Edition von Jochen Ebmeier

Es gibt Themen, die wie ein Brennglas die Elementarfragen einer Zivilisation in einem Punkt zusammen fassen. Der gegenwärtige Streit um das Urheberrecht alias das geistige Eigentum ist ein solches. Akut wurde es, als die Betreiber der werbefinanzierten Internet-Tauschbörse The Pirate Bay von einem schwedischen Gericht zu Haftstrafen und einer hohen Schadenersatzzahlung verurteilt wurden: Sie hatten Millionen Nutzern geholfen, urheberrechtlich geschütztes Material gratis aus dem Internet herunterzuladen; ohne freilich am Tauschgeschäft selber etwas zu verdienen. Der jüngste Erfolg der schwedischen Piratenpartei geht darauf zurück; bei der Europawahl Anfang des Monats erhielt sie 7,1 Prozent der Stimmen und entsendet einen Abgeordneten nach Straßburg.

Vor allem junge Männer haben die Piratenpartei gewählt. Ihr ältester Aktivist aber dürfte der 73-jährige Schriftsteller Lars Gustafsson sein. In einem Wahlaufruf verglich er die heutige Lage mit dem Kampf um die Druckfreiheit vor der Französischen Revolution. Damals hätten sich die neuen Ideen nur dank der neuen Technologie durchsetzen können. Zensur und Razzien hätten diese nicht gestoppt, sondern geradezu stimuliert. Für Schriftsteller, die etwas zu sagen hätten, sei die Zirkulation ihrer Ideen, selbst durch Raubkopien, wichtiger als das Urheberrecht. Dieses schütze einzig die Verfasser von trivialer Massenliteratur, die sich so “neue Herrensitze” zulegen könnten.

Das ist wahr – dem Autor, der etwas zu sagen hat, ist mehr daran gelegen, eben das zu tun, als am Geldverdienen. Genauso wahr ist aber auch, dass er, damit er es sagen kann, von irgendwas leben muss. Lebt er nicht von der Art und Weise, wie er es sagt – nämlich auf einem privat anzueignenden und folglich verkäuflichen Datenspeicher -, dann muss er von irgendwas anderem leben; und in der Zeit, die er dafür braucht, kann er nichts sagen – und nicht einmal überlegen, was er sagen soll. Es wird ihm auch, wenn’s ihm irgend ernst ist, mehr darauf ankommen, wie gut und wie hörbar er es sagen kann, als darauf, wie gut er dabei lebt. Aber dass er lebt, bleibt unabdingbar.

Die Frage nach dem Urheberrecht in Zeitalter des Internet ist daher sachlich verknüpft mit der Frage nach dem Tausch- und dem Gebrauchswert der Arbeit. Den Rest des Eintrages lesen »

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FAZ: Die Rezession nähert sich dem Tiefpunkt: Mehr als ein Jahr dauert der Abschwung schon. Im Frühjahr ist die deutsche Wirtschaft auf ein sehr niedriges Niveau gefallen. Nun wächst die Hoffnung auf eine Bodenbildung. Doch bergauf wird es erst gehen, wenn der Exportmotor wieder anspringt. Das zeigt der jüngste F.A.Z.-Konjunkturbericht.

FTD: US-Wirtschaft steht vor Rezessionsende: In den USA mehren sich die Anzeichen für ein unmittelbar bevorstehendes Ende der schärfsten Rezession seit Jahrzehnten. Nach der jüngsten Umfrage unter Einkaufsmanagern ist die Industrie in den vergangenen Wochen nur noch leicht geschrumpft.

Zeit: Wie geht’s Deutschland?  Die Vermögen sind ungleich verteilt: Der Besitz der Ostdeutschen schrumpft, weil ihre Häuser an Wert verlieren und viele arbeitslos sind. Die Altersarmut dürfte zunehmen

HB: Fed könnte jahrelangen Nullzins anpeilen: In den USA können die Zinsen nach Einschätzung eines führenden Mitglieds der Notenbank noch jahrelang nahe Null liegen. Experten sehen die Ankündigung mit großer Skepsis. Sie erwarteb erste Zinserhöhungen in der zweiten Jahreshälfte 2010.

Konjunktur - Euro-Zone: Industrie bremst freien Fall: Die Rezession in der Industrie der Euro-Zone hat im Juni den vierten Monat in Folge an Schärfe verloren. Auch deutschen Unternehmen geht es besser. Sie senkten zwar ihr Produktion erneut kräftig, setzten aber ihre Erholung weiter fort.

Alphaville: Data give signs of global recovery: The global downturn appeared close to a bottom on Wednesday after manufacturing figures from across the world suggested that recession in all big economies was receding. The news comes after nine months of sharp contraction in global manufacturing output and a dramatic plunge in world trade.

RMRG:  Baseler Ausschuss erteilt Basel III-Regelwerk klare Absage - Bundesbank kritisiert Arbeit des Gremiums : Im Rahmen der Jahreskonferenz der British Bankers Association (BBA) erteilte Jose Maria Roldan, Vorsitzender der Standards Implementation Group des Baseler Ausschusses, Forderungen nach einem neuen Eigenkapitalregelwerk „Basel III“ eine deutliche Absage.

WF: Ordnungsökonomik ist Institutionenökonomik  Der gegenwärtige Ökonomenstreit: Die medial ausgetragene Ökonomen-Kontroverse „Ordnungspolitik versus formal-theoretische Ökonomik“ ist so, wie sie in den letzten Wochen aufgebrochen ist, nicht sehr zielführend. Sie erscheint als eine künstlich erzeugte Blase und entspricht im Übrigen nicht dem wettbewerbsorientierten Postulat der Methodenvielfalt. Auch der Vorwurf gegen deutsche ordnungspolitisch orientierte Ökonomen, …

HB: Kalifornien steht vor dem Offenbarungseid: Wirklich glänzen konnte der „Golden State“ in jüngerer Vergangenheit ökonomisch nicht mehr. Dabei wäre Kalifornien, für sich allein betrachtet, die achtgrößte Volkswirtschaft des Planeten. Doch der Bundesstaat stöhnt unter einer einmaligen Schuldenlast, sogar die Insolvenz droht. Das Schicksal des Westküstenstaats – kein Einzelfall. Siehe dazu auch CR: California IOU Update 

FTD: Abfärbender Erfolg - Pekings Stärke steckt Tigerstaaten an: Asien lässt als erste Region die weltweite Wirtschaftskrise hinter sich. Vor allem Ostasien und Südostasien profitieren seit Monaten von der regen Nachfrage aus China, was sich mittlerweile in den Exportstatistiken niederschlägt.

Zeit: Goodbye, Dubai:  Der Aufstieg des Emirats war gigantisch. Sein Abstieg ist es auch: Die globale Geldelite flieht aus ihrer einstigen Traumstadt. Megalopolis am Golf macht Pause.

Egghat: Die schlechtesten Schuldner der Welt sind: OK, nur Staaten, bei Firmen gibt es sicherlich noch schlechtere wie GM am Tag vor der Pleite, das der Credit Default Swap 95 (von maximal 100) UPFRONT kostete. Man musste also direkt am ersten Tag der Versicherung 95% des Nennwerts an die Versicherung überweisen (und nicht erst im Laufe des Jahres in Raten bezahlen).

Egghat: Die besten Schuldner der Welt sind: Berechnet wird die Liste aus den Preisen für Credit Default Swaps, aus denen man wiederum rückwärts die Ausfallwahrscheinlichkeit errechnen kann. Diese sehen für einen 5-Jahres-Zeitraum wie folgt aus:

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Wohl niemand kennt derzeit die “wirklichen Absichten” der Alphatiere bei VW, Porsche und den Familien Piech und Porsche. Die in welcher Form auch immer angestrebte Fusion zwischen den Autokonzernen wirft aber ein erschreckendes Schlaglicht auf Management und Eigentümer. Es ging hier nie um unternehmerische Ziele, sondern um pures und wirtschaftlich sinnloses Alphagehabe (die FTD schreibt: “Gehabe pubertierender Jungs”).

Ein Armutszeugnis ist es, wenn nun mittlerweile mehr darüber nachgedacht wird, wie eine “gesichtswahrende Lösung” aussehen kann. Das beweist, dass es schon lange nicht mehr um Unternehmensstrategie, sinnvolle Produkte und Arbeitsplätze geht. Ob die witzige Anzeige (Slogan: „Keine Angst. Wir bleiben auf der linken Spur“) von Porsche ausgerechnet in der SPD-Hauspostille “Vorwärts” ebenfalls dem Machtkampf dient, lässt sich aus der Distanz nicht ausmachen, darf aber vermutet werden.

Die Frage, ob eine solche Fusion Sinn macht, wird überhaupt nicht gestellt. Bereits vor einigen Wochen schrieb der Blick Log, mit den Argumenten, die Wiedeking zur Fusion von Porsche und VW anführt, könnte genauso der Erwerb einer Milchkannenfabrik begründet werden.

Tatsächlich ist der Weg zum neuen Autogiganten” aus guten Gründen zweifelhaft. So müsste das Management zeigen, dass die aus der Fusion resultierenden economies of scale und economies of scope deutlich über den Transaktionskosten der Fusion und vor allem über den in der Folge viel höheren Agency Kosten liegen. Gerade die Agency Kosten dürften hier überdurchschnittlich hoch sein, weil die Steuerung von Unternehmen in dieser Größenordnung mit unterschiedlichen Unternehmenskulturen und ausgeprägten Eigeninteressen der Manager sehr hohe Ressourcen erfordert.

Zweifel an der Vorteilhaftigkeit müssen vor allem erlaubt sein, weil für ein Unternehmen dieser Größenordnung wieder das “to big to fail” gilt mit ungeahnten Konsequenzen, wenn die betriebswirtschaftlichen Ziele im Machtkampf tatsächlich so zerrieben werden, wie es die Meldungen nahelegen.

Die Vorteile, die ein solcher Zusammenschluss auf der Ebene der operativen Zusammenarbeit verspricht, lassen sich übrigens auch anders heben. Das beweisen unzählige Kooperationen im Automobilbereich. Besonders deutlich wird das z.B. an Automobilzulieferer Magma, der sich längst nicht auf die reine Zulieferung beschränkt, sondern ganze Autos für verschiedenste Unternehmen ohne kapitalmäßige Verflechtungen zusammenschraubt (siehe Details dazu in der Opel Mindmap).

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Ob Katar wirklich ein ernsthaftes Interesse an einem Einstieg bei Porsche angesichts dieser Wirren hat, ist zweifelhaft. Schon öfter in den letzten Monaten mussten Scheichs aus den Vereinigten Arabischen Emiraten als Druckmittel herhalten. Hier werden die Bedürfnisse der Investoren aus dem mittleren Osten falsch eingeschätzt. Möglich, dass ihr höflich verpacktes “Nein!” in Zuffenhausen und Wolfsburg nicht verstanden wird.

Entweder wird die Katar-Karte in diesem Spiel nur verwendet, um Druck auf VW auszuüben. Oder aber das zerstrittene Bild, das die Medien von den Protagonisten zeichnen, weicht stark von der Realität ab. Jedenfalls wäre der Einstieg eines Finanzinvestors in dieses Gebilde kaum nachvollziehbar, es sei denn er erhält erstklassige Konditionen. Die mit Katar vereinbarten Konditionen gehen dann übrigens zu Lasten anderer Stakeholder der beiden Unternehmen.

Weitere Schlagzeilen aus den letzten Tagen

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HB: Arbeitsmarkt - „Rezession hat Frühjahrsbelebung überlagert“: Die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen: Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist im Juni geringer ausgefallen als in den letzten Jahren. Die schwere Rezession in Deutschland hat laut Bundesagentur für Arbeit den sonst üblichen Frühjahrsaufschwung am Arbeitsmarkt schwächer ausfallen lassen.

FAZ: Düstere Aussichten trotz Frühjahrsbelebung: Auf den ersten Blick klingt die Nachricht gut: Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni um 48.000 auf 3,41 Millionen gesunken. Doch der Schein trügt. Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankungen ergibt sich ein anderes Bild.

HB: Wie es um die deutsche Wirtschaft steht: Die Talfahrt der deutschen Wirtschaft zieht auch den Arbeitsmarkt immer stärker in Mitleidenschaft. Das werden auch die heutigen Arbeitsmarkdaten der Nürnberger Bundesagentur belegen. Doch wie steht es wirklich um die deutsche Wirtschaft? Und: Wie geht es in der zweiten Jahreshälfte weiter. Fünf Experten antworten auf sechs Fragen.

Welt: DIW hat noch Hoffnung für den Arbeitsmarkt: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung will sich der Schwarzmalerei nicht anschließen: DIW-Chef Klaus Zimmermann glaubt, dass die Fünf-Millionen-Marke auf dem Arbeitsmarkt in 2010 nicht überschritten werden wird. Grund sei, dass die Unternehmen länger an ihren Fachkräften festhalten würden

Welt: Google prognostiziert weniger Arbeitslose im Juni: Auf der Basis ihres neuen Google-Prognose-Modells rechnet das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) mit sinkenden Arbeitlosenzahlen im Juni. Am Mittwoch will die Bundesagentur für Arbeit offizielle Daten bekannt geben. Dem Modell zufolge verpufft die leichte Erholung am Arbeitsmarkt aber wieder

HB: Top-Manager fassen wieder Mut: Die Führungskräfte in großen europäischen Volkswirtschaften sind optimistisch für das kommende Jahr. Sowohl die Konjunktur in ihrem Heimatland als auch die Geschäfte ihres eigenen Unternehmens werden wieder besser laufen als im Krisenjahr 2009. Das ist das Ergebnis des Handelsblatt Business-Monitors, einer exklusiven Umfrage unter mehr als tausend Spitzenmanagern.

Wiwo: Regulierung der Finanzmärkte Neue Regeln für die Finanzbranche werden weltweit zerrieben: Trotz aller heiligen Schwüre, die Finanzmärkte zu zähmen – die Reformen kommen kaum voran. In den USA trumpfen die Banken gegenüber Präsident Barack Obama auf, die Europäer sind zerstritten. Die Branche macht sich Hoffnungen auf geringe Einschnitte.

Welt: Verteidigung des Ungeliebten Warum der Kapitalismus beibehalten werden muss: Der Kapitalismus ist ganz von selbst entstanden, ohne intellektuelle Blaupause. Es ist die Wirtschaftsweise, die sich ergibt, wenn man die Menschen einfach machen lässt. Krisen gehören zum Kapitalismus wie das Bauchweh zum Festschmaus. Zehn Argumente zur Beibehaltung des Kapitalismus – und eines dagegen.

Delong: Three or Four Mistakes in American Monetary Policy? In the circles in which I travel, there is near-universal consensus that here in America our monetary philosopher-princes have made three serious mistakes. This consensus is almost always qualified by fervent declarations that we have been very well served by our Federal Reserve chairs and others since at least Paul Volcker’s accession to the chair at the end of the table in the Eccles’ Building’s conference room, and that each of us who has not sat in that chair knows that he or she would have made worse mistakes, but nevertheless there is a consensus that mistakes were made when …

SA: The Science of Economic Bubbles and Busts: The worst economic crisis since the Great Depression has prompted a reassessment of how financial markets work and how people make decisions about money

Vox: How bad are bubbles for welfare? The financial sector is prone to crises, which are typically associated with serious effects on output and employment. This column weighs the costs and benefits of financial deregulation that spurs temporarily high growth that then collapse and suggests that bubbles may be socially efficient.

Vox: People’s beliefs about the market economy: Gilles Saint-Paul of the Toulouse School of Economics talks to Romesh Vaitilingam about his work on the evolution of people’s beliefs about the market economy – how it affects occupational choice; how it is influenced by intellectuals who may be biased against the market economy; and how this all plays out in public debate about economic reform, particularly in France. The interview was recorded at the Royal Economic Society’s annual conference at the University of Surrey in April 2009.

NZZ: US-Haushalte mit deutlich mehr Einkommen: Dank höheren staatlichen Transfers wm. Washington, 26. Juni Gemäss den Angaben des Handelsministeriums haben die US-Haushalte im Mai ihre Einkommen und das verfügbare Einkommen (nach Abzug von Sozialbeiträgen und Steuerzahlungen) gegenüber April saisonbereinigt um 1,4% bzw. 1,6% steigen sehen. Diese höheren Einkommen stammten jedoch …

CWD: Ratigan, Spitzer and Huffington think Obama is captured: Here is more from Dylan Ratigan’s new show on MSNBC.  Arianna Huffington and Eliot Spitzer were guests.  They all have noticed that Barack Obama has spent an inordinate amount of political capital and money on the financial services sector without showing any stomach for serious all-encompassing reform.  Why is still unclear, but Huffington suspects capture via Geithner and Summers.

Wiwo: Neues Eisenerz-Vorkommen in China - Chinas neue starke Rolle im Rohstoffmarkt: China hat im Nordosten des Landes die größten Eisenerz-Vorkommen Asiens entdeckt. Umgehend spekulierten die Börsen auf weltweit sinkende Preise und damit geringere Kosten für die Branche. Das Fusionskarussel in der Bergbaubranche dreht sich weiter. Offenbar hat der chinesische Bergbaukonzern Chinalco Interesse an der britisch-südafrikanischen Anglo American.

VG: Entwicklung Staatsbankrott-Risiko: 26.06.2009

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Dank des Hinweises des Blogs Each Trading Day hier ein Musikvideo zu “untoten” Banken:

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Diese Präsentation stammt zwar aus dem April, enthält aber einen Überblick über die bis dato gestarteten Maßnahmen zur Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise.

 

DPW Legis Reg Action 0904

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Ich habe in meinem Blog schon häufiger darüber geklagt, warum sich die Banken so schwertun mit neuen Entwicklungen rund um das Social Banking. Dabei zeigt ein aktueller Beitrag auf Social Banking 2.0 mit viel Quellmaterial wieder zahlreiche Defizite der Branche auf.

Zuletzt habe ich diese Entwicklung in einem Beitrag über die Next Banking Konferenz bedauert. Eine Quintessenz dieser Veranstaltung war nämlich, dass sich die Institute einer Entwicklungen zu verschließen scheinen, von der viele annehmen, dass darin die Basis für einen Restart des Bankings nach der Finanzkrise liegen könnte.

Thomas Bahlinger, Professor für Organisation und Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Nürnberg mit dem Spezialgebiet E-Finance, hat bereits Anfang 2008 in einem Beitrag für die Bank eine sachliche Einordnung vorgenommen und u.a. geschrieben:

“Der derzeitige Hype um Web 2.0 verstellt den Blick auf den eigentlichen Kern, der darin steckt. Dieser Kern ist weniger technologischer, sondern vielmehr kultureller Natur. Die neuen Technologien können die Beziehungen zwischen Anbietern und Abnehmern, Banken und Kunden dauerhaft verändern. Aber Web 2.0 als “Architektur der Mitwirkung aller” ist diametral zum heutigen Ansatz von Banken-Websites.

Ein demokratisch geprägter Wissensaustausch gerät schnell in einen Konflikt mit hierarchischen Unternehmenskulturen. Daher ist Web 2.0 bei Banken derzeit so selten zu finden. Will die Bank das ändern, muss sie zunächst prüfen, welche Teile der “Architektur” zum eigenen Hause passen - die eigentliche Umsetzung von Web 2.0-Technik kommt dabei zuletzt. Vorher muss die Bank eine Benutzerbeteiligung wirklich wollen. Dies ist eine Kulturfrage, mindestens aber eine Strategiefrage und hat mit Software-Programmierung wenig bis nichts zu tun.”

Banken selbst ignorieren diese Entwicklungen übrigens nicht, sondern befassen sich durchaus mit dem Web 2.0. In vielen Fällen scheint sich dies allerdings nur auf die Marketing-Abteilung zu beschränken.  Dabei reicht es nicht, sich lediglich einen Twitter-Account zuzulegen. Kommunikationsinstrumente wie Blogs, Facebook oder Twitter müssen quasi “artgerecht “genutzt werden.

Aber die Nutzung solcher Instrumente als Banking 2.0 zu bezeichnen, ist viel zu kurz gesprungen. Schließlich handelt es sich hier im Grundsatz nur um zusätzliche und häufig kurzfristigen Moden unterworfenen Kommunikationskanälen. Diese müssen die Institute früher oder später ohnehin nutzen, wenn sie nicht den Anschluss zu den nachwachsenden Kunden verlieren wollen.

Es geht aber um viel mehr, wenn man die Zurückhaltung der Institute verstehen will, die ja schließlich auch mit Web 2.0-Elementen ihre Produkte anreichern könnten. Ausgangspunkt für das Versagen der Finanzmärkte waren Informationsasymmetrien zwischen Finanzintermediären und ihren Kunden. Die besser informierte Seite hat die unwissenden Marktteilnehmer ausgenutzt, wie es Dominik Ernste im aktuellen Wirtschaftsstudium schreibt. Mit diesem Modell haben die Banken Jahrhunderte gut leben können und versuchen es aktuell weiter.

Transparenz ist der Feind der Margen insbesondere in der Vermögensverwaltung und im Investmentbanking. Über die Provisionsmaschinen der Vermögensverwaltungen und Fonds hatte ich bereits mehrfach geschrieben (z.B. hier). Die Institute spüren jetzt, dass Kunden verstärkt Gelder von Vermögensverwaltern und Fonds abziehen und diese kaum zurückfließen. Stattdessen wenden sich die Anleger transparenteren Anlageformen zu, wie etwa auf etf´s basierte Index-Fonds.

Die Selbstdiagnose der Branche, wie jüngst Monte Carlo, weist dabei übrigens in die falsche Richtung. Im Handelsblatt war dazu zu lesen: Den Rest des Eintrages lesen »

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Das war klar. Selbstverständlich nutzen viele Manager die aktuelle Wirtschaftskrise, um schneller lang gehegte Veränderungen in ihren Unternehmen durchzusetzen. Darüber berichtet jetzt die Financial Times im Zusammenhang mit der Veröffentlichung einer Studie einer Personalberatungsgesellschaft. Dazu ist u.a. zu lesen:

Fast zwei Drittel der deutschen Führungskräfte sehen die aktuelle wirtschaftliche Situation als sinnvollen Anlass, bisherige Geschäftsmodelle zu überdenken und alles auf den Prüfstand zu setzen, was "immer schon so war". Jeder zweite sieht zudem die Chance, an Effizienz und Produktivität zu arbeiten.

Und tatsächlich ist es so, wenn man sich mal die Maßnahmen zum Kosten oder Working Capital Management (hier eine Mindmap dazu) anschaut, dann entdeckt man darunter viele Anregungen. Ihre Umsetzung ist nicht allein auf Krisensituationen beschränkt. Unternehmen, die die Wirtschaftskrise nicht mit voller Wucht abbekommen, können damit ebenfalls die Ergebnis- und Liquiditätssituation ihrer Organisation nachhaltig aufhellen. Die Durchsetzung “unangenehmer” Maßnahmen dürfte derzeit deutlich einfacher sein als in prosperierenden Zeiten.

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FTD: Berlin soll der Coba reinregieren: Nach FTD-Informationen hat der Versicherer Generali Finanzminister Peer Steinbrück in einem Brief gebeten, sich in die Geschäftspolitik der Commerzbank einzumischen. Berlin soll dafür sorgen, dass die Bank weiterhin auch Generali-Produkte vertreibt.

Focus: Das Ende der Hypo Real Estate ist besiegelt Hypo Real Estate – der Name gilt als Chiffre für Pleiten, Pannen und Skandale. Die neuen Bosse der maroden Bank wollen sich nun von einem Teil der Erblast befreien – mit einem durchsichtigen PR-Manöver.

FAZ: Josef Ackermann „Vernetzung der Banken muss verringert werden“: Deutsche-Bank-Chef Ackermann hat sich gegen eine Aufspaltung von Großbanken und für eine schärfere Bankenaufsicht ausgesprochen. Im F.A.Z.-Interview machte er sich außerdem dafür stark, die Vernetzung zwischen den Banken zu verringern.

HB: Koalition will Bad Banks attraktiver gestalten: Union und SPD haben sich beim Bad Bank-Gesetz bei den wichtigsten Streitpunkten geeinigt. Sie wollen jetzt sowohl den Ländern und Sparkassen – den Eigentümern der notleidenden Landesbanken – als auch den privaten Banken entgegenkommen und sie stärker entlasten als bisher.

BIZ-Jahresbericht Gratwanderung: Von der Rettung zur Reform: Spezial Im 79. Jahresbericht erklärt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die Ursachen der Finanzkrise seien vielfältig, ergriffene geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen beispiellos. Die Bilanzen vieler Banken seien noch nicht saniert.

FAZ: Fondsgebühren Die einzig sichere Aufwärtsentwicklung: Die Fondsdepots sind mächtig geschrumpft. Viele Anleger fliehen aus den bislang so etablierten Geldanlagen. Die Branche will unbedingt Anleger zurückgewinnen. Doch ausgerechnet jetzt erhöht sie die Gebühren.

Focus: Haben die Banken denn nichts gelernt?Tausende Anleger haben mit Lehman-Zertifikaten ihr Geld verloren – schuld war nicht zuletzt die miese Beratung der Banken. Geändert hat sich seither kaum etwas. Experten fordern endlich Konsequenzen.

FAZ: Die Vermögensfrage Theorie und Praxis der Kreditaufnahme: Die Finanzierung von Eigenheimen ist eine einfache Sache. Zuerst sollten alle Geldanlagen, deren Renditen unter den Kosten der Hypotheken liegen, aufgelöst werden. Danach sollten die Kredite so zügig wie möglich getilgt werden. Außerdem sollten in die Finanzierung einige Sicherungen eingebaut werden. In der Theorie hören sich diese Maßnahmen überzeugend an, doch in der Wirklichkeit gehen die Uhren anders.

HB: Die neue Bescheidenheit der Banken: Die Finanzkrise hat Zertifikate entzaubert. Nicht nur, dass Anleger hohe Verluste mit den Papieren erlitten und Tausende Investoren bei Lehman Schiffbruch erlitten. Viele merkten erst im Abschwung, dass sie die Produkte gekauft hatten, ohne sie zu verstehen. Um die enttäuschte Kundschaft zurückzugewinnen, versprechen die Emittenten jetzt Abhilfe.

Wiwo: Privatkundengeschäft Einfache Produkte für normale Bankkunden: In der Krise konzentrieren sich die Banken stärker auf das Geschäft mit Privatkunden. Doch überzeugende Konzepte fehlen, zeigt eine Exklusivstudie.

Guardian: Private equity firms forced to cut M&A debt:  First leveraged buyout of 2009 is expected to see dramatically lower levels of gearing

NZZ: Hoffnung für die Schweizer Kaupthing-Kunden - Britischer Investmentfonds will Teil der zusammengebrochenen Bank kaufen Die Hoffnung steigt, dass alle Schweizer Kunden der pleite gegangenen der isländischen Kaupthing Bank ihre Spargelder zurückerhalten. Denn ein britischer Investmentfonds will einen Teil der in der Finanzkrise zusammengebrochenen Bank kaufen. weiter lesen «Hoffnung für die Schweizer Kaupthing-Kunden»

BNB: Rezession hin oder her: Lunch mit Warren Buffett ist heiß begehrt … und teuer

HB: Haspa muss Lehman-Anleger entschädigen: Ein Urteil des Hamburger Landgerichts macht Tausenden Opfern der Pleitebank Lehman Brothers Mut. Die Richter verurteilten die Hamburger Sparkasse zu Schadenersatz, weil sie einen Anleger nicht ausreichend über die Risiken der Lehman-Zertifikate aufgeklärt hatte. Für zahlreiche weitere Verfahren könnte die Entscheidung die Richtung vorgeben.

HB: Risiko-Deals erleiden Schiffbruch: Dem auf dem Höhepunkt des Private-Equity-Booms vom Finanzinvestor Bain Capital erworbenen Yachtbauer Bavaria droht die Insolvenz. Die Pleite steht sinnbildlich für die Exzesse der „Heuschrecken“ in Deutschland: Der Konzern erstickt an der Zinslast, die ihm der Investor aufgeladen hat. Ein warnendes Beispiel für viele Private-Equity-Firmen.

HB: Private-Equity-Branche - Ohne Fallschirm aus dem Flugzeug gesprungen: Selten hat sich die Private-Equity-Branche so vehement und umfassend an die eigene Nase gefasst. Auf der 9. Handelsblatt Jahrestagung Private Equity ist die Stimmung gedrückt. Viele Fonds müssen dichtmachen – doch sobald es um Namen geht, herrscht Schweigen.

FAZ: Rentenfonds - Auf Kaffeefahrt mit Johannes Führ: Der Name hatte bisher immer gezogen und die Säle gefüllt. Johannes Führ ist so etwas wie der Oliver Pocher der Fondsbranche. Doch selbst die Unterhaltungskünstler in diesem Metier haben es heute schwer.

Invest Blog: Börsen- Blogger-Sentiment- ein perfekter Kontraindikator: Seit ein paar Wochen beteilige ich mich an der Umfrage des Portals boersennotizbuch.de zum Blogger-Sentiment Das letzte Ergebnis ist hier zu sehen. http://www.boersennotizbuch.de/das-deutsche-boersen-blogger-sentiment Es werden dort die kurzfristigen und langfristigen Einschätzungen der Blogger zur künftigen Entwicklung an den Börsen abgegeben. An der Umfrage nehmen zur Zeit relativ wenige Autoren/Börsianer teil. Dennoch lassen die Ergebnisse einige Schlüsse ziehen, die durchaus verwendbar sind.

U.S. Proposes 150 Years for Madoff: Federal prosecutors recommended on Friday that Bernard L. Madoff be sentenced to 150 years in prison for conducting his enormous worldwide Ponzi scheme

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Da werden viel vorläufig ausgeatmet haben, als sie das Strafmaß für Bernard L. Madoff gestern hörten und applaudierten. Zu 150 Jahren Gefängnis hat ein New Yorker Gericht den Anlagebetrüger (das mutmaßlich darf nun weggelassen werden) verurteilt. Ob er die Zeit bis zu seinem Tod tatsächlich im Gefängnis verbringt, dürfte allerdings noch offen sein. Man wird darüber sicher lesen in den nächsten Wochen oder Monaten.

Berichte zum gestrigen Urteil hier im Handelsblatt und hier in der New York Times. Wer sich tiefer interessiert, der findet hier die Zeitlinie der New York Times und kann die beiden nachfolgenden Dokumente lesen:

Zunächst die Anklageschrift des Staatsanwaltes:

Und nun das Schuldeingeständnis, das Madoff vor Gericht vorgelesen hat. Den Rest des Eintrages lesen »

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